{"id":10450,"date":"2021-01-31T09:24:39","date_gmt":"2021-01-31T09:24:39","guid":{"rendered":"http:\/\/nahost-forum-bremen.de\/?p=10450"},"modified":"2021-02-05T07:34:49","modified_gmt":"2021-02-05T07:34:49","slug":"palaestina-in-israelischen-schulbuechern-eine-rezension","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dpg-netz-bremen.de\/?p=10450","title":{"rendered":"\u201ePal\u00e4stina in israelischen Schulb\u00fcchern\u201c \u2013 Eine Rezension"},"content":{"rendered":"<p class=\"entry-header\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft\" src=\"https:\/\/mcusercontent.com\/d2d027ff28580d7b9d45684bc\/images\/3e1f5fd0-d141-4cd1-b926-a5865c664003.jpg\" width=\"213\" height=\"329\">\u201ePal\u00e4stina in israelischen Schulb\u00fcchern\u201c \u2013 Eine Rezension. Studie von Nurit Peled-Elhanan: Ideologie und Propaganda in israelischen Schulb\u00fcchern<\/p>\n<p class=\"entry-header\">Hintergrund: Schulb\u00fccher sind f\u00fcr den Staat wirksame Instru\u00admente, um nationale und pers\u00f6nliche Identit\u00e4ten zu formen. Diese Erkenntnis steckt hinter der Anfrage der FDP-Bundestagsfraktion, ob \u201eantisemitische pal\u00e4stinensische Schulb\u00fccher\u201c durch nationale und europ\u00e4ische Haushaltsmittel mitfinanziert werden. Israelische Schulb\u00fccher scheinen der FDP au\u00dferhalb jeder Kritik zu stehen. Gl\u00fccklicherweise ist nun endlich die Untersuchung der israelischen Literaturwissenschaftlerin Prof. Nurit Peled-Elhanan in deutscher \u00dcbersetzung erschienen: \u201ePal\u00e4stina in israelischen Schulb\u00fcchern\u201c (2020).<!--more--><\/p>\n<header><\/header>\n<header><\/header>\n<p class=\"entry-header\">Miko Peled und Nurit Peled-Elhanan sind Sohn und Tochter von Mattityahu Peled, einem hochdekorierten General in Israels fr\u00fchen Kriegen. In seinem Buch Der Sohn des Generals beschreibt Miko Peled, wie sein Vater mit anderen Gener\u00e4len 1967 die Regierung zum Angriff auf \u00c4gypten dr\u00e4ngt und die milit\u00e4rische Laufbahn aufgibt, als er realisiert, dass der Sieg nicht zum Friedensschluss genutzt wird. Nurit Peled-Elhanan (* 1949) hat 2012 das Buch Palestine in Israeli School Books \u2013 Ideology and Propaganda in Education ver\u00f6ffentlicht. Es liegt nun auf deutsch vor unter dem Titel Pal\u00e4stina in israelischen Schulb\u00fcchern.<\/p>\n<p class=\"entry-header\">Die Autorin ist Professorin f\u00fcr Literaturwissenschaft und P\u00e4dagogik an der Hebr\u00e4ischen Universit\u00e4t Jerusalem. Sie sagt \u00fcber ihre Studie, diese sei \u201enicht von einer Historikerin, sondern von einer Diskursanalytikerin verfasst.\u201c Sie untersuche nicht die Richtigkeit der in den Schulb\u00fcchern berichteten Fakten, sondern ihren Diskurs, \u201ebesonders ihre Rhetorik und die semiotischen Instrumente, mit denen sie ihre Aus\u00adsagen \u00fcbermitteln.\u201cEs handelt sich um Schulbuchforschung, und diese wei\u00df, dass Schulb\u00fccher wirksame Instru\u00admente sind, die dem Staat dazu dienen, nationale und pers\u00f6nliche Identit\u00e4ten zu formen.<\/p>\n<p class=\"entry-header\">Am Schluss des Buches macht die Autorin dies drastisch klar, indem sie Max Weber paraphrasiert, an der Basis des modernen Staates befinde sich nicht der Scharfrichter, sondern der Lehrer, denn das Monopol \u00fcber die rechtm\u00e4\u00dfige Bildung sei wichtiger als das Monopol \u00fcber die rechtm\u00e4\u00dfige Gewalt.Besondere Brisanz erh\u00e4lt diese Macht der Schulb\u00fccher in Israel, weil sie \u201ef\u00fcr Jugendliche geschrieben (werden), die mit 18 Jahren als Wehrpflichtige zum Milit\u00e4rdienst eingezogen werden und die israelische Politik der Eroberung in den pal\u00e4stinensischen Gebieten vollziehen.\u201c (S. 8) Dieser Aspekt hat sicher zur Auswahl der F\u00e4cher beigetragen, auf die sich ihre Untersuchung konzentriert, n\u00e4mlich Geschichte, Erdkunde und Staatsb\u00fcrgerkunde, und er f\u00fchrt auch zu der Frage, auf die sie ihre Untersuchung fokussiert: Wie werden Pal\u00e4stina und die Pal\u00e4stinenser in diesen Schulb\u00fcchern dargestellt?<\/p>\n<p class=\"entry-header\">Dies erfasst aber noch nicht, wof\u00fcr Schulb\u00fccher in Israel verwendet werden. Nationale Identit\u00e4t bezieht sich hier nicht auf die Gesamtheit der B\u00fcrger, sondern auf die eine Gruppe, der es als einziger zusteht, in Israel ein nationales Projekt zu verfolgen. So hat es das Nationalstaatsgesetz von 2018 inzwischen verf\u00fcgt. Diese j\u00fcdische Ethno-Nation beschreibt Peled-Elhanan als \u201eein V\u00f6lkergemisch aus aller Welt mit nahezu keinen Gemein\u00adsamkeiten. (\u2026 ) im st\u00e4ndige(n) Streit \u00fcber die Frage \u201aWer ist ein Jude\u2019\u201c (S. 26).Neben der dominanten Gruppe, die es also zu homogenisieren gilt, gibt es eine Gruppe min\u00adderer Art, die aber, anders als die dominante Gruppe, deutliche Spuren kontinuierlichen Lebens im Lande hinterlassen hat. Es gilt also nicht nur, diese Spuren in der Landschaft zu tilgen, sondern sie auch in der Erinnerung auszul\u00f6schen. Pal\u00e4stinensische Geschichte wird also nicht einmal in Israels arabischen Schulen gelehrt, Trauerbekundungen in der \u00d6ffentlichkeit, die Nakba betreffend, verbietet ein einschl\u00e4giges israelisches Gesetz.Das ist klassische Repression. Die kompliziertere Anstrengung ist aber, die dominante Gruppe zu homogenisieren und \u2013 da sie schon keine gemeinsame Geschichte hat \u2013 ihr ein \u201akollektives Ged\u00e4chtnis\u2019 zu erschaffen. Hier trifft Peled-Elhanan eine wesentliche Unterscheidung, zwischen wissenschaftlicher Besch\u00e4ftigung mit Geschichte und was \u00fcber Geschichte in Schulb\u00fcchern steht.<\/p>\n<p class=\"entry-header\">Es geht in den Schulb\u00fcchern nicht um Geschichte, nicht um das Verst\u00e4ndnis der Vergangenheit, \u201esondern die Konstruktion einer \u201azweckdienlichen Vergangenheit\u2019, die \u201aunseren\u2019 Weg rechtfertigt und \u201aderen\u2019 Weg diskriminiert.\u201c (S. 15) Dies erlaube, \u201edie Vergangenheit zu manipulieren mit dem Ziel, die Gegenwart und die Zukunft zu beeinflussen\u201c (S. 17) oder \u201eein Bild der Vergangenheit zu zeichnen, das auf der subjektiven Sicht der Gegenwart basiert.\u201c (S. 24).Ein zweites Element der notwendigen Homogenisierung der dominanten Gruppe ist die Kon\u00adstruktion ihrer Kontinuit\u00e4t im Land, ein Kontinuit\u00e4tskult. \u201eDer Held in diesem Narrativ ist der \u201aneue Jude\u2019, der zur\u00fcckgekehrt ist, um sein Heimatland zur\u00fcckzufordern und es von den arabischen Invasoren zu befreien.\u201c (S. 18). Hier greift die regul\u00e4re Erziehung (wie auch die Arch\u00e4ologie) auf die Bibel als verbindliche historische Quelle zur\u00fcck.<\/p>\n<div style=\"width: 320px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/mcusercontent.com\/d2d027ff28580d7b9d45684bc\/images\/baafae89-1c20-43f0-af82-3c8a9cec509f.jpg\" alt=\"\" width=\"310\" height=\"451\"><p class=\"wp-caption-text\">Der \u201eneue Jude\u201c auf einem Plakat des J\u00fcdischen Nationalfonds von 1930. Quelle: Archiv<\/p><\/div>\n<p class=\"entry-header\">Diese Konstruktion von Kontinuit\u00e4t f\u00fchrt nicht nur zur L\u00f6schung von 2000 Jahren j\u00fcdischer Diaspora-Geschichte, sondern auch zur Leugnung von 2000 Jahren Zivilisation im Land, deren Spuren dann getilgt werden. (Dies ist das Thema des 2. Kapitels Geographie der Feindseligkeit und Exklusion \u2013 Eine multimodale Analyse.) Das Land wartete auf seine Erl\u00f6sung durch seine Bewahrer, w\u00e4hrend es von unbedeutenden Eindringlingen bev\u00f6lkert war.<\/p>\n<header class=\"entry-header\">Die Funktion von Schulb\u00fcchern f\u00fcr die Schaffung nationaler Kollektive, im israelischen Fall einer dominanten ethnischen Gruppe, diskutiert Peled-Elhanan in einem umfangreichen Ein\u00adf\u00fchrungskapitel unter dem Titel Eine J\u00fcdische Ethnokratie im Nahen Osten. Erst dann geht sie im 1. Kapitel auf die Darstellung der Pal\u00e4stinenser ein, der Focus ihres Buches. Nat\u00fcrlich ist dieses Kapitel eine Darstellung aller erdenklichen Formen des Rassismus, wie k\u00f6nnte es anders sein bei der vom Zionismus vorausgesetzten und institutionalisierten j\u00fcdischen Suprematie, wie sie in der Einf\u00fchrung geschildert wird.<\/header>\n<header><\/header>\n<header class=\"entry-header\">Peled-Elhanan m mit ihrem Einf\u00fchrungskapitel macht klar: Unter der Ethnokratie sind nichtrassistische Schulb\u00fccher gar nicht denkbar, und der Rassismus erscheint darum als sekund\u00e4r, als instrumentell. Er ist notwendige Folge der indoktrinierten Notwendigkeit, das Land j\u00fcdisch zu machen, es qua Geburtsrecht allein besitzen zu d\u00fcrfen, ohne Araber, zur eigenen Sicherheit stets in der Mehrheit zu sein und mit dem Schwert leben zu m\u00fcssen und was der zionistischen Maximen noch sein m\u00f6gen. Er ist keine Blo\u00dfstellung und kann seine Tr\u00e4ger nicht besch\u00e4men.Auf die vielf\u00e4ltigen, oft bizarren Auspr\u00e4gungen dieses Rassismus kann hier nicht eingegangen werden, nur eine sei erw\u00e4hnt, um zu zeigen, dass dieser Rassismus nicht aus individuellen Ressentiments hervorgeht, sondern aus einer rassistischen Weltsicht. So betonen einige der untersuchten Schulbuchtexte \u201eIsraels Bem\u00fchungen (\u2026), die Welt davon zu \u00fcberzeugen, dass (das Fl\u00fcchtlings-)problem in den arabischen L\u00e4ndern und nicht in Israel gel\u00f6st werden sollte, \u201awelches die j\u00fcdischen Fl\u00fcchtlinge aufgenommen hat, die aus den arabischen L\u00e4ndern vertrie\u00adben wurden.\u2019\u201c (S. 104) Hier wird aus der ethnischen S\u00e4uberung ein Bev\u00f6lkerungsaustausch, eine Option, machbar und beherrschbar, wenn sich nur alle an die rassistische Regel halten. Der eigene, tribalistische Wahn der Rassereinheit wird zur Maxime, die Idee der Menschheit geht darin unter, Mitleid gibt es nur f\u00fcr Volksgenossen. An der Katastrophe der Teilung Indiens ist dieses Denken offenbar nicht irre geworden.<\/p>\n<p>Was die deutschen Leser*innen sicher erstaunen wird, ist der Umstand, dass in den untersuchten Schulb\u00fcchern aus den Vertreibungen und selbst aus den Massakern gar kein Hehl gemacht wird. Derer drei werden in den Schulb\u00fcchern er\u00f6rtert: Das Deir Yassin-Massaker von 1948, das Qibya-Massaker von 1953 und das Kaffer Kassem-Massaker von 1956. Schon deren Erw\u00e4hnung w\u00fcrde ja hierzulande den aufgeregten Ruf nach dem sofortigen Einschreiten des Antisemitismusbeauftragten provozieren.<\/p>\n<p>Peled-Elhanan untersucht im 4. Kapitel pedantisch die Legitimationsprozesse in Berichten \u00fcber Massaker. Denn, ja, die Sch\u00fcler sind aufgefordert, sie sehr n\u00fcchtern nach N\u00fctzlichkeit f\u00fcr Israel und eine j\u00fcdische Mehrheit und deren Schaffung zu bilanzieren. Und es sei gerade in Deutschland darauf hingewiesen, dass das Judentum selbst Immunisierung gegen die tri\u00adbalistischen Anma\u00dfungen des Zionismus bereith\u00e4lt. Peled-Elhanan zitiert Yeshayahu Leibovitz aus seinem Artikel \u201eNach Qibya\u201c:<\/p>\n<p>\u201eDa der Zionismus den Anspruch der Heiligkeit auf so weltliche Dinge wie den Staat, das Land und die Streitkr\u00e4fte \u00fcbertragen hat, hat er sie mit absoluter moralischer Legitimit\u00e4t ausgestattet. Wenn die Menschen und ihre Sicherheit, wenn das Heimatland und sein Friede das Heiligste vom Heiligen ist und wenn das Schwert Israels sein Fels ist \u2013 dann ist Qibya auch m\u00f6glich und zul\u00e4ssig (\u2026) das ist die schreckliche Strafe f\u00fcr die schwere S\u00fcnde, den Namen Gottes missbr\u00e4uchlich in Anspruch zu nehmen. (S. 198)\u201c<\/p>\n<p>Mit diesem Bezug auf den Zionismus schlie\u00dft sie an das Einf\u00fchrungskapitel an, in dessen Licht die folgenden vier Kapitel gelesen werden m\u00fcssen. Sie alle enth\u00fcllen Rassismus, der aber angesichts postulierter j\u00fcdisch-zionistischer Suprematie, wie die Einf\u00fchrung sie vorstellt, nicht erstaunen darf. Peled-Elhanan zitiert den Oberrabiner Mordechai Elyahu, der vor dem Hintergrund eines Mordanschlags auf religi\u00f6se Kollegiaten unter Hinzuziehung der Gemara die Racheoptionen er\u00f6rtert: \u201eAlles, was sie (Nichtjuden den Juden) nehmen, m\u00fcssen sie doppelt zur\u00fcckzahlen. Aber in diesem Fall geht das nicht, da 1000 Araber nicht so viel wert sind wie 1 j\u00fcdischer Student.\u201c (Fu\u00dfnote 95)<\/p>\n<p>Miko Peled schildert in seinem Buch die dramatischen Ereignisse im Hause seiner Schwester Nurit Peled-Elhanan, als 1997 deren dreizehnj\u00e4hrige Tochter Smadar Opfer eines Selbstmordattent\u00e4ters aus dem Westjordanland wurde. Das ganze Land erwartete ihren Schrei nach Rache. Die Br\u00fcder der Ermordeten, die zu dem Zeitpunkt als Soldaten im Libanon standen, wurden von ihren Kom\u00admandeuren aufgefordert, ihre Schwester dort zu r\u00e4chen, an Nichtjuden eben. Sie verweigerten sich dieser Aufforderung ebenso wie ihre Mutter, die die Versuche Netanjahus, ihnen zu kondolieren, zur\u00fcckwies. Der Verfasser dieser Rezension bewundert die Autorin nat\u00fcrlich f\u00fcr ihr Buch, vor allem aber daf\u00fcr, dass sie \u00fcber den Verlust ihrer Tochter nicht den Verstand verloren, sondern diesen gesch\u00e4rft hat f\u00fcr die Auffindung der Ursachen daf\u00fcr, dass immer wieder Menschen die Hand gegen andere erheben.<\/p>\n<p>Rezension von Willy Parlmeyer<br \/>\nNurit Peled-Elhanan: Pal\u00e4stina in israelischen Schulb\u00fcchern, Verlag Stiftung Hirschler, Preis 28,00 \u20ac<br \/>\nISBN 978-3-9818916-7-6, zu beziehen: buchhandlung.hirschler@singstiftung.de<\/p>\n<p>Das Redaktionsteam von BIP-Aktuell besteht aus dem Vorstand und dem Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Dr. Shir Hever.<br \/>\nV. i. S. d. P. Dr. G\u00f6tz Schindler, BIP-Vorstand.<\/p>\n<p>Quelle (mit freundlicher Genehmigung):<\/p>\n<h1 class=\"entry-title\"><a href=\"https:\/\/bibjetzt.wordpress.com\/2021\/01\/30\/bip-aktuell-155-palastina-in-israelischen-schulbuchern-eine-rezension\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">BIP-Aktuell 155: \u201ePal\u00e4stina in israelischen Schulb\u00fcchern\u201c \u2013 Eine&nbsp;Rezension<\/a><\/h1>\n<p>https:\/\/bibjetzt.wordpress.com\/2021\/01\/30\/bip-aktuell-155-palastina-in-israelischen-schulbuchern-eine-rezension\/<\/p>\n<p>In BIP-Aktuell 154 berichteten wir, dass die Menschenrechtsorganisation B\u2019tselem Argumente benennt, warum Israel ein Apartheidstaat ist. Leider best\u00e4tigt sich diese Behauptung in der Corona-Krise. Israel will 2000 zus\u00e4tzliche Krankenbetten f\u00fcr Jerusalem bereitstellen, jedoch kein einziges f\u00fcr die in Ostjerusalem lebenden Pal\u00e4stinenser.<br \/>\nhttps:\/\/www.haaretz.com\/israel-news\/.premium-israel-plans-2-000-additional-hospital-beds-for-jerusalem-none-for-palestinians-1.9479989?utm_source=mailchimp&#038;utm_medium=content&#038;utm_campaign=elections&#038;utm_content=42bc1a3150<\/p>\n<\/header>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u201ePal\u00e4stina in israelischen Schulb\u00fcchern\u201c \u2013 Eine Rezension. Studie von Nurit Peled-Elhanan: Ideologie und Propaganda in israelischen Schulb\u00fcchern Hintergrund: Schulb\u00fccher sind f\u00fcr den Staat wirksame Instru\u00admente, um nationale und pers\u00f6nliche Identit\u00e4ten zu formen. 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