{"id":5559,"date":"2017-10-28T17:29:16","date_gmt":"2017-10-28T17:29:16","guid":{"rendered":"http:\/\/nahost-forum-bremen.de\/?p=5559"},"modified":"2017-10-28T19:08:47","modified_gmt":"2017-10-28T19:08:47","slug":"vor-100-jahren-versprach-grossbritannien-den-juden-das-land-der-palaestinenser-die-balfour-deklaration","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dpg-netz-bremen.de\/?p=5559","title":{"rendered":"Vor 100 Jahren versprach Gro\u00dfbritannien den Juden das Land der Pal\u00e4stinenser &#8211; die Balfour-Deklaration"},"content":{"rendered":"<p><em><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-5564 size-medium\" src=\"http:\/\/nahost-forum-bremen.de\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/17-10-28-arthur-balfour-253x300.jpg\" alt=\"\" width=\"253\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/dpg-netz-bremen.de\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/17-10-28-arthur-balfour-253x300.jpg 253w, https:\/\/dpg-netz-bremen.de\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/17-10-28-arthur-balfour-200x237.jpg 200w, https:\/\/dpg-netz-bremen.de\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/17-10-28-arthur-balfour.jpg 758w\" sizes=\"auto, (max-width: 253px) 100vw, 253px\" \/>von Rolf Verleger<br \/>\n<\/em>Der Konflikt zwischen j\u00fcdischen Israelis einerseits und muslimischen und christlichen Pal\u00e4stinensern andererseits dar\u00fcber, wem das Land geh\u00f6rt, ist und bleibt der Kernkonflikt im konfliktreichen Nahen Osten. In wenigen Tagen, am 2. November 2017, wird dieser Kernkonflikt 100 Jahre alt. Er ist ein vielschichtiges Erbe Europas \u2014 des Zarenreichs, das seine j\u00fcdische Minderheit diskriminierte und sie damit in Auswanderung und Rebellion trieb, Gro\u00dfbritanniens, das dieses Problem f\u00fcr seine eigenen Pl\u00e4ne ausnutzte, und schlie\u00dflich Deutschlands, das die Juden Europas systematisch umbrachte. Der 2. November 2017 erinnert an die Rolle Gro\u00dfbritanniens.<!--more--><\/p>\n<p>Denn am 2. November 1917, mitten im Ersten Weltkrieg, verk\u00fcndete die britische Regierung nach monatelangen Beratungen und \u00f6ffentlichen Kontroversen: &#8222;Die Regierung Seiner Majest\u00e4t betrachtet die Einrichtung eines nationalen Heims in Pal\u00e4stina f\u00fcr das j\u00fcdische Volk mit Wohlwollen und wird ihre besten Bestrebungen einsetzen, um das Erreichen dieses Ziels zu erm\u00f6glichen.&#8220;<\/p>\n<p>Dies ist die Hauptaussage der Balfour-Deklaration, benannt nach dem damaligen Au\u00dfenminister Arthur James Balfour (1848-1930).<\/p>\n<p>Die Motive waren vielschichtig; wichtig waren wohl diese: 1. Abwehr von Fl\u00fcchtlingen, 2. Englands imperiale Politik, 3. Abwehr des Bolschewismus und 4. der anglikanische Zionismus.<\/p>\n<p>Abwehr von Fl\u00fcchtlingen: Nachdem seit 1880 \u00fcber 100.000 j\u00fcdische Fl\u00fcchtlinge aus dem Zarenreich in Gro\u00dfbritannien angekommen waren, formierte sich 1902 die nationalistische British Brothers\u2019 League (\u201eEngland for the English!\u201c). Sie erreichte 1905 ein restriktives Einwanderungsgesetz und bereits 1903, dass die britische Regierung Herzls zionistischer Bewegung mit dem sogenannten &#8222;Uganda-Plan&#8220; einen Landstrich in Kenia als j\u00fcdische Heimst\u00e4tte anbot, um die Fl\u00fcchtlinge umzulenken. Das lehnte die zionistische Bewegung nach anf\u00e4nglichen Erw\u00e4gungen letztlich ab. Es blieb den Juden aus dem Zarenreich als Auswanderungsziel Amerika, besonders die USA: Etwa zwei Millionen europ\u00e4ische Juden, die meisten aus dem Zarenreich, wanderten zwischen 1880 und 1914 dorthin aus. Der Erste Weltkrieg unterbrach diese Auswanderung, und Gro\u00dfbritannien musste daher bef\u00fcrchten, wieder Ziel einer Fl\u00fcchtlingswelle aus dem revolution\u00e4ren, in B\u00fcrgerkrieg und Pogrome verstrickten Russischen Reich zu werden. Imperiale Politik: Der Reichtum Gro\u00dfbritanniens hing an seinen Kolonien, besonders am riesigen Indien. Der Handelsweg nach Indien f\u00fchrte durch das Mittelmeer \u00fcber die britischen Stationen Gibraltar, Malta und Zypern sowie durch den Sueskanal. \u00c4gypten war bereits britische Halbkolonie, und es war wichtig f\u00fcr Gro\u00dfbritannien, auch das \u00f6stliche Hinterland des Kanals abzusichern: Pal\u00e4stina, das zum Osmanischen Reich geh\u00f6rte. Die Zerschlagung dieses Reichs war ein Hauptziel f\u00fcr Gro\u00dfbritannien im Ersten Weltkrieg. In Absprache mit Frankreich \u2013 1916 durch das Sykes-Picot-Abkommen \u2013 wurde dieses Ziel nach Kriegsende durch den V\u00f6lkerbund besiegelt. Abwehr des Bolschewismus: Winston Churchill schrieb 1920 in einem Zeitschriftenbeitrag: Die Juden h\u00e4tten der Welt das Beste gegeben \u2013 das Christentum \u2013 und g\u00e4ben ihr nun das Schlechteste \u2013 den Bolschewismus: alle f\u00fchrenden Sozialisten, besonders in Russland, seien j\u00fcdisch, au\u00dfer Lenin. Man m\u00fcsse diese Gefahr bek\u00e4mpfen, indem man im Judentum die Neigung zum Sozialismus durch einen gesunden Nationalismus ersetze \u2013 den Zionismus. Churchill stand mit dieser Meinung unter den englischen konservativen Politikern nicht allein. (Dass kurze Zeit sp\u00e4ter, nach Lenins Tod, der Georgier Stalin seine Alleinherrschaft dadurch sichern w\u00fcrde, dass er alle anderen F\u00fchrungspersonen, Juden wie Nichtjuden, umbrachte und dadurch eindeutig klar wurde, dass der Bolschewismus keine j\u00fcdische Macht war, konnten diese englischen Politiker nicht vorausahnen.) Anglikanischer Zionismus: In der reformierten anglikanischen Kirche war die &#8222;evangelikale&#8220; Idee weit verbreitet, dass sich Juden zum Christentum bekennen w\u00fcrden, wenn sie alle in &#8222;ihr&#8220; Land zur\u00fcckgekehrt seien, und dass dann Jesus Christus wiederkehren w\u00fcrde (s. dazu Shlomo Sand in Die Erfindung des Landes Israel). David Lloyd George, Premierminister 1916-1922 und treibende Kraft der Balfour-Deklaration, war als gl\u00e4ubiger Evangelikaler aufgewachsen.<\/p>\n<p>Gem\u00e4\u00df der Deklaration lie\u00df sich Gro\u00dfbritannien 1922 nach Ende des Ersten Weltkriegs ein Mandat des V\u00f6lkerbunds f\u00fcr dieses Gebiet des Osmanischen Reichs geben, das das heutige Israel, das Westjordanland und den Gazastreifen umfasst, zum Aufbau der J\u00fcdischen Heimst\u00e4tte. Dies war im weiteren Verlauf ausschlaggebend f\u00fcr die Gr\u00fcndung des Staates Israel 1948 auf einem Teilgebiet dieses Mandats.<\/p>\n<p><strong>Rolle von Juden bei der Balfour-Deklaration<\/strong><\/p>\n<p>Bei weitem nicht alle Juden bef\u00fcrworteten damals die Deklaration, jedoch konnten in England die Bef\u00fcrworter ihren Einfluss wirksam durchsetzen. Adressat der Deklaration war die zionistische Bewegung, die sich unter Juden im Zarenreich ab 1881 organisierte und 1897 durch den umtriebigen und gut vernetzten Wiener Journalisten Theodor Herzl als &#8222;Zionistische Weltorganisation&#8220; ihre politische Form fand.<\/p>\n<p>Repr\u00e4sentant der zionistischen Bewegung in England war der im Zarenreich geborene Chemieprofessor Chaim Weizmann. Wichtiger Wegbereiter der Deklaration war Herbert Samuel, j\u00fcdisches Mitglied der britischen Regierung 1909-1916. Er entwarf bereits 1914 ein Memorandum The Future of Palestine: Aus den Gebieten des Osmanischen Reichs solle ein j\u00fcdischer Staat entstehen; dies sei aber noch nicht durchsetzbar, da die muslimische Bev\u00f6lkerungsmehrheit nicht von einer j\u00fcdischen Minderheit regiert werden k\u00f6nne; daher sei eine britische Oberhoheit \u00fcber dieses Land sinnvoll, bis so viele Juden eingewandert seien, dass sie Autonomie bekommen k\u00f6nnten. Samuel wurde 1922 der erste Hohe Kommissar Gro\u00dfbritanniens im Mandatsgebiet Pal\u00e4stina.<\/p>\n<p>Gegner der Deklaration waren der Vorsitzende des Zentralrats britischer Juden David Lindo Alexander sowie der Begr\u00fcnder des Reform-Judentums in Gro\u00dfbritannien und der World Union of Progressive Jews Claude Montefiore. Sie stellten sich im Mai 1917 in einem gemeinsamen Artikel in der Londoner Times gegen den politischen Zionismus und warnten davor, j\u00fcdische Siedler in Pal\u00e4stina mit Sonderrechten gegen\u00fcber der arabischen Bev\u00f6lkerung auszustatten. Der Artikel wurde drei Wochen sp\u00e4ter von einer knappen Mehrheit im Zentralrat missbilligt, Alexander musste zur\u00fccktreten. Aber auch Minister Edwin Montagu, ein Cousin Herbert Samuels und seit Juli 1917 britisches Regierungsmitglied, war entschieden und leidenschaftlich gegen die Deklaration, weil ein &#8222;Heimatland Pal\u00e4stina&#8220; Juden in ihren eigentlichen Heimatl\u00e4ndern zu Ausl\u00e4ndern mache, weil es zu Benachteiligung und Vertreibung der Bev\u00f6lkerung in Pal\u00e4stina f\u00fchre und weil es bornierte, selbstbezogene Tendenzen im Judentum f\u00f6rdere.<\/p>\n<p>Aufgrund seiner Intervention wurde die Balfour-Deklaration so formuliert, &#8222;dass nichts getan werden wird, das den b\u00fcrgerlichen und religi\u00f6sen Rechten bestehender nichtj\u00fcdischer Gemeinschaften in Pal\u00e4stina oder den Rechten und dem politischen Status, den Juden in jedem anderen Land genie\u00dfen, abtr\u00e4glich ist.&#8220;<\/p>\n<p><strong>Die Folgen<\/strong><\/p>\n<p>Leider waren diese Klauseln langfristig nicht wirksam: Vielmehr geschah im Folgenden sehr viel, das den Rechten der arabischen Bev\u00f6lkerung in Pal\u00e4stina abtr\u00e4glich war. Es geschah im Folgenden auch sehr viel, das den Rechten der Juden in &#8222;jedem anderen Land&#8220; abtr\u00e4glich war: Gro\u00dfe Teile des europ\u00e4ischen Judentums wurden vernichtet. Dies war zwar keine Folge der Balfour-Deklaration, aber die Existenz der j\u00fcdischen Heimst\u00e4tte im Heimatland der arabischen Bev\u00f6lkerung erwies sich auch nicht als ein Schutz dagegen, vor allem weil der Widerstand der einheimischen Bev\u00f6lkerung gegen die von ihnen als kolonialistische \u00dcbernahme wahrgenommene j\u00fcdische Einwanderung die britische Mandatsmacht zu massiven Beschr\u00e4nkungen dieser Einwanderung zwang \u2013 genau zu der Zeit von 1933 bis 1945, in der sie am n\u00f6tigsten gewesen w\u00e4re.<\/p>\n<p>Ein trauriger H\u00f6hepunkt als Folge der Balfour-Deklaration war mit Ende der britischen Mandatsherrschaft die Naqba 1947\/48, die Vertreibung und Enteignung von ca. 750.000 arabischen Menschen durch den neuen j\u00fcdischen Staat.<br \/>\nWer\u2019s genauer wissen m\u00f6chte&#8230;<\/p>\n<p>Mein gerade erschienenes Buch geht ausf\u00fchrlich auf dieses Thema und die Hintergr\u00fcnde ein. Einen Schwerpunkt des Buchs bilden die Ereignisse im Zarenreich von 1881 bis 1917, denn dort lebte die Mehrheit aller Juden, in diskriminiertem Status, und von dort kommen alle relevanten Str\u00f6mungen: Zionismus, Auswanderung in die USA, nationalreligi\u00f6se Erl\u00f6sungssehnsucht, Sozialismus, und \u2013 durch die Auswanderung nach Mittel- und Westeuropa und durch die Assoziation von Juden zum Sozialismus \u2013 der Antisemitismus des 20. Jahrhunderts.<\/p>\n<p>Die britischen &#8222;Independent Jewish Voices&#8220; haben eine aktuelle kritische Bewertung der Balfour-Deklaration gefilmt: Vorschau und der 24-min\u00fctige Film. Auf Mondoweiss ist der Film besprochen.<\/p>\n<p>Der jetzige Earl of Balfour, Urenkel von A.J. Balfours Bruder, schrieb im Februar 2017 einen Brief an die New York Times, in dem er \u2013 zu Unrecht \u2013 humanistische Motive als Hauptgrund der Balfour-Deklaration benennt, aber auch \u2013 v\u00f6llig zu Recht \u2013 darauf hinweist, dass unter humanistischen Gesichtspunkten die aus der Deklaration entstandene Lage dringend ge\u00e4ndert werden m\u00fcsse.<\/p>\n<p>Anmerkung des Autors: Danke an Nirit Sommerfeld und G\u00f6tz Schindler f\u00fcr Anmerkungen zum Text. Er findet sich in leicht ver\u00e4nderter Form auch auf dem Blog des B\u00fcndnisses zur Beendigung der israelischen Besatzung.<br \/>\nRolf Verleger<\/p>\n<p>Rolf Verleger, Jahrgang 1951, ist Psychologe und war bis 2017 Professor an der Universit\u00e4t zu L\u00fcbeck. Er ist Sohn zweier \u00dcberlebender der Vernichtung des europ\u00e4ischen Judentums. Von 2005 bis 2009 war er Mitglied im Zentralrat der Juden in Deutschland. Seitdem engagiert er sich f\u00fcr Gerechtigkeit in Pal\u00e4stina, ist Mitglied der \u201eJ\u00fcdischen Stimme f\u00fcr gerechten Frieden in Nahost\u201c und Mitgr\u00fcnder und Vorsitzender des \u201eB\u00fcndnis zur Beendigung der israelischen Besatzung\u201c. Zuletzt erschienen von ihm \u201eIsraels Irrweg. Eine j\u00fcdische Sicht\u201c sowie \u201e100 Jahre Heimatland? Judentum und Israel zwischen N\u00e4chstenliebe und Nationalismus\u201c.<br \/>\nDieses Werk ist unter einer Creative Commons-Lizenz (Namensnennung &#8211; Nicht kommerziell &#8211; Keine Bearbeitungen 4.0 International) lizensiert. Unter Einhaltung der Lizenzbedingungen d\u00fcrfen Sie es verbreiten und vervielf\u00e4ltigen.<\/p>\n<p><strong>Quelle (mit freundlicher Genehmigung): <\/strong><a href=\"https:\/\/www.rubikon.news\/artikel\/besetztes-land\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><strong>Rubikon v. 28.10.17<\/strong><\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>von Rolf Verleger Der Konflikt zwischen j\u00fcdischen Israelis einerseits und muslimischen und christlichen Pal\u00e4stinensern andererseits dar\u00fcber, wem das Land geh\u00f6rt, ist und bleibt der Kernkonflikt im konfliktreichen Nahen Osten. In wenigen Tagen, am 2. 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