{"id":10020,"date":"2020-06-03T05:34:25","date_gmt":"2020-06-03T05:34:25","guid":{"rendered":"http:\/\/nahost-forum-bremen.de\/?p=10020"},"modified":"2020-06-03T05:34:25","modified_gmt":"2020-06-03T05:34:25","slug":"nakba-die-vergessenen-urspruenge-der-palaestinensischen-katastrophe-im-19-jahrhundert","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dpg-netz-bremen.de\/?p=10020","title":{"rendered":"Nakba: Die vergessenen Urspr\u00fcnge der pal\u00e4stinensischen Katastrophe im 19. Jahrhundert"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"font-family: Arial, serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Joseph Massad, middleeasteye.net, 14.05.20 <\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial, serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Die zionistisch-j\u00fcdische Kolonisierung Pal\u00e4stinas bildete den H\u00f6hepunkt der europ\u00e4ischen christlichen Kolonisationsbem\u00fchungen des Landes in den 1800er Jahren. <\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial, serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Die Nakba, der Verlust von Land und Existenzgrundlage der Pal\u00e4stinenser, begann in den 1880er Jahren mit der Ankunft der ersten zionistischen j\u00fcdischen Kolonisten. Sie vertrieben die Pal\u00e4stinenser von dem Land, das die Kolonisten von abwesenden Grundbesitzern erworben hatten. <\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial, serif;\"><span style=\"font-size: large;\">Anglikanische Eiferer versuchten, die europ\u00e4ischen Juden zu bekehren und ihre Auswanderung nach Pal\u00e4stina zu f\u00f6rdern, wo sie ein Missionarsnetzwerk gr\u00fcndeten. <\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial, serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Die Nakba ist eine andauernde Katastrophe, die bis heute die Situation der Pal\u00e4stinenser bestimmt. <\/span><\/span><!--more--><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial, serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Die Jahre 1948 und 1967 sind Tief-punkte, an denen gr\u00f6\u00dfere und monumentalere Verluste an Land und Rechten zu verzeichnen sind, und 1993, das Jahr von Oslo, ist ein Einschnitt, an dem die Pal\u00e4stinenser ihren Anspruch verloren, ihr gestohlenes Heimatland mit ihrer ehemaligen Befreiungsbewegung zur\u00fcckzuerlangen, da diese zum Kollaborateur wurde. Die zionistisch-j\u00fcdische Kolonisierung Pal\u00e4stinas war jedoch ein Gipfelpunkt der europ\u00e4ischen christlichen Kolonisierungsbem\u00fchungen, die bis zur Invasion Napoleons und dessen Niederlage in Akkon im Jahr 1799 gegen die Osmanen und ihre britischen Verb\u00fcndeten zur\u00fcckgehen. Tats\u00e4chlich war diese europ\u00e4ische christliche Kolonisierung des Landes w\u00e4hrend eines Gro\u00dfteils des 19. Jahrhunderts der Auftakt zur zionistisch-j\u00fcdischen Kolonisierung am Ende dieses Jahrhunderts. <\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial, serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Fanatische Missionare <\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial, serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">W\u00e4hrend die protestantische Reformation die erste christlich-europ\u00e4ische Bewegung war, die die Bekehrung und \u201eR\u00fcckkehr\u201c der Juden nach Pal\u00e4stina forderte, waren es die Briten, die mit den Pl\u00e4nenzur Kolonisierung und Christianisierung begannen. Pionierarbeit leisteten die fanatischen Missionare der Londoner Gesellschaft zur F\u00f6rderung des Christentums unter den Juden (gegr\u00fcndet 1809), im Volksmund bekannt als Londoner J\u00fcdische Gesellschaft. Anglikanische Eiferer versuchten, die europ\u00e4ischen Juden zu bekehren und ihre Auswanderung nach Pal\u00e4stina zu f\u00f6rdern, wo sie ein Missionarsnetzwerk gr\u00fcndeten. In den 1820er Jahren wurde diese von britischen Politikern und Lords gef\u00f6rderte Gesellschaft von j\u00fcdischen Konvertiten geleitet, die es f\u00fcr n\u00f6tig hielten, mehr j\u00fcdische Konvertiten nach Pal\u00e4stina zu schicken, um die Juden zu missionieren.<\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial, serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Bald errichteten die Briten 1838 das erste ausl\u00e4ndische Konsulat in Jerusalem, und die Kirche von England gr\u00fcndete 1842 ein anglikanisches Bistum in der heiligen Stadt.Der erste Bischof, Michael Solomon Alexander, war ein deutsch-j\u00fcdischer Konvertit, der vor seiner Bekehrung Rabbiner gewesen war. Die Briten kauften Land, und ihr Konsul richtete mehrere Institutionen ein, um Juden unter anderem in der Landwirtschaft zu besch\u00e4ftigen. Auch die britischen Kolonisten selbst begannen, Land zu kaufen und sich in der Landwirtschaft zu versuchen. In den 1850er Jahren betrug die Bev\u00f6lkerung Pal\u00e4stinas weniger als 400.000 Menschen, darunter etwa 8.000 Juden. Die H\u00e4lfte waren pal\u00e4stinensische Juden, die der spanischen Inquisition im 16. Jahrhundert entkommen waren; die andere H\u00e4lfte waren messianische kabbalistische Juden, die in den fr\u00fchen Jahrzehnten des 19. Jahrhunderts in Erwartung der Ankunft des Messias aus Russland kamen. Londoner J\u00fcdische Gesellschaft bekehrte ein paar Dutzend, aber die Rabbiner wehrten sich und exkommunizierten Juden, die mit den Missionaren verkehrten. <\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial, serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Sie appellierten an die europ\u00e4isch-j\u00fcdischen Wohlt\u00e4ter, die Rothschilds und Moses Montefiore, und baten um Hilfe. Letzterer richtete Krankenh\u00e4user ein und kaufte Land f\u00fcr arme Juden, damit diese nicht zum Protestantismus \u00fcber-traten. <\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial, serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Gerangel um Pal\u00e4stina <\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial, serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Der erste gr\u00f6\u00dfere europ\u00e4ische Krieg, der das einl\u00e4utete, was wir das \u201ekoloniale Gerangel um Pal\u00e4stina\u201c nennen sollten &#8211; n\u00e4mlich der Krimkrieg von 1853-1856 &#8211; wurde durch europ\u00e4ische Anspr\u00fcche auf den \u201eSchutz\u201c der Christen Pal\u00e4stinas ausgel\u00f6st. Der Krieg wurde durch franz\u00f6sische und britische Bedenken angefacht, die meinten, dass Russland die \u00dcbernahme Pal\u00e4stinas plane, insbesondere wegen der gro\u00dfen j\u00e4hrlichen russisch-christlichen Pilgerfahrt nach Jerusalem zu Ostern. Abgesehen von der Eifersucht und Besorgnis westeurop\u00e4ischer christlicher M\u00e4chte wegen Russlands echtem und eingebildetem Expansionismus auf Kosten eines geschw\u00e4chten Osmanischen Reiches, auf das Frankreich und Gro\u00dfbritannien enormen Einfluss gewonnen hatten, sollte das Gef\u00fchl, dass Pal\u00e4stina &#8211; einschlie\u00dflich seiner heiligen christlichen St\u00e4tten und seiner arabisch-christlichen Bev\u00f6lkerung &#8211; allein den christlichen Westm\u00e4chten ein Anliegen sein m\u00fcsste, zu einer Bedrohung russischer Interessen werden. <\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial, serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Die Russen waren nerv\u00f6s wegen der Fortschritte der protestantischen und katholischen Institutionen in Pal\u00e4stina, ganz zu schweigen von der Vernachl\u00e4ssigung und Korruption im griechischen Klerus, der seit dem 16. Jahrhundert f\u00fcr die orthodoxen Pal\u00e4stinenser zust\u00e4ndig war und nach dem Tod des letzten pal\u00e4stinensischen Patriarchen Atallah 1543 von den Osmanen an die Macht gebracht wurde. Im Vorfeld des Krimkrieges bestanden die europ\u00e4ischen lateinischen Katholiken auf der Wiederherstellung ihrer ausschlie\u00dflichen Rechte an den christlich-pal\u00e4stinensischen Heiligt\u00fcmern, die w\u00e4hrend der Kreuzz\u00fcge errichtet, zwar im 14. Jahrhundert unter den Mamelucken wiedererlangt, aber nach der Eroberung durch die Osmanen an die griechisch-orthodoxe Kirche verloren gegangen waren. Die Osmanen erlie\u00dfen ein Edikt, das einige ihrer Privilegien auf Kosten der Orthodoxen am Heiligen Grab der Geburtskirche und Gethsemane wiederherstellte. Die pal\u00e4stinensischen Orthodoxen &#8211; Geistliche und Laien &#8211; waren in Aufruhr, ebenso Zar Nikolaus I. Dies wurde zum casus belli f\u00fcr den Krimkrieg. Mit der Niederlage Russlands beschleunigte sich die Invasion der lateinisch-katholischen und protestantischen Missionare in Pal\u00e4stina um ein Vielfaches. <\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial, serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Britische Eiferer <\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial, serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">In der Zwischenzeit kam 1851 eine weitere fanatische Missionsorganisation, die 1799 gegr\u00fcndete Church Missionary Society, auf den Plan, um die pal\u00e4stinensischen Ostchristen zu bekehren. <\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial, serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Die britischen Eiferer richteten Schulen, Krankenstationen und medizinische Einrichtungen ein, um Bekehrte zu gewinnen, w\u00e4hrend die \u00f6stlichen christlichen Kirchen in ganz Pal\u00e4stina Widerstand leisteten. Als Reaktion auf die Missionare gr\u00fcndete ein franz\u00f6sisch-j\u00fcdischer Staatsmann 1860 die Alliance Israelite Universelle Schulen f\u00fcr osmanische Juden. Ein franz\u00f6sisch-j\u00fcdischer Philanthrop initiierte landwirtschaftliche Institutionen f\u00fcr die j\u00fcdische Bev\u00f6lkerung. <\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial, serif;\"><span style=\"font-size: large;\">Die heutigen amerikanischen evangelikalen Fanatiker, die die fortschreitende zionistische Kolonisierung des Landes unterst\u00fctzen, sind genauso antisemitisch wie ihre Vorg\u00e4nger aus dem 19. Jahr-hundert. <\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial, serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">An der US-Front wurden in den 1820er Jahren amerikanische protestantische Missionare nach Pal\u00e4stina entsandt, sie entschieden sich jedoch, ihr Gl\u00fcck in Syrien zu versuchen, und verlie\u00dfen das Land in den 1840er Jahren mit der Zusicherung ihrer britischen Glaubensgenossen, dass letztere sich um die Pal\u00e4stinenser k\u00fcmmern w\u00fcrden. Aber andere folgten, darunter Dutzende von Adams-Kolonisten (Anh\u00e4nger von George J. Adams &#8211; Pako), ehemalige Mormonen, die zwischen 1866 und 1868 eine Siedlerkolonie in Jaffa errichteten, um das Land auf die \u201eR\u00fcckkehr\u201c der Juden vorzubereiten, die vor der Wiederkunft der Welt bekehrt werden sollten. Ihre Bem\u00fchungen scheiterten, aber dies geschah zum Wohle einer neuen Gemeinschaft deutscher protestantischer Kolonisten, der so genannten Templer, die in den 1860er Jahren nach Pal\u00e4stina kamen und landesweit eine Reihe von Kolonien errichteten, unter anderem auf dem Land der Adams-Kolonie in Jaffa.Die deutsche Marine kam an die K\u00fcsten Pal\u00e4stinas, um diese w\u00e4hrend des russisch-osmanischen Krieges 1877-78 zu verteidigen. <\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial, serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Die Templer wollten Pal\u00e4stina in einen christlichen Staat verwandeln und hofften, dass dieser nach dem Krieg Deutschland zugesprochen w\u00fcrde, aber sie sollten entt\u00e4uscht werden. Sie florierten, bis die Briten und, nach ihnen, die j\u00fcdischen Zionisten sie au\u00dfer Landes dr\u00e4ngten. 1881 kamen auch mehr Amerikaner, wie die fundamentalistische Spafford-Familie aus Chicago, die in Jerusalem eine Kolonie errichteten. In den 1890er Jahren schlossen sich ihnen schwedische Fundamentalisten an. Sie kauften den Palast von Rabah al-Husayni, um ihre Kolonie zu gr\u00fcnden. Heute ist dies das American Colony Hotel in Jerusalem. <\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial, serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Auftakt zu weiteren Ungl\u00fccksf\u00e4llen <\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial, serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Europ\u00e4ische K\u00f6nige und K\u00f6niginnen besuchten das Land, legten im Namen ihrer Missionare F\u00fcrsprache ein und forderten mehr Rechte und Privilegien f\u00fcr sie. <\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial, serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Doch die Dinge \u00e4nderten sich in den letzten beiden Jahrzehnten des 19. Jahrhunderts sp\u00fcrbar, als die fr\u00fche zionistisch-j\u00fcdische Einwanderung aus der russischen Kolonialsiedlung Odessa begann, die ihrerseits auf den Ruinen der osmanischen Stadt Hacibey errichtet wurde. Die Londoner J\u00fcdische Gesellschaft war begeistert, dass mehr Juden ankamen, die sie bekehren konnte. Sie richtete in London die Jewish Refugees Aid Society ein, um deren Einwanderung zu erleichtern. Moses Friedlaender, ein j\u00fcdischer Konvertit, wurde in Pal\u00e4stina mit der Leitung betraut. F\u00fcr die j\u00fcdischen Kolonisten wurde Land s\u00fcdwestlich von Jerusalem gekauft, aber da die Rothschilds bereits j\u00fcdische Kolonien gr\u00fcndeten, schlossen sich die meisten j\u00fcdischen Anh\u00e4nger Friedl\u00e4nders 1886 den zionistischen Kolonien an. Trotz dieses Misserfolgs behauptete die Londoner J\u00fcdische Gesellschaft, Vorreiter der j\u00fcdischen Kolonisierung des Landes zu sein, was darauf hindeutet, dass j\u00fcdische Philanthropen zu \u201eEifersucht und Wetteifer\u201c angestachelt wurden. <\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial, serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Zu diesem Zeitpunkt kamen die Kolonisten der Jewish Lovers of Zion (Hovevei Zion) aus Odessa und gr\u00fcndeten die ersten zionistischen Kolonien, womit die pal\u00e4stinensische Nakba begann, die bis heute andauert. Der Fanatismus der britischen, deutschen und US-amerikanischen protestantischen Kolonisten in Pal\u00e4stina im 19. Jahrhundert war der Auftakt zu so vielen weiteren Katastrophen, die das pal\u00e4stinensische Volk trafen. J\u00fcdische fanatisierte Zionisten w\u00fcrden die Sache zu Ende bringen. Die heutigen amerikanischen evangelikalen Fanatiker, die die fortschreitende zionistische Kolonisierung des Landes unterst\u00fctzen, sind genauso antisemitisch wie ihre Vorg\u00e4nger aus dem 19. Jahrhunderts. Aber am Ende des 19. Jahrhunderts erkannten die protestantischen Fanatiker, dass sie Pal\u00e4stina nicht in ein protestantisches Land verwandeln konnten, da sie bis dahin nur etwa 700 Juden und 1000 pal\u00e4stinensische Ostchristen bekehrt hatten. Ihre kolonialen F\u00f6rderer sahen ein, dass das bestm\u00f6gliche Szenario f\u00fcr eine europ\u00e4ische Kolonialsiedlung in Pal\u00e4stina eine mit dem protestantischen Fundamentalismus verb\u00fcndete j\u00fcdische Siedlerkolonie war. Das war der Zionismus im 19. Jahrhundert, und er ist es bis heute. <\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial, serif;\"><span style=\"font-size: medium;\"><i>Joseph Massad ist Professor f\u00fcr moderne arabische Politik und intellektuelle Geschichte an der Columbia University in New York. Er ist Autor zahlreicher B\u00fccher sowie akademischer und journalistischer Artikel. Zu seinen Werken geh\u00f6ren &#8222;Colonial Effects: Die Entstehung einer nationalen Identit\u00e4t in Jordanien&#8220;, &#8222;Das Begehren der Araber&#8220;, Das Fortbestehen der Pal\u00e4stinenserfrage&#8220;: Essays \u00fcber den Zionismus und die Pal\u00e4stinenser&#8220;und &#8222;Islam im Liberalismus&#8220;.Seine B\u00fccher und Artikel sind in ein Dutzend Sprachen \u00fcbersetzt worden.<\/i><\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial, serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">\u00dcbersetzung: Pako \u2013 palaestinakomitee-stuttgart.de<\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial, serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Quelle: https:\/\/www,middleeasteyenet\/opinion\/nakba-palestinian-catastrophe-began-19th-century-and-continues-day<\/span><\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Joseph Massad, middleeasteye.net, 14.05.20 Die zionistisch-j\u00fcdische Kolonisierung Pal\u00e4stinas bildete den H\u00f6hepunkt der europ\u00e4ischen christlichen Kolonisationsbem\u00fchungen des Landes in den 1800er Jahren. 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