{"id":8652,"date":"2018-08-20T10:49:31","date_gmt":"2018-08-20T10:49:31","guid":{"rendered":"http:\/\/nahost-forum-bremen.de\/?p=8652"},"modified":"2018-08-20T14:14:39","modified_gmt":"2018-08-20T14:14:39","slug":"8652","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dpg-netz-bremen.de\/?p=8652","title":{"rendered":"Die Stimme des &#8222;anderen Israel&#8220; ist verstummt"},"content":{"rendered":"<div id=\"attachment_8653\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"http:\/\/nahost-forum-bremen.de\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/18-08-20-uri-avnery-gestorben.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-8653\" class=\"wp-image-8653 size-medium\" src=\"http:\/\/nahost-forum-bremen.de\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/18-08-20-uri-avnery-gestorben-300x283.png\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"283\" srcset=\"https:\/\/dpg-netz-bremen.de\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/18-08-20-uri-avnery-gestorben-300x283.png 300w, https:\/\/dpg-netz-bremen.de\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/18-08-20-uri-avnery-gestorben-318x300.png 318w, https:\/\/dpg-netz-bremen.de\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/18-08-20-uri-avnery-gestorben.png 526w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-8653\" class=\"wp-caption-text\">Ausriss aus Haaretz v. 20.08.2018<\/p><\/div>\n<p>Der Gush-Shalom-Gr\u00fcnder war einer der ersten Israelis, die die Position vertraten, dass nur ein eigenst\u00e4ndiger pal\u00e4stinensischer Staat zur friedlichen L\u00f6sung des Nahost-Konflikts beitragen k\u00f6nne. &#8222;Der Unterschied zwischen einem Freiheitsk\u00e4mpfer und einem Terroristen h\u00e4ngt&#8220;, sagte er einmal, &#8222;von der Perspektive der Betrachtung ab.&#8220; Uri Avnery ist am am Montag, 20. August 2018 im Alter von 94 Jahren in Tel Aviv gestorben. Er wurde 1923 als Helmut Ostermann in Hannover geboren. Die Familie emigrierte im November 1933 nach Pal\u00e4stina. Avnery lebte danach Zeit seines Lebens in Tel Aviv.<!--more--><\/p>\n<p>In seinen Memoiren schrieb er: &#8222;Der Krieg (von 1948\/1949) \u00fcberzeugte mich von der Existenz des pal\u00e4stinensischen Volkes; einen Frieden kann es nur mit ihm und nicht gegen ihn geben. Und um dieses Ziel zu erreichen, ist es unumg\u00e4nglich, einen pal\u00e4stinensischer Staat zu gr\u00fcnden.&#8220; Damals h\u00e4tten vielleicht 10 Leute \u00e4hnlich gedacht. Heute sei das allgemeiner Konsens. Sogar Netanyahu unterst\u00fctze die Idee, denke allerdings nicht daran, sie auch zu realisieren. Avnery bezog sich dabei auf Netanyahus &#8222;Zwei-Staaten-Rede&#8220; in der Bar-Ilan University im Jahre 2009.<\/p>\n<p>Avnery war einer der ersten Israelis mit Kontakten zur Pal\u00e4stinensischen Befreiungsorganisation PLO. Im Jahre 1974 traf er sich mit Arafat und 1975 gr\u00fcndete das &#8222;Council for Israeli-Palestinian Peace&#8220;. 1982, auf dem H\u00f6hepunkt des ersten Libanon-Krieges traf er sich mit Arafat in Beirut. Avnery sagte damals: &#8222;Die Tatsache, dass wir hier mitten in diesem furchtbaren Krieg zusammen sitzen, ist ein Zeichen daf\u00fcr, dass unsere V\u00f6lker in der Zukunft eine L\u00f6sung finden k\u00f6nnen, um zu koexistieren. Pal\u00e4stinenser und Israelis. Ich glaube, dass es neben Israel einen pal\u00e4stinensischen Staat geben wird und dass beide V\u00f6lker friedlich nebeneinander in zwei Staaten leben werden, die nach und nach gute nachbarliche Beziehungen entwickeln werden.&#8220;<\/p>\n<p>Avnery schrieb sieben B\u00fccher und unz\u00e4hlige Artikel f\u00fcr verschiedene Publikationen. Er glaubte, dass viele seiner Ideen allgemein anerkannt wurden. Andererseits sah er auch, dass ihre Verwirklichung nicht vorangekommen waren. &#8222;Das Leben geht weiter&#8220;, sagte Avnery auf der letzten Seite seiner Memoiren, &#8222;und der Kampf geht weiter. Morgen ist ein neuer Tag.&#8220;<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.haaretz.com\/israel-news\/.premium-uri-avenry-veteran-peace-activist-dies-at-94-1.6364250\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">(ausf\u00fchrlich auf Haaretz v. 20.08.2018)<\/a><br \/>\n<em>S\u00f6nke Hundt<\/em><\/p>\n<hr>\n<h1 class=\"western\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>Die Stimme des \u201eanderen Israel\u201c<\/b><\/span><\/h1>\n<p class=\"western\"><strong><span style=\"font-size: medium;\">Mit Uri Avnery verstarb ein unerm\u00fcdlicher und radikaler K\u00e4mpfer f\u00fcr die Vers\u00f6hnung mit den Pal\u00e4stinensern und f\u00fcr einen Frieden im Nahen Osten<\/span><\/strong><\/p>\n<p class=\"western\"><span style=\"font-size: 10pt;\"><em><b>Arn Strohmeyer<\/b><\/em><\/span><\/p>\n<p class=\"western\"><span style=\"font-size: 10pt;\">Wenn man Israel und seine inhumane, ja verbrecherische Politik gegen\u00fcber den Pal\u00e4stinensern scharf kritisiert, dann darf man nie vergessen, dass es auch das \u201eandere Israel\u201c gibt: Stimmen der Menschlichkeit und politischen Vernunft. Dazu geh\u00f6rte fr\u00fcher vor allem der gro\u00dfe Universalgelehrte Yeshajahu Leibowitz, ein fr\u00fcher Warner vor der Besatzungspolitik, der immer wieder darauf hinwies, dass Israel mit der dauernden Okkupation der pal\u00e4stinensischen Gebiete zum Polizeistaat werden w\u00fcrde, au\u00dferdem pr\u00e4gte er den brisanten Begriff \u201eNazi-Juden\u201c f\u00fcr die orthodoxen Siedler im Westjordanland.<\/span><\/p>\n<p class=\"western\"><span style=\"font-size: 10pt;\">Heute muss man im Zusammenhang des \u201eanderen Israel\u201c vor allem die Namen Gideon Levy, Amira Hass, Ilan Pappe, Avi Shlaim, Shlomo Sand, Moshe Zuckermann, Shlomo Sand, Jeff Halper, David Grossman, Amos Oz, Eva Illouz und Daniel Barenboim neben anderen nennen. Sie alle stehen f\u00fcr einen menschlichen und vers\u00f6hnenden Kurs der israelischen Politik, aber sie sind in der gegenw\u00e4rtigen Netanjahu-\u00c4ra einsame Rufer in der W\u00fcste mitten im sie umgebenden zionistischen Mainstream. Ja, sie m\u00fcssen zur Zeit damit rechnen, als \u201eVerr\u00e4ter\u201c an den Pranger gestellt zu werden.<\/span><\/p>\n<p class=\"western\"><span style=\"font-size: 10pt;\">Der amerikanisch-j\u00fcdische Publizist und Verleger Adam Shatz hat 2004 in New York ein Buch mit dem Titel \u201eProphets Outcasts. A Century of Dissident Jewish Writing about Zionism and Israel\u201c herausgebracht (deutsch: \u201eProphetische Au\u00dfenseiter. Ein Jahrhundert des Schreibens j\u00fcdischer Dissidenten \u00fcber den Zionismus und Israel\u201c). Darin findet man Texte gro\u00dfer und bedeutender j\u00fcdischer Intellektueller, unter anderem von Sigmund Freud, Martin Buber, Albert Einstein, Hannah Arendt, Leon Trotzky, Isaac Deutscher, Noam Chomsky, Yeshajahu Leibowitz, Yehudi Menuhin, Judith Butler, Tony Judt und Brian Klug. In dieser auserlesenen Gesellschaft ist nat\u00fcrlich auch Uri Avnery vertreten \u2013 mit einem Essay aus dem Jahr 1968 mit dem Titel \u201ePax semitica\u201c aus seinem Buch \u201eIsrael ohne Zionismus. Ein Friedensplan f\u00fcr den Nahen Osten\u201c.<\/span><\/p>\n<p class=\"western\"><span style=\"font-size: 10pt;\">Bei diesem Plan handelte es sich um ein Konzept, die Semiten des Nahen Ostens \u2013 also Araber und Juden \u2013 in einer Staatengemeinschaft zusammenzuf\u00fchren, um so Ann\u00e4herung und letztlich Frieden zwischen den Todfeinden zu erreichen. Unn\u00f6tig zu sagen, dass dieser Aufruf folgenlos verhallte \u2013 wie andere Vorschl\u00e4ge von Avnery auch. Schon 1958 hatte er mit politischen Freunden ein \u201eHebr\u00e4isches Manifest\u201c ver\u00f6ffentlicht, das den Staat Israel aufforderte, sich als s\u00e4kulare Demokratie zu verstehen und als solche sollte Israel dann vor allem die Dekolonisierung (also den Kampf der Befreiungsbewegungen) in der \u201eDritten Welt\u201c unterst\u00fctzen.<\/span><\/p>\n<p class=\"western\"><span style=\"font-size: 10pt;\">Auch dieser Vorschlag blieb ohne Widerhall, was aber nicht hei\u00dft, dass Uri Avnery mit seinen Anregungen, Pl\u00e4nen und Warnungen falsch lag, ganz im Gegenteil. Wie im Titel von Katz\u2018 Buch hatten seine Einmischungen immer etwas Prophetisches. Und diese Prophetien waren keine Phantastereien, sie enthielten immer einen sehr realistischen Kern Wahrheit und eine ebenso realistische Zukunftsperspektive. H\u00e4tte die israelische Politik sie befolgt, steckte sie heute nicht in einer so aussichtslosen Sackgasse: Israel ist ein zionistischer siedlerkolonialistischer Apartheidstaat geworden, der keinen Frieden mit seinen Nachbarn will (oder anders gesagt: nur einen Frieden zu seinen Bedingungen) und ausschlie\u00dflich auf milit\u00e4rische Gewalt setzt. <\/span><\/p>\n<p class=\"western\"><span style=\"font-size: 10pt;\">Wie weit der \u201eProphet\u201c Uri Avnery mit seinem politischen Denken stets seiner Zeit voraus war, belegt auch sein Offener Brief nach dem Krieg von 1967 an den damaligen israelischen Ministerpr\u00e4sidenten Levy Eshkol, in dem er vor der dauernden Besetzung der neu eroberten Gebiete Westjordanland und Gazastreifen warnte und forderte, dort einen unabh\u00e4ngigen Pal\u00e4stinenserstaat zu schaffen. Eshkol warf dieses Schreiben gleich in den Papierkorb und hielt Avnery keiner Antwort f\u00fcr w\u00fcrdig. Prophetisch war auch sein fr\u00fcher Kontakt zum PLO-Vorsitzenden Jassir Arafat. \u00dcber die Freundschaft, die sich aus diesem Kontakt entwickelte, hat er ein Buch geschrieben, das den bezeichnenden Titel tr\u00e4gt: \u201eMein Freund der Feind\u201c. Man muss wissen, dass Avnery Kontakt zu Arafat aufnahm, als in Israel solche Begegnungen mit Vertretern der PLO noch unter Strafe standen. Ohne diesen Kontakt w\u00e4re es Anfang der 90er Jahre kaum zu den Oslo-Vertr\u00e4gen zwischen Israel und der PLO gekommen \u2013 so kritisch man dieses Abkommen heute auch sehen muss.<\/span><\/p>\n<p class=\"western\"><span style=\"font-size: 10pt;\">So war Uri Avnery immer ein \u201eOutcast\u201c im besten Sinne. Aus Deutschland, wo er 1923 in Beckum geboren wurde, musste seine Familie 1933 nach Pal\u00e4stina fliehen. \u201eDer Zionismus hat unser Leben gerettet\u201c, schrieb der sp\u00e4ter, um gleich hinzuzuf\u00fcgen: \u201eIch habe das niemals vergessen, als ich sp\u00e4ter ein Nicht-Zionist (non-Zionist) und vielleicht sogar ein Anti-Zionist wurde.\u201c Daran \u00e4nderte auch die kurze Episode des 17j\u00e4hrigen als Mitglied in der zionistischen Terrororganisation Irgun nichts, vermutlich hat gerade diese Zeit ihm die Augen ge\u00f6ffnet.<\/span><\/p>\n<p class=\"western\"><span style=\"font-size: 10pt;\">Das politische Leben dieses \u201eOutcast\u201c hatte noch viele Stationen: Soldat im Krieg von 1948 mit schwerer Verwundung; Gr\u00fcnder und Herausgeber des w\u00f6chentlich erscheinenden Nachrichtenmagazins \u201eHaolam Hazeh\u201c, das dem deutschen SPIEGEL \u00e4hnelte [Avnery war mit dessen Herausgeber Rudolf Augstein In Hannover in dieselbe Klasse des Gymnasiums gegangen), das viele politische Skandale in Israel aufdeckte; als charismatischer Journalist, Autor und Redner zog er 1965 auch als Abgeordneter ins israelische Parlament (der Knesset) ein \u2013 \u201ezu jedermanns \u00dcberraschung, am meisten zu meiner eigenen\u201c, wie er schrieb; 1984 gr\u00fcndete er die \u201eProgressive arabisch-j\u00fcdische Liste f\u00fcr Frieden\u201c, eine politische Bewegung, in der Araber und Juden v\u00f6llig gleichberechtigt kooperieren sollten. Es war wieder eine prophetische Aktion, wenn man an das jetzt von der Knesset verabschiedete \u201eNationalstaatsgesetz des j\u00fcdischen Staates\u201c denkt, das die Diskriminierung der in Israel lebenden Pal\u00e4stinenser (20 Prozent der Bev\u00f6lkerung) offiziell festschreibt und Israel damit zum Apartheidstaat macht.<\/span><\/p>\n<p class=\"western\"><span style=\"font-size: 10pt;\">Seine letzten Jahre hat Avnery der Friedensarbeit in der von ihm gegr\u00fcndeten Gruppe \u201eGush Shalom\u201c und dem Schreiben gewidmet. In seiner w\u00f6chentlichen Kolumne und seinen B\u00fcchern, die auch in Deutschland ein gro\u00dfes Leserpublikum fanden, kritisierte er die verh\u00e4ngnisvolle Politik seines Staates ohne Scheuklappen und Tabus und vermittelte dem deutschen Publikum ein ganz anderes Bild von Israel, als es in den zumeist v\u00f6llig unkritischen und in dieser Hinsicht so gut wie gleichgeschalteten deutschen Medien vermittelt wird. Und vor allem wurde er nicht m\u00fcde zu sagen: Nat\u00fcrlich gibt es nach wie vor \u00fcberall und auch in Deutschland den alten Antisemitismus, aber der Hauptgrund f\u00fcr Antisemitismus in der Welt von heute ist die barbarische Politik Israels gegen\u00fcber den Pal\u00e4stinensern: \u201eIsrael ist heute ein Labor f\u00fcr die Schaffung von Antisemitismus in der Welt\u201c, schrieb er.<\/span><\/p>\n<p class=\"western\"><span style=\"font-size: 10pt;\">Immer wieder hat er auch versichert, dass er fest daran glaube, noch zu seinen Lebzeiten die Schaffung eines gerechten Friedens in Pal\u00e4stina zu erleben \u2013 und das war f\u00fcr ihn die Zwei-Staaten-L\u00f6sung. Das war ihm aber nicht mehr verg\u00f6nnt. Dennoch blieb er was die Zukunft angeht \u2013 sehr erstaunlich in einem Staat wie Israel! \u2013 ein unersch\u00fctterlicher Optimist. Der von ihm verfasste Satz \u201eDer Intellekt mag pessimistisch sein, der Wille bleibt optimistisch!\u201c kann als Motto \u00fcber seinem ganzen politischen Leben stehen.<\/span><\/p>\n<p class=\"western\"><span style=\"font-size: 10pt;\">Ich muss in diesem Nachruf noch ein pers\u00f6nliches Erlebnis anf\u00fcgen. Vor einigen Jahren schaute ich eines Samstagsnachmittags auf dem Bremer Marktplatz einem Stra\u00dfenk\u00fcnstler zu \u2013 einem sehr witzigen Clown, dessen Sp\u00e4\u00dfe eine gro\u00dfe Menschenmenge angelockt hatte, die sich im Kreis um ihn geschart hatte. Pl\u00f6tzlich erblickte ich auf der gegen\u00fcberliegenden Seite Uri Avnery und seine Frau Rachel (er weilte auf Einladung von Radio Bremen zu Vortr\u00e4gen in der Stadt). Da stand dieser gro\u00dfe \u201eProphet Outcast\u201c und bog sich vor Lachen \u00fcber die Possen und den Schabernack dieses Stra\u00dfenclowns. <\/span><\/p>\n<p class=\"western\"><span style=\"font-size: 10pt;\">Ich habe mich dann ge\u00e4rgert, dass ich ihn nicht angesprochen und um ein Interview gebeten habe. Aber ich habe das sp\u00e4ter telefonisch nachgeholt. In diesem Interview sagte Avnery die prophetischen und hoch aktuellen S\u00e4tze: \u201eIch halte den Iran f\u00fcr eine friedliche Macht, die Mullahs wollen mit Sicherheit keinen Krieg, das kann nicht in ihrem Interesse liegen. Wenn Israel aber den Iran angreifen sollte [was Netanjahu immer wieder angedroht hat], wird der ganze Nahe Osten in Flammen stehen, und auch die Existenz Israels wird in h\u00f6chstem Ma\u00dfe gef\u00e4hrdet sein.\u201c Diese Aussage ist fast so etwas wie ein Testament dieses gro\u00dfen j\u00fcdischen Weltb\u00fcrgers.<\/span><\/p>\n<p class=\"western\"><span style=\"font-size: 10pt;\">20.08.2018<\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Gush-Shalom-Gr\u00fcnder war einer der ersten Israelis, die die Position vertraten, dass nur ein eigenst\u00e4ndiger pal\u00e4stinensischer Staat zur friedlichen L\u00f6sung des Nahost-Konflikts beitragen k\u00f6nne. &#8222;Der Unterschied zwischen einem Freiheitsk\u00e4mpfer und einem Terroristen h\u00e4ngt&#8220;, sagte er einmal, &#8222;von der Perspektive der &hellip; <a href=\"https:\/\/dpg-netz-bremen.de\/?p=8652\">Weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"ngg_post_thumbnail":0,"footnotes":""},"categories":[3],"tags":[],"class_list":["post-8652","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-allgemein"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/dpg-netz-bremen.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/8652","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/dpg-netz-bremen.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/dpg-netz-bremen.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dpg-netz-bremen.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dpg-netz-bremen.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=8652"}],"version-history":[{"count":6,"href":"https:\/\/dpg-netz-bremen.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/8652\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":8659,"href":"https:\/\/dpg-netz-bremen.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/8652\/revisions\/8659"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/dpg-netz-bremen.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=8652"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/dpg-netz-bremen.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=8652"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/dpg-netz-bremen.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=8652"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}