{"id":1740,"date":"2015-01-28T08:52:16","date_gmt":"2015-01-28T07:52:16","guid":{"rendered":"http:\/\/nahost-forum-bremen.de\/?p=1740"},"modified":"2015-01-28T08:53:27","modified_gmt":"2015-01-28T07:53:27","slug":"ruegemer-wehrt-sich-gegen-die-diffamierung-antisemit-zu-sein-und-gewinnt-in-allen-punkten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dpg-netz-bremen.de\/?p=1740","title":{"rendered":"R\u00fcgemer wehrt sich gegen die Diffamierung, Antisemit zu sein und gewinnt in allen Punkten"},"content":{"rendered":"<div>Die K\u00f6lner Schriftstellerin Adriana Stern hatte Werner R\u00fcgemer 2009 in einem Artikel im Netz gleich mit mehreren Vorw\u00fcrfen des Antisemitismus bezichtigt. Dieser Artikel wurde auf Betreiben des Gr\u00fcnen Fraktionsvorsitzenden von Spockh\u00f6vel vom Oberb\u00fcrgermeister (CDU) benutzt, um die Absage einer Vortragsveranstaltung Werner R\u00fcgemers bei Verdi zu betreiben. Erst dann ging Werner R\u00fcgemer gegen die Diffamierung vor und gewann in allen 14 Punkten. <!--more-->H\u00e4tte sich Werner R\u00fcgemer nicht gewehrt, dann w\u00fcrde mit dem Artikel weitergearbeitet. So geht es in vielen F\u00e4llen. Deshalb muss man R\u00fcgemer f\u00fcr seinen juristischen Vorsto\u00df, der ja immer mit Arbeit und auch mit finanziellem Risiko behaftet ist, dankbar sein. Aus dem gleichen Grund ist es sinnvoll, dass R\u00fcgemer auch noch die Eintreibung eines Schadenersatzes beim Oberb\u00fcrgermeister von Sprockh\u00f6vel betreibt.<\/div>\n<div><\/div>\n<div><strong>Es folgt R\u00fcgemers Pressemitteilung vom 26.1.2015:<\/strong><\/div>\n<div><\/div>\n<div>Pressemitteilung<\/div>\n<div><\/div>\n<div><strong>Antisemitismus-Vorwurf als L\u00fcgengespinst entlarvt<\/strong><\/div>\n<div><\/div>\n<div><strong>Adriana Stern nimmt den Vorwurf des Antisemitismus gegen Werner R\u00fcgemer in allen 14 geforderten Punkten zur\u00fcck<\/strong><\/div>\n<div><\/div>\n<div>Die K\u00f6lner Schriftstellerin Adriana Stern hatte in ihrem Artikel \u201eDie verschroben antisemitische Weltsicht des Werner R\u00fcgemer\u201c mich des Antisemitismus angeprangert. Ich habe 14 Behauptungen herausgegriffen, widerlegt und Frau Stern aufgefordert, eine Unterlassungsverpflichtungserkl\u00e4rung zu unterzeichnen. Frau Stern hat dies am 14.1.2015 vorfristig und vollst\u00e4ndig getan, sie hat nicht in einem einzigen Punkt versucht, sich zu rechtfertigen. Im Fall einer Wiederholung hat sie sich zur Zahlung einer Vertragsstrafe verpflichtet, deren H\u00f6he ich festlegen kann. Der Artikel war seit 2009 auf der website <a href=\"http:\/\/hagalil.com\/\">hagalil.com<\/a> gepostet, die sich als \u201edeutsch-j\u00fcdisches Nachrichtenmagazin mit Redaktionen in M\u00fcnchen und Tel Aviv\u201c pr\u00e4sentiert. Der Artikel ist von der website gel\u00f6scht und bei google entlistet.<\/div>\n<div><\/div>\n<div>Frau Stern ist Mitglied des Verbandes deutscher Schriftsteller VS (geh\u00f6rt zur Gewerkschaft Verdi) und Redakteurin des online-Magazins Aviva, verbunden mit der Stiftung \u201eZur\u00fcckgeben\u201c, die j\u00fcdische Frauen in Kunst und Wissenschaft f\u00f6rdert.<\/div>\n<div><\/div>\n<div>Bis vor kurzem hatte ich gedacht, dass der Artikel so durchsichtig l\u00fcgenhaft ist, dass kein verantwortlicher Mensch ihn ernstnimmt. Doch ich wurde eines besseren belehrt: Die Gewerkschaft verdi, Bezirk S\u00fcdwestfalen, hat im November 2014 eine Veranstaltung mit mir zum Thema \u201eFreihandel und Arbeitsrechte\u201c abgesagt, und zwar auf Druck des B\u00fcrgermeisters von Sprockh\u00f6vel, Ulli Winkelmann (CDU-Gr\u00fcne-Koalition). Er war vom Fraktionsvorsitzenden der Gr\u00fcnen, Thomas Schmitz, dazu angeregt worden und hatte sich auf den Stern-Artikel gest\u00fctzt. Weder verdi noch Schmitz noch Winkelmann hatten bei mir r\u00fcckgefragt. Deshalb bin ich jetzt rechtlich gegen Stern aktiv geworden. Herrn Winkelmann habe ich wegen Amtsmi\u00dfbrauchs (ungepr\u00fcfte Weitergabe einer Verleumdung an andere) verklagt, eine Klage auf Schadenersatz kommt danach.<\/div>\n<div><\/div>\n<div>Im folgenden einige Stellen aus dem L\u00fcgengespinst von Frau Stern: Sie hatte behauptet, ich h\u00e4tte die gegenw\u00e4rtige Bank Sal. Oppenheim als \u201ej\u00fcdische Bank\u201c und den 2005 verstorbenen Bankchef Alfred von Oppenheim als \u201ej\u00fcdischen Bankier\u201c dargestellt, ebenso h\u00e4tte ich von \u201eElite-Juden\u201c gesprochen: All dies ist falsch. Frau Stern unterstellte mir ferner, der \u201ej\u00fcdische Bankier\u201c Alfred von Oppenheim sei an Arisierungen beteiligt gewesen \u2013 richtig ist dagegen, dass Alfred von Oppenheim kein Jude war; und er schon deshalb nicht an den Arisierungen beteiligt sein konnte, weil er, 1934 geboren, bei Kriegsende erst 10 Jahre alt war. Da\u00df die Bank dem NS-Regime als kriegswichtig galt und sich an Arisierungen beteiligte, und zwar im Zusammenspiel mit der Dresdner Bank, ist dagegen belegt. Frau Stern verstieg sich sogar soweit, dass sie mir die absurden Behauptungen unterstellte, die Stadtsparkasse K\u00f6ln sei \u201ej\u00fcdisch unterwandert\u201c; ebenso, dass Karstadt ein \u201ej\u00fcdisches Warenhaus\u201c sei und deshalb unter der Regie von Thomas Middelhoff zahlreiche Besch\u00e4ftigte entlassen habe. \u00c4hnlich unterstellte Frau Stern mir, dass ich die Bank Goldman Sachs deswegen kritisiert habe, weil sie eine \u201ej\u00fcdische Bank\u201c und deshalb f\u00fcr die Finanzkrise mitverantwortlich sei. Frau Stern unterstellte mir mit Bezug auf meinen Artikel \u201eEin Besuch in der K\u00f6lner Synagoge\u201c, ich h\u00e4tte Juden mit dem antisemitischen Klischee als \u201eglatzk\u00f6pfig\u201c bezeichnet. Ich hatte aber nur den glatzk\u00f6pfigen Security-Mitarbeiter am Eingang erw\u00e4hnt, aber weder ihn noch andere als Juden bezeichnet. Da es sich eine Veranstaltung der Gesellschaft f\u00fcr Christlich-J\u00fcdische Zusammenarbeit handelte, war es sowieso ein gemischtes Publikum; die Begriffe Jude und j\u00fcdisch kommen mit Bezug auf die Anwesenden im Artikel nicht vor.<\/div>\n<div><\/div>\n<div>So zeigt sich, wie l\u00fcgenhaft in Deutschland ein Antisemitismus-Vorwurf konstruiert werden kann, wie er trotzdem jahrelang auf websites gepostet, von Google gelistet und von \u201everantwortlichen\u201c Politikern zur Grundlage genommen wird, um die von ihnen ansonsten so hoch gehaltene Meinungs- und Versammlungsfreiheit einzuschr\u00e4nken.<\/div>\n<div><\/div>\n<div><strong>Werner R\u00fcgemer<\/strong><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.werner-ruegemer.de\">www.werner-ruegemer.de<\/a><\/div>\n<div><\/div>\n<div>\u00fcbernommen von <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24764#more-24764\" target=\"_blank\">http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24764#more-24764<\/a><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die K\u00f6lner Schriftstellerin Adriana Stern hatte Werner R\u00fcgemer 2009 in einem Artikel im Netz gleich mit mehreren Vorw\u00fcrfen des Antisemitismus bezichtigt. 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