{"id":257,"date":"2014-04-25T07:29:55","date_gmt":"2014-04-25T07:29:55","guid":{"rendered":"http:\/\/nahost-forum-bremen.de\/?p=257"},"modified":"2014-05-26T17:45:21","modified_gmt":"2014-05-26T17:45:21","slug":"die-bremer-evangelische-kirche-und-der-frieden-im-nahen-osten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dpg-netz-bremen.de\/?p=257","title":{"rendered":"Die Bremer Evangelische Kirche und der Frieden im Nahen Osten"},"content":{"rendered":"<div id=\"attachment_260\" style=\"width: 160px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"http:\/\/nahost-forum-bremen.de\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/DSC03555_ji.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-260\" class=\" wp-image-260\" alt=\"Mahnwache f\u00fcr Pal\u00e4stina\" src=\"http:\/\/nahost-forum-bremen.de\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/DSC03555_ji-200x150.jpg\" width=\"150\" height=\"112\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-260\" class=\"wp-caption-text\">Mahnwache f\u00fcr Pal\u00e4stina<\/p><\/div>\n<p><b>Der Domgemeinde der Hansestadt ist die w\u00f6chentlich stattfindende Mahnwache f\u00fcr eine friedliche L\u00f6sung des Konflikts zwischen Israel und den Pal\u00e4stinensern ein \u00c4rgernis. <\/b>Jeden Samstag von 11.30 bis 12.30 Uhr demonstrieren seit mehreren Jahren f\u00fcnfzehn bis zwanzig Bremer B\u00fcrger vor den Treppen des Doms f\u00fcr einen gerechten und dauerhaften Frieden zwischen Israel und den Pal\u00e4stinensern. Die Menschen, die hier mit ihren Transparenten stehen, geh\u00f6ren keiner Partei oder Weltanschauungsgruppe an,<!--more--> sie eint das gemeinsame Ziel des Endes des blutigen Konflikts im Nahen Osten. Einige der Demonstranten sind pensionierte Pastoren. Aber wenn man sich f\u00fcr einen Frieden in dieser Region einsetzt, muss man die Dinge beim Namen nennen: Wer dort einen Frieden durch seine Besatzungs- und Landraubpolitik verhindert. Es ist der israelische Siedlerkolonialismus, den die deutsche Orientalistin Petra Wild so definiert: \u201eDer [zionistische] Siedlerkolonialismus ist eine spezifische Form des Kolonialismus. Er basiert auf dem Raub des Landes und der Ressourcen durch die Siedler, die aus anderen L\u00e4ndern kommen, w\u00e4hrend die einheimische Bev\u00f6lkerung verdr\u00e4ngt und ihre Gesellschaft und Kultur zerst\u00f6rt werden. Zur Legitimation bedienten sich alle siedlerkolonialistischen Projekte in der Vergangenheit wie auch Israel in der Gegenwart eines ausgepr\u00e4gten Rassismus.\u201c<\/p>\n<p>Auf das gro\u00dfe Unrecht, das Israel seit Jahrzehnten einem ganzen Volk antut, wollen die Demonstranten vor dem Dom hinweisen. Sie wollen aufkl\u00e4ren, denn \u00fcber die Schrecken und Brutalit\u00e4ten der v\u00f6lkerrechtswidrigen Besatzungspolitik berichten die deutschen Medien nicht &#8211; aus Angst vor dem Antisemitismus-Vorwurf. So weisen die Friedensfreunde auf ihren Transparenten darauf hin, dass Israel permanent Land raubt, willk\u00fcrlich Personen (sogar Kinder) verhaftet und oft Jahre lang einsperrt; H\u00e4user, Brunnen, Felder und Olivenhaine der Pal\u00e4stinenser &#8211; also die Lebensgrundlage dieser Menschen &#8211; zerst\u00f6rt, sie hinter Mauern wegsperrt und ihnen Menschenrechte und Selbstbestimmung verweigert.<br \/>\nDas ist im deutschen Mainstream eine ungew\u00f6hnliche Sprache, denn Israel gilt da immer noch als das kleine tapfere Volk der Holocaust-\u00dcberlebenden, als die einzige Demokratie im Nahen Osten, die umlagert ist von Feinden (noch dazu von barbarischen und r\u00fcckst\u00e4ndigen Moslems), die dieses Land vernichten wollen. Die Wirklichkeit ist eine ganz andere &#8211; und genau \u00fcber die wollen die Demonstranten aufkl\u00e4ren. Aber die Bremer Evangelische Kirche hat f\u00fcr solche politische Realit\u00e4ten kein Verst\u00e4ndnis. Am 8. Juni 2012 gab die St. Petri Domgemeinde eine Presserkl\u00e4rung heraus, in der sie den Mahnwache-Demonstranten ausdr\u00fccklich verbot, mit ihren Transparenten auf den Domtreppen zu stehen. Sie machte von ihrem \u201eHausrecht\u201c Gebrauch und \u201euntersagte diese Versammlung auf ihrem Grund und Boden\u201c. Die Gemeinde sandte den Demonstranten sogar einen schraffierten Lageplan, der genau kennzeichnete, wo das Kirchengel\u00e4nde verl\u00e4uft und der Stadtboden beginnt. Der B\u00fcrgersteig vor den Domtreppen geh\u00f6rt nun aber nicht den Kirchen, und so stehen die Demonstranten seitdem &#8211; mit Billigung des st\u00e4dtischen Ordnungsamtes &#8211; \u201evor\u201c den Domtreppen.<br \/>\nDamit war f\u00fcr die Kirche das \u00c4rgernis aber nicht zu Ende. In ihrer Pressemeldung distanzierte sie sich ausdr\u00fccklich von der Mahnwache f\u00fcr den Frieden im Nahen Osten und bezeichnete die w\u00f6chentliche Aktion als \u201eanti-israelisch\u201c, was wohl nur ein anderes Wort f\u00fcr \u201eantisemitisch\u201c ist. Man kennt diese Argumentation nur zu gut: Wer sich heute f\u00fcr die Einhaltung der Menschenrechte und des V\u00f6lkerrechts f\u00fcr die Pal\u00e4stinenser einsetzt, ist ein \u201eAntisemit\u201c. Dass man mit einer solchen Diffamierung nur jede Diskussion \u00fcber Israels Politik ersticken will, ist auch kein Geheimnis.<br \/>\nAusz\u00fcge aus dem Schreiben der St. Petri Domgemeinde: \u201eDie Gruppe erweckt direkt vor dem Eingang eines kirchlichen Wahrzeichens der Stadt Bremen und durch inhaltliche Bezugnahme auf biblische Texte den Eindruck, ihre Kundgebung st\u00fcnde im Einklang mit den Positionen der Domgemeinde und der Landeskirche. Dies ist nicht der Fall. Die Bremische Evangelische Kirche und die St. Petri Domgemeinde distanzieren sich ausdr\u00fccklich von den dort vorgebrachten pauschalen und einseitig gegen Israel gerichteten Provokationen. Die Lage im Nahen Osten ist au\u00dferordentlich komplex. Als Christinnen und Christen vertreten wir die Auffassung, dass Demagogie oder Stimmungsmache diesen Konflikt nur versch\u00e4rfen. Deshalb setzen wir uns f\u00fcr Dialog und Verst\u00e4ndigung ein. Nicht zuletzt aufgrund der deutschen Geschichte steht das Existenzrecht Israels f\u00fcr uns au\u00dfer Zweifel. Das schlie\u00dft wie bei jedem anderen Staat ggf. differenzierte Kritik zu einzelnen politischen Entscheidungen ein, nicht aber eine pauschale Diffamierung des gesamten israelischen Volkes. Die verbalen und inhaltlichen Entgleisungen dieser Demonstranten lehnen wird ausdr\u00fccklich ab.\u201c<br \/>\nDass dieser Text voller falscher Behauptungen ist, sei nur am Rande erw\u00e4hnt. Denn nirgendwo haben die Demonstranten Israels Existenz bestritten. Ganz im Gegenteil: Sie weisen ausdr\u00fccklich darauf hin, dass Israel durch seine gegenw\u00e4rtige Politik die eigene Existenz gef\u00e4hrdet, was von vielen Israelis genauso gesehen wird. Au\u00dferdem kritisieren die Demonstranten nicht das israelische Volk, sondern die Politik der Regierung dieses Staates. Zudem: Kein vern\u00fcnftiger Mensch hat etwas gegen Dialog und Verst\u00e4ndigung, wenn sie denn Aussicht auf Erfolg haben, aber die israelische Seite hat in Jahrzehnten mit ihrer Politik der St\u00e4rke und der vollendeten Tatsachen, also des Schaffens von Fakten &#8211; etwa dem Bau von Siedlungen auf pal\u00e4stinensischem Boden &#8211; bewiesen, dass sie von Verhandlungen \u00fcberhaupt nichts h\u00e4lt. Der Zionismus hat nie einen Zweifel daran gelassen, dass er ganz Pal\u00e4stina f\u00fcr sich beansprucht und dass man nicht bereit ist, das Land mit den Pal\u00e4stinensern zu teilen.<br \/>\nAm 12. April 2014 erschien nun bei den Demonstranten vor den Domtreppen eine Dame, die sich als Vertreterin des Dom-Vorstandes vorstellte und sehr gewandt und rhetorisch versiert erneut die Kritik der Gemeinde vorbrachte. Sie h\u00e4tte nat\u00fcrlich volles Verst\u00e4ndnis f\u00fcr das Anliegen der Demonstranten. Sie bat aber darum, k\u00fcnftig einen anderen Standort f\u00fcr diese Aktion aufzusuchen. Der Dom sei ein religi\u00f6ses Geb\u00e4ude, da passe eine solche politische Demonstration nicht hin. Die Teilnehmer der Mahnwache sollten sich doch lieber vor ein politisches Geb\u00e4ude &#8211; etwa die B\u00fcrgerschaft &#8211; stellen, das sei doch viel angemessener. Diese w\u00f6chentliche Demonstration vor dem Dom erwecke zudem den Eindruck, als handele es sich um eine kirchliche Veranstaltung und diesen Eindruck wolle die Domgemeinde unbedingt vermeiden, wiederholte sie das schon in der Presseerkl\u00e4rung aufgef\u00fchrte Argument.<br \/>\nUnd schlie\u00dflich: Die Mahnwache w\u00fcrde das Verh\u00e4ltnis der Bremischen Evangelischen Kirche zur J\u00fcdischen Gemeinde belasten, das man mit viel M\u00fche bereinigt habe. Von dort komme der \u201eAntisemitismus\u201c-Vorwurf, weil die Mahnwache in Verbindung mit dem Dom gebracht werde. Auf den Einwand, dass die Teilnehmer hier f\u00fcr einen Frieden im Nahen Osten st\u00fcnden und das m\u00fcsste doch eigentlich auch ein kirchliches Anliegen sein, ging die Dame nicht ein. Die Mitglieder der Mahnwache stimmten anschlie\u00dfend dar\u00fcber ab, ob sie den Standort wechseln sollten. Man war so gut wie einstimmig daf\u00fcr, vor den Domtreppen zu bleiben. Es gab lediglich eine Gegenstimme.<br \/>\nDer Streit, der in Bremen nun schon seit Jahren anh\u00e4lt, hat einen ganz konkreten theologischen Hintergrund, der die gesamte Kirche betrifft, nicht nur die der Hansestadt. Als erster hat 2011 der amerikanisch-j\u00fcdische Psychotherapeut Mark Braverman mit einem anklagenden und deshalb aufsehenerregenden Buch eine gr\u00f6\u00dfere \u00d6ffentlichkeit auf das Dilemma der Kirchen mit dem Nahost-Konflikt hingewiesen. Es tr\u00e4gt den Titel; \u201eVerh\u00e4ngnisvolle Scham. Israels Politik und das Schweigen der Kirchen\u201c. Der Autor erinnert die Kirchen daran, dass sie schon einmal geschwiegen bzw. mitgemacht haben, dass sie aus diesem verh\u00e4ngnisvollen Fehltritt aber die falschen Schl\u00fcsse gezogen haben.<br \/>\nBraverman attackiert vor allem die Nach-Auschwitz-Theologie, der alle Landeskirchen in Deutschland anh\u00e4ngen. Die Christen &#8211; so schreibt er &#8211; h\u00e4tten 1945 vor den \u00d6fen von Auschwitz gestanden und sich gefragt: \u201eWas haben wir getan?\u201c Als Konsequenz dieser Frage habe man die eigene protestantische Theologie in einem schmerzlichen Prozess einer Pr\u00fcfung unterzogen, um sie von allen bisher vertretenen antij\u00fcdischen Glaubenss\u00e4tzen zu \u201ereinigen\u201c &#8211; etwa der \u201e\u00dcberwindung des Judentums durch das Christentum\u201c. So sollte eine Br\u00fccke der Vers\u00f6hnung zum j\u00fcdischen Volk gebaut werden.<br \/>\nDie Theologie, die dabei herausgekommen ist, unterst\u00fctzt &#8211; motiviert aus einer Haltung der Bu\u00dfe f\u00fcr die Schuld der Christen am V\u00f6lkermord der Nazis &#8211; den Anspruch der Juden auf das Land Pal\u00e4stina: \u201eDiese revidierte Theologie beinhaltet die R\u00fcckkehr zu einem archaischen [alttestamentarischen] Gottesbild, zu einem Gott, der sich an einen bestimmten geografischen Ort bindet und einem bestimmten Volk den Vorzug gibt. Es hat das Christentum, das die Menschheit aus dem Partikularismus herausf\u00fchrte, dazu gebracht, eine gef\u00e4hrliche, anachronistische Ideologie von Landbesitz und Eroberung zu billigen.\u201c<br \/>\nDer Drang zur Reue und die Sehnsucht nach einer Erneuerung der geistigen und kulturellen N\u00e4he zum j\u00fcdischen \u201eMutterglauben\u201c habe bei den Christen zu einer \u201everh\u00e4ngnisvollen Scham\u201c gef\u00fchrt, die sich politisch \u00e4u\u00dferst negativ auswirke. Man bef\u00fcrchtet, dass ein Eintreten f\u00fcr Gerechtigkeit in Pal\u00e4stina die m\u00fchsam aufgebauten christlich-j\u00fcdischen Beziehungen gef\u00e4hrden, ja zerst\u00f6ren k\u00f6nne. Dazu kommt die Angst, des Antisemitismus bezichtigt zu werden, wenn man die Menschenrechtsverletzungen Israels kritisiert. Braverman bezeichnet den gegenw\u00e4rtigen Konflikt, in dem sich Theologie und Kirchen im Drang zur S\u00fchne f\u00fcr die NS-Verbrechen und der dringenden Notwendigkeit, das den Pal\u00e4stinensern angetane Unrecht zu beseitigen, befinden, als \u201etragisch\u201c.<br \/>\nAber die Christen m\u00fcssen ihn l\u00f6sen, ihnen bleibt keine andere Wahl: \u201eDie dringende Herausforderung besteht darin, nach vorne zu sehen. Die Aufgabe, der sich die Glaubensgemeinschaften heute gegen\u00fcber sehen, ist es nicht, einen christlich-j\u00fcdischen Dialog um seiner selbst willen zu f\u00fchren oder eine Vers\u00f6hnung im Hinblick auf vergangene S\u00fcnden und Trag\u00f6dien zu erreichen. Vielmehr ist gewissenhaft und bewusst das Augenmerk darauf zu richten, die Grundursache f\u00fcr den israelisch-pal\u00e4stinensischen Konflikt zu beseitigen: die Vertreibung der Pal\u00e4stinenser und die Etablierung von Apartheidsstrukturen der Diskriminierung. Wir stehen vor einer prophetischen Herausforderung, die uns vereinigen muss &#8211; dabei ist es ohne Bedeutung, ob wir Christen, Juden, Muslime, Amerikaner, Deutsche, S\u00fcdafrikaner oder Israelis sind.\u201c<br \/>\nInzwischen haben zwei deutsche Theologen in einem Buch die Angriffe auf die Nach-Auschwitz-Theologie fortgesetzt. (Peter Bingel und Winfried Belz: Israel kontrovers. Eine theologische Standortbestimmung, Z\u00fcrich 2013) Das Fazit der beiden Autoren lautet: \u201eEs ist v\u00f6llig klar, dass das israelische Judentum mit seinen Organisationen und Institutionen vor und erst recht nach der Staatsgr\u00fcndung im Zusammenhang mit der \u201aHeimkehr\u2018 unendliches Leid \u00fcber Millionen arabische Menschen gebracht hat. V\u00f6lkerrechtswidrig besetzte, zerst\u00f6rte, raubte und raubt der israelische Staat fortschreitend pal\u00e4stinensisches Land. Er vertrieb Hunderttausende, t\u00f6tete Zehntausende, h\u00e4lt Millionen arabisch-pal\u00e4stinensische Menschen unter brutaler Besatzungsherrschaft und in absichtlich herbeigef\u00fchrtem Elend, um unter dem Vorwand von Sicherheitsinteressen dem zionistischen Ziel, ganz Pal\u00e4stina zu einem araberfreien j\u00fcdischen Land zu machen, immer n\u00e4her zu kommen. Den israelischen Landanspruch \u00fcber die Waffenstillstandslinie von 1949 hinaus von christlicher Seite zu unterst\u00fctzen, ist auf dem Boden christlicher Ethik in keiner Weise zu rechtfertigen. (&#8230;) Die Nach-Auschwitz-Theologie setzt jedoch in ihrer bewussten Verdr\u00e4ngung aktueller ethisch-politischer Fragen &#8211; konkret der Fragen des V\u00f6lkerrechts und der Menschenrechte &#8211; an die Stelle eines mit Recht beklagten antij\u00fcdischen Rassismus implizit einen proj\u00fcdischen antiarabischen oder antipal\u00e4stinensischen Rassismus.\u201c<br \/>\nDas Vorwort zu Bravermans Buch hat der Pfarrer der Evangelisch-Lutherischen Weihnachtskirche in Bethlehem, Mitri Raheb, geschrieben &#8211; ein Mann, der die Realit\u00e4ten vor Ort bestens kennt. Er konstatiert, dass es h\u00f6chste Zeit f\u00fcr einen Paradigmenwechsel im christlich-j\u00fcdischen Dialog ist: \u201eDaf\u00fcr steht Mark Braverman und daf\u00fcr stehe ich. Ich hoffe, dass Marks Stimme Geh\u00f6r in der deutschen kirchlichen Landschaft findet. Marks Stimme k\u00f6nnte der n\u00f6tige Kuss sein, der die deutschen Kirchen aus ihrem Dornr\u00f6schenschlaf weckt bzw. jene deutsche Israel-Theologen aus ihrer babylonischen Gefangenschaft befreit.\u201c<br \/>\nOb die Vertreter der Bremer Evangelischen Kirche schon von diesen ganz neuen Denkanst\u00f6\u00dfen zu einem Dialog f\u00fcr einen Frieden im Nahen Osten geh\u00f6rt haben?<br \/>\n24.04.2014<br \/>\n<em>Arn Strohmeyer<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Domgemeinde der Hansestadt ist die w\u00f6chentlich stattfindende Mahnwache f\u00fcr eine friedliche L\u00f6sung des Konflikts zwischen Israel und den Pal\u00e4stinensern ein \u00c4rgernis. 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