{"id":14615,"date":"2025-05-20T05:21:33","date_gmt":"2025-05-20T05:21:33","guid":{"rendered":"https:\/\/nahost-forum-bremen.de\/?p=14615"},"modified":"2025-05-20T05:22:05","modified_gmt":"2025-05-20T05:22:05","slug":"was-fuer-eine-verlogene-welt-aktueller-bericht-von-abed-schokry","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dpg-netz-bremen.de\/?p=14615","title":{"rendered":"Was f\u00fcr eine verlogene Welt. Aktueller Bericht von Abed Schokry"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-14459\" src=\"http:\/\/nahost-forum-bremen.de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/25-04-29-abed-schokry_ji-300x276.jpg\" alt=\"\" width=\"200\" height=\"185\" srcset=\"https:\/\/dpg-netz-bremen.de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/25-04-29-abed-schokry_ji-300x276.jpg 300w, https:\/\/dpg-netz-bremen.de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/25-04-29-abed-schokry_ji-768x706.jpg 768w, https:\/\/dpg-netz-bremen.de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/25-04-29-abed-schokry_ji-326x300.jpg 326w, https:\/\/dpg-netz-bremen.de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/25-04-29-abed-schokry_ji.jpg 1017w\" sizes=\"auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px\" \/>Sehr geehrte Damen und Herren, Liebe Freundinnen und Liebe Freunde,<br \/>\nBonn\/ Gaza am 15. Mai 2025<br \/>\nBitte glauben Sie mir, dass es mir gar nicht gut gehen kann. Wie denn auch, solange das Morden in Gaza weitergeht!!!<\/p>\n<ul>\n<li>An die Staats- und Regierungschefs der Weltgemeinschaft,<\/li>\n<li>77 Jahre Nakba<\/li>\n<li>WFP (World Food Programm)<\/li>\n<li>Josep Borrell<\/li>\n<li>Sven K\u00fchn von Burgsdorff<\/li>\n<li>Lage heute nach Gespr\u00e4chen mit unseren Familien in Gaza<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>An die Staats- und Regierungschefs der Weltgemeinschaft<\/strong> <!--more--><\/p>\n<p>Wir erleben keinen gew\u00f6hnlichen Krieg in Gaza \u2013 wir werden ausgel\u00f6scht. Seit mehr als 584 Tagen werden wir unter unabl\u00e4ssigem Bombardement und einer von allen Seiten (Luft, Meer, Boden) versch\u00e4rften Belagerung zerquetscht, begleitet von einem internationalen Schweigen, das grausamer ist als die Bomben selbst und amerikanischen und europ\u00e4ischen Waffen, die dem Besatzer geliefert werden. Mittendrin hungern und d\u00fcrsten wir. Unsere Kinder sterben an Hunger, an fehlenden Medikamenten und am Entzug jeglicher Lebensgrundlagen \u2013 in Zelten und Unterk\u00fcnften, die kein menschenw\u00fcrdiges Leben erm\u00f6glichen.<\/p>\n<p>Wir in Gaza sterben durch einen Vernichtungs- und Rachekrieg, den, Netanjahu und seine sehr rechtsradikale Regierung fortsetzen. Wie Sie wissen, kommen die Waffen, die uns am brutalsten t\u00f6ten und abschlachten aus L\u00e4ndern, die nach wie vor dieses T\u00f6ten unschuldiger Menschen unterst\u00fctzen. Diese parteiische Politik gibt dem Besatzer und seiner Regierung auf allen internationalen B\u00fchnen R\u00fcckendeckung. Diese Unterst\u00fctzung ist der Grund, warum unsere Ausl\u00f6schung t\u00e4glich andauert. Aufgrund dieser voreingenommenen Politik haben viele L\u00e4nder, die das Morden ablehnen, Angst etwas zu sagen bzw. zu unternehmen. Deshalb verhalten sich viele Staaten \u201eneutral\u201c oder unterst\u00fctzen heimlich den Besatzer. Sogar Freunde und manche Verb\u00fcndete schweigen aus Angst, Feinde zu werden und greifen nicht ernsthaft ein, um das Gemetzel, die Ausl\u00f6schung der Pal\u00e4stinenser zu stoppen.<\/p>\n<p>Wir in Gaza wissen, dass Sie dies alles kennen. Sie haben die Massaker und Gr\u00e4ueltaten gesehen \u2013 und sehen sie weiter. Ohne das Schweigen und die bedingungslose milit\u00e4rische sowie wirtschaftliche Unterst\u00fctzung bestimmter L\u00e4nder w\u00e4re es nie m\u00f6glich gewesen. Sie wissen, wie massiv die Hilfe ist, die von diesen L\u00e4ndern seit Oktober 2023 geleistet wird. Als gr\u00f6\u00dfte Geldgeber wurden Waffenlager im Nahen Osten eingerichtet, Kriegsschiffe, Flugzeuge, und Soldaten entsendet.<\/p>\n<p>Werden Sie handeln? Werden Sie das Morden beenden, damit die \u00dcberlebenden nicht auch noch sterben? W\u00e4hrend wir in Gaza durch Ihre Waffen get\u00f6tet werden, entkommen die M\u00f6rder den internationalen Gerichten. Das ist dank einer Politik, die ihnen auf allen globalen B\u00fchnen Schutz gew\u00e4hrt. Das ist weder gerecht noch fair. Wir wissen, dass wir von diesen m\u00e4chtigen L\u00e4ndern keine gerechte Haltung erwarten k\u00f6nnen. Doch Sie k\u00f6nnten die Vernichtung stoppen, indem Sie sich daf\u00fcr einsetzen, dass die Waffenlieferungen eingestellt werden und internationale Gerichte die Verbrecher bestrafen.<\/p>\n<p>Damit niemand ungestraft davonkommt. Wir in Gaza wissen, dass Sie in der Lage sind, diesen Vernichtungskrieg zu stoppen. Werden Sie es tun? Oder werden Sie weiterhin schweigen, ignorieren, wegschauen und die Besatzungsregierung bedingungslos weiter unterst\u00fctzen, die dadurch noch mehr Macht erh\u00e4lt, um weiterhin ungestraft und ohne Angst vor Rechenschaft zu t\u00f6ten. Werden Sie es tun, den Krieg stoppen?<\/p>\n<p>Nach mehr als zwei Monaten, in denen die Besatzungsmacht die Waffenruhe gebrochen hat, verschlechtert sich die Versorgungslage im Gazastreifen weiter. Die Besatzungsmacht behauptet, sich nicht an grundlegende internationale Standards gebunden zu f\u00fchlen. Trotz einiger Anzeichen eines Erwachens in der globalen humanit\u00e4ren Gemeinschaft, bleibt diese Reaktion \u00e4u\u00dferst langsam.<\/p>\n<p>Die wachsende Frustration unter UN-Agenturen und internationalen Organisationen verst\u00e4rkt zudem ihr stereotypes Image mangelnder Unabh\u00e4ngigkeit von internationaler Finanzierung und politischem Druck. Die seit 19 Monaten andauernde israelischer Vernichtungskrieg gegen Gaza untergr\u00e4bt die humanit\u00e4ren, ethischen und rechtlichen Grundlagen, auf denen die internationale Ordnung seit dem Zweiten Weltkrieg beruht \u2013 und dies mit zunehmender Geschwindigkeit. W\u00e4hrend die internationale Gemeinschaft versucht, das internationale und ethische System zu verteidigen und das kollektive Aushungern durch die Besatzungsmacht zu stoppen \u2013 ein ethisch verwerflicher Akt, der das moralische Recht der internationalen Gemeinschaft und die Werte des humanit\u00e4ren V\u00f6lkerrechts schw\u00e4cht \u2013, beginnen Stimmen aus der internationalen humanit\u00e4ren Gemeinschaft zu erkennen, dass der Krieg gegen Gaza das liberale internationale System gef\u00e4hrdet. Die Besatzungsmacht schafft f\u00fcr die pal\u00e4stinensische Bev\u00f6lkerung in den besetzten Gebie ten unmenschliche Bedingungen, h\u00e4lt die Blockade des Gazastreifens aufrecht und israelische Regierungsmitglieder prahlen offen damit, den Vernichtungskrieg und das Aushungern der Menschen in Gaza fortzusetzen \u2013 ebenso wie das von Israel auferlegte System der Hilfsg\u00fcterverteilung im Gazastreifen.<\/p>\n<p>Seit Beginn des Vernichtungskrieges behauptet die Besatzungsmacht, die Blockade des Gazastreifens und die Verweigerung humanit\u00e4rer Hilfe, Nahrung und Treibstoff stellten keine ernsthafte Bedrohung f\u00fcr das Leben der Pal\u00e4stinenser dar \u2013 selbst nach Warnungen der UN und anderer Hilfsorganisationen vor einer akuten Hungersnot. Die Besatzungsmacht h\u00e4lt weiterhin an der absurden Behauptung fest, sie erm\u00f6gliche die Einfuhr von Hilfsg\u00fctern und Nahrungsmitteln durch einen \u201eneuen Mechanismus\u201c, um zu verhindern, dass Hamas diese kontrolliert. Doch von Beginn an hat sie Hunger als Waffe eingesetzt, um die Pal\u00e4stinenser zu bestrafen. Das kollektive Aushungern der Bev\u00f6lkerung \u2013 insbesondere von Kindern, Frauen und \u00c4lteren \u2013 ist unertr\u00e4glich. Die globale Unt\u00e4tigkeit angesichts dieses Vernichtungskrieges und der anhaltenden Hungersnot macht die Weltgemeinschaft mitschuldig. Alle sind Komplizen, w\u00e4hrend Menschen an Hunger und Durst sterben oder f\u00fcr ein St\u00fcck Brot get\u00f6tet werden. Ebenso mitschuldig ist das Schweigen zum Schutz von Hilfskr\u00e4ften, die bei der Verteilung von Nahrung \u2013 der grundlegendsten humanit\u00e4ren Pflicht \u2013 get\u00f6tet werden. Die t\u00e4glichen Mahlzeiten und Essenslieferungen sind vollst\u00e4ndig zum Erliegen gekommen.<\/p>\n<p>Nach dem 7. Oktober vertreten einflussreiche europ\u00e4ische Staaten zunehmend die israelische Narrative, dass alle Bewohner Gazas schuldig seien, da sie Hamas gew\u00e4hlt und unterst\u00fctzt h\u00e4tten. Es g\u00e4be \u201ekeine Unschuldigen in Gaza\u201c, da die Bev\u00f6lkerung geschwiegen habe. Damit ist die Weltgemeinschaft mitschuldig \u2013 sie \u00fcbernimmt die israelische Erz\u00e4hlung, dass die Menschen in Gaza sterben m\u00fcssen, weil sie \u201ekomplizenhaft geschwiegen\u201c h\u00e4tten.<\/p>\n<p>Vorgestern am Dienstag, den 13 Mai 2025, fand im UN-Sicherheitsrat eine Sitzung zur Lage im Nahen Osten, zur pal\u00e4stinensischen Frage und zur eskalierenden humanit\u00e4ren Krise in Gaza statt. Tom Fletcher, UN-Untergeneralsekret\u00e4r f\u00fcr humanit\u00e4re Angelegenheiten, kritisierte den von Israel vorgeschlagenen und von den USA unterst\u00fctzten Verteilmechanismus f\u00fcr Hilfsg\u00fcter in Gaza scharf. Er bezeichnete ihn als \u201eDeckmantel f\u00fcr weitere Gewalt und Vertreibung\u201c der Pal\u00e4stinenser in dem Kriegsgebiet \u2013 eine \u201ereine Farce und gezielte Ablenkung\u201c. Seit dem 2. M\u00e4rz dieses Jahres sind keine Hilfsg\u00fcter mehr nach Gaza gelangt. W\u00e4hrend der Sitzung gab es Widerstand von zentralen europ\u00e4ischen Staaten wie Frankreich und Gro\u00dfbritannien gegen den israelischen Mechanismus. Sie erkl\u00e4rten, sie w\u00fcrden \u201ekeine Hilfsmechanismen in Gaza unterst\u00fctzen, die politische oder milit\u00e4rische Ziele verfolgen\u201c. Der von Israel vorgeschlagene Verteilungsplan l\u00e4sst derweil rund 130.000 Tonnen Lebensmittel an Gazas Grenzen verrotten, anstatt sie den Hungernden zukommen zu lassen. Das Einzige, was nach Gaza gelangt, ist der Tod \u2013 Bomben und Kugeln f\u00fcr den Streifen, w\u00e4hrend Milch f\u00fcr S\u00e4uglinge blockiert wird. Wasser wird verboten, Medikamente verweigert. Die Grenzen sind f\u00fcr das Leben geschlossen.<\/p>\n<p>Dennoch steht die Welt weiterhin tatenlos daneben, w\u00e4hrend ein Volk im Stillen ausgel\u00f6scht, mit Ignoranz eingekesselt und seines grundlegendsten Rechts auf Leben beraubt wird. Die Hungersnot in Gaza untergr\u00e4bt die Fundamente der internationalen Ordnung und des V\u00f6lkerrechts in rasendem Tempo. Trotz einiger Anzeichen des Erwachens in der internationalen Gemeinschaft, UN-Organisationen und europ\u00e4ischen Staaten, verschlechtert sich die Lage weiter. Die Hungersnot breitet sich unaufhaltsam aus. Israels Selbstvertrauen speist sich aus dem Fehlen echter Konsequenzen seitens der internationalen<\/p>\n<p>Gemeinschaft \u2013 es gibt keine ernsthaften Ma\u00dfnahmen wie Boykotte, trotz fr\u00fcherer UN-Entscheidungen des Internationalen Gerichtshofs, des Internationalen Strafgerichtshofs und des UN-Sicherheitsrats.<\/p>\n<p><strong>77 Jahre Nakba<\/strong><br \/>\nDas pal\u00e4stinensische Volk begeht den 77. Jahrestag der Nakba unter neuen Bedingungen beispielloser Unterdr\u00fcckung und t\u00e4glicher Massaker, ver\u00fcbt von der rechtsgerichteten extremistischen Netanyahu-Regierung, mit dem Ziel, den verbliebenen Teil unseres standhaften Volkes aus der Heimat zu vertreiben und die pal\u00e4stinensische Geschichte auszul\u00f6schen. Die Nakba war nicht nur eine dunkle Vergangenheit in unserer Geschichte oder eine schmerzhafte Erinnerung an die Zelte der Flucht, sondern sie reicht bis in die Gegenwart und hat tiefgreifende Krisen auf sozialer, existentieller und nationaler Ebene f\u00fcr unser gesamtes Volk hervorgebracht. Ein langer Zug von Menschen, das wenige Hab und Gut bei sich, das sie tragen k\u00f6nnen. Aus ihren H\u00e4usern getrieben, entwurzelt und entrechtet. Die Bilder damals und heute sind sich erschreckend \u00e4hnlich. Vor 77 Jahren, rund um die Staatsgr\u00fcndung Israels im Mai 1948, vertrieben wurden. Heute gedenken wir nicht nur der Vergangenheit, sondern ziehen Lehren, vergleichen historische Phasen: zwischen den Kapiteln der Nakba und ihrem \u00fcber 30 Jahre andauernden Krieg, zwischen 77 Jahren Exil und Aufst\u00e4nden. In der aktuellen Phase erlebt die Bev\u00f6lkerung Gazas eine neue Nakba und die Welt schaut tatenlos zu. 77 Jahre \u201eKatastrophe\u201c f\u00fcr Pal\u00e4stinenser: Zum Nakba-Tag k\u00fcndigt Israel Ausweitung von Gaza-Feldzug an. Anstatt das Leid zu beenden.<\/p>\n<p><strong>WFP (World Food Programm)<\/strong><br \/>\nHunger ist eine wahllose Waffe, die die Zivilbev\u00f6lkerung und vor allem schwache Menschen trifft, Kinder, Kranke und \u00e4ltere Menschen. Der Einsatz des Hungers als Kriegswaffe ist ein<br \/>\nKriegsverbrechen. Das Weltern\u00e4hrungsprogramm (WFP) teilte mit, dass Familien in Gaza hungern, und die ben\u00f6tigten sehr dringend Nahrungsmittel, welche an der Grenze blockiert sind. Laut aktuellen Daten zur Ern\u00e4hrungssicherheit, wird klar, dass wir uns in einem Wettlauf gegen die Zeit befinden, um eine Hungersnot im Gazastreifen zu verhindern. Denn wenn wir warten, bis eine Hungersnot in Gaza best\u00e4tigt ist, wird es f\u00fcr viele zu sp\u00e4t sein. Wir dr\u00e4ngen die internationale Gemeinschaft, dringend zu handeln, um die Hilfslieferungen nach Gaza wieder aufzunehmen und um die Lebensmittel nach Gaza einzuf\u00fchren, bevor es zu sp\u00e4t ist.<\/p>\n<p><strong>Josep Borrell<\/strong><br \/>\nDer Spanier, nun befreit von den Zw\u00e4ngen seines Amtes, warf am Wochenende in einem Zeitungsinterview Israel zum wiederholten Mal einen \u201eGenozid\u201c vor und urteilte: \u201eEuropa hat sich in den Augen der \u00fcbrigen Welt v\u00f6llig diskreditiert, weil wir gezeigt haben, dass uns das Leben der Pal\u00e4stinenser egal ist.\u201c<\/p>\n<p><strong>Sven K\u00fchn von Burgsdorff<\/strong><br \/>\nEuropa darf in Gaza nicht tatenlos zusehen. Das Vers\u00e4umnis der Union, entschlossener zu handeln, hat schwerwiegende geopolitische Folgen. Die EU hat Milliarden in die Hilfe f\u00fcr Pal\u00e4stina gesteckt und sich routinem\u00e4\u00dfig f\u00fcr eine Zweistaatenl\u00f6sung eingesetzt, w\u00e4hrend sie sich scheute, politischen Druck auf Israel auszu\u00fcben. Lage heute nach Gespr\u00e4chen mit unseren Familien in Gaza Es gibt Hungersnot, das ist kein M\u00e4rchen, das ist eine verdammte Tatsache. Nur an zwei Tagen in der Woche bekommen meine Neffen und Nichten Brot zu essen. Brot essen wir t\u00e4glich und geh\u00f6rt zu jedem Essen zu. Dieses Brot besteht NICHT nur aus Mehl\u2026 Darin sind Nudeln, Linsen, Reis, Tierfutter und sehr wenig Mehl. Obst, Gem\u00fcse, Fleisch oder K\u00e4se bzw. Joghurt, das gibt es seit Monaten nicht mehr\u2026. Ebenso gibt es weder Leitungs- noch Trinkwasser, keine Medikamente\u2026. Was f\u00fcr eine verlogene Welt?<\/p>\n<p>Ich sch\u00e4me mich sehr, das mitansehen zu m\u00fcssen und nichts dagegen tun zu k\u00f6nnen. Alle Appelle und Unterschriften haben nichts bewegt. Denn die Waren werden verderben, bevor sie den hungernden Menschen in Gaza geliefert werden. Diese Welt hat weder Werte noch Moral mehr. Es gelten Doppelstandards und die Menschen sind nicht gleich. Die W\u00fcrde des Menschen ist leider antastbar.<br \/>\nMit traurigen Gr\u00fc\u00dfen<br \/>\n<em>Abed Schokry<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Sehr geehrte Damen und Herren, Liebe Freundinnen und Liebe Freunde, Bonn\/ Gaza am 15. Mai 2025 Bitte glauben Sie mir, dass es mir gar nicht gut gehen kann. Wie denn auch, solange das Morden in Gaza weitergeht!!! 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