{"id":4656,"date":"2017-04-09T07:00:56","date_gmt":"2017-04-09T07:00:56","guid":{"rendered":"http:\/\/nahost-forum-bremen.de\/?p=4656"},"modified":"2017-04-09T07:01:32","modified_gmt":"2017-04-09T07:01:32","slug":"deutsche-abgruende","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dpg-netz-bremen.de\/?p=4656","title":{"rendered":"Deutsche Abgr\u00fcnde"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft\" title=\"\" src=\"http:\/\/nahost-forum-bremen.de\/wp-content\/uploads\/2017\/04\/Zuckermann-Moshe_ji.jpg\" alt=\"\" height=\"200\" width=\"300\"><strong>Uwe Becker (CDU), B\u00fcrgermeister und K\u00e4mmerer der Stadt Frankfurt am Main, m\u00f6chte keine israelkritischen Juden in seiner Stadt haben.<\/strong><\/p>\n<p>Ein kleiner Schritt f\u00fcr Frankfurts B\u00fcrgermeister, ein gro\u00dfer Sprung f\u00fcr deutsche Normalisierer: Uwe Becker (CDU) demonstriert neues-altes Selbstbewusstsein und erkl\u00e4rt j\u00fcdische und andere Israelkritiker kurzerhand f\u00fcr \u00bbnicht willkommen\u00ab in seiner Stadt. Zu den unerw\u00fcnschten Personen geh\u00f6rt der israelische Historiker und Sohn von Holocaust-\u00dcberlebenden Moshe Zuckermann, der in Frankfurt aufgewachsen ist. M&amp;R bat ihn um eine Replik.<!--more--><\/p>\n<p>Vom 9. bis 10. Juni 2017 sollte in Frankfurt am Main eine Konferenz mit dem Titel \u00bb50 Jahre israelische Besatzung. Unsere Verantwortung f\u00fcr eine friedliche L\u00f6sung des israelisch-pal\u00e4stinensischen Konflikts\u00ab stattfinden. Veranstalter ist der Deutsche Koordinationsrat Pal\u00e4stina Israel (KOPI). Teilnehmen sollten Referenten aus Israel, Pal\u00e4stina und Deutschland. Die Konferenz wird, so wie es momentan aussieht, nicht abgehalten werden k\u00f6nnen. Sie ist bereits im Vorfeld abgew\u00fcrgt worden. Eine Welle von Hass-Mails aus aller Welt und eine Diffamierungskampagne, deren Urheber auch vor Gewaltandrohungen nicht zur\u00fcckschrecken, haben den Vermieter des Saals, in welchem die Konferenz stattfinden sollte, dazu bewogen, seinen Vertrag mit den Organisatoren zu annullieren und der Forderung nach einem Raumverbot nachzugeben. Warum? Weil die Veranstaltung als \u00bbantisemitisch\u00ab stigmatisiert worden ist. Von wem? Nun, diese Frage ist komplexer zu beantworten.<\/p>\n<p>Es handelt sich um eine Konstellation von \u00bbAntisemiten-J\u00e4gern\u00ab, wie sie sich selbst gern apostrophieren, die mit dem real existierenden Antisemitismus nicht sehr viel zu schaffen haben, sich daf\u00fcr aber umso gr\u00fcndlicher aufs Jagen spezialisiert haben. Da w\u00e4re zun\u00e4chst die sogenannte Israel-Lobby, bestehend aus Vertretern der j\u00fcdischen Gemeinden in Deutschland mit der R\u00fcckendeckung der israelischen Botschaft, mithin des verl\u00e4ngerten Arms des israelischen Au\u00dfenministeriums. Da w\u00e4ren die Reste der Randerscheinung der sogenannten \u00bbAntideutschen\u00ab, einer ehemaligen linken deutschen Bewegung, die es heute mittlerweile in Sachen \u00fcberbordender Israelliebe und -solidarit\u00e4t mit jedem israelischen Faschisten aufnehmen kann. Da w\u00e4ren zudem das Medienestablishment, das sich mit der offiziellen Israelpolitik Deutschlands politischer Klasse darin verschwistert wei\u00df, dass es Israels Politik nie konsequent kritisieren w\u00fcrde und, wie in diesem Fall der haarstr\u00e4ubenden Denunzierung, zumeist betreten wegschaut, wenn die Lappalie einer Verteidigung der freien Meinungs\u00e4u\u00dferung ansteht. Wer will schon \u00bbAntisemiten\u00ab verteidigen? Und es geht, wie gesagt, um die politische Klasse Deutschlands, die in diesem Fall vom Frankfurter B\u00fcrgermeister und Stadtk\u00e4mmerer Uwe Becker (CDU) vertreten ist.<\/p>\n<p>Dass die israelische Regierung und ihre Institutionen nicht daran interessiert sind, dass eine Konferenz \u00fcber die israelische Besatzung stattfindet, versteht sich von selbst. F\u00fcr die gegenw\u00e4rtig regierende Koalition, die rechteste in der gesamten israelischen Parlamentsgeschichte, erledigt sich die Besatzungs-Frage von selbst: Es gibt ja keine, denn \u00bbJuden d\u00fcrfen sich \u00fcberall in Erez Israel ansiedeln\u00ab, und wer das anders sieht, m\u00f6ge die Bibel neu schreiben, wie Naftali Bennett, der Erziehungsminister, vor einigen Wochen einem Al-Jazeera-Reporter klarmachte, der nicht ganz einzusehen vermochte, was die mythische Bibelgeschichte mit der realen Politik Israels im Jahre 2017 zu tun hat.<\/p>\n<p>Dass Vertreter der j\u00fcdischen Gemeinden in Deutschland in derlei Situationen meinen, auf der Hut sein zu sollen, und jedwede Israelkritik sogleich als \u00bbantisemitisch\u00ab abkanzeln, mithin Israelkritik, Antizionismus und Antisemitismus automatisch gleichsetzen, ist ebenfalls nicht verwunderlich. Welche andere Identit\u00e4t haben die Mitglieder dieser Gemeinden als Juden vorzuweisen, wenn sie nicht die rein religi\u00f6se beanspruchen (es sind ja s\u00e4kulare Juden zumeist)? Mit der Identit\u00e4t als deutsche Staatsb\u00fcrger tut man sich aus historischen Gr\u00fcnden noch immer schwer; in Israel lebt man ja nicht \u2013 also projiziert man die \u00bbj\u00fcdische\u00ab Identit\u00e4t auf ein abstraktes Israel und suhlt sich in Solidarit\u00e4t mit dem fernen Land, weil man mit seinem eigenen realen Dasein in Deutschland offenbar nur schlecht zurande kommt. Erstaunlich, wie sie dabei ihren defizit\u00e4ren Stellenwert als \u00bbin Deutschland lebende Juden\u00ab in der Sph\u00e4re der deutschen \u00d6ffentlichkeit zu verwerten verstehen, vor allem aber auch, wie die deutsche \u00d6ffentlichkeit ihnen diese erb\u00e4rmliche Instrumentalisierung ihres Jude-Seins zugesteht.<\/p>\n<p>Dass sich die deutsche Politik und mit ihr die deutsche Medienwelt dem Tabu der Israelkritik (selbst auferlegt) verschrieben hat, ist auch nicht sonderlich \u00fcberraschend. Das ist ja der Deal zwischen Israel und Deutschland schon seit 1952: Das T\u00e4terland beflei\u00dfigt sich in \u00bbWiedergutmachung\u00ab, und Israel gew\u00e4hrt die Absolution, indem es sich bezahlen l\u00e4sst. Es gab gute Gr\u00fcnde daf\u00fcr: Deutschland wollte nach der NS-Zeit zur\u00fcck in die V\u00f6lkergemeinschaft, und das junge Israel brauchte das Geld f\u00fcr seinen Aufbau im ersten Jahrzehnt seines Bestehens. Mit Erinnern und Gedenken hatte dieser Deal rein gar nichts zu tun, sondern vor allem mit der Materialisierung der S\u00fchne und deren endlosen, bis jetzt anhaltenden Instrumentalisierung auf beiden Seiten: Noch heute meinen deutsche Politiker und Medienleute, an Juden etwas \u00fcber Israel \u00bbwiedergutmachen\u00ab zu sollen. Sie solidarisieren sich mit \u00bbJuden\u00ab, indem sie sie allesamt den Kategorien \u00bbIsrael\u00ab und \u00bbZionismus\u00ab subsumieren \u2013 und somit wie ehedem abstrahieren. Zur wahren ideologisch-manipulativen Meisterschaft darin haben es besagte \u00bbAntideutsche\u00ab gebracht. In ihrem Lager ist der Tauschwert der Israelsolidarit\u00e4t nachgerade zum identit\u00e4ren Kulturkapital geronnen. Die \u00fcberw\u00e4ltigende Mehrheit der Juden ihrerseits lassen sich die gesamte Farce der solcherweise entstellten deutsch-j\u00fcdischen Beziehungen nicht nur gefallen, sondern n\u00e4hren diese uns\u00e4gliche Verdinglichung des Ressentiments, wo immer sich die Gelegenheit dazu bietet.<\/p>\n<p>Relativ neu ist allerdings die Erscheinung eines Uwe Beckers. Denn deutsche Politiker haben sich zwar stets mit \u00bbIsrael\u00ab und \u00bbunseren j\u00fcdischen Mitb\u00fcrgern\u00ab solidarisiert, haben sich aber an der Unterbindung von Veranstaltungen nicht offensiv beteiligt \u2013 es sei denn, es ging um neonazistische Kundgebungen und Aktionen. Und selbst bei diesen haben sie f\u00fcr gew\u00f6hnlich vor konkreten Ma\u00dfnahmen halt gemacht: Neonazis d\u00fcrfen in Deutschland demonstrieren. Uwe Becker hingegen ist ein Mann der Tat. Sich auf einen Beschluss des CDU-Parteitags 2016 in Essen gegen die Kampagne Boycott Divestment and Sanctions (BDS) beziehend, erkl\u00e4rte er: \u00bbWer heute unter der Fahne der BDS-Bewegung zum Boykott israelischer Waren und Dienstleistungen aufruft, der spricht in der gleichen Sprache, in der man einst die Menschen dazu aufgerufen hat, nicht bei Juden zu kaufen. Dies ist nichts anderes als plumper Antisemitismus, wie ihn schon die Nationalsozialisten instrumentalisiert haben.\u00ab Uwe Becker hat sich in der Solidarit\u00e4t mit Juden bereits politisches Kapital angeeignet. Rechte Graffiti im Frankfurter Ostpark verurteilte er umgehend: \u00bbWir d\u00fcrfen das nicht als Kavaliersdelikte oder Dumme-Jungen-Streiche abtun, das ist blanker Hass und Antisemitismus.\u00ab Das ist sehr honorig von ihm, gibt aber zu denken: Nazi-Graffiti und BDS-Boykottaufrufe sind f\u00fcr ihn beide Antisemitismus. Und nun auch die vorgesehene, zumindest vorl\u00e4ufig unterbundene israelkritische Konferenz in Frankfurt. Uwe Becker steht mit an vorderster Front gegen die Veranstaltung: KOPI sei f\u00fcr die Unterst\u00fctzung der antisemitischen BDS-Bewegung bekannt, sagte er. Die Bewegung betreibe eine \u00bbzutiefst antisemitische Stimmungsmache\u00ab und benutze \u00bbdie gleiche Sprache wie die Nationalsozialisten\u00ab, die \u00bbKauft nicht bei Juden!\u00ab proklamiert haben. Nazi-Graffiti, BDS und KOPI-Konferenz also alles antisemitisch \u2013 und somit auch alles, was mit letzterer zusammenh\u00e4ngt, u.a. die j\u00fcdischen Teilnehmer Iris Hefets, Ilan Pappe und ich. Ganz zu schweigen von der Pal\u00e4stinenserin Majida Al-Masri und dem deutschen Linken Norman Paech.<\/p>\n<p>Es sei Uwe Becker zugutegehalten, dass er Klartext redet. Eine solche Veranstaltung habe in Frankfurt nichts verloren, sagte er. \u00bbWer in Frankfurt Stimmung gegen Israel machen will, wer f\u00fcr den Boykott israelischer Waren wirbt und Sanktionen gegen\u00fcber diesem Land fordert, ist in unserer Stadt nicht willkommen.\u00ab Aber klar gesprochen hei\u00dft mitnichten klar gedacht, wie sich herausstellt. Dazu eine kleine Randbemerkung in eigener Sache: Ich habe in Frankfurt der 1960er-Jahre als Sohn von Holocaust-\u00dcberlebenden gelebt, bevor Uwe Becker auf die Welt gekommen ist. Das Recht, mich in dieser Stadt willkommen zu f\u00fchlen oder nicht, habe ich mir lebensgeschichtlich erworben, und ich brauche den Segen eines Uwe Beckers dazu nicht. Ich wei\u00df nicht, was die Familie von Uwe Becker im Krieg gemacht hat, hingegen wei\u00df ich sehr wohl, was meine Familie erlitten hat. Ich meine, Uwe Becker sollte sich sehr vorsehen, ehe er sich anma\u00dft, mir oder irgendeinem anderen Juden suggerieren zu wollen, Antisemit zu sein bzw. sich mit Antisemiten verbandelt zu haben.<\/p>\n<p>Dass Uwe Becker offenbar nicht zwischen Judentum, Zionismus und Israel und somit zwischen Antisemitismus, Antizionismus und Israelkritik zu unterscheiden vermag, sei ihm nachgesehen. Ihm ergeht es wie den allermeisten Deutschen in dieser Sache. Dass er Boykott-Aufrufe gegen Israel gleich als Antisemitismus ansieht, sei ihm auch geschenkt. Dass er aber den Boykott-Aufruf gegen israelische Waren mit dem Aufruf der Nazis, nicht bei Juden zu kaufen, gleichsetzt, indiziert, dass er nicht begriffen hat, worum es hier geht. Denn fragen sollte sich Uwe Becker, warum zum Boykott gegen Israel aufgerufen wird (und ich sage das, ungeachtet der Frage, ob der Boykott zu unterst\u00fctzen sei oder nicht). Gibt es an Israel etwas, dass zumindest den Gedanken an Boykott aufkommen lassen k\u00f6nnte? Die von den Nazis verfolgten Juden hatten nichts verbrochen, was die faschistische Schikane, die sich sehr bald zu Monstr\u00f6sem entfalten sollte, plausibel gemacht h\u00e4tte.<\/p>\n<p>Und Israel? Nun, es scheint Uwe Becker entgangen zu sein, dass Israel seit bald 50 Jahren ein brutales Okkupationsregime betreibt und in den von ihm besetzten Gebieten das pal\u00e4stinensische Volk knechtet. Das ist kein Abstraktum, sondern eine tagt\u00e4glich und alln\u00e4chtlich perpetuierte Realit\u00e4t \u2013 eine Menschenrechte zutiefst verachtende und v\u00f6lkerrechtswidrige Praxis. Nicht nur sind dabei die Pal\u00e4stinenser lebensweltlich permanenter Gewalt ausgesetzt, sondern sie werden zugleich systematisch und mit Vorbedacht ihrer nationalen Selbstbestimmung beraubt. Uwe Becker muss sich also fragen lassen, ob er \u00fcberhaupt begriffen hat, mit was f\u00fcr einem Israel er sich solidarisiert? Wei\u00df er \u00fcberhaupt, was in dem Land vorgeht, das er vor j\u00fcdischen \u00bbAntisemiten\u00ab in Schutz nehmen zu sollen meint? Um dieses Israel und seine Rolle in dem Konflikt mit den Pal\u00e4stinensern sollte es in der u.a. von ihm vereitelten Konferenz gehen. Was hat ihn dazu berechtigt, sich dem Verdikt der Vertreter der j\u00fcdischen Gemeinde Frankfurts anzuschlie\u00dfen, au\u00dfer seine ideologische Verblendung? Wieso erdreistet er sich, den Konferenz-Teilnehmern Antisemitismus zu unterstellen, sie mit Nazis zu assoziieren?<\/p>\n<p>Vielerlei Vermutungen lie\u00dfen sich bei der Beantwortung dieser Fragen anstellen. Es scheint aber an der Zeit zu sein, zumindest die Grundkoordinaten dieser \u00fcblen Debatte zurechtzur\u00fccken. An Uwe Becker: Deutsche haben an Juden Monstr\u00f6ses verbrochen \u2013 wenn man also schon mit Kollektivkategorien operiert (Solidarit\u00e4t mit \u00bbJuden\u00ab und \u00bbIsrael\u00ab), sollte man sehr, sehr vorsichtig sein, ehe man als Deutscher einen Juden des Antisemitismus bezichtigt. Allzu leicht lie\u00dfe sich da eine Projektion herauslesen, bei der sich dunkle Abgr\u00fcnde \u00f6ffnen. An die j\u00fcdischen Gemeinden in Deutschland: Es waren deutsche Faschisten, die an Juden das Monstr\u00f6se verbrochen haben. Juden d\u00fcrfen sich, wenn sie ein Minimum an Gedenken dessen, was es zu gedenken gilt, wahren wollen, nicht mit Faschisten solidarisieren, auch nicht mit j\u00fcdischen Faschisten \u2013 und Israel faschisiert zunehmend, nicht zuletzt infolge der von ihm seit 50 Jahren betriebenen Besatzungsbarbarei. In diese historische Sackgasse hat sich das Land, das sich als \u00bbdas Land der Juden\u00ab versteht, hineinman\u00f6vriert und verr\u00e4t dabei das Andenken der Opfer. An die deutschen Medien und Deutschlands Politiker: Es ist nachvollziehbar, wenn auch bedauerlich, dass man sich der Kritik an Israel enthalten zu sollen meint; Hitlers Verm\u00e4chtnis wirkt eben noch m\u00e4chtiger nach, als man es vermutet. Denn man sollte sich zumindest klarmachen, dass das Beschweigen dessen, was Israel mit der Besatzung verbricht, nicht nur einen Verrat an den Pal\u00e4stinensern bedeutet, sondern auch an dem, was Israel h\u00e4tte sein k\u00f6nnen, wenn es nicht den vor einem halben Jahrhundert gew\u00e4hlten historischen Weg eingeschlagen h\u00e4tte. Es ist noch nicht zu sp\u00e4t, ihn zu korrigieren. Was es Israels politischer Klasse und seiner Bev\u00f6lkerung zu sagen g\u00e4be, h\u00e4tte auf der Konferenz er\u00f6rtert und debattiert werden k\u00f6nnen. Die ist nun aber vereitelt worden.<\/p>\n<p><em>Moshe Zuckermann<\/em><\/p>\n<p>in: M&amp;R (Melodie &amp; Rhythmus) 2\/2017<br \/>\nhttp:\/\/www.melodieundrhythmus.com\/mr-aktuell\/deutsche-abgruende\/<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Uwe Becker (CDU), B\u00fcrgermeister und K\u00e4mmerer der Stadt Frankfurt am Main, m\u00f6chte keine israelkritischen Juden in seiner Stadt haben. 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