{"id":10518,"date":"2021-03-20T18:03:46","date_gmt":"2021-03-20T18:03:46","guid":{"rendered":"http:\/\/nahost-forum-bremen.de\/?p=10518"},"modified":"2021-03-20T18:04:52","modified_gmt":"2021-03-20T18:04:52","slug":"die-bewaffneten-kolonisten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dpg-netz-bremen.de\/?p=10518","title":{"rendered":"Die bewaffneten\u00a0Kolonisten"},"content":{"rendered":"<div class=\"entry-content\">\n<div style=\"width: 238px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"\" src=\"https:\/\/mcusercontent.com\/d2d027ff28580d7b9d45684bc\/images\/0dec743c-2a37-47b0-9551-ce4efc2e8512.jpg\" alt=\"\" width=\"228\" height=\"339\"><p class=\"wp-caption-text\">Stereotypes Bild eines Siedlers mit Kippa, Tzizit und einem Gewehr. Quelle: Daniel Maleck Lewy, 2005,&nbsp;Wikipedia.<\/p><\/div>\n<p data-adtags-visited=\"true\"><strong>Israelische Kolonisten im besetzten Westjordanland tragen Schusswaffen, warum?<\/strong><\/p>\n<p data-adtags-visited=\"true\"><em>Zusammenfassung: Kolonisten im besetzten Westjordanland tragen Waffen, um ihre Macht und Kontrolle \u00fcber das Gebiet zu zeigen. Pal\u00e4stinenser*innen ist es nicht erlaubt, Schusswaffen zu tragen. Anstatt zum Schutz vor pal\u00e4stinensischen Aufst\u00e4nden werden die Waffen dazu benutzt, Pal\u00e4stinenser*innen einzusch\u00fcchtern und ihr Eigentum zu besch\u00e4digen oder zu zerst\u00f6ren. Das israelische Ministerium f\u00fcr \u00f6ffentliche Sicherheit weigert sich, Daten \u00fcber die Anzahl der Waffen der Kolonisten herauszugeben.<\/em><\/p>\n<\/div>\n<p data-adtags-visited=\"true\">Das ikonische und stereotype Bild eines israelischen Kolonisten im Westjordanland ist ein Mann mit Bart, einer Kippa, die Quasten einer Tzizit ragen unter dem Hemd hervor, und ein Sturmgewehr h\u00e4ngt \u00fcber der Schulter. Die meisten israelischen Siedler im Westjordanland entsprechen nicht dieser Vorstellung, aber das Bild ist in internationalen <a href=\"https:\/\/www.middleeasteye.net\/fr\/news\/israeli-settler-shoots-dead-palestinian-teen-hebron-another-killed-jerusalem-768211142\">Zeitungen<\/a>&nbsp;und&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/watch\/?v=10154505644361939\">Fernsehsendern<\/a>&nbsp;ebenso beliebt wie bei&nbsp;<a href=\"https:\/\/mondoweiss.net\/2019\/02\/removes-restraint-settlers\/\">Karikaturisten<\/a>. Das Gewehr ist das, was die Aufmerksamkeit fesselt, wobei die Spannung zwischen dem Stereotyp eines religi\u00f6sen Juden als sanftm\u00fctiges Opfer von Gewalt und dem Bild des bewaffneten Kolonisten das Bild noch einpr\u00e4gsamer macht.<!--more--><\/p>\n<div class=\"entry-content\">\n<p data-adtags-visited=\"true\">Die Kolonisten verlassen sich auf das israelische Milit\u00e4r, das sie&nbsp;<a href=\"https:\/\/mondoweiss.net\/2019\/11\/israeli-army-protects-settlers-disrupting-palestinian-olive-harvest\/\">verteidigen<\/a>&nbsp;soll. Eigentlich&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.un.org\/en\/genocideprevention\/documents\/atrocity-crimes\/Doc.33_GC-IV-EN.pdf\">schreibt<\/a>&nbsp;die Vierte Genfer Konvention vor, dass die Besatzungsarmee verpflichtet ist, die Besetzten, also die Pal\u00e4stinenser*innen, zu sch\u00fctzen.&nbsp;<em>Sie<\/em>&nbsp;sind gem\u00e4\u00df der Konvention die \u201egesch\u00fctzten Personen\u201c. Die Kolonisten haben jedoch enormen&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.nytimes.com\/2007\/10\/14\/books\/review\/LeBor-t.html\">Einfluss<\/a>&nbsp;auf die Auswahl der kommandierenden Offiziere in der N\u00e4he ihrer Kolonien. Dadurch sorgen sie daf\u00fcr, dass die Soldaten nur sie sch\u00fctzen. In einigen Gebieten (wie in Hebron, wo&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.alhaq.org\/monitoring-documentation\/6534.html\">2.000<\/a>&nbsp;Soldaten&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.972mag.com\/hebron-israeli-soldiers-protect-settlers\/\">850<\/a>&nbsp;Kolonist*innen sch\u00fctzen) ist&nbsp;die Zahl der Soldaten mehr als doppelt so hoch wie die Zahl der Kolonisten. Dennoch tragen viele Kolonisten die Waffen nicht nur zur Selbstverteidigung, sondern auch zur Abschreckung und als Symbol ihrer Macht.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend der Zeit der Besiedlung und Kolonisierung des nordamerikanischen Kontinents durften in den Vereinigten Staaten nur&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.washingtonpost.com\/posteverything\/wp\/2016\/07\/15\/the-right-to-bear-arms-has-mostly-been-reserved-for-whites\/\">wei\u00dfe Siedler<\/a>&nbsp;Gewehre tragen. Die Waffen dienten nicht nur dazu, sich gegen den Widerstand der indigenen Bev\u00f6lkerung oder gegen Aufst\u00e4nde der Sklaven zu verteidigen, sondern auch dazu, \u201eihre Freiheit zu verteidigen\u201c \u2013 was impliziert, dass nur diejenigen, die Waffen tragen k\u00f6nnen, frei sind: Demokratie ist nur f\u00fcr Wei\u00dfe. Heute k\u00f6nnen Schwarze und Ureinwohner B\u00fcrger der USA sein und gem\u00e4\u00df dem 2. Zusatzartikel der&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.loc.gov\/law\/help\/usconlaw\/second-amendment.php#:~:text=The%20Second%20Amendment%2C%20one%20of,self%2Devident%2C%20and%20has%20given\">Verfassung<\/a>&nbsp;Waffen tragen. Dagegen wird im besetzten Westjordanland ein Pal\u00e4stinenser, der eine Waffe tr\u00e4gt \u2013 wozu selbst eine&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.aljazeera.com\/news\/2015\/11\/23\/palestinian-teens-armed-with-scissors-shot-in-jerusalem\">Schere<\/a>&nbsp;z\u00e4hlt \u2013 auf der Stelle erschossen. Nur j\u00fcdische Kolonisten d\u00fcrfen ihre Waffen offen tragen.<\/p>\n<p>Die bewaffnete Bewegung der Kolonisten im Westjordanland hat eine lange Geschichte. Dazu geh\u00f6rt die rassistische Partei Kach, die 1988 aus der israelischen Knesset&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.jpost.com\/israel-news\/politics-and-diplomacy\/will-banned-right-wing-extremist-party-kach-return-to-the-knesset-563921\">verbannt<\/a>&nbsp;wurde, aber unter anderem Namen (\u201ereligi\u00f6ser Zionismus\u201c) zur\u00fcckgekehrt ist. Rabbi Moshe Levinger (1935-2015) geh\u00f6rte zu den Gr\u00fcndern der j\u00fcdischen Kolonie in Hebron. Im Jahr 1992 gr\u00fcndete er eine Partei und kandidierte f\u00fcr die Knesset und warb unter dem Slogan \u201eWir haben keine Angst zu schie\u00dfen\u201c mit einem&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=25SyBpU0Tug\">Video<\/a>&nbsp;von sich selbst beim Abfeuern seiner Waffe. Baruch Goldstein, der Mitglied von Kach war,&nbsp;<a href=\"http:\/\/news.bbc.co.uk\/onthisday\/hi\/dates\/stories\/february\/25\/newsid_4167000\/4167929.stm\">ermordete<\/a>&nbsp;1994 in der Abraham-Moschee in Hebron mit seiner Waffe 29 Pal\u00e4stinenser und verletzte 125, bis die \u00dcberlebenden ihn \u00fcberw\u00e4ltigen und t\u00f6ten konnten. F\u00fcr die bewaffneten Kolonisten ist er bis heute ein Idol \u2013 Itamar Ben-Gvir von der Partei \u201eReligi\u00f6ser Zionismus\u201c hatte ein&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.ynetnews.com\/article\/BJJZ26hlU\">Bild<\/a>&nbsp;von Baruch Goldstein an der Wand in seinem B\u00fcro. Goldsteins Grab bleibt ein&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/geschichte\/hebron-massaker-1994-baruch-goldsteins-erbe-a-1254163.html\">Wallfahrtsort<\/a>&nbsp;f\u00fcr bewaffnete Kolonisten, auch nachdem die israelische Armee 1999 einige Denkm\u00e4ler zu seinem Gedenken entfernte, sein Grab aber intakt lie\u00df. Diese Geschichte zeigt, dass f\u00fcr einen kleinen, aber aggressiven Zweig der Siedlerbewegung die Waffe zu einem j\u00fcdischen religi\u00f6sen Symbol geworden ist.<\/p>\n<figure class=\"wp-block-image\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/mcusercontent.com\/d2d027ff28580d7b9d45684bc\/images\/499083c1-1ea4-4e6a-a707-975f0f57103f.jpg\" alt=\"\"><\/figure>\n<p data-adtags-visited=\"true\"><span class=\"has-inline-color has-vivid-green-cyan-color\">Kolonisten der Organisation JDL in der N\u00e4he von Hebron schrieben 2006 das Grafitti \u201eVergast die Araber\u201c. Quelle: Jill Granberg,&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.flickr.com\/photos\/joshhough\/315550766\/\">Flickr<\/a>.<\/span><\/p>\n<p>Regelm\u00e4\u00dfige gewaltt\u00e4tige&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.un.org\/unispal\/document\/unprotected-settler-attacks-again-palestinians-on-the-rise-amidst-the-outbreak-of-covid-19-ocha-article\/\">Angriffe<\/a>&nbsp;gegen Menschen und Eigentum, die von den Kolonisten im Westjordanland durchgef\u00fchrt werden, werden erst durch Waffen m\u00f6glich gemacht. Die Kolonisten wissen, dass die Pal\u00e4stinenser nicht zur\u00fcckschlagen d\u00fcrfen, denn wenn die pal\u00e4stinensischen Opfer versuchen w\u00fcrden, sich durch das Werfen von Steinen zu verteidigen, haben die Kolonisten das \u201eRecht\u201c, sie zum Zwecke der \u201eSelbstverteidigung\u201c zu erschie\u00dfen \u2013 ohne R\u00fccksicht auf Ursache und Wirkung.<\/p>\n<p>Heute gibt es etwa 669.000&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.aljazeera.com\/news\/2019\/7\/31\/israel-approves-6000-new-homes-for-israeli-settlers-in-west-bank\">Kolonisten<\/a>&nbsp;im besetzten Westjordanland, etwa ein Drittel davon in Ostjerusalem. Die j\u00fcngere Generation der Kolonisten ist nicht immer bereit, freiwillig Zeit mit Patrouillen und der Bewachung ihrer Kolonien zu verbringen. Daher begannen die Kolonien in den letzten zwei Jahrzehnten einen Prozess des Outsourcing: Ihre Sicherheit liegt nun zumeist in den H\u00e4nden privater Sicherheitsfirmen (Quelle auf&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.mevaker.gov.il\/(X(1)S(r51x2xpddmod5gdcnt0fxano))\/he\/Reports\/Pages\/114.aspx?AspxAutoDetectCookieSupport=1\">hebr\u00e4isch<\/a>). Die Kosten daf\u00fcr werden von der israelischen Regierung, das hei\u00dft vom Steuerzahler, \u00fcbernommen. Die Armee stellt zwar weiterhin die Soldaten, aber ein halbprivater&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.yesh-din.org\/en\/the-lawless-zone-the-transfer-of-policing-and-security-to-the-civilian-security-coordinators-in-the-settlements-and-outposts\/\">Sicherheitsoffizier<\/a>&nbsp;(normalerweise ein Bewohner der Kolonie) dient in einer inoffiziellen Funktion als lokaler Offizier. Die Sicherheitsoffiziere sind also nicht offiziell Teil der Milit\u00e4rhierarchie, aber die lokalen Soldaten folgen in der Regel ihren Befehlen.<\/p>\n<p>Die Organisation \u201eIsha l\u2019Isha Feminist Center\u201c (was so viel bedeutet wie \u201evon Frau zu Frau\u201c) ver\u00f6ffentlichte 2017 einen umfangreichen&nbsp;<a href=\"https:\/\/law.acri.org.il\/pdf\/Loose-Guns.pdf\">Bericht<\/a>&nbsp;\u00fcber die Anzahl der Waffen in den H\u00e4nden von Zivilisten in Israel. Der Bericht ist gr\u00f6\u00dftenteils auf Hebr\u00e4isch, aber eine englische und arabische Zusammenfassung ist am Ende zu finden. Laut diesem Bericht befanden sich 2014 etwa 240.000 Waffen in zivilen H\u00e4nden in Israel. Allerdings wurden die Waffen in den H\u00e4nden von Kolonisten nicht als Teil dieser Zahl aufgef\u00fchrt, weil die Kolonisten ihre Waffen direkt vom Milit\u00e4r erhalten, ohne sie beim Ministerium f\u00fcr \u00f6ffentliche Sicherheit registrieren zu lassen. Der Bericht kommt zu dem Schluss, dass es keine M\u00f6glichkeit gibt, eine genaue Anzahl von Waffen im Besitz von Kolonisten anzugeben.<\/p>\n<p>Obwohl also die Kolonisten keine Waffen brauchen, um ihre Kolonien zu sch\u00fctzen, tragen viele weiterhin offen ihre Waffen, um pal\u00e4stinensische Familien einzusch\u00fcchtern und deren Freiheit einzuschr\u00e4nken. Am 6. Februar, einem Samstag,&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.haaretz.com\/israel-news\/.premium-soldiers-remove-israeli-arabs-from-west-bank-site-at-settlers-request-1.9519418\">vertrieb<\/a>&nbsp;eine Gruppe schwer bewaffneter religi\u00f6ser j\u00fcdischer Kolonisten eine Familie pal\u00e4stinensischer B\u00fcrger Israels, die in der N\u00e4he des Dorfes Dschibiya im Westjordanland ein Picknick abhielt. Die Kolonisten verletzten sogar den j\u00fcdischen Schabbat, um ausschlie\u00dflich j\u00fcdische Menschen das Land von Jibiya betreten zu lassen. Die pal\u00e4stinensische Familie weigerte sich, sich von den Gewehren der Kolonisten einsch\u00fcchtern zu lassen. Daraufhin riefen die Kolonisten israelische Soldaten zu Hilfe, die die pal\u00e4stinensischen israelischen B\u00fcrger vertrieben, eben weil sie keine Juden sind. Dieselben Kolonisten,&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.haaretz.com\/israel-news\/.premium-for-second-time-israeli-settler-filmed-expelling-arab-family-having-a-picnic-1.9578598\">wiederum<\/a>&nbsp;mit Gewehren bewaffnet, haben am Freitagnachmittag, 2. M\u00e4rz, eine weitere Familie vertrieben. Als diese versuchte, eine Beschwerde bei der Polizeistation einzureichen, stellten sie fest, dass die Polizeistation wegen des j\u00fcdischen Schabbats geschlossen war.<\/p>\n<p>Haaretz-Reporterin Amira Hass schreibt (auf&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.haaretz.co.il\/opinions\/1.9620706\">hebr\u00e4isch<\/a>), dass am Donnerstag, den 11. M\u00e4rz, ein Kolonist das Feuer auf zwei Schafe h\u00fctende pal\u00e4stinensische Kinder aus dem Dorf Menizel im Westjordanland er\u00f6ffnete. Die Polizei machte sich nicht einmal die M\u00fche, eine Aussage der beiden Jungen aufzunehmen, noch zeigte sie Interesse daran, die Sch\u00fctzen zu suchen. Die israelische Menschenrechtsorganisation B`tselem hat bereits im Jahr 2018 darauf hingewiesen, dass nach Gewaltt\u00e4tigkeiten gegen Pal\u00e4stinenser und deren Eigentum die Polizei nicht einschreitet und die israelische Armee die gewaltt\u00e4tigen Siedler sogar noch sch\u00fctzt. \u201e<a href=\"https:\/\/www.btselem.org\/topic\/settler_violence\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Siedlergewalt<\/a>&nbsp;ist l\u00e4ngst zum Bestandteil pal\u00e4stinensischen Lebens unter Besatzung geworden. Israelische Sicherheitskr\u00e4fte erm\u00f6glichen diese Aktionen.\u201d (s.&nbsp;<a href=\"https:\/\/bibjetzt.wordpress.com\/2018\/10\/22\/bib-aktuell-38-siedlergewalt-nimmt-zu\/\">BIP-Aktuell #38<\/a>)<\/p>\n<p><span class=\"has-inline-color has-vivid-green-cyan-color\">Das Redaktionsteam von BIP-Aktuell besteht aus dem Vorstand und dem Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Dr. Shir Hever.<br \/>\nV. i. S. d. P. Dr. G\u00f6tz Schindler, BIP-Vorstand.<\/span><\/p>\n<p data-adtags-visited=\"true\">Quelle (mit freudlicher Genehmigung): <a href=\"https:\/\/bibjetzt.wordpress.com\/2021\/03\/20\/bip-aktuell-162-die-bewaffneten-kolonisten\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><strong>BIP-Aktuell #162<\/strong><\/a><br \/>\nhttps:\/\/bibjetzt.wordpress.com\/2021\/03\/20\/bip-aktuell-162-die-bewaffneten-kolonisten\/<\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Israelische Kolonisten im besetzten Westjordanland tragen Schusswaffen, warum? 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