{"id":1266,"date":"2014-09-02T17:33:41","date_gmt":"2014-09-02T17:33:41","guid":{"rendered":"http:\/\/nahost-forum-bremen.de\/?p=1266"},"modified":"2014-09-02T17:34:23","modified_gmt":"2014-09-02T17:34:23","slug":"jeff-halper-die-botschaft-der-palaestinenser-an-israel-gebt-uns-gerechtigkeit-oder-verschwindet","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dpg-netz-bremen.de\/?p=1266","title":{"rendered":"Jeff Halper: Die Botschaft der Pal\u00e4stinenser an Israel: &#8222;Gebt uns Gerechtigkeit oder verschwindet&#8220;"},"content":{"rendered":"<p>Bis zur Operation \u2018Fels in der Brandung\u2019 (Protective Edge) kamen die meisten \u2018Botschaften\u2019 bez\u00fcglich des\u00a0 israelisch-pal\u00e4stinensischen Konfliktes \u2013 zumindest diejenigen, die durch die Mainstream-Medien gingen \u2013 von israelischer Seite. Von den Anf\u00e4ngen des Zionismus in Pal\u00e4stina \u2013 vor etwa 110 Jahren \u2013 an hat die j\u00fcdische Gemeinschaft, und zwar weder der Yishuv<!--more--> (diejenigen Juden, die vor 1948 in Pal\u00e4stina lebten) aus der Zeit vor der Staatsgr\u00fcndung, noch diejenige, die sich dann als Staat Israel konstitutierte, die Pal\u00e4stinenser ernst genommen. Sie waren dunkelh\u00e4utige \u2018Eingeborene\u2019 mit Pal\u00e4stinensert\u00fcchern um den Kopf, Fedayin oder Terroristen ohne Namen, Geschichte oder Menschlichkeit. Sie wurden als existenzielle Bedrohung unter der Rubrik \u2018Araber\u2019 wahrgenommen.<\/p>\n<p>Auch im Jahre 1967, als Israel sich dann einer organisierten, sichtbaren und politisch bewussten pal\u00e4stinensischen Gesellschaft von Angesicht zu Angesicht gegen\u00fcber sah, kam die israelische F\u00fchrung nicht im Traum auf die Idee, mit ihr zu reden.\u00a0 Stattdessen nahmen sie lieber alles Land und alle Ressourcen, die sie in der West Bank gebrauchen konnten. Die pal\u00e4stinensische Bev\u00f6lkerung sollte gef\u00e4lligst an Jordanien \u2018zur\u00fcckgegeben\u2019 werden. (Niemand in Israel hat bis auf den heutigen Tag die geringste Idee, was mit Gaza geschehen sollte, au\u00dfer, es zu isolieren). Premierministerin Golda Meir leugnete lautstark und entschieden, da\u00df es \u00fcberhaupt ein \u2018pal\u00e4stinensisches\u2019 Volk gebe. Keine israelische Regierung hat jemals die nationalen Rechte des pal\u00e4stinensischen Volkes auf Selbstbestimmung in ihrem eigenen Land anerkannt, noch nicht einmal in einem winzigen, abgeschnittenen Staat in Teilen der Besetzten Gebiete. Selbst in den hoffnungsvollsten Tagen des Osloer \u2018Friedensprozesses\u2019 war alles, worauf sich die Labor\/Meretz-Regierung einlie\u00df, die Anerkennung der PLO als Verhandlungspartner. Niemals hat die israelische Regierung die Idee eines wirklich souver\u00e4nen, lebensf\u00e4higen pal\u00e4stinensischen Staates\u00a0 anerkannt, selbst, wenn er demilitarisiert w\u00e4re und nur auf einem F\u00fcnftel des Gebietes des ehemaligen Pal\u00e4stina bestehen w\u00fcrde.<\/p>\n<p>Sicher, das pal\u00e4stinensische Volk leistete Widerstand und versuchte, wenn es m\u00f6glich war, zu verhandeln. Seine F\u00fchrung war oft schwach. Aber es gilt Folgendes zu bedenken: Seit 1948, als die neugegr\u00fcndete IDF von Dorf zu Dorf ging mit Listen, auf denen die Namen derer standen, die umgebracht werden sollten, bis zur versuchten Ermordung von Muhammed Deif vor einigen Tagen, hat Israel eine systematische Kampagne durchgef\u00fchrt, die das Ziel hatte, jeden Pal\u00e4stinenser, der tats\u00e4chliche oder potenzielle F\u00fchrungsqualit\u00e4ten zeigte, durch Ermordung oder Einkerkerung zu eliminieren. Sie haben Angst, auf pal\u00e4stinensische Friedensangebote einzugehen, k\u00f6nnten sie damit doch ihre eigenen absoluten Anspr\u00fcche unterminieren, dadurch dass sie eine pal\u00e4stinensische \u2018Seite\u2019 anerkennen, bzw. legitimieren. Somit ignorieren oder verh\u00f6hnen sie jede pal\u00e4stinensische Hand, die sich ihnen entgegenstreckt. Wer erinnert sich beispielsweise noch an die bewegenden Worte Yassir Arafats anl\u00e4sslich des (erfolglosen) Abschlusses der Wye-Plantation-Verhandlungen im Jahre 1998? Das war, als Netanyahu sich dazu entschloss, den verabredeten israelischen R\u00fcckzug in der West Bank zu stoppen und als sein Au\u00dfenminister Sharon die Siedler \u00f6ffentlich dazu aufforderte, \u2018jeden H\u00fcgel zu okkupieren\u2019. Trotzdem sagte Arafat in der abschie\u00dfenden Pressekonferenz (und zwar ohne konkrete Veranlassung und ohne dass es etwas f\u00fcr ihn zu gewinnen gab:<\/p>\n<p>Ich glaube im Namen aller Pal\u00e4stinenser zu sprechen wenn ich Ihnen versichere, dass uns allen die Sicherheit eines jeden Kindes, einer jeden Frau und eines jeden Mannes in Israel am Herzen liegt. Ich werde tun, was ich kann, damit keine israelische Mutter sich Sorgen machen muss, wenn ihr Sohn oder ihre Tochter sich versp\u00e4tet, oder dass kein Israeli sich f\u00fcrchten muss, wenn er eine Explosion h\u00f6rt.<\/p>\n<p>Die Botschaft der Pal\u00e4stinenser von Frieden, Sicherheit, ja, und Gerechtigkeit ist immer unter israelischer Meinungsmache begraben worden. W\u00e4hrend genau des Wye-Plantantion-Treffens weigerte sich Sharon vor laufenden Kameras demonstrativ, Arafat die Hand zu geben. \u2018Diesem Hund die Hand geben?\u2019 sagte er zu Reportern: \u2018Niemals.\u2019<\/p>\n<p>Mahmoud Abbas ging es mit\u00a0 Sharon und Netanyahu nicht besser, trotz wiederholter gefilmter Treffen mit israelischen Studenten, Knessetmitgliedern und anderen, die bereit waren, seinen Friedenvorschl\u00e4gen zuzuh\u00f6ren, selbst, als er bereit war, Teile von Ost-Jerusalem und einige gr\u00f6\u00dfere Siedlungsbl\u00f6cke aufzugeben.<\/p>\n<p>Abbas und seine Pal\u00e4stinensische Autonomiebeh\u00f6rde tragen auch ihren Teil der Verantwortung. Abbas hat seine profiliertesten Sprecher zum Schweigen gebracht, hat die diplomatischen Posten gr\u00f6\u00dftenteils mit unf\u00e4higen politischen Mitl\u00e4ufern besetzt und macht es f\u00fcr Reporter nahezu unm\u00f6glich, Informationen oder Antworten zu bekommen \u2013 alles im Gegensatz zu Israels gepriesener \u00f6ffentlicher Diplomatie und seinen Legionen von professionellen Meinungsmachern.<\/p>\n<p>Die Konsequenz: es gibt \u00fcberhaupt nur wenige offizielle Aussagen von pal\u00e4stinensischer Seite. Was die Situation bislang halbwegs gerettet hat, ist die Unterst\u00fctzung der pal\u00e4stinensischen Sache in der Zivilgesellschaft: da sind die Mitarbeiter\u00a0 der Elektronischen Intifada, die wortgewaltigen pal\u00e4stinensischen Aktivisten bei Al Shabaka (pal\u00e4stinensiches politisches Netzwerk), die Veranstaltungen und Aktionen an den Universit\u00e4ten durch Studenten f\u00fcr Gerechtigkeit in Pal\u00e4stina (SJP) und die unz\u00e4hligen Analysten, Aktivisten und Organisationen der internationalen Zivilgesellschaft, einschlie\u00dflich kritischer Israelis, und da ist, nicht zu vergessen, die BDS-Bewegung.<\/p>\n<p>Dies alles schien sich pl\u00f6tzlich zu wandeln, als Israel am 26.8.2014 erkl\u00e4rte, es habe einen dauerhaften Waffenstillstand ohne Vorbedingungen akzeptiert, auf den vierw\u00f6chige Verhandlungen \u00fcber alle wichtigen Punkte in Bezug auf Gaza\u00a0 folgen sollten. Zu den wichtigen Punkten geh\u00f6ren: \u00d6ffnung der Grenzen, Wiederaufbau unter internationaler Aufsicht, Wiederaufbau des Flughafens und des Hafens, Beendigung der Beschr\u00e4nkungen f\u00fcr die Fischer von Gaza, Landwirtschaft in der \u2018Pufferzone\u2019, die Wieder\u00f6ffnung einer \u2018sicheren Verbindung\u2019 in die West Bank, die Freilassung von Gefangenen und vieles mehr.<\/p>\n<p>Die Hamas, die die Konfrontation mit Israel angef\u00fchrt hatte, achtete darauf, Gaza nicht vom weitergehenden Kampf um nationale pal\u00e4stinensische Rechte abzukoppeln: Es war Abbas, der den Waffenstillstand verk\u00fcndete, nicht Khaled Mashla oder Ismail Haniya. Hierdurch betonten sie, dass der Kampf der pal\u00e4stinensische Kampf ist, nicht nur der von Gaza. In der Tat ist es so, dass, obwohl Netanyahu die Operation Fels in der Brandung begonnen hatte mit dem Ziel, die pal\u00e4stinensische Einheitsregierung von Fatah und Hamas zu zerst\u00f6ren, er das Gegenteil erreicht hat. Hamas geht als Favorit des pal\u00e4stinensischen Volkes aus dem Krieg hervor, zumindest, was den Widerstand angeht. Es wurde bekannt gegeben, dass Hamas und der Islamische Jihad der PLO beitreten. Und, um eine Art von zivilem Verh\u00e4ltnis zu \u00c4gypten zu erm\u00f6glichen,\u00a0 nahm die Hamas ihr pan-islamisches, der Muslimbruderschaft nahestehendes Profil zur\u00fcck zugunsten ihres pal\u00e4stinensischen Profils.<\/p>\n<p>Dennoch, die Botschaften gehen von der Hamas aus, die nicht nur gegen die israelische Besatzung k\u00e4mpft, sondern auch die politische Initiative ergriffen hat. Abbas hat die Kooperation mit Israel in Sicherheitsfragen f\u00fcr \u2018sakrosankt\u2019 erkl\u00e4rt. Er duldet es, dass Israel sich de facto der C-Zone bem\u00e4chtigt und sie kontrolliert, diejenigen 62% der West Bank, in denen die Siedlungen, das massive Netzwerk israelischer Autobahnen und die Mauer das Ende der Zwei-Staaten-L\u00f6sung dokumentieren. Hamas hat, im Gegensatz dazu Israel eine machtvolle Botschaft geschickt: Wir werden uns nicht ergeben, selbst wenn ihr uns t\u00f6tet. Behandelt uns gerecht \u2013 oder verschwindet.<\/p>\n<p>In der Tat, selbst im Augenblick ihres Triumpfes \u2013 ein israelischer Kommentator bemerkte in dieser Woche trocken im Fernsehen, dass \u2018dies kein sechs-Tage-Krieg sein wird\u2019, und Umfragen zeigen,\u00a0 dass 59% der Israelis nicht glauben, dass Israel gewonnen hat \u2013 hat Hamas die T\u00fcr f\u00fcr eine Zwei-Staaten-L\u00f6sung offen gehalten. Ihre Position, soweit ich sie verstehe und wie sie im Nationalen Vers\u00f6hnungsdokument der Gefangenen von 2006 niedergelegt ist, ist nuanciert, hat aber Prinzipien und ist koh\u00e4rent: Die Hamas und der Jihad leugnen v\u00f6llig die Legitimit\u00e4t Israels. Sie sehen es als einen Kolonialstaat an und lehnen daher jegliche Verhandlungen mit Israel oder eine daraus folgende Anerkennung ab. Dennoch: Wenn andere pal\u00e4stinensische Parteien (z. B. die Fatah) in Verhandlungen mit Israel eintreten und wenn das Ergebnis dieser Verhandlungen der vollst\u00e4ndige R\u00fcckzug aus den Besetzten Gebieten ist, und zwar unter Bedingungen, die es erm\u00f6glichen, dass ein wirklich souver\u00e4ner und lebensf\u00e4higer pal\u00e4stinensischer Staat entstehen k\u00f6nnte, und wenn ein solches Ergebnis von einem Referendum, dass unter allen Pal\u00e4stinensern in der Welt abgehalten w\u00fcrde, gebilligt w\u00fcrde, dann w\u00fcrden Hamas und Jihad dies als den Willen der Pal\u00e4stinenser respektieren. Also, w\u00e4hrend die Hamas immer noch die Legitimit\u00e4t Israels prinzipiell leugnet, hat sie sich dennoch darauf eingelassen, einer Einheitsregierung beizutreten, die eine zwei-Staaten-L\u00f6sung akzeptiert \u2013 Das reichte\u00a0 f\u00fcr die Regierung Netanyahu, um zu versuchen, die Einheitsregierung zu zerbrechen. Daher nun Hamas\u2019 Botschaft an Israel nach der Operation Fels in der Brandung: Behandelt uns gerecht, oder verschwindet. Dies ist eure letzte Gelegenheit. Die Alternative zur Zwei-Staaten-L\u00f6sung, von der zurecht nur wenige Pal\u00e4stinenser noch glauben, dass sie m\u00f6glich ist,\u00a0 ist die Ein-Staat-L\u00f6sung. Das ist ein demokratischer Staat in den Augen der pal\u00e4stinensischen Linken, nach Meinung von Hamas und Jihad eine Situation wie es sie seinerzeit in Algerien gab, n\u00e4mlich in der die Kolonisten das Land verlassen.<\/p>\n<p>Dies sollte Israel zum Nachdenken veranlassen. Ironischerweise war es Israel, das die Zwei-Staaten-L\u00f6sung eliminiert hat und nur die M\u00f6glichkeit eines einzigen Staates gelassen hat \u2013 eines Apartheidstaates nach den Vorstellungen aller israelischer Regierungen, einschlie\u00dflich der Labourregierungen. In der Tat, erst im letzten Monat sagte Netanyahu \u00f6ffentlich: \u2018Es wird keine Situation geben, bei keinem \u00dcbereinkommen, in der wir die Sicherheitskontrolle des Gebietes westlich des Jordans abgeben.\u2019<\/p>\n<p>Seit 110 Jahren glaubt der \u2018praktische Zionismus\u2019 er k\u00f6nne die Eingeborenen besiegen, er k\u00f6nne Pal\u00e4stina\u00a0 judaisieren und k\u00f6nne, mithilfe seiner metaphorischen und physischen Eisernen Mauern \u2018die Araber\u2019 davon abbringen, dass das Land Israel jemals Pal\u00e4stina wird.<\/p>\n<p>Nun, Israel hat getan, was es konnte. Es hat den gr\u00f6\u00dften Teil des Landes an sich gerissen, es hat die meisten Pal\u00e4stinenser vertrieben, ins Gef\u00e4ngnis geworfen und verarmt in kleine Enklaven gesperrt, sowohl innerhalb Israels als auch in den besetzten Gebieten. Es hat die pal\u00e4stinensische Pr\u00e4senz und das pal\u00e4stinensische Erbe unter ausschlie\u00dflich israelischen St\u00e4dten, Kibbuzen und Nationalparks begraben, es hat seine F\u00fchrer umgebracht und seine Jugend ohne Hoffnung auf eine Zukunft zur\u00fcckgelassen. Nunmehr hat es die volle Macht einer der am besten ausgestatteten Armeen der Welt gegen ein Bev\u00f6lkerung von 2 Millionen Menschen aufmarschieren lassen, die in einem Gebiet leben, das etwas so gro\u00df ist, wie die Stadt Mobile in Alabama. Mehr als 2000 Tote gab es in Gaza, weitere 12000 Menschen wurden verletzt. Ca. 20000 H\u00e4user wurden zerst\u00f6rt, 475000 Menschen wurden obdachlos. Der Sachschaden an Geb\u00e4uden und Infrastruktur betr\u00e4gt ca. 6 Milliarden Dollar. F\u00fcr was?<\/p>\n<p>Vielleicht hat Israel endlich die Grenzen von Macht und Gewalt entdeckt. Nach diesen vielen\u00a0 Versuchen, das Problem mit Gewalt zu l\u00f6sen \u2013 und, es stimmt, nachdem sie den Pal\u00e4stinensern vernichtende Schl\u00e4ge zugef\u00fcgt haben, wie Netanyahu und die IDF stolz verk\u00fcnden \u2013 hat Israel eine M\u00f6glichkeit gewonnen: Zu erkennen, bevor es zu sp\u00e4t ist, dass die Pal\u00e4stinenser milit\u00e4risch nicht zu besiegen sind, dass Israel niemals in Sicherheit ein normales Leben f\u00fchren k\u00f6nnen wird, egal wie viele Schl\u00e4ge es den Pal\u00e4stinensern austeilt, solang die Besatzung bestehen bleibt. Trotz all seiner St\u00e4rke wird Israel wahrscheinlich verschwinden, wenn es den Einheimischen keine Gerechtigkeit widerfahren l\u00e4sst.<\/p>\n<p>Zumindest Abbas scheint die Botschaft verstanden zu haben. Er legt keinen Wert mehr auf weitere, gegenstandslose Verhandlungen, wie die, die von den USA vermittelt wurden. Er fordert, dass die UNO ein Zieldatum setzt f\u00fcr den israelischen R\u00fcckzug, vielleicht geht er damit auch zum Internationalen Strafgerichtshof. Hamas wird daf\u00fcr sorgen, dass er nicht hinter diese Position zur\u00fcckf\u00e4llt. Vielleicht wird Israel die Botschaft nicht h\u00f6ren, weil seine Hybris es blind macht f\u00fcr die tektonischen Verschiebungen in der geopolitischen Landschaft, besonders unter den V\u00f6lkern der Welt. Aber der Zusammenbruch findet statt. Vielleicht wird er langsamer vor sich gehen als in dem Apartheitsstaat von S\u00fcdafrika, als in der Sowjetunion, dem Iran des Schah oder Mubaraks \u00c4gypten, aber er wird stattfinden. Nachdem es nun die Kraft der Abschreckung verloren hat, muss Israel entweder die Pal\u00e4stinenser gerecht behandeln oder in der Tat verschwinden.<\/p>\n<p><em>Jeff Halper ist der Direktor des israelischen Kommitees gegen Hauszerst\u00f6rungen (Israeli Committee Against House Demolitions \u2013 ICAHD). Man kann ihn erreichen unter: jeff@icahd.org.<\/em><\/p>\n<p>Die englische Originalversion finden Sie unter:<br \/>\nhttp:\/\/mondoweiss.net\/2014\/08\/palestinian-message-disappear.html<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Bis zur Operation \u2018Fels in der Brandung\u2019 (Protective Edge) kamen die meisten \u2018Botschaften\u2019 bez\u00fcglich des\u00a0 israelisch-pal\u00e4stinensischen Konfliktes \u2013 zumindest diejenigen, die durch die Mainstream-Medien gingen \u2013 von israelischer Seite. 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