{"id":12586,"date":"2024-05-03T06:46:13","date_gmt":"2024-05-03T06:46:13","guid":{"rendered":"http:\/\/nahost-forum-bremen.de\/?p=12586"},"modified":"2024-05-03T06:46:13","modified_gmt":"2024-05-03T06:46:13","slug":"palaestina-solidaritaet-an-der-columbia-universitaet-new-york","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dpg-netz-bremen.de\/?p=12586","title":{"rendered":"Pal\u00e4stina-Solidarit\u00e4t an der Columbia-Universit\u00e4t\/New York"},"content":{"rendered":"<p style=\"float: left; margin: 0 15px 5px 0;\"><iframe loading=\"lazy\" title=\"YouTube video player\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/pfkBuVCnOy4?si=smSuXINczHMZRMYw\" width=\"400\" height=\"225\" frameborder=\"0\" allowfullscreen=\"allowfullscreen\"><span data-mce-type=\"bookmark\" style=\"display: inline-block; width: 0px; overflow: hidden; line-height: 0;\" class=\"mce_SELRES_start\">\ufeff<\/span><span data-mce-type=\"bookmark\" style=\"display: inline-block; width: 0px; overflow: hidden; line-height: 0;\" class=\"mce_SELRES_start\"><span data-mce-type=\"bookmark\" style=\"display: inline-block; width: 0px; overflow: hidden; line-height: 0;\" class=\"mce_SELRES_start\">\ufeff<\/span> style=&#8220;display: inline-block; width: 0px; overflow: hidden; line-height: 0;&#8220; class=&#8220;mce_SELRES_start&#8220;&gt;\ufeff<\/span><span data-mce-type=\"bookmark\" style=\"display: inline-block; width: 0px; overflow: hidden; line-height: 0;\" class=\"mce_SELRES_start\">\ufeff<\/span><\/iframe><\/p>\n<p>Marianne Hirsch ist Professorin f\u00fcr Literaturwissenschaften und Gender Stdies an der renommierten Columbia University in New York. In diesem Zoom-Interview mit Sabine Kebir und S\u00f6nke Hundt von weltnetz.tv berichtet sie \u00fcber die schon im letztem Herbst beginnende Organisation dieser von Columbia ausgehenden Widerstandsbewegung, die mit vielen anderen Unis vernetzt ist. <!--more-->Entgegen den Behauptungen von Politik und Medien sind die Proteste, an denen auch viele j\u00fcdische Studenten teilnehmen, weder von Gewalt gekennzeichnet noch von Antisemitismus getragen. Rassistische Ausschreitungen, die auch gegen Muslime vorkommen, sind \u00e4u\u00dferst selten. Das m\u00f6gliche friedliche Zusammenleben wurde mitten auf dem Protestcamp, durch ein \u00f6ffentliches Feiern des Seder-Abends vor Pessach bewiesen. Daran nahmen auch viel Tr\u00e4ger des Pal\u00e4stinensertuchs teil. Ein Teil des Lehrk\u00f6rpers unterst\u00fctzt die Bewegung. Aber die Universit\u00e4tsleitung hat viele Studenten exmatrikuliert und mehrfach die Polizei auf den Campus gerufen. Die Studenten wurden brutal misshandelt, hunderte verhaftet. Marianne Hirsch weist darauf hin, dass hinsichtlich des israelisch-pal\u00e4stinensischen Konflikts gerade an einer Universit\u00e4t die M\u00f6glichkeit besteht, Antisemitismus, Menschenrechte und Regeln politischer Kritik wissenschaftlich zu definieren. In der Missachtung solcher Standards sieht sie eine gef\u00e4hrliche Verletzung von Demokratie und Meinungsfreiheit. (siehe auch <a href=\"https:\/\/weltnetz.tv\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">weltnetz.tv)<\/a><\/p>\n<hr>\n<p>Zur Information hier ein Artikel aus der <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/474561.friedensbewegung-staatsterror-an-unis.html?sstr=columbia\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Jungen Welt v. 03.05.2024<\/a><\/p>\n<h1>Staatsterror an Unis<\/h1>\n<p><strong>USA: Studentenproteste mit riesigem Polizeiaufgebot niedergeschlagen. Protestcamps in Los Angeles und New York ger\u00e4umt<\/strong><br \/>\nVon Alex Favalli<br \/>\nDie Proteste an mehr als 30 US-amerikanischen Universit\u00e4ten dauern an, und die gewaltt\u00e4tige Repression von seiten der Polizei nimmt zu. Hunderte von propal\u00e4stinensischen Demonstrierenden wurden auch diese Woche verhaftet. Landesweit sollen Sch\u00e4tzungen von US-Medien zufolge mehr als 1.700 Personen festgenommen worden sein.<\/p>\n<p>Die Forderungen der Studierenden richten sich in erster Linie an ihre Universit\u00e4tsleitungen: Akademische Einrichtungen sollen ihre Gesch\u00e4ftsbeziehungen mit Israel und Unternehmen aufgeben, die mit dem Krieg des israelischen Milit\u00e4rs im Gazastreifen in Verbindung stehen. Ein Protest an der Brown Universit\u00e4t im US-Bundesstaat Rhode Island zeigte bereits Erfolge. Dort r\u00e4umten Studenten ihr Protestcamp bereits am Dienstag nachdem die Unileitung erkl\u00e4rt hatte im Oktober \u00fcber den Abzug der Investitionen abstimmen zu lassen. \u00bbAls Fakult\u00e4tsmitglied, dem die Meinungsfreiheit am Herzen liegt\u00ab, erkl\u00e4rte Sarah Phillips, Professorin f\u00fcr Anthropologie an der Indiana State University am Mittwoch gegen\u00fcber National Public Radio, bevor sie am Wochenende auf dem Campus verhaftet wurde, \u00bbsehe ich es als meine Pflicht an, meine Stimme zu erheben\u00ab.<\/p>\n<p>Am Mittwoch abend versammelten sich Hunderte von Polizeibeamten in Einsatzkleidung auf dem Campus der University of California in Los Angeles (UCLA), um das Protestcamp zu r\u00e4umen, das in der Nacht zuvor von Unterst\u00fctzern der israelischen Regierung angegriffen worden war. Die chaotischen Szenen ereigneten sich nur Stunden nachdem die New Yorker Polizei am Dienstag abend in ein von Kriegsgegnern besetztes Geb\u00e4ude an der Columbia University eingedrungen war und \u00fcber 300 Demonstranten verhaftet hatte. Um drei Uhr morgens begann die Polizei mit einem gewaltigen Aufgebot unter Einsatz von Tr\u00e4nengas und Gummigeschossen zun\u00e4chst die mit Holz verst\u00e4rkten Barrikaden und schlie\u00dflich das gesamte Camp zu r\u00e4umen. Bis zum Morgengrauen sollen laut Polizeiangaben mehr als 130 Demonstranten festgenommen worden sein.<\/p>\n<p>Zwei \u00bbweltweit f\u00fchrende Holocaustforscher\u00ab mit israelischer Staatsb\u00fcrgerschaft, Raz Segal und Omer Bartov, hatten sich am vergangenen Freitag am Protestcamp der University of Pennsylvania getroffen. Bartov erkl\u00e4rte danach gegen\u00fcber dem US-Medium Democracy Now, \u00bbes gab keinerlei Anzeichen von Gewalt oder Antisemitismus\u00ab und warnte davor, dass der Vorwurf des Antisemitismus dazu benutzt werde, um israelkritische Stimmen zum Schweigen zu bringen.<\/p>\n<p>Einsatzkr\u00e4fte mit einem am Boden liegenden Demonstranten an der University of California, Los Angeles<br \/>\nIn Washington hat das US-Repr\u00e4sentantenhaus am Mittwoch ein Gesetz zur \u00bbSensibilisierung f\u00fcr Antisemitismus\u00ab verabschiedet. Sollte der Senat in den kommenden Tagen zustimmen, wird die Definition der Internationalen Allianz zum Holocaustgedenken (IHRA) zum \u00bbOrientierungspunkt\u00ab f\u00fcr das Bildungsministerium. Antisemitismus ist demnach \u00bbeine bestimmte Wahrnehmung von Juden, die sich als Hass gegen\u00fcber Juden ausdr\u00fccken kann. Der Antisemitismus richtet sich in Wort oder Tat gegen j\u00fcdische oder nichtj\u00fcdische Einzelpersonen und\/oder deren Eigentum sowie gegen j\u00fcdische Gemeindeinstitutionen oder religi\u00f6se Einrichtungen\u00ab. Dass es den Protestierenden vornehmlich um ein Ende des Krieges in Nahost geht, der von der US-Regierung massiv mitgetragen wird, scheinen die hohen politischen Kreise bislang zu ignorieren.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\ufeff\ufeff style=&#8220;display: inline-block; width: 0px; overflow: hidden; line-height: 0;&#8220; class=&#8220;mce_SELRES_start&#8220;&gt;\ufeff\ufeff Marianne Hirsch ist Professorin f\u00fcr Literaturwissenschaften und Gender Stdies an der renommierten Columbia University in New York. 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