{"id":828,"date":"2014-07-12T20:56:06","date_gmt":"2014-07-12T20:56:06","guid":{"rendered":"http:\/\/nahost-forum-bremen.de\/?p=828"},"modified":"2014-07-13T07:44:15","modified_gmt":"2014-07-13T07:44:15","slug":"16-jaehriger-palaestinenser-wurde-lebendig-verbrannt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dpg-netz-bremen.de\/?p=828","title":{"rendered":"Ein 16-j\u00e4hriger Pal\u00e4stinenser wurde lebendig verbrannt"},"content":{"rendered":"<div style=\"width: 210px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"http:\/\/nahost-forum-bremen.de\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/14-07-12-UriAvnery_ji.jpg\"><img decoding=\"async\" alt=\"\" src=\"http:\/\/nahost-forum-bremen.de\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/14-07-12-UriAvnery_ji.jpg\" width=\"200\" \/><\/a><p class=\"wp-caption-text\">Uri Avnery<\/p><\/div>\n<p><em>von Uri Avnery<\/em><br \/>\n<b>Bomben fallen auf Gaza, und Raketen auf\u00a0 das s\u00fcdliche Israel, Menschen sterben und H\u00e4user werden zerst\u00f6rt. Immer wieder und ohne Sinn. Wenn alles vorbei ist, k\u00f6nnen wir sicher sein, dass alles wieder so ist wie vorher. <\/b><\/p>\n<p><b>Ich bin kaum in der Lage, die Sirenen zu h\u00f6ren, die vor den Raketen warnen, wenn sie nach Tel Aviv fliegen. Ich muss immer nur an das Entsetzliche denken, das in Jerusalem geschah. <\/b><\/p>\n<p>Wenn eine Bande von Neo-Nazis in England einen 16-J\u00e4hrigen Jungen in einem Londoner j\u00fcdischen Viertel bei Dunkelheit zum Hydepark verschleppt, ihn niedergeschlagen, ihm Benzin in den Mund gegossen, ihn damit \u00fcbergossen\u00a0und dann angez\u00fcndet h\u00e4tte \u2013 was w\u00e4re dann geschehen?<!--more--><\/p>\n<p>W\u00e4re in England nicht ein Sturm der Entr\u00fcstung und der Wut losgebrochen? H\u00e4tte nicht die K\u00f6nigin ihrem Entsetzen Ausdruck verliehen? W\u00e4re nicht der Ministerpr\u00e4sident zur Wohnung der trauernden\u00a0 Familie geeilt, um f\u00fcr die ganze Nation um Entschuldigung zu bitten? W\u00e4ren nicht die F\u00fchrer dieser Neo-Nazis, ihre Unterst\u00fctzer und Gehirnw\u00e4scher, angeklagt und verurteilt worden?<\/p>\n<p>Vielleicht in England. Vielleicht in Deutschland.<\/p>\n<p>Nicht hier in Israel.<\/p>\n<p>Die abscheuliche Gr\u00e4ueltat fand in Jerusalem statt. Ein pal\u00e4stinensischer Junge wurde entf\u00fchrt und bei lebendigem Leibe verbrannt. Kein rassistisches Verbrechen in Israel kam jemals diesem nah. Menschen lebend zu verbrennen, ist \u00fcberall eine Scheu\u00dflichkeit. In einem Staat, der behauptet \u201ej\u00fcdisch\u201c zu sein, ist dies noch scheu\u00dflicher.<\/p>\n<p>In der j\u00fcdischen Geschichte gibt es ein Kapitel, das dem Holocaust nahe kommt: die spanische Inquisition. Diese katholische Institution folterte Juden und verbrannte sie lebendig auf dem Scheiterhaufen. Sp\u00e4ter geschah dies manchmal bei russischen Pogromen. Sogar der fanatischste Feind Israels h\u00e4tte sich eine solch entsetzliche Sache nicht in Israel vorstellen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Nach israelischem Gesetz ist Ost-Jerusalem kein besetztes Land. Es ist ein Teil des souver\u00e4nen Israel.<\/p>\n<p><b>Die Chronik der Ereignisse: <\/b><br \/>\nZwei Pal\u00e4stinenser, die offenbar allein handelten, kidnappten drei israelische Teenager, die versucht hatten, nachts per Anhalter von einer Jeshivaschule nahe Hebron nach Hause zu ihrer Siedlung zu kommen. Das Ziel der Entf\u00fchrung war wahrscheinlich, die Teenager als Geiseln\u00a0zur Befreiung von pal\u00e4stinensischen Gefangenen zu nutzen.<\/p>\n<p>Die Aktion ging schief, als\u00a0es einem der drei gelang, mit seinem Handy das israelische Polizei-Nottelefon anzurufen. Die\u00a0 Entf\u00fchrer, die nun vermuteten, dass die Polizei bald hinter ihnen her sein w\u00fcrde, gerieten in Panik und erschossen die drei sofort. Sie verscharrten die Leichen in einem Feld und flohen. (Tats\u00e4chlich\u00a0nahm die Polizei den Anruf nicht ernst und begann die Verfolgung erst am n\u00e4chsten Morgen).<\/p>\n<p>Ganz Israel war danach in Aufruhr. Viele tausend Soldaten wurden drei Wochen lang damit besch\u00e4ftigt, Tausende von Wohnungen, H\u00f6hlen und Felder nach den drei Jugendlichenzu zu durchsuchen.<\/p>\n<p>Der \u00f6ffentliche Aufregung war sicherlich gerechtfertigt. Aber bald schon verkam sie zu einer rassistischen Hetz-Orgie. die von Tag zu Tag schlimmer wurde. Zeitungen, Radio- und Fernsehsender \u00fcbertrafen sich gegenseitig mit unglaublichen rassistischen Schm\u00e4hungen; sie wiederholten die Meldungen \u00fcber die Ereignisse bis zum \u00dcberdruss und kommentierten sie immer und immer wieder auf eine widerliche Art und Weise &#8211; jeden Tag, rund um die Uhr.<\/p>\n<p>Die Sicherheitsdienste der Pal\u00e4stinensischen Autonomiebeh\u00f6rde, die\u00a0mit dem israelischen Sicherheitsdienst von Anfang an zusammenarbeiteten, trugen wesentlich dazu bei, dass sehr schnell die Identit\u00e4t der beiden Entf\u00fchrer festgestellt werden konnte (verhaftet wurden sie bis jetzt nicht). Mahmood Abbas, der PA-Pr\u00e4sident, gab bei einem Treffen der arabischen L\u00e4nder eine Erkl\u00e4rung ab und verurteilte das Kidnapping\u00a0nachdr\u00fccklich &#8211; und wurde sofort daf\u00fcr von vielen seiner eigenen Leute als arabischer Quisling\u00a0 bezeichnet. Israelische Offizielle nannten ihn andrerseits\u00a0einen Heuchler.<\/p>\n<p>Israels f\u00fchrende Politiker \u00e4u\u00dferten sich in einer Art und Weise, die man woanders als faschistisch bezeichnet h\u00e4tte. Hier eine kurze Auswahl:<\/p>\n<ul>\n<li><b>Danny Danon<\/b>, vertretender Verteidigungsminister: \u201eFalls ein russischer Junge\u00a0entf\u00fchrt worden w\u00e4re, h\u00e4tte Putin ein Dorf nach dem anderen platt gemacht.\u201c<\/li>\n<li><b>Ayala Shaked<\/b>, Fraktionsf\u00fchrer der Partei &#8222;Das j\u00fcdische Heim&#8220;: \u201eMit einem Volk, dessen Helden Kinderm\u00f6rder sind, m\u00fcssen wir entsprechend umgehen. (die Partei ist Teil der Regierungskoalition)<\/li>\n<li><b>Noam Perl<\/b>, Weltchef von Bnei Akiva, die Jugendbewegung der Siedler: \u201eEine ganze Nation und Tausende von Jahren Geschichte verlangen: Rache!\u201c<\/li>\n<li><b>Uri Bank<\/b>, ehemaliger Sekret\u00e4r von Uri Ariel, jetzt Minister f\u00fcr den Wohnungs- und Siedlungsbau: \u201eDies ist der richtige Moment. Wenn unsere Kinder verletzt werden, fangen wir an zu w\u00fcten, grenzenlos, wir werden die Pal\u00e4stinensische Autonomiebeh\u00f6rde, demontieren, wir werden Jud\u00e4a und Samaria (die Westbank) anektieren, wir werden alle wegen Mordes verurteilten Gefangenen exekutieren und die Familienmitglieder von Terroristen exilieren!\u201c<\/li>\n<li>Und <b>Benjamin Netanjahu<\/b> selber \u00e4u\u00dfert sich folgenderma\u00dfen \u00fcber das pal\u00e4stinensische Volk: \u201eSie sind nicht wie wir. F\u00fcr uns ist das Leben heilig, f\u00fcr sie ist es der Tod!\u201c<\/li>\n<\/ul>\n<p>Als die drei Leichen von Touristenf\u00fchrern gefunden wurden, erreichten die Ausbr\u00fcche von Hass einen neuen H\u00f6hepunkt. Soldaten setzten zehntausende von Botschaften ins Internet und riefen zur Rache auf, Politiker stachelten sie an und die Medien gossen \u00d6l ins Feuer. In Jerusalem rottete sich an vielen Pl\u00e4tzen ein richtiger Lynchmob zusammen mit dem Ziel, arabische Arbeiter zu jagen und zusammenzuschlagen.<\/p>\n<p>Bis auf ein paar einsame Stimmen hatte sich ganz Israel augenscheinlich in einen Fu\u00dfballmob verwandelt, der \u201eTod den Arabern!\u201c schrie.<\/p>\n<p><strong>Kann sich irgend jemand vorstellen, dass es heutzutage eine Menge in Europa oder in Amerika geben k\u00f6nnte, die \u201eTod den Juden!\u201c br\u00fcllt?<\/strong><\/p>\n<p>Die sechs Jugendlichen, die bis jetzt wegen des bestialischen Mordes\u00a0an dem arabischen Jungen verhaftet\u00a0wurden, waren direkt von einer dieser \u201eTod den Arabern!\u201c- Demonstrationen gekommen. Zuvor hatten sie schon versucht, einen 9-j\u00e4hrigen Jungen aus demselben arabischen Viertel, Shuafat, zu kidnappen. Einer von ihnen hatte den Jungen auf der Stra\u00dfe festgehalten, ihn gew\u00fcrgt und ihn bis zum PKW der Gruppe geschleppt. Gl\u00fccklicherweise war es dem Kind noch gelungen, &#8222;Mama&#8220; zu schreien, w\u00e4hrend die Mutter auf den Kidnapper mit dem Handy einschlug. Dieser war in Panik geraten und geflohen. Die\u00a0 W\u00fcrgemale am Hals des Jungen waren noch nach Tagen erkennbar.<\/p>\n<p>Am n\u00e4chsten Tag kehrte die Gruppe zur\u00fcck, kidnappte Muhammad Abu-Kheir, einen 16-j\u00e4hrigen fr\u00f6hlichen Jungen mit einem offenen L\u00e4cheln, gossen Benzin in seinen Mund und z\u00fcndeten ihn an, bis er starb.<\/p>\n<p>(Als ob dies noch nicht genug w\u00e4re, nahmen Grenzpolizisten w\u00e4hrend einer Protestdemonstration den Cousin des Opfers fest, legten ihm Handschellen an, warfen ihn auf den Boden und misshandelten ihn mit Tritten auf den Kopf und ins Gesicht. Seine Wunden sehen schrecklich aus. Der entstellte Junge wurde verhaftet, die Polizisten nicht.)<\/p>\n<p>Die grauenhafte Art des Mordes war zun\u00e4chst \u00fcberhaupt nicht bekannt geworden. Sie wurde erst von einem arabischen Pathologen,\u00a0der bei der offiziellen Autopsie anwesend war, aufgedeckt. Die meisten israelischen Zeitungen erw\u00e4hnten die Tatsache lediglich mit ein paar Worten im Innern des Blattes. Die meisten TV-Sendungen\u00a0 erw\u00e4hnten sie \u00fcberhaupt nicht.<\/p>\n<p>In Israel rebellierten die arabischen B\u00fcrger wie seit Jahren nicht mehr mit heftigen Demonstrationen im ganzen Land \u00fcber mehrere Tage. Gleichzeitig machte sich die explosive Stimmung im Gaza-Streifen Luft mit einer wahren Orgie von Raketenabsch\u00fcssen und Luftangriffen wie in einem Minikrieg. Dieser hat auch bereits einen Namen: \u201eSolid Cliff\u201c (\u201eSolider Felsen\u201c). Der neue \u00e4gyptische Diktator arbeitet mit der israelischen Armee eng zusammen, um den Aufstand zu ersticken.<\/p>\n<p>Die Namen der sechs\u00a0Verd\u00e4chtigen des Brandmordes \u2013 einige von ihnen haben die Tat schon gestanden \u2013 werden noch zur\u00fcckgehalten. Aus inoffiziellen Quellen verlautet, dass sie zur Gruppe der Orthodoxen geh\u00f6ren. Anscheinend\u00a0hat diese\u00a0Community, die traditionell eigentlich anti-zionistisch und moderat eingestellt ist, jetzt Neo-Nazis hervorgebracht, die sogar ihre zionistischen\u00a0Konkurrenten\u00a0\u00fcbertreffen.<\/p>\n<p>Doch so schrecklich die Tat selber ist, schlimmer noch sind meiner Meinung nach die Reaktionen in der \u00d6ffentlichkeit. Weil es keine gibt! Es ist wahr, sporadisch waren ein paar Stimmen zu vernehmen. Viele\u00a0 normale Leute \u00e4u\u00dferten sich entsetzt in privaten Gespr\u00e4chen. Aber einen gro\u00dfen, einen ohrenbet\u00e4ubenden Protest \u00fcber diesen Skandal, den gab es nicht.<\/p>\n<p>Im Gegenteil: es wurde alles getan, um den Vorfall klein zu halten und weitere Publizit\u00e4t dar\u00fcber im Ausland und selbst innerhalb Israels zu behindern. Das Leben in Israel ging wie gewohnt weiter. Ein paar Minister und andere Politiker verurteilten zwar die Untat mit ihren gewohnten Routinephrasen &#8211; f\u00fcr die \u00f6ffentliche Meinung im Ausland. Die Fu\u00dfballweltmeisterschaft in Brasilien war viel interessanter. Selbst auf der Linken wurde diese Gr\u00e4uelat nicht anders als eine der vielen anderen Untaten der Besatzung behandelt.<\/p>\n<p><strong>Wo ist der gro\u00dfe Aufschrei,\u00a0wo bleibt die moralische Emp\u00f6rung der Nation, wo die einm\u00fctige Entschlossenheit, einen Rassismus, der solche Grausamkeiten m\u00f6glich macht, auszurotten?<\/strong><\/p>\n<p>Die heftigen Auseinandersetzungen in und um den Gazastreifen haben diese Gr\u00e4ueltat schon aus dem \u00f6ffentlichen Bewusstsein verdr\u00e4ngt. Sirenen heulen jetzt in Jerusalem und in den St\u00e4dten n\u00f6rdlich von Tel Aviv. Die Raketen, die auf die israelische Bev\u00f6lkerungszentren zielen, wurden (bis jetzt) erfolgreich\u00a0von den Abwehrraketen\u00a0 zerst\u00f6rt. Trotzdem: Hunderttausende von M\u00e4nnern, Frauen und Kindern hasten in die Schutzr\u00e4ume. Und auf der anderen Seite der Grenzabsperrungen macht die israelische Luftwaffe mit Hunderten Eins\u00e4tzen den Tag und die Nacht im Gazastreifen zur H\u00f6lle.<\/p>\n<p>Wenn die Kanonen\u00a0 br\u00fcllen, schweigen die Musen. Auch das Mitleid f\u00fcr einen Jungen, der bei lebendigem Leib verbrannte.<\/p>\n<p>(dt. Ellen Rohlfs, vom Verfasser autorisiert, von der Redaktion \u00fcberarbeitet)<br \/>\n<a href=\"http:\/\/zope.gush-shalom.org\/home\/en\/channels\/avnery\/1405008861\/\" target=\"_blank\">Das Original (&#8222;The Atrocity&#8220;) hier.<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>von Uri Avnery Bomben fallen auf Gaza, und Raketen auf\u00a0 das s\u00fcdliche Israel, Menschen sterben und H\u00e4user werden zerst\u00f6rt. Immer wieder und ohne Sinn. Wenn alles vorbei ist, k\u00f6nnen wir sicher sein, dass alles wieder so ist wie vorher. 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