{"id":8960,"date":"2019-01-12T08:08:49","date_gmt":"2019-01-12T08:08:49","guid":{"rendered":"http:\/\/nahost-forum-bremen.de\/?p=8960"},"modified":"2019-01-12T08:16:04","modified_gmt":"2019-01-12T08:16:04","slug":"die-bank-fuer-sozialwirtschaft-wollte-in-sachen-israel-kritik-und-antisemitismus-alles-richtig-machen-juedische-und-israelische-intellektuelle-protestieren","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dpg-netz-bremen.de\/?p=8960","title":{"rendered":"Die Bank f\u00fcr Sozialwirtschaft wollte in Sachen Israel-Kritik und Antisemitismus alles richtig machen &#8211; J\u00fcdische und israelische Intellektuelle protestieren"},"content":{"rendered":"<p>Im Gegensatz zum gesamten deutschen Mainstream-Bl\u00e4tterwald berichtet die Taz Berlin heute (11.01.2019) bemerkenswert sachlich und informativ \u00fcber das Gerangel um die Bank f\u00fcr Sozialwirtschaft. Bemerkung am Rande: und die Taz Bremen sollte sich an ihrer gro\u00dfen Schwester in Berlin in Sachen Israel-Pal\u00e4stina-Antisemitismus-Berichterstattung wirklich mal ein Beispiel nehmen!<!--more--><\/p>\n<p>Der Streit schwele, so die Taz, seit 2016, als die rechte Zeitung Jerusalem Post und der Journalist Benjamin Weinthal die Bank f\u00fcr Sozialwirtschaft als &#8222;BDS-Bank&#8220; attackiert habe, weil sie f\u00fcr die Organisation &#8222;J\u00fcdische Stimme f\u00fcr gerechten Frieden in Nahost&#8220; ein Konto gef\u00fchrt habe. Begr\u00fcndung damals: Sympathie mit der BDS-Bewegung. Es folgte heftige Kritik und ein Gespr\u00e4ch, als deren Ergebnis die Bank ihre Entscheidung revidierte. Begr\u00fcndung jetzt: die &#8222;J\u00fcdische Stimme&#8220; sei zwar zionismuskritisch und fordere das Ende der Besatzung, unterst\u00fctze aber keineswegs Aktivit\u00e4ten, die gegen die Existenz des Staates Israel gerichtet seien.<\/p>\n<p>Die Gem\u00fcter schienen beruhigt, so die Taz weiter in ihrem Bericht, doch h\u00e4tte man sich get\u00e4uscht. &#8222;Als Brandbeschleuniger&#8220; wurde das Simon-Wiesenthal-Center (SWC) in Los Angeles identifiziert, das &#8211; wie die Taz richtig bemerkte &#8211; &#8222;mit dem ber\u00fchmten Namensgeber nichts als den Namen gemein hat. Das SWC ver\u00f6ffentlich j\u00e4hrlich ein Ranking von Antisemiten, auf dem sich neben dem IS auch mal Europ\u00e4ische Union oder die UNO befindet. F\u00fcr die SWC scheint Kritik an der israelischen Regierung und Antisemitismus das Gleiche zu sein. 2018 rangierte auf der Liste die Bank f\u00fcr Sozialwirtschaft auf Rang 7 \u2013 wegen Kontos der \u201eJ\u00fcdischen Stimme\u201c. Auf Rang eins steht eine US-Antisemit, der bei einem Attentat 11 Juden t\u00f6tete.&#8220; Die Liste sei, so die Taz, &#8222;zwischen Klamauk und Agitprop angesiedelt&#8220; und also besser zu ignorieren.<\/p>\n<p>Die Bank f\u00fcr Sozialwirtschaft war jetzt wirklich zu bedauern. Sie befinde sich, so ihre eigene Aussage, &#8222;in einer Lose-lose-Situation&#8220;. Sowohl die K\u00fcndigung des Kontos der &#8222;J\u00fcdischen Stimme&#8220; als auch die Wiederaufnahme der Gesch\u00e4ftsbeziehungen h\u00e4tten jeweils neue Antisemitismus-Vorw\u00fcrfe ausgel\u00f6st. Eingeschaltet wurde jetzt der neu im Amt befindliche Antisemitismus-Beauftragte der Bundesregierung, Felix Klein, und der empfahl ein wissenschaftliches Gutachten seitens der Berliner Historikerin und Antisemitismus-Forschering Juliane Wetzel und eine Antwort auf die Frage zu geben, ob die &#8222;J\u00fcdische Stimme&#8220; nun antisemitisch sei &#8211; oder eben nicht.<\/p>\n<p>Iris Hefets von der \u201eJ\u00fcdischen Stimme\u201c wies dieses Ansinnen indes emp\u00f6rt zur\u00fcck. Es sei ein Unding, dass \u201ewir als Organisation mit ausschlie\u00dflich j\u00fcdischen Mitgliedern im Auftrag einer deutschen Institution von deutschen Experten bez\u00fcglich des Vorwurfs des Antisemitismus schuldig oder freigesprochen werden sollen\u201c. Man denke nicht daran, mit Wetzel zu reden und sich \u201ezu pers\u00f6nlichen Verh\u00f6ren zitieren zu lassen\u201c.<\/p>\n<p>Wetzel nimmt diese Weigerung gelassen. Der taz sagte sie, dass \u201eeine aktive Beteiligung der handelnden Personen zweifellos hilfreich gewesen w\u00e4re\u201c. Es existierten aber \u201ezahlreiche Originalquellen der J\u00fcdischen Stimme, sodass das Gutachten auch ohne den direkten Austausch auf einer validen Basis stehen wird\u201c. Das Gutachten wird im M\u00e4rz fertig sein. Ob es ver\u00f6ffentlicht wird, ist laut Angaben der Bank noch offen.<\/p>\n<p>Alle Hinweise und Zitate aus der <a href=\"http:\/\/taz.de\/Solidaritaet-mit-der-Juedischen-Stimme\/!5561351\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Taz v. 11.01.2019<\/a><br \/>\nhttp:\/\/taz.de\/Solidaritaet-mit-der-Juedischen-Stimme\/!5561351\/<\/p>\n<hr>\n<div class=\"entry-content\">\n<p>Hier der offene Brief &#8222;<strong>Der Einsatz f\u00fcr Menschenrechte ist nicht antisemitisch&#8220;, <\/strong>ver\u00f6ffentlicht in der <a href=\"https:\/\/www.juedische-stimme.de\/2019\/01\/10\/offener-brief-der-einsatz-fuer-menschenrechte-ist-nicht-antisemitisch\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">&#8222;J\u00fcdischen Stimme&#8220; v. 10.01.2019<\/a><\/p>\n<hr>\n<p>In einem offenen Brief verurteilen mehr als 80 namhafte j\u00fcdische Wissenschaftler und Intellektuelle, darunter Noam Chomsky, Eva Illouz, Alfred Grosser, Moshe Zimmermann, Judith Butler und Micha Brumlik, die Anfeindungen gegen unseren Verein und rufen die deutsche Zivilgesellschaft auf, die freie Meinungs\u00e4u\u00dferung jener zu gew\u00e4hrleisten, die sich gegen die Unterdr\u00fcckung der pal\u00e4stinensischen Bev\u00f6lkerung wenden.<\/p>\n<p>In den letzten Jahren haben die israelische Regierung und ihre Unterst\u00fctzer versucht, die Debatte \u00fcber die systematische Unterdr\u00fcckung der pal\u00e4stinensischen Bev\u00f6lkerung und die verheerenden Auswirkungen der seit 51 Jahren andauernden Besatzung zu unterbinden. Zivilgesellschaftliche Organisationen in Israel und weltweit, die sich f\u00fcr die Menschenrechte der Pal\u00e4stinenser einsetzen, werden von israelischen Offiziellen in zynischer Weise als Feinde des Staates, Verr\u00e4ter und zunehmend als Antisemiten abgestempelt. F\u00fcr kritisches Engagement bleibt immer weniger Raum.<\/p>\n<p>Diese besorgniserregenden Entwicklungen sind auch an Deutschland nicht vor\u00fcbergegangen. Wir unterst\u00fctzen voll und ganz die Bem\u00fchungen der deutschen Zivilgesellschaft und Politik, alle heutigen Formen des Antisemitismus zu bek\u00e4mpfen \u2013 ein bitter n\u00f6tiges Anliegen angesichts des Aufstiegs nationalistischer Parteien und Bewegungen gerade einmal 73 Jahren nach der \u00dcberwindung des NS-Staats. Unter dem Vorwand des Schutzes j\u00fcdischen Lebens sind jedoch in dem Kontext Angriffe auf Organisationen und Personen, die sich mit den pal\u00e4stinensischen Bestrebungen nach Gleichheit und Befreiung solidarisch zeigen, inzwischen Alltag geworden. Die freie Rede in Bezug auf pal\u00e4stinensische Menschenrechte wird durch Forderungen, Diskussionen im \u00f6ffentlichen Raum zu verbieten, durch \u00f6ffentliche Verleumdungskampagnen und entsprechende Beschl\u00fcsse eingeschr\u00e4nkt.<\/p>\n<p>Die Anfeindungen gegen die <i>J\u00fcdische Stimme f\u00fcr gerechten Frieden in Nahost <\/i> (<i>J\u00fcdische Stimme<\/i>) sind bezeichnend f\u00fcr dieses um sich greifende Ph\u00e4nomen und haben uns veranlasst, unsere Sorge gemeinsam zum Ausdruck zu bringen. Die Gruppe, zu deren Mitgliedern auch k\u00fcrzlich nach Deutschland eingewanderte Israelis geh\u00f6ren, hat immer eindeutig ihre Stimme f\u00fcr Frieden und Gerechtigkeit in Israel und Pal\u00e4stina erhoben und konsequent jegliche Form von Rassismus und Antisemitismus verurteilt, einschlie\u00dflich solcher F\u00e4lle, in denen diese sich hinter einer Kritik an Israel verbargen. Dennoch schloss die <i>Bank f\u00fcr Sozialwirtschaft<\/i> unter dem Einfluss einer Verleumdungskampagne seitens rechter Journalisten und Organisationen 2016 das Konto der Gruppe, eine Entscheidung, die die Bank kurz darauf wieder zur\u00fccknahm.<\/p>\n<p>Der Druck auf eine deutsche Bank mit dem Ziel, das Konto einer j\u00fcdischen Organisation zu schlie\u00dfen \u2013 erstmalig seit die Bundesrepublik an die Stelle des nationalsozialistischen Staates getreten ist \u2013 hat jedoch seither keineswegs nachgelassen. K\u00fcrzlich entschloss sich die Bank in Abstimmung mit dem Beauftragten der Bundesregierung f\u00fcr j\u00fcdisches Leben und den Kampf gegen Antisemitismus, Dr. Felix Klein, eine Expertise \u00fcber die Frage einzuholen, ob die <i>J\u00fcdische Stimme<\/i> als \u201eantisemitisch einzustufen\u201c sei. Die deutsche Historikerin Dr. Juliane Wetzel \u00fcbernahm die Aufgabe jenes Gutachten in \u00dcbereinstimmung mit der hochgradig politisierten und fragw\u00fcrdigen Definition von Antisemitismus der Internationalen Allianz f\u00fcr Holocaustgedenken (IHRA) zu erstellen. Dieses IHRA-Dokument kann gef\u00e4hrlich instrumentalisiert werden, um dem israelischen Staat Immunit\u00e4t gegen Kritik an schwerwiegenden und verbreiteten Menschen- und V\u00f6lkerrechtsverletzungen zu verschaffen \u2013 Kritik, die f\u00fcr legitim und n\u00f6tig erachtet wird, wenn sie sich gegen andere L\u00e4nder richtet.<\/p>\n<p>Dieses Vorgehen ist alarmierend: Repr\u00e4sentanten des deutschen Staates, Finanzsektors und der Wissenschaft sind zusammengekommen, um gemeinsam ein Urteil dar\u00fcber zu f\u00e4llen, ob eine Gruppe von Juden und Israelis, darunter viele Nachkommen von Holocaust-\u00dcberlebenden, antisemitisch sei. Aus gutem Grund weigern sich Mitglieder der <i>J\u00fcdischen Stimme<\/i>, bei einem solchen l\u00e4cherlichen und schamlosen Unterfangen mitzuwirken.<\/p>\n<p>Als j\u00fcdische und israelische Akademiker und Intellektuelle, die dem Kampf gegen Antisemitismus und alle Formen von Rassismus verpflichtet sind, verurteilen wir die laufende Kampagne, die darauf abzielt, die <i>J\u00fcdische Stimme<\/i> und ihre Mitglieder zum Schweigen zu bringen, unabh\u00e4ngig davon, ob wir mit allen ihren Positionen \u00fcbereinstimmen oder nicht.<\/p>\n<p>Wir rufen die deutsche Zivilgesellschaft dazu auf, Antisemitismus unnachgiebig zu bek\u00e4mpfen und dabei klar zu unterscheiden zwischen Kritik am Staat Israel, so hart sie auch ausfallen mag, und Antisemitismus. Wir fordern sie weiter dazu auf, die freie Meinungs\u00e4u\u00dferung jener zu gew\u00e4hrleisten, die sich gegen die israelische Unterdr\u00fcckung der pal\u00e4stinensischen Bev\u00f6lkerung wenden und auf der Beendigung dieses Zustands bestehen.<\/p>\n<p align=\"CENTER\">Wir stehen ein f\u00fcr Menschenrechte.<\/p>\n<p align=\"CENTER\">Unsere Solidarit\u00e4t gilt der <i>J\u00fcdischen Stimme<\/i>.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Prof. <strong>Gadi Algazy<\/strong>, Historian, Tel Aviv University<\/p>\n<p>Prof. <strong>Gil Anidjar,<\/strong> Department of Religion, Department of Middle Eastern, South Asian, and African Studies, Columbia University, New York<\/p>\n<p><strong>Avigail Arnheim<\/strong>, Director of The Felicia Blumenthal Music Center Association and International Music Festival Tell Aviv<\/p>\n<p>Dr. <strong>Yuval Ayalon<\/strong>, Department of History, Philosophy and Judaic Studies, The Open University of Israel<\/p>\n<p>Dr. <strong>Tamar Amar-Dahl<\/strong>, Historian, Berlin<\/p>\n<p>Prof. <strong>Outi Bat-El<\/strong>, Department of Linguistics, Tel-Aviv University<\/p>\n<p>Dr. <strong>Shaul Bar-Haim<\/strong>, Sociology Department, University of Essex<\/p>\n<p>Dr. <strong>Moshe Behar<\/strong>, Arabic &amp; Middle Eastern Studies, School of Arts,&nbsp;Languages &amp;&nbsp;Cultures<br \/>\nThe University of Manchester<\/p>\n<p>Prof. <strong>Zvi Ben-Dor<\/strong>, Department of History, NYU<\/p>\n<p><strong>Smadar Ben-Natan<\/strong>, adv., PhD Candidate Tel-Aviv University, Visiting Scholar, UC Berkeley<\/p>\n<p>Dr. <strong>Ayelet Ben-Yishai<\/strong>, Chair, Department of English, University of Haifa<\/p>\n<p>Prof. Dr. <strong>Gabriele Bergers<\/strong>, Department of Oncology, University of Leuven<\/p>\n<p>Prof. <strong>Jerome Bourdon<\/strong>, Department of Communication, Tel Aviv University<\/p>\n<p>Prof. <strong>Daniel Boyarin<\/strong>, Taubman Professor of Talmudic Culture, UC Berkeley<\/p>\n<p>Prof. <strong>Judith Butler<\/strong>, Comperative Literature and Program for Clinical theory, UC Berkeley<\/p>\n<p>Assistant Prof. <strong>Samuel Hayim Brody<\/strong>, Religious Studies, University of Kansas<\/p>\n<p>Prof. emeritus <strong>Jos\u00e9 Brunner<\/strong>, Cohn Institute for the History and Philosophy of Science and Ideas, The Buchmann Faculty of Law, Tel Aviv University<\/p>\n<p>Prof. emeritus Dr. <strong>Micha Brumlik<\/strong>, Fritz Bauer Institut, FfM<\/p>\n<p>Prof. Rabbi <strong>Aryeh Cohen<\/strong>, American Jewish University<\/p>\n<p>Prof. emeritus <strong>Noam Chomsky<\/strong>, MIT, Laureate Professor, University of Arizona<\/p>\n<p>Prof. <strong>Yossi Dahan,&nbsp; <\/strong>Law Prof. and head of the human rights program, College of Law &amp; Business, Ramat Gan, Israel<\/p>\n<p>Prof. emerita <strong>Sidra DeKoven Ezrahi<\/strong>, Comparative Literature, Hebrew University, Jerusalem<\/p>\n<p>Prof. <strong>David Enoch<\/strong>, Department of Philosophy and Law, Hebrew University, Jerusalem<\/p>\n<p>Prof. emeritus <strong>Gideon Freudenthal<\/strong>, Cohn Institute for the History and Philosophy of Science and Ideas, Tel Aviv University<\/p>\n<p>Prof. <strong>Alon Friedman<\/strong>, MD, PhD, Denis Chair in Epilepsy Research, Department of Neuroscience and Paediatrics, Faculty of Medicine, Dalhousie University, Halifax, NS<\/p>\n<p>Prof. <strong>Katharina Galor<\/strong>, Jewish Studies, Brown University, USA<\/p>\n<p>Dr.&nbsp;<strong>Amira Gelblum<\/strong>, Historian, Open University, Israel<\/p>\n<p>Prof.<strong> Rachel Giora<\/strong>, Department of Linguistics, Tel-Aviv University<\/p>\n<p>Prof. <strong>Amos Goldberg<\/strong>, Former Chair of the Jewish History and Contemporary Jewry Department, Hebrew University, Jerusalem<\/p>\n<p>Prof. Dr.<strong>&nbsp;Alfred Grosser, <\/strong>Germany<\/p>\n<p>Associate Prof. <strong>Ran Greenstein<\/strong>, Sociology Department, University of the Witwatersrand, Johannesburg, South Africa<\/p>\n<p>Prof. <strong>Heidi Grunebaum<\/strong>, Centre for Humanities Research, University of the Western Cape,<\/p>\n<p>South Africa<\/p>\n<p>Dr. <strong>Ilana Hammerman<\/strong>, Writer and Editor, Jerusalem<\/p>\n<p>Prof. <strong>Susannah Hesche<\/strong>l, Eli Black Professor of Jewish Studies, Dartmouth College Hanover, USA<\/p>\n<p>Prof. <strong>Hanan Hever<\/strong>, Department of Comparative Literature and Jewish Studies, Yale University<\/p>\n<p>Prof. <strong>Eva Illouz<\/strong>, Department of Sociology and Anthropology, Hebrew University, Jerusalem<\/p>\n<p>Dr. <strong>Anne Karpf<\/strong>, Reader at London Metropolitan University<\/p>\n<p>Prof. <strong>Hannah Kasher<\/strong>, Department of Jewish Thought, Bar-Ilan University<\/p>\n<p>Prof. emeritus <strong>Michael Keren<\/strong>, Department of Economics, Hebrew University, Jerusalem<\/p>\n<p>Prof. <strong>Brian Klug<\/strong>, Faculty of Philosophy, University of Oxford<\/p>\n<p>Prof. <strong>Francesca Klug, <\/strong>Visiting Professor at LSE Human Rights<\/p>\n<p>Prof. <strong>Chana Kronfeld<\/strong>, Hebrew and Comparative Literature, University of California, Berkeley<\/p>\n<p><strong>Nitzan Lebovic<\/strong>, Associate Professor of History, Apter Chair of Holocaust Studies and Ethical Values, Lehigh University, PA, USA<\/p>\n<p>Prof. <strong>Gerardo Leibner<\/strong>, Historian, Tel Aviv University<\/p>\n<p>Dr. <strong>Gal Levy<\/strong>, Democracy Studies, Open University, Israel<\/p>\n<p>Dr. <strong>Andre Levy<\/strong>, Sociology and Anthropology, Ben Gurion University<\/p>\n<p><strong>Ruchama Marton<\/strong>, MD, Founder and Honorary President of Physicians for Human Rights \u2013 Israel<\/p>\n<p>Dr. <strong>Anat Matar<\/strong>, The Dept. of Philosophy, Tel Aviv University<\/p>\n<p><strong>Rela Mazali<\/strong>, Author, Independent Scholar, Activist.<\/p>\n<p>Dr. <strong>Gilad Melzer<\/strong>, Culture Studies, Beit Berl College<\/p>\n<p>Prof. emeritus <strong>Everett Mendelsohn<\/strong>, History of Science, Harvard University<\/p>\n<p>Prof. emeritus <strong>Paul Mendes-Flohr<\/strong>, Jewish Studies, Hebrew University, Jerusalem<\/p>\n<p>Prof. <strong>Isaac (Yanni) Nevo<\/strong>, Department of Philosophy, Ben Gurion University<\/p>\n<p>Dr. <strong>Amos Noy<\/strong>, Culture Studies, Jerusalem<\/p>\n<p><strong>Orly Noy<\/strong>, Writer, Journalist and Translator, Jerusalem<\/p>\n<p><strong>Atalia Omer,<\/strong> Associate Professor of Religion, Conflict and Peace Studies at the Kroc Institute for International Peace Studies at the University of Notre Dame<\/p>\n<p>Prof. <strong>Adi Ophir<\/strong>, Tel Aviv University<\/p>\n<p><strong>Maayan Padan<\/strong>, Gender Program, Ben-Gurion University<\/p>\n<p>Prof. emerita <strong>Benita Parry<\/strong>, English and comparative literature University of Warwick, UK<\/p>\n<p>Prof. <strong>Steven Robins<\/strong>, Department of Sociology and Social Anthropology, Stellenbosch University, South Africa<\/p>\n<p>Prof. <strong>Jacqueline Rose<\/strong>, Humanities and Co-Director, Birkbeck Institute for the Humanities, Birkbeck University of London<\/p>\n<p>Prof. <strong>Jonathan Rosenhead<\/strong>, Department of Management, London School of Economics<\/p>\n<p>Prof. <strong>Ishay Rosen-Zvi<\/strong>, Department of Jewish Philosophie and Talmud, Tel Aviv University<\/p>\n<p>Prof. <strong>Michael Rothberg<\/strong>, English, Comparative Literature, and Holocaust Studies, UCLA<\/p>\n<p>Dr. <strong>Sara Roy<\/strong>, Center for Middle Eastern Studies, Harvard University<\/p>\n<p>Prof. emeritus&nbsp;<strong>Donald Sassoon,&nbsp;<\/strong>Comparative European History, School of History<\/p>\n<p>Queen Mary, University of London<\/p>\n<p>Dr.<strong> Kobi Snitz, <\/strong>Department of Neurobiology, Weizmann Institut, Rehovot<\/p>\n<p>Professor <strong>Lynne Segal<\/strong>, Birkbeck College, The University of London<\/p>\n<p>Dr. <strong>Itamar Shachar<\/strong>, Marie Curie Post-doctoral Fellow, Department of Anthropology, University of Amsterdam<\/p>\n<p>Professor <strong>Avi Shlaim<\/strong>, St. Anthony College, The University of Oxford<\/p>\n<p>Dr. <strong>Marcos Silber<\/strong>, Chairman Department of Jewish History, University of Haifa<\/p>\n<p>Prof. <strong>Michael Steinberg<\/strong>, Department of History, Brown University<\/p>\n<p><strong>Lior Sternfeld<\/strong>, Assistant Professor of History and Jewish Studies, Penn State University<\/p>\n<p>Prof. <strong>Adam Sutcliffe<\/strong>, European History, Department of History, King\u2019s College London<\/p>\n<p><strong>Ilana Sumka<\/strong>, Founder, The Center for Jewish Nonviolence<\/p>\n<p>Associate Professor <strong>Moshik Temkin<\/strong>, History and Public Policy, Harvard<\/p>\n<p>Dr. <strong>Anya Topolski<\/strong>, Associate Professor Ethics and Political Philosophy, Radboud Universiteit, Nijmegen<\/p>\n<p>Dr. <strong>Nadia Valman<\/strong>, English Department, Queen Mary, University of London<\/p>\n<p>Prof. Dr. Dr. <strong>Roy Wagner<\/strong>, Department of Humanities, Social and Political Sciences, ETH Z\u00fcrich<\/p>\n<p>Dr. <strong>Elian Weizman<\/strong>, lecturer in Middle East politics, Department of Politics and International Studies, SOAS, University of London<\/p>\n<p><strong>Rebecca Vilkomerson<\/strong>, Jewish Voice for Peace, USA<\/p>\n<p>Dr. <strong>Yair Wallach<\/strong>, Israeli Studies, SOAS, University of London<\/p>\n<p>Dr. <strong>Noga Wolff<\/strong>, Political Sciences, College for Academic Studies, Or Yehuda, Israel<\/p>\n<p>Prof. <strong>Haim Yacobi<\/strong>, Development Planing Unit, University College London<\/p>\n<p>Prof. emeritus <strong>Moshe Zimmermann<\/strong>, Koebner Minerva Center for German History, Hebrew University, Jerusalem<\/p>\n<p>Prof. emeritus <strong>Moshe Zuckermann<\/strong>, Tel Aviv University<\/p>\n<p>Institutional affiliation provided for identification purposes only<\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im Gegensatz zum gesamten 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