{"id":16876,"date":"2026-07-22T10:09:18","date_gmt":"2026-07-22T10:09:18","guid":{"rendered":"https:\/\/dpg-netz-bremen.de\/?p=16876"},"modified":"2026-07-23T10:11:01","modified_gmt":"2026-07-23T10:11:01","slug":"omer-bartov-what-went-wrong-buchbesprechung-von-arn-strohmeyer","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dpg-netz-bremen.de\/?p=16876","title":{"rendered":"Omer Bartov: What Went Wrong &#8211; Buchbesprechung von Arn Strohmeyer"},"content":{"rendered":"<p>Ein Buch, das wegen seiner Brisanz in Israel und Deutschland nicht erscheinen soll<\/p>\n<p>Omer Bartovs Israel: What Went Wrong zerst\u00f6rt den Mythos des zionistischen Staates und vor allem auch das falsche deutsche Bild von ihm.<!--more--><\/p>\n<p>Arn Strohmeyer<\/p>\n<p>Der Israeli Omer Bartov ist nicht irgendwer. Er ist einer der renommiertesten Holocaust-Historiker, in Israel geboren, in einem Kibbuz aufgewachsen, er hat in der Armee gedient, den 1973 Jom Kippur-Krieg als Soldat mitgemacht und dann seine akademische Karriere an der Universit\u00e4t von Tel Aviv begonnen. Zurzeit hat er einen Lehrstuhl an der Brown-University in Providence (Rhode Island, USA) inne. Wenn dieser Wissenschaftler sich kritisch \u00fcber Israel \u00e4u\u00dfert, dann hat das Gewicht. Er hat das jetzt gr\u00fcndlich und bestens in seinem neuen Buch getan, dessen Titel Israel: What Went Wrong schon Brisanz verspricht.<\/p>\n<p>Was schief gelaufen ist in diesem Staat, schildert Bartov mit so tabuloser Offenheit und Detailkenntnis, dass sich bisher kein Verlag in Israel und Deutschland gefunden hat, der den Mut hat, dieses Buch zu verlegen, denn Bartov zerst\u00f6rt den Mythos Israel, an den die meisten Israelis und auch die deutsche politische Elite und die Anh\u00e4nger dieses Staates noch immer mit Inbrunst glauben. Die deutschen Antisemitismus-Beauftragten k\u00f6nnen das Nichterscheinen dieses Buches, das f\u00fcr sie reine Ketzerei sein muss, als Erfolg ihrer scharfen Repressionspolitik abbuchen.<\/p>\n<p>Da ist zun\u00e4chst Gaza. Nat\u00fcrlich verurteilt Bartov das grausame Massaker des 7. Oktober 2023, er schr\u00e4nkt aber ein, dass man gar nicht wei\u00df, was an jenem Tag genau geschehen ist, denn die israelische Regierung verweigert \u2013 wohl aus guten Gr\u00fcnden \u2013 jede offizielle und neutrale Untersuchung. Bartov war aber einer der ersten prominenten Holocaust-Historiker, der den anschlie\u00dfenden Rachefeldzug der israelischen Armee im Gazastreifen \u2013 gest\u00fctzt auf die entsprechende UN-Konvention \u2013 als Genozid bezeichnet hat: als einen Krieg haupts\u00e4chlich gegen die Zivilbev\u00f6lkerung dort mit dem eindeutigen Ziel, diese weitgehend zu vertreiben oder auch zu eliminieren sowie den Streifen durch immense Zerst\u00f6rungen unbewohnbar zu machen.<\/p>\n<p>Bartov geht ausf\u00fchrlich auf die Ursachen ein, wie es zum 7. Oktober gekommen ist. Der tieferliegende Grund, schreibt er, sei der \u00fcber mehrere Jahrzehnte hin bestehende Glaube der israelischen Regierung gewesen, dass die Besatzung \u00fcber die Pal\u00e4stinenser mit \u201eManagement\u201c geregelt werden k\u00f6nne, ohne dass man sich im Geringsten um eine politische L\u00f6sung des Problems bem\u00fchen m\u00fcsse, die sicherlich mit Zugest\u00e4ndnissen an die Pal\u00e4stinenser verbunden gewesen w\u00e4re. Gaza sei durch die lange totale Abriegelung in ein riesiges Gef\u00e4ngnis verwandelt worden, das durch die \u00fcberw\u00e4ltigende und grausame israelische Milit\u00e4rmacht nur Hoffnungslosigkeit und Verzweiflung erzeugt habe. Diese unhaltbare Situation habe irgendwann zur Explosion kommen m\u00fcssen.<\/p>\n<p>Musste Israel auf den 7. Oktober mit einem Genozid reagieren? Bartov sieht durchaus die M\u00f6glichkeit, dass das schreckliche Massaker die politische Elite Israels zu der Einsicht gebracht haben k\u00f6nnte, der seit Jahrzehnten anhaltenden Kette brutaler Gewalt eine Absage zu erteilen und endlich den Weg zu einer politischen L\u00f6sung einzuschlagen. Aber dazu war und ist Israels \u201ekorrupte, rechtsnationalistische, messianische und autorit\u00e4re Regierung\u201c nicht in der Lage. Die f\u00fchrenden Politiker und Milit\u00e4rs haben mit ihrer furchtbaren Rhetorik (\u201edie Pal\u00e4stinenser sind wilde Tiere und m\u00fcssen auch so behandelt werden\u201c; \u201esie bekommen keinen Strom, kein Wasser und keine Lebensmittel mehr\u201c usw.) ihre genozidalen Absichten offen ausgedr\u00fcckt, die sie dann auch in die Tat umgesetzt haben: \u201eDie zivile Infrastruktur wurde weit \u00fcber die milit\u00e4rische Notwendigkeit hinaus angegriffen, Krankenh\u00e4user bombardiert, Schulen und Universit\u00e4ten dem Erdboden gleichgemacht, die Wasser- und Elektrizit\u00e4tsversorgung zerst\u00f6rt. Das alles war kein Zufall, sondern Teil der Strategie, Gaza unbewohnbar zu machen. Hier handelt es sich um eine bewusst verfolgte Politik.\u201c<\/p>\n<p>Die permanente Bereitschaft Israels zu unverh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfiger, brutaler Gewalt leitet Bartov aus dem bewusst wachgehaltenen und instrumentalisierten Trauma des Holocaust ab. Der ideologische Inhalt dieser Indoktrination, die diese kollektive Mentalit\u00e4t gepr\u00e4gt hat, besteht darin, dass sich Israel auch heute noch st\u00e4ndig von der totalen Ausl\u00f6schung bedroht sieht (\u201ehinter jeder Ecke lugt ein neues Auschwitz hervor\u201c), was diesem Staat die rechtfertigende Lizenz verschafft, Gewalt gegen jeden auszu\u00fcben, der als Bedrohung f\u00fcr den Staat angesehen wird. Und da die Staaten der Welt w\u00e4hrend des Holocaust abseitsgestanden und nichts zur Rettung der Juden getan h\u00e4tten, f\u00fchlt sich Israel bis heute st\u00e4ndig traumatisiert und bedroht und deshalb nicht verpflichtet, internationales Recht (V\u00f6lkerrecht und Menschenrechte) anzuwenden, sie gelten als \u201eantisemitisch\u201c. Mit anderen Worten: Israel ist alles erlaubt!<\/p>\n<p>Genau diese Doktrin hat der zionistische Staat im Gazastreifen angewandt: Die Pal\u00e4stinenser ganz allgemein und die Hamas im Besonderen werden als die \u201eneuen Nazis\u201c angesehen, woraus Israel auch die Berechtigung ableitet, gewaltsam bis zur Eliminierung gegen sie vorzugehen. Der Genozid in Gaza ergab sich also automatisch aus den Lektionen, die Israel meint, aus dem Holocaust gelernt zu haben und als \u201eunvermeidbare r\u00fccksichtslose Ma\u00dfnahme\u201c durchgef\u00fchrt hat, um ein neues Auschwitz zu vermeiden.<\/p>\n<p>Man kann eine solche Einstellung nur als paranoid bezeichnen (Bartov benutzt den Ausdruck aber nicht), denn die Pal\u00e4stinenser hatten mit dem Holocaust nichts zu tun. Das ganze Konzept der israelischen Holocaust-Erinnerung und auch Israels Antisemitismus-Verst\u00e4ndnis (beide h\u00e4ngen eng zusammen) sind ideologische Produkte, die mit der Realit\u00e4t wenig zu tun haben. Die israelische Holocaust-Erinnerung ist nicht universell, das Nie wieder! ist also nicht auf alle Menschen bezogen, sondern nur auf Juden. Die zionistische Holocaust-Erinnerung ist auch moralisch zweifelhaft, weil der zionistische Staat \u201edie Lektion des Holocaust\u201c dazu benutzt, eine verbrecherische Politik zu rechtfertigen. So gesehen \u2013 so Bartov \u2013 ist der Genozid an den Pal\u00e4stinensern f\u00fcr die Zionisten das einzige Mittel, Israels \u00dcberleben als Zivilisation \u201emitten in einem Ozean der Barbarei und der Wildheit zu sichern.\u201c<\/p>\n<p>Da die deutsche Politik die nicht universalistische Holocaust-Erinnerung Israels teilt, die auch die Behauptung von der Einzigartigkeit dieses Massenmordes an den Juden umfasst, ger\u00e4t sie moralisch auch in eine schwierige Position: \u201eDeutschlands Bekenntnis zur Einzigartigkeit des Holocaust, von dem es sein einzigartiges Bekenntnis zu Israel ableitet, hat es moralisch in eine h\u00f6chst dubiose Position gebracht: Es hat lange seine eigenen kolonialen Verbrechen in der Vergangenheit geleugnet und bestreitet nun Israels Schuldf\u00e4higkeit an der Zerst\u00f6rung Gazas, einschlie\u00dflich des T\u00f6tens und Aushungerns von Zehntausenden von pal\u00e4stinensischen Zivilisten.\u201c<\/p>\n<p>Genauso zweifelhaft ist f\u00fcr Bartov die deutsche Haltung zum Antisemitismus, weil sie mit dem \u201efalschen\u201c israelischen Antisemitismus-Konzept identisch ist. Ja, Israel hat dieses Konzept entwickelt, dann exportiert und Deutschland hat es kritiklos \u00fcbernommen. Bartov beschreibt diesen Vorgang so: \u201eDas Verbindungsglied zwischen der Ablehnung der schon Jahrzehnte anhaltende Unterdr\u00fcckung von Millionen besetzten Pal\u00e4stinensern und dem behaupteten Antisemitismus ist \u201amade in Israel\u2018 und dann nach Europa und in die USA ausgef\u00fchrt worden. Dabei wird behauptet, dass die Nationen der Welt, die hinter der Ermordung von sechs Millionen Juden standen, kein Recht haben, den j\u00fcdischen Staat, der um sein nacktes \u00dcberleben k\u00e4mpft, zu kritisieren. Die Nationen haben die moralische Pflicht, Isrrael beizustehen. Je mehr Israel sich aber politisch nach rechts ausrichtet und sich die Lage der Pal\u00e4stinenser verschlechtert, desto heftiger argumentieren seine offiziellen Vertreter, dass jede Kritik an Israels Politik nichts anderes sei als eine skandal\u00f6se Projektion inh\u00e4renter westlicher Vorurteile.\u201c<\/p>\n<p>Bartov kritisiert an dieser Stelle scharf die IHRA-Definition von Antisemitismus, die ma\u00dfgeblich von Israel selbst entwickelt worden sei. Urspr\u00fcnglich sollte sie der Holocaust-Erinnerung und einer von ihr abgeleiteten Erziehung dienen, sei dann aber durch gesetzlichen Zwang in ein Instrument zur Unterdr\u00fcckung jeder Kritik an Israel umgeformt worden. Die Erinnerung an die Opfer des Nationalsozialismus sei auf diese Weise zynisch verwendet worden, um Kritiker der zunehmenden israelischen Verst\u00f6\u00dfe gegen das V\u00f6lkerrecht und die Menschenrechte als Antisemiten darzustellen. Auf diese Weise sollen auch die von den Kritikern genannten Ziele und Motive und sogar ihre Identit\u00e4t verdunkelt werden.<\/p>\n<p>Bartov lastet es vor allem dem israelischen Regierungschef Netanjahu an, dass die IHRA-Antisemitismus-Definition von den Vertretern Israels in der ganzen Welt verbreitet wurde. Und diese besagt, dass Kritik an Israel gleichbedeutend mit Antisemitismus ist, Antisemitismus gleichbedeutend mit einer genozidalen Absicht und der pal\u00e4stinensische Kampf gegen die israelische Besatzung beides ist: Antisemitismus und die Verfolgung eines genozidalen Ziels. Den Pal\u00e4stinensern wird also unterstellt, Israel ausl\u00f6schen zu wollen.<\/p>\n<p>Der Autor folgert aus alledem, dass Israel ein falsches, weil \u201everdrehtes\u201c (distorted) Verst\u00e4ndnis von Antisemitismus vertritt, weil es Werten wie Humanismus, Freiheit, W\u00fcrde f\u00fcr die Unterdr\u00fcckten, Widerstand gegen die Besatzer, Solidarit\u00e4t mit den Opfern und Opposition gegen ungez\u00fcgelte Gewalt und T\u00f6ten von Unschuldigen v\u00f6llig widerspricht. Israel missbraucht also das Banner des Nie wieder! f\u00fcr seine inhumane Politik und liefert damit den wirklichen Antisemiten argumentative Munition.<\/p>\n<p>Bartovs Kritik am israelischen Antisemitismus-Konzept richtet sich nat\u00fcrlich auch gegen die deutsche Politik, weil sie genau dieses Konzept widerspruchlos akzeptiert hat und auch bis heute vertritt. Aber Deutschlands Identifizierung mit Israels Holocaust-Gedenken und seinem Antisemitismus-Konzept hat \u2013 so Bartov \u2013 \u201eperverse\u201c Konsequenzen: Es entlastet den Staat von der Notwendigkeit, seine \u201emultiplen neuen Anderen\u201c [hier sind Zuwanderer und Migranten gemeint] zu tolerieren. Zudem: Das Festhalten an einer nationalen Identit\u00e4t, die auf dem Holocaust beruht, k\u00f6nnte eher zu einem Hindernis f\u00fcr die soziale Solidarit\u00e4t werden als zur Schaffung einer post-nationalsozialistischen Nation.<\/p>\n<p>Bei all dieser Kritik an der Politik seines Heimatstaates verwundert es nicht, wenn Bartov sich entsetzt \u00fcber die Stimmung im Land nach dem 7. Oktober und dem Genozid in Gaza zeigt, wie er sie bei seinen Besuchen dort erlebt: Es gibt so gut wie keine Empathie mit den Pal\u00e4stinensern im verw\u00fcsteten Gazastreifen oder ihren Landsleuten, die im Westjordanland einer ethnischen S\u00e4uberung ausgesetzt sind. Im Gegenteil, er erlebt bei den Israelis \u00fcberall das ausgepr\u00e4gte Gef\u00fchl nach noch mehr Rache, das bis zu der immer wieder ge\u00e4u\u00dferten Absicht reicht, die Pal\u00e4stinenser endg\u00fcltig zu vertreiben oder sie sogar zu eliminieren. Die Besatzung hat, stellt Bartov fest, nicht nur die besetzten Pal\u00e4stinenser dehumanisiert, sondern auch die Besatzer. Die israelische Gesellschaft sieht er in einem zunehmenden Zustand der Verrohung.<\/p>\n<p>Deshalb ist Bartovs Blick in die Zukunft auch sehr d\u00fcster. Immer wieder f\u00e4llt in seinem Buch das Wort Abyss (Abgrund). Dieser Begriff verdeutlicht wohl am besten die desolate Lage, in der sich Israel gegenw\u00e4rtig befindet. Der zionistische Staat, der seine Gr\u00fcndung stets moralisch mit dem Holocaust gerechtfertigt hat, hat mit dem Genozid in Gaza diese Rechtfertigung verloren: \u201eDer Genozid dort wird Israel endg\u00fcltig von seinem Status als einziger Staat, dessen Wurzeln in der Einzigartigkeit des Holocaust liegen, befreien.\u201c Bartov ist sich sicher, dass der Schandfleck des Genozids in Gaza noch Jahrzehnte schwer auf Israel lasten wird.<\/p>\n<p>Ist der Abyss also noch abzuwenden? Eine \u00dcberlebenschance sieht Bartov f\u00fcr sein Land nur, wenn es sich auf die liberalen Werte der Unabh\u00e4ngigkeitserkl\u00e4rung von 1948 zur\u00fcckbesinnt: auf die Freiheit, Gleichheit und Selbstbestimmung f\u00fcr alle Menschen im Staat \u2013 also auch f\u00fcr die Pal\u00e4stinenser. Bartov schr\u00e4nkt ein, dass diese Werte in Israel nie umgesetzt worden sind, weil die Deklaration nur daf\u00fcr gedacht war, Israel in die V\u00f6lkerfamilie und besonders in die UNO aufzunehmen. Was ihre Wichtigkeit f\u00fcr die aktuelle Situation aber nicht schm\u00e4lert. Denn diese Werte sind f\u00fcr Bartov das einzige Modell, was Israel noch vor dem Untergang retten kann.<\/p>\n<p>Die Alternative ist die Fortsetzung der gegenw\u00e4rtigen Politik der Regierung Netanjahu: Die Umwandlung Israels in eine autorit\u00e4re, von der Religion bestimmte, irrationale und repressive Gesellschaft. Das bedeutet: Israel w\u00fcrde seinen Weg in die Katastrophe fortsetzen, das Morden und die Unterdr\u00fcckung w\u00fcrden weitergehen und die noch vorhandenen Mauern, die die Reste der Demokratie sch\u00fctzen, w\u00fcrden abgerissen.<\/p>\n<p>Bartov hat ein \u00e4u\u00dferst mutiges Buch geschrieben, das seinem kranken Staat eine realistische Diagnose stellt. Die Chancen, dass dieser Diagnose ein Heilungsprozess folgen wird, sieht er als eher gering an. Die destruktiven Kr\u00e4fte sind in Israel weiter auf dem Vormarsch. Durch die enge Symbiose, die Deutschland mit Israel verbindet, ja seine v\u00f6llige ideologische Abh\u00e4ngigkeit von dem zionistischen Staat \u2013 siehe das Holocaust-Gedenken und das Antisemitismus-Konzept \u2013 wird die deutsche Politik tief in Israels Krise hineingezogen. Aber sie zeigt bisher nicht einmal Anzeichen, dass sie diese Krise \u00fcberhaupt wahrgenommen hat. Ein deutliches Symptom daf\u00fcr ist das Faktum, dass das so wichtige Buch von Omer Bartov in Deutschland (und auch in Israel) nicht erscheinen kann, weil die Verleger offenbar Angst vor Repressionen haben. Es zeigt sich wieder einmal: Die Wahrheit hat meistens keine Lobby.<\/p>\n<p>Bartov, Omer: Israel: What Went Wrong, Penguin Random House London 2026, ISBN 9781 911717690, 24,90 Euro (Taschenbuch 17,15 Euro)<b><\/b><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein Buch, das wegen seiner Brisanz in Israel und Deutschland nicht erscheinen soll Omer Bartovs Israel: What Went Wrong zerst\u00f6rt den Mythos des zionistischen Staates und vor allem auch das falsche deutsche Bild von ihm.<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"ngg_post_thumbnail":0,"footnotes":""},"categories":[3],"tags":[],"class_list":["post-16876","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-allgemein"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/dpg-netz-bremen.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/16876","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/dpg-netz-bremen.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/dpg-netz-bremen.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dpg-netz-bremen.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dpg-netz-bremen.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=16876"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/dpg-netz-bremen.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/16876\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":16880,"href":"https:\/\/dpg-netz-bremen.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/16876\/revisions\/16880"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/dpg-netz-bremen.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=16876"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/dpg-netz-bremen.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=16876"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/dpg-netz-bremen.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=16876"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}