{"id":2852,"date":"2016-03-13T07:32:02","date_gmt":"2016-03-13T06:32:02","guid":{"rendered":"http:\/\/nahost-forum-bremen.de\/?p=2852"},"modified":"2016-03-13T07:38:16","modified_gmt":"2016-03-13T06:38:16","slug":"reuven-moskovitz-rundbrief-an-alle-israel-und-palaestina-interessierte","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dpg-netz-bremen.de\/?p=2852","title":{"rendered":"Reuven Moskovitz: Rundbrief an alle Israel- und Pal\u00e4stina-Interessierte"},"content":{"rendered":"<p><b><\/b>Liebe Israel- und Pal\u00e4stina-Interessierte,<\/p>\n<p>ich schreibe diese Zeilen in einer Stimmung, die Zorn und Verzweiflung ganz nahe kommt. Nun bin ich in einem Zustand vom Propheten Jona, der nicht\u00a0 an seinem Auftrag Gottes \u2013 die Menschen von Ninive zu mahnen &#8211; glaubte. Trotz seines Unglaubens taten die Menschen von Ninive doch Bu\u00dfe, und Gott lie\u00df sein Erbarmen gelten. Ich bin kein Prophet sondern ein alt gewordener Mensch am Ende der achtziger Jahre, der das ganze Unheil des 20. Jahrhunderts und die ersten Jahre des 21 Jahrhunderts erlebte. Ich kann nicht glauben, dass unter den Umst\u00e4nden, welche hier in Israel\/Pal\u00e4stina herrschen, so ein Wunder wie in Nineve passieren w\u00fcrde.<!--more--><\/p>\n<p>Geboren in einer j\u00fcdisch-orthodoxen Familie, oft heimgesucht von Armut, Verfolgung, Vertreibung und die schreckliche Shoah \u00fcberlebt habend, glaubte ich als Kind an Gott und betete f\u00fcr Gottes Gesundheit. Ich habe mit Inbrunst an das geglaubt, was meine Eltern und meine religi\u00f6se Erziehung, die schon mit 4 Jahren anfing, lehrten. Da kamen die Ereignisse, die zu der schrecklichen Shoah f\u00fchrten \u2013 eine Shoah die das \u00dcberlebensrecht der Juden in Frage stellte. Kurz nach meiner fr\u00fchzeitigen Einschulung, 1933, h\u00f6rte ich erschreckende Gespr\u00e4che \u00fcber einen Adolf Hitler und ein Deutschland, was die meisten Juden verehrten, das das j\u00fcdische Volk vernichten will. Die Gebete unserer kleinen j\u00fcdischen Gemeinde, meiner Eltern und Verwandten haben nicht im Geringsten geholfen. Man hat gehofft, es wurde gefastet, Almosen f\u00fcr arme Menschen wurden gesammelt, man war sicher, dass das von den meisten Menschen bewunderte Volk, Deutschland, einen Schurken wie Adolf Hitler nicht langfristig dulden w\u00fcrde. Nichts au\u00dfer Vertreibung, Dem\u00fctigungen und Hoffnungslosigkeit haben meine ersten Lebensjahre gekennzeichnet. Da kam die unerwartete Befreiung. Der Glaube an die Heilige Schrift, die Gebete, die feste Sicherheit, dass die Niederlage Deutschlands ein Gottes-Urteil ist, sind unter einer faszinierenden Welle von Glauben an Vernunft, Gerechtigkeit und Frieden untergegangen. Diese Werte haben als Ziel, die Welt zu befreien. Au\u00dfer der Liebe zu Menschen und zum Leben war f\u00fcr mich nichts wichtiger zu glauben, dass nicht Gott, sondern der Mensch beauftragt ist, eine Welt zu schaffen, die frei ist von Not, Hunger, Hass, Verfolgung und zerst\u00f6rerische Kriege ist.<\/p>\n<p>Seit 40 Jahren schien es mir, dass ich wei\u00df, wen ich meine, wenn ich &#8222;Liebe Freundinnen und Freunde&#8220; schreibe. Unter jetzigen Umst\u00e4nden, wei\u00df ich genau, wer noch die Freunde sind, nur wei\u00df ich nicht, ob alle Hunderte und Tausende Deutsche, die ich als Freunde bezeichnete, noch immer die Freunde der Gerechtigkeit, Frieden und Vers\u00f6hnung sind. Eine Mehrheit des deutschen Volkes scheint\u00a0 mit einer fast unheilbare Krankheit kontaminiert zu sein, die ich &#8211; &#8222;das Kind mit Falten&#8220; &#8211; unf\u00e4hig bin, zu einer Heilung beizutragen.<\/p>\n<p>Ich war unter den ersten \u00dcberlebenden und Verfolgten, die gewagt haben, \u00fcber ein &#8222;Deutschland, das ich liebe&#8220; zu schreiben.\u00a0Ich liebe\u00a0noch immer\u00a0das Deutschland,\u00a0egal wie zahlreich diejenigen sind, die wahrhaftig der Gerechtigkeit, dem Frieden und der Vers\u00f6hnung, dienen. Leider sind die meisten durch das Trauma, als Antisemiten verunglimpft zu werden, gel\u00e4hmt.<\/p>\n<p>Nach der schrecklichen Vergangenheit darf sich das gegenw\u00e4rtige Deutschland auf keinen Fall leisten, die H\u00e4nde in Unschuld unter dem Schirm der Staatsraison zu waschen. Wir Juden sind nicht die einzigen Opfer des NS Regimes, und das einzige noch leidende Opfer von dieser Vergangenheit sind die Pal\u00e4stinenser, denen der Begriff, Nakba (Vertreibung), von Deutschland verweigert wird.<\/p>\n<p>In meinen zahlreichen Briefen, in meinem ersten und zweiten Buch, habe ich unerm\u00fcdlich vor der unkritischen Solidarit\u00e4t mit einem Staat gemahnt, der sich alles andere als demokratisch und humanistisch entwickelt hat. Im Grunde meines Herzens muss ich wiederholt aufschreien, das dieser Staat\u00a0zu einem Schurkenstaat geworden ist, zu einem Sodom und Gomorrha, auch wenn es noch Gerechte gibt die leider nicht mehr als ein Zehntel der Bev\u00f6lkerung Israels ausmachen. Die Demagogie, die Herzlosigkeit, die Kriegslust, die Habgier, der Fremdenhass und haupts\u00e4chlich der Anders-Denkenden-Hass haben erschreckende Dimensionen erreicht. In Israel exekutiert man Pal\u00e4stinenser, egal, ob Kinder oder Erwachsene, mit der Leichtfertigkeit mit welcher man mit Tollwut infizierte Tiere t\u00f6tet. Ich bin mir bewusst, wieviel Wut ich mit diesem Ausdruck erwecke, und dennoch ist es die pure allt\u00e4gliche Wirklichkeit. Mit hochgezogener Augenbraue haben viele meiner Freunde und Bekannte in meinem ersten Buch gelesen, dass vor und seit der Staatsgr\u00fcndung\u00a0Juden von pal\u00e4stinensischen Widerst\u00e4ndlern grausam ermordet wurden. Pal\u00e4stinensische Widerst\u00e4ndler &#8211; auch wenn die Art des Wiederstands nicht akzeptabel ist &#8211; werden entweder &#8218;erlegt, vernichtet&#8216; und seit der Messer-Intifada &#8217;neutralisiert&#8216; (das sind nicht die einzigen Adjektive die von der mit der Regierung gleichgeschalteter Presse verwendet werden).<\/p>\n<p>Schon am Anfang der f\u00fcnfziger Jahre des vorigen Jahrhunderts, hat Erich Fried in seinem Gedicht &#8222;In der Sprache der Alten&#8220; zitiert: (Auszug)<\/p>\n<p><em>Komm Volk Israels! erhebe dich aus deinem Unrecht!<br \/>\nLass ab von dem was dich zum Gesp\u00f6tt macht der V\u00f6lker!<br \/>\nAuch die noch freundlich tun um ihres Vorteils willen dir ins Gesicht<br \/>\ndie r\u00fcmpfen schon die Nase und spotten hinter dir her wenn du den Kopf abwendest:<br \/>\n&#8222;Da habt ihr das Volk der Bibel! so rachs\u00fcchtig und so gierig wie nur irgendein Volk in der weiten blutigen Welt! &#8230;<\/em><\/p>\n<p>Wie ist es dazu gekommen, frage ich mich, dass Deutschland mit einer der schrecklichsten Vergangenheiten, vom Terror spricht, nur wenn es um pal\u00e4stinensischen Terror geht.<\/p>\n<p>Terror ist Terror ist Terror &#8211; Selbst Netanjahu spricht vom j\u00fcdischen Terror. Haben sich die zahlreichen Deutschen gefragt, was der Unterschied ist, wenn Pal\u00e4stinenser unschuldige Juden und Juden unschuldige Pal\u00e4stinenser ermorden? Haben sich alle umgebrachte Pal\u00e4stinenser in Gaza mit Terror schuldig gemacht? Nur im letzten sinnlosen Gaza Krieg sind Tausende Pal\u00e4stinenser umgebracht worden, \u00fcber 2000 Erwachsene und knapp 700 Kinder. F\u00fcr pal\u00e4stinensischen Terror, auch wenn er von Steine werfenden Kindern ausge\u00fcbt wird, zerst\u00f6rt man die H\u00e4user der ganzen Familien. Ist jemand f\u00e4hig von einem j\u00fcdisch-israelischen Haus eines Terroristen zu sprechen, das zerst\u00f6rt wurde? Wie kann man diese Untaten nachvollziehen? Was ist wichtiger als die Heimat, was ist schlimmer als Menschen, die von den H\u00e4usern ger\u00e4umt werden und zuschauen m\u00fcssen, wie Hab und Gut zerst\u00f6rt werden? Die menschliche Geschichte ist voller Kriege mit angeblichen Siegen und mit schrecklichen Niederlagen. Kaum aber passierte es in der Geschichte, dass ein besiegtes Volk das Recht verliert, frei eine Heimat zu haben.<br \/>\nDer Arzt Baruch Goldstein hat 29 Pal\u00e4stinenser in der Moschee der V\u00e4ter und M\u00fctter in Hebron &#8218;erlegt&#8216;. Hat man etwa das Haus von Baruch Goldstein zerst\u00f6rt? Was ist mehr Terror als diese Untat, die nicht die einzige in der schrecklichen Geschichte des Konfliktes zwischen Juden und Pal\u00e4stinensern ist, die eigentlich &#8211; nach der Bibel &#8211; Geschwisterv\u00f6lker sind.<\/p>\n<p>Mit gro\u00dfer Achtung und Bewunderung verfolge ich die mutigen Deutschen, die gegen der Lieferung von deutschen Waffen an dieses vom Terror geplagte Land protestieren. Der fast verbrecherische H\u00f6hepunkt jedoch hat die deutsche Regierung erreicht, gef\u00fchrt von Frau Merkel, die das kriegs- und kolonialisierungsfreudige Israel auf den Status einer Weltmacht gehievt hat. Es ist schrecklich, was der islamische IS oder Daisch im Nahen Osten tut, aber in dem gef\u00e4hrlichen Exodus der Millionen von Menschen haupts\u00e4chlich nach Westeuropa treibt, haben nicht nur die Finger von den westlichen Staaten ger\u00fchrt, sondern mindestens was Syrien anbelangt, tr\u00e4gt Israel meiner Meinung nach die Hauptschuld. Seit Jahren versuchen die syrischen Machthaber, mit Israel unter einer Bedingung Frieden zu schlie\u00dfen: die Golanh\u00f6hen, die von Israel\u00a01967 erobert wurden, trotz der Tatsache, dass der Krieg nicht von Syrien entfacht wurde, zur\u00fcck zu bekommen. Dar\u00fcber schreibt ausf\u00fchrlich einer der wichtigsten Gener\u00e4le Israels, Uri Sagi, (nachzulesen in meinem Buch &#8222;Ein Leben f\u00fcr Gerechtigkeit, Liebe und Vers\u00f6hnung&#8220;). Diese israelische Mitschuld ist nachzulesen im Buch vom Michael L\u00fcders &#8222;Wer den Wind s\u00e4t&#8220;, insbesondere im vorletzten Kapitel &#8222;Freibrief f\u00fcr Israel?&#8220;.<\/p>\n<p>Es scheint aber, dass ich ein Rufer in der W\u00fcste bleibe.<\/p>\n<p>Seit Jahren habe ich mich mit der Hoffnung getr\u00f6stet, dass ich ein Rufer in einer kleiner aber sehr fruchtbaren und friedensliebenden deutsche Oase bin. Ich f\u00fchle mich aber zutiefst entt\u00e4uscht und hoffnungslos. Dieser Satz betrifft nicht die Hunderte oder Tausende Deutsche, die mich noch ernst nehmen.<\/p>\n<p>Es ist vielleicht vielen Regierenden nicht klar, dass Israel nicht nur faschistische Z\u00fcge zeigt, sondern schwer und gef\u00e4hrlich unter den Einfluss eines nationalistischen Klerikalismus ger\u00e4t. Es mag sein, dass bei vielen in Deutschland noch nicht das Signal angekommen ist, dass nicht nur die Pal\u00e4stinenser und die noch gebliebenen politischen Widerst\u00e4ndler auch von nationalistischem Klerikalismus ins Visier genommen sind. Im Wirbel der besorgniserregenden Entwicklungen sind jedoch auch die christlichen Kirchen angegriffen worden. Einer der sch\u00f6nsten Kirchen in Tabha \u2013 die Kirche der Brotvermehrung &#8211;\u00a0 wurde in Brand gesetzt, das Kloster in Latroun und die Abtei Dormitio in Jerusalem, die sich durch freundliche Beziehungen mit anderen Konfessionen auszeichnet, wurden mit anti-christlichen Losungen beschmiert.<\/p>\n<p>Amos Gwirzt, einem der ber\u00fchmtesten Kriegsverweigerer und Mahner in Israel, ist es gelungen unter den Titel &#8222;Sagt nur, dass Ihr es nicht gewusst habt&#8220; \u00fcber 495 Untaten zu berichten. Das Beduinendorf Araqib z.B. wurde \u00fcber 90 Mal zerst\u00f6rt.<\/p>\n<p>Auch wichtig zu erw\u00e4hnen ist, dass nach der Besatzung der Westbank haben dort 20 % Christen gelebt. Heute sind nur noch kaum 2 % zu finden.<\/p>\n<p>Trotz allem versuche ich noch etwas bewegen zu k\u00f6nnen: Ich m\u00f6chte eine Delegation der Vertreter aller Konfessionen in Israel und Pal\u00e4stina zusammenstellen und zum deutschen Bundestag senden um \u00fcber die Gefahr der existierenden Verh\u00e4ltnisse in meinem Land aufzukl\u00e4ren. Demokratie bedeutet, auch den Andersdenkenden und Andersgl\u00e4ubigen Geh\u00f6r zu schenken. Meine Entscheidung, nach der Ersch\u00fctterung, die ich in meinem Land erlebte, nach Deutschland zu kommen, war von der Hoffnung erf\u00fcllt, dass vom wieder auferstandenen Deutschland Hilfe kommen w\u00fcrde und es ein Modell und Zeichen f\u00fcr andere V\u00f6lker sein k\u00f6nnte, insbesondere f\u00fcr die Geschwisterv\u00f6lker. In meinem Denken hat sich etwas ge\u00e4ndert, nicht gerade beeinflusst vom Teil j\u00fcdischer Rabbiner, sondern von deutschen Kirchen und Christen, die gelernt zu haben schienen, dass der Gott gewordene Mensch, Jesus, und seine Lehre im Stande sein k\u00f6nnte, Frieden im sogenannten Heiligen Land zu schaffen.<\/p>\n<p>In meinem ersten Brief, 1974, haupts\u00e4chlich an die deutsche Christen gerichtet, berichtete ich dar\u00fcber, dass Prof. Dr. Helmut Gollwitzer, auf einer Tagung in Beir Sheva, die der Lehre von Martin Buber gewidmet war, mir erz\u00e4hlte, dass er in seinem Vortrag Israel vor der Gefahr ein Herrenvolk zu werden, mahnte. Brutalerweise wurde er unterbrochen und nicht zugelassen, seinen Vortrag zu Ende zu sprechen. F\u00fcr mich war Prof. Gollwitzer einer der wichtigsten Friedensapostel. In\u00a0einer damaligen Ver\u00f6ffentlichung\u00a0wurden Friedensapostel\u00a0als \u201aPfarrer im Dienste des Terrors\u2018 beschrieben. Eine bestimmte Zeit sp\u00e4ter habe ich eine Begegnung von Prof. Gollwitzer mit dem j\u00fcdisch-israelischen Friedensapostel Jesaja Leibowitz organisiert. Bei dieser Begegnung hat Prof. Leibowitz Franz Grillparzer zitiert, der sehr zutreffend meinte, dass es scheint, dass die Welt sich von der Humanit\u00e4t zu der Nationalit\u00e4t und von der Nationalit\u00e4t zur Bestialit\u00e4t entwickle.<\/p>\n<p>Ein seltenes Gef\u00fchl der Genugtuung hatte ich, als sp\u00e4ter in Berlin Prof. Gollwitzer mir verraten hat, dass die Mahnung Israels vor der Gefahr ein Herrenvolk zu werden, durch die Lekt\u00fcre meines ersten Jahresbriefes beeinfusst wurde.<\/p>\n<p>Dutzende Pfarrer, wie Prof. Gollwitzer, Niem\u00f6ller, u.a. haben mich das erste Mal zu einem Christus- und Christenfreund umgewandelt. Was mich zutiefst entt\u00e4uscht und verzweifelt macht, ist die Tatsache, dass es bei vielen Pfarrern an der Botschaft der Apostel, wie Gollwitzer, und an dessen Geist mangelt. Sie sind besessen von der Angst, als Antisemiten verunglimpft zu werden, wenn sie wagen, Kritik gegen die gef\u00e4hrliche Politik Israels h\u00f6ren zu lassen.<\/p>\n<p>Was mich traurig und krank\u00a0macht ist, dass die Regierenden Israels und ein gro\u00dfer Teil der israelischen Rabbiner bei mir bewirken, dass ich meine neu gewonnene Heimat Israel als den &#8222;unheiligen Staat&#8220; bezeichnen muss und ich mich als Exilant in einer blutr\u00fcnstigen Diaspora empfinde.<\/p>\n<p>Ohne Zweifel werden viele nicht einverstanden sein mit meiner Botschaft, und das bedauere ich sehr.<\/p>\n<p>An die vielen Hunderte und vielleicht auch Tausende, die mir und meinen noch \u00fcbrig gebliebenen Hoffnungen treu geblieben sind und sich weiterhin f\u00fcr eine gerechte und friedliche Zukunft einsetzen, sende ich meine tiefste Bewunderung und Dankbarkeit.<\/p>\n<p>Euer Reuven Jerusalem, M\u00e4rz 2016<\/p>\n<p>Reuven Moskovitz \u2013 Jerusalem Garden, Nr.721, Postfach 3686 , 96100 Jerusalem,<br \/>\nTel. 00972 2 653 51 03, <a href=\"mailto:vardamos@hotmail.com\">vardamos@hotmail.com<\/a><\/p>\n<p>p.s.: F\u00fcr diejenigen, die noch nichts von dem neuen Buch: Reuven Moskovitz: Ein Leben f\u00fcr Gerechtigkeit, Liebe und Vers\u00f6hnung, herausgegeben von Ekkehart Dorst und Martin Breidert, erfahren haben, apelliere ich, es nicht nur zu lesen, jedoch auch anderen zu empfehlen.<\/p>\n<p>Sie k\u00f6nnen das Buch bei Gesine Janssen \u2013 <a href=\"mailto:gesine-anna.Janssen@t-online.de\">gesine-anna.Janssen@t-online.de<\/a> oder bei Hanja Van Dyck \u2013 <a href=\"mailto:hanja.vandyck@t-online.de\">hanja.vandyck@t-online.de<\/a> bestellen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Liebe Israel- und Pal\u00e4stina-Interessierte, ich schreibe diese Zeilen in einer Stimmung, die Zorn und Verzweiflung ganz nahe kommt. 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