{"id":8826,"date":"2018-10-26T18:56:28","date_gmt":"2018-10-26T18:56:28","guid":{"rendered":"http:\/\/nahost-forum-bremen.de\/?p=8826"},"modified":"2018-10-26T18:57:39","modified_gmt":"2018-10-26T18:57:39","slug":"the-us-christian-leadership-summit-jerusalem-what-makes-for-peace","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dpg-netz-bremen.de\/?p=8826","title":{"rendered":"The US Christian Leadership Summit. Jerusalem: What makes for Peace?"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/brightstarsbethlehem.org\/2018\/10\/affirmation-for-an-inclusive-jerusalem\/\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-8828 size-medium\" src=\"http:\/\/nahost-forum-bremen.de\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/18-10-26-The-Jerusalem-Conference-Bright-Stars-of-Bethlehem-300x146.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"146\" srcset=\"https:\/\/dpg-netz-bremen.de\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/18-10-26-The-Jerusalem-Conference-Bright-Stars-of-Bethlehem-300x146.jpg 300w, https:\/\/dpg-netz-bremen.de\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/18-10-26-The-Jerusalem-Conference-Bright-Stars-of-Bethlehem-768x374.jpg 768w, https:\/\/dpg-netz-bremen.de\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/18-10-26-The-Jerusalem-Conference-Bright-Stars-of-Bethlehem-500x244.jpg 500w, https:\/\/dpg-netz-bremen.de\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/18-10-26-The-Jerusalem-Conference-Bright-Stars-of-Bethlehem.jpg 800w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>On October 11, key faith leaders from across the U.S. gathered to advance the vision of an inclusive, diverse, and equitable Jerusalem. This statement was issued by the four sponsoring organizations of The Jerusalem Conference: Bright Stars of Bethlehem, National Council of Churches, Churches for Middle East Peace, and the Samuel DeWitt Proctor Conference. mehr auf dieser Website:<br \/>\n<a href=\"http:\/\/brightstarsbethlehem.org\/2018\/10\/affirmation-for-an-inclusive-jerusalem\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">http:\/\/brightstarsbethlehem.org\/2018\/10\/affirmation-for-an-inclusive-jerusalem\/<\/a><!--more--><\/p>\n<h1>\u00dcbersetzung der Erkl\u00e4rung<br \/>\nPalestine Update Nr. 180 \u2013 18. Oktober 2018<\/h1>\n<p><strong>Best\u00e4tigung f\u00fcr ein inklusives Jerusalem<\/strong><\/p>\n<p><strong>Kommentar<\/strong><br \/>\nAm 11. Oktober versammelten sich F\u00fchrer der verschiedenen Glaubensrichtungen quer \u00fcber die USA, um die Vision eines inklusiven, mannigfaltigen und gerechten Jerusalem zu entwickeln. Ihre Stellungnahme wurde von den vier federf\u00fchrenden Organisationen von \u201eThe Jerusalem Conference\u201c herausgegeben. Diese sind: Bright Stars of Bethlehem, der Nationale Kirchenrat, Kirchen des Mittleren Ostens f\u00fcr Frieden und die Samuel DeWitt Proctor Conference.<\/p>\n<p><strong>Jerusalem: Was geschieht f\u00fcr den Frieden?<\/strong><\/p>\n<p>Der US-Kirchenleiter-Gipfel in Houston, Texas, am 11. Oktober 2018<\/p>\n<p><strong>Unser Kontext<\/strong><\/p>\n<ol>\n<li>Wir sind zusammengekommen zu diesem einmaligen und \u00f6kumenischen Gipfeltreffen christlicher F\u00fchrer und glaubensgebundenen Organisationen in den USA mit pal\u00e4stinensischen christlichen Partnern, folgend dem Beispiel und den Lehren unseres Herrn Jesus Christus, f\u00fcr den Jerusalem heilig war. Jerusalem war die Stadt, die ihn weinen machte. Er weinte \u00fcber die heilige Stadt, die von den R\u00f6mern besetzt war, weil ihre F\u00fchrer nicht wussten, was f\u00fcr den Frieden geschehen muss (Lukas 19,42) Mit diesem Gipfel antworten wir dem Ruf des Psalmisten durch beten f\u00fcr und arbeiten auf das Ziel des Friedens in Jerusalem hin . (Psalm 122,6)<\/li>\n<li>2018 markiert 70 Jahre seit der Teilung der Stadt und mehr als 50 Jahre seit der Besetzung von Ostjerusalem, der Westbank und des Gazastreifens. Heute tr\u00e4gt Jerusalem die Narben dieser Kriege, der andauernden Besetzung, Zerst\u00fcckelung und systematischen Diskriminierung ihrer eingeborenen pal\u00e4stinensischen Bev\u00f6lkerung. Und trotzdem ist Jerusalem der Schl\u00fcssel zu einem gerechten Frieden.<\/li>\n<li>Die Zunahme der Israelisierung von Ostjerusalem, die Bewegung hin zur Annexion wichtiger Siedlungen innerhalb der Stadtverwaltung von Jerusalem und eines neuen israelischen \u201eJ\u00fcdischen Nationalstaats-Basisgesetzes\u201c stehen im direkten Widerspruch zum internationalen Gesetz und bedrohen die Vision f\u00fcr ein inklusives und miteinander geteiltes Jerusalem.<\/li>\n<li>Der Ort unseres Treffens in Houston, dem Herzen des Bibelg\u00fcrtels, ist bezeichnend. Wir erkennen als Christen, dass wir oft Teil des Problems sind, wenn wir zu seiner L\u00f6sung beitragen sollten. Als christliche F\u00fchrer in den USA sind wir entmutigt, wenn wir sehen, wie unsere politischen F\u00fchrer die amerikanische Botschaft nach Jerusalem versetzen in Verletzung internationaler Gesetze und trotz fr\u00fcherer Verpflichtungen, wodurch wir die Glaubw\u00fcrdigkeit und die Hebelkraft als ehrliche Makler im Friedensprozess verlieren.<\/li>\n<li>Wir sind zu einem Tag der Reflektion und des offenen Dialogs im Geiste der theologischen und ethischen Dringlichkeit zusammengekommen, um einen gerechten Frieden zu fordern. Gemeinsam demonstrieren wir unsere \u00f6kumenische Einheit in der Aktion zu einem Ende der Besetzung und einer dauernden politischen L\u00f6sung im Heiligen Land. Wir ehren die Stadt, die Zeugin wurde der Kreuzigung und Auferstehung unseres Herren Jesus Christus. Wir wiederholen die biblische Vision eines Jerusalem als inklusive Hauptstadt, wo Menschen mit unterschiedlichem kulturellen, ethnischen und religi\u00f6sen Hintergrund im Geiste der Einheit, der Gleichheit und der gegenseitigen Anerkennung zusammenkommen (Apg.2\/1-13).<\/li>\n<li>Als Christen anerkennen wir die geistliche Verwandtschaft und Bindung der drei abrahamitischen Religionen \u2013 Judentum, Christentum und Islam \u2013 an Jerusalem, der Stadt, die sie alle heilig nennen. Wir anerkennen auch, dass sie eine f\u00fcr zwei V\u00f6lker, die Pal\u00e4stinenser und die Israelis, und f\u00fcr ihre nationalen Sehns\u00fcchte bedeutende Stadt ist.<\/li>\n<li>Daher fahren wir gemeinsam mit allen Kirchen im Heiligen Land fort, Anwaltschaft zu \u00fcben f\u00fcr Jerusalem als einer offenen und miteinander geteilten Stadt f\u00fcr zwei V\u00f6lker und drei Glaubensrichtungen, basierend auf Gleichheit und Gegenseitigkeit, einer kosmopolitischen Stadt und ebenso einer Stadt mit einer internationalen Dimension.<strong>Was wir glauben und wozu wir \u201eJa\u201c sagen<\/strong><\/li>\n<li>Wir glauben und arbeiten daran, dass eine gerechte und dauerhafte L\u00f6sung f\u00fcr Jerusalem nicht nur der Sache des Friedens und der Gerechtigkeit im Heiligen Land dient, sondern auch den Frieden in der ganzen Region Mittlerer Osten herbeif\u00fchren wird. Eine vers\u00f6hnte Hauptstadt w\u00fcrde auch die Anspr\u00fcche jener verkleinern, die diesen Konflikt und die Religion ausbeuten, um ihren eigenen Motiven, ausgrenzenden Theologien und rassistischen Ideologien zu dienen.<\/li>\n<li>Als christliche F\u00fchrer verpflichten wir uns, miteinander aktiv zusammen zu arbeiten, um die bedrohte Gegenwart der pal\u00e4stinensischen Christen in Jerusalem und dem ganzen Heiligen Land zu sch\u00fctzen. Die derzeitige Abwesenheit einer gerechten politischen L\u00f6sung verd\u00fcnnt die christliche Pr\u00e4senz und ist die Ursache f\u00fcr viele dieser pal\u00e4stinensischen \u201elebendigen Steine\u201c, ein Leben in W\u00fcrde und Freiheit weit weg von ihrer Heimat im bedr\u00e4ngten Heiligen Land zu suchen. Eine gerechte und friedliche L\u00f6sung ist unumgehbar und wird zum Wohlbefinden aller Kinder Gottes in der Stadt beitragen.<br \/>\n<strong>Unser Aufruf zur Aktion<br \/>\n<\/strong>Als christliche Leiter in den USA, die zu dieser Jerusalem-Konferenz zusammengekommen sind, dr\u00e4ngen wir<\/li>\n<li>unseren Pr\u00e4sidenten und seine Administration, Ostjerusalem als Hauptstadt des Staates Pal\u00e4stina anzuerkennen und so ein Spielfeld auf gleicher Basis f\u00fcr Israelis und Pal\u00e4stinenser zu schaffen, um \u00fcber das miteinander geteilte Jerusalem zu verhandeln;<\/li>\n<li>den Kongress der USA, amerikanische Politiker und Menschen, die in der \u00d6ffentlichkeit stehen, eine ausgeglichene Politik zu f\u00fchren, die den Weg zu einer gerechten L\u00f6sung des israelisch-pal\u00e4stinensischen Konflikt ebnet und einen dauerhaften Frieden herbeif\u00fchrt;<\/li>\n<li>den Kongress der USA, internationale Gesetze zu unterst\u00fctzen und Kritik als die Rolle der Vereinten Nationen zum Schutz und f\u00fcr die Herstellung eines gerechten Friedens in Anerkennung von Jerusalem als inklusiver Stadt zu best\u00e4tigen;<\/li>\n<li>die Wirtschafts-, Regierungs- und Nicht-Regierungsakteure &#8211; einschlie\u00dflich der Glaubensgruppen und Kirchen \u2013 wirtschaftlichen Druck auszu\u00fcben, um die unfairen und ungerechten Praktiken und Politiken zu beenden, die internationale Gesetze und Konventionen verletzen, und<\/li>\n<li>interreligi\u00f6se Initiativen zu unterst\u00fctzen, die eine inklusive theologische Vision f\u00fcr ein miteinander geteiltes Jerusalem f\u00f6rdern.<strong>Au\u00dferdem verpflichten wir uns,<\/strong><\/li>\n<li>unsere Anh\u00e4ngerschaft (W\u00e4hlerschaft etc.) \u00fcber die zerst\u00f6renden Konsequenzen fehlgeleiteter Theologie &#8211; aus dem vergangenen Jahrtausend = christlicher Zionismus und fundamentalistische christliche Lehren \u2013 zu belehren, die Hindernisse f\u00fcr den Frieden darstellen, und \u00fcber die Koexistenz im heutigen Pal\u00e4stina und Israel zu instruieren;<\/li>\n<li>Pilgerfahrten auf Gemeindebasis und authentischen Tourismus ins Heilige Land in der Absicht zu vermehren, in Ostjerusalem und in pal\u00e4stinensischen St\u00e4dten und D\u00f6rfern zu bleiben. um mit den einheimischen Gemeinden ins Gespr\u00e4ch zu kommen, ihre Hoffnungen und \u00c4ngste aus erster Hand zu erleben und beizutragen zum Gemeindeleben und der wirtschaftlichen Entwicklung;<\/li>\n<li>die Entwicklung in und um Jerusalem durch kreativ-soziale und wirtschaftliche Investitionen zu unterst\u00fctzen und so unsere Verpflichtung in Wort und Tat zu zeigen, indem wir \u00fcberschneidend im Glauben und mit Finanzen vorhanden sind, und<\/li>\n<li>lokale Kirchen und auf Glauben gegr\u00fcndete Organisationen unterst\u00fctzen, damit sie ihre lebenswichtigen Dienste in und um Jerusalem weiterf\u00fchren k\u00f6nnen.<\/li>\n<\/ol>\n<p><strong>Wir bleiben weiter verpflichtet, an diesen Themen zu arbeiten und an diesem Gipfel und den oben angef\u00fchrten Teilaspekten weiterhin zu bleiben.<\/strong><\/p>\n<p>Quelle: https:\/\/facebook.us14.list-manage.com\/track\/klick? u=70813d3d15ac4637582781be&amp;id=416097202c&amp;e=267525e738<\/p>\n<p>(\u00fcbers.: Gerhilde Merz)<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>On October 11, key faith leaders from across the U.S. gathered to advance the vision of an inclusive, diverse, and equitable Jerusalem. 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