Gedichte und die Literarische Kultur in Palästina. Lesung und Vortrag mit anschließender Diskussion
am: Dienstag, den 13. Januar 2026 um: 19.00 Uhr
im: Haus der Wissenschaft, Sandstaße 4/5, Bremen 28195
Nida Younis liest erstmalig in Deutschland aus ihrem Gedichtband: Two Bodies/ Zwei Körper. Gedichte. Mit Aquarellen von Lèa Kishida, Verlag Königshausen & Neumann 2025
Nida Younis Arbeit konfrontiert zwei gegensätzliche Kräfte: die seit Jahrzehnten anhaltende völkerrechtswidrige israelische Besatzung, damit die Kontrolle über Palästina aufrecht hält und das tief verwurzelte patriarchalische System. dass das Leben und den Körper von Frauen konfisziert und ihnen die Autonomie über ihr eigenes Territorium verweigert. Angesichts des Versuchs der israelischen Politik die Palästinenser zu vertreiben und das inzwischen weltweit als Genozid qualifizierte andauernde Vorgehen nicht nur die Lebensgrundlagen zu zerstören, sondern auch die kulturelle Identität zu beseitigen, wird es immer wichtiger, die weniger werdenden Kulturschaffenden in Kunst und Literatur zu unterstützen und ihre Werke auch in Europa zugänglich zu machen. In ihren Texten verarbeitet Nida Younis die intensiven persönlichen Erfahrungen der Autorin über Liebe und Ablehnung. Die stellt die Postulate und Dogmen in Frage, die sie in ihrem Leben qua Herkunft erfahren hatte. Sie hat inzwischen mehrere Gedichtbände publiziert, die auch in mehrere Sprachen übersetzt wurden, nun auch erstmalig in Deutschland. Sie erhielt zudem eine Auszeichnung des Jerusalem Festival for Art and Culture Award. Trotz der Einschränkungen durch die Besatzung Einladungen zu Lesungen und Vorträgen im Ausland annehmen zu können, gelang es der promovierten Lyrikerin über die technische Möglichkeit per ZOOM zu kommunizieren. Da hierzulande wenig über palästinensische Lyrik bekannt ist, bietet ihr neues Bändchen einen idealen Einstieg, sich der Atmosphäre arabischer Poesie anzunähern.
Nida Younis lebt und arbeitet in Ramallah in der Westbank.
eine Beschreibung folgt noch.
Das Demokratiezentrum Bremen zeigt am 04.02.2026 den bewegenden Dokumentarfilm „Until We Talk“ von Florian Mebes. Der Film begleitet die außergewöhnliche Freundschaft der israelischen und palästinensischen Friedensaktivisten Rami Elhanan und Bassam Aramin, die durch den Verlust ihrer Töchter im Nahostkonflikt verbunden sind. Mit großer Sensibilität erzählt er von ihrem jahrzehntelangen Engagement für Dialog, Verständigung und Versöhnung – und den Herausforderungen, die dieser Weg mit sich bringt. Im Anschluss laden wir zu einem Gespräch mit Regisseur Florian Mebes ein.
Daten auf einen Blick:
Wann: 04.02.26, 19:30 Uhr
Wo: City 46 Kommunalkino Bremen e.V., Birkenstraße 1, 28195 Bremen.
eine Beschreibung folgt noch.
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