{"id":9307,"date":"2019-04-24T20:13:35","date_gmt":"2019-04-24T20:13:35","guid":{"rendered":"http:\/\/nahost-forum-bremen.de\/?p=9307"},"modified":"2019-04-24T20:14:06","modified_gmt":"2019-04-24T20:14:06","slug":"aufruf-an-individuen-und-institutionen-in-deutschland-der-gleichsetzung-von-kritik-am-staat-israel-und-antisemitismus-ein-ende-zu-setzen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dpg-netz-bremen.de\/?p=9307","title":{"rendered":"AUFRUF AN INDIVIDUEN UND INSTITUTIONEN IN DEUTSCHLAND, DER GLEICHSETZUNG VON KRITIK AM STAAT ISRAEL UND ANTISEMITISMUS EIN ENDE ZU SETZEN"},"content":{"rendered":"<p>Wir alle sind Wissenschaftler*innen, j\u00fcdisch und nicht j\u00fcdisch, israelisch und nicht israelisch, von denen sich einige professionell mit Judaistik und dem Holocaust befassen. Mit gro\u00dfer Besorgnis beobachten wir die Zunahme des Antisemitismus weltweit und im Besonderen die Zunahme fremdenfeindlicher Stimmung und der Anzahl von Gewaltverbrechen an Juden und Muslimen in Deutschland in den letzten Jahren. Unsere bedingungslose Unterst\u00fctzung gilt dem Widerstand gegen jegliche Form von Rassismus und Fanatismus in Deutschland und anderswo.<!--more--> Dar\u00fcber hinaus beunruhigt uns eine parallele Entwicklung: Die zunehmende Tendenz, auch in Deutschland, Judentum mit Zionismus gleichzusetzen und Unterst\u00fctzer der Menschenrechte der Pal\u00e4stinenser als antisemitisch zu bezeichnen. Im Mai letzten Jahres verabschiedete das Berliner Abgeordnetenhaus eine Resolution, die die kontroverse \u201eArbeitsdefinition des Antisemitismus\u201c der Internationalen Allianz zum Holocaustgedenken (IHRA) \u00fcbernimmt und dadurch jegliche Kritik an Israel, und sogar Einw\u00e4nde gegen\u00fcber religi\u00f6ser und ethnischer Diskriminierung innerhalb Israels, als Bedrohung j\u00fcdischen Lebens betrachtet.<\/p>\n<p>Dar\u00fcber hinaus bezeichnet sie Unterst\u00fctzer der Boycott, Divestment and Sanctions (BDS) &#8211; Bewegung (Boykott, Entziehung und SanktionenBewegung) als antisemitisch. Einige von uns, die diesen Aufruf unterschrieben haben, m\u00f6gen BDS unterst\u00fctzen, w\u00e4hrend andere es nicht tun, allerdings lehnen wir alle die tr\u00fcgerische Unterstellung, BDS sei antisemisch, ab und verteidigen vehement das Recht jeglicher Privatperson oder Organisation, sie zu unterst\u00fctzen. Falsche Anschuldigungen des Antisemitismus kommen einer sch\u00e4ndlichen Verh\u00f6hnung des Holocaust gleich und dienen nur der Unterst\u00fctzung rassistischer und anti-demokratischer Entwicklungen. Gleicherma\u00dfen unterwandert die Gleichsetzung jeglicher Kritik an der Politik Israels oder auch AntiZionismus schlechthin mit Antisemitismus die lange Geschichte j\u00fcdischer Opposition gegen\u00fcber dem Zionismus und\/oder israelischen Politikern, und diese Gleichsetzung tilgt dar\u00fcber hinaus legitime Kritiken von Nicht-Juden, die keinerlei antisemitischen Bezug haben. Insbesondere spiegelt die Resolution die hartn\u00e4ckigen Bem\u00fchungen wider, jeglichen Diskurs \u00fcber die Rechte der Pal\u00e4stinenser zu delegitimieren.<\/p>\n<p>Wenige Tage nach der Verabschiedung der Resolution wurde die Freie Universit\u00e4t Berlin unter Druck gesetzt, einen Vortrag der renommierten Anthropologin Susan Slyomovics, einer j\u00fcdisch-kanadischen Wissenschaftlerin und selbst Tochter von Holocaust\u00fcberlebenden, abzusagen. Slyomovics, deren Vortrag die m\u00f6gliche Anwendung von Kompensationsmodellen auf den IsraelPal\u00e4stina-Konflikt untersuchte, wurde als unrechtm\u00e4\u00dfige Rednerin aufgrund ihrer \u00f6ffentlichen Unterst\u00fctzung der BDS-Bewegung bezeichnet. Ein weiteres beunruhigendes Beispiel ist die fortgesetzte Schikane, der die Organisation \u201eJ\u00fcdische Stimme f\u00fcr gerechten Frieden in Nahost e.V.\u201c durch die Bank f\u00fcr Sozialwirtschaft ausgesetzt ist, die das Bankkonto der Organisation in 2016-2017 schloss und dann wieder \u00f6ffnete, weil die Organisation BDS unterst\u00fctzt. Die neueste Forderung der Bank, \u201ewissenschaftlich\u201c zu beurteilen, ob die Organisation gem\u00e4\u00df der Definition der IHRA \u201eantisemitisch\u201c ist, illustriert die Folgen der mangelhaften Assoziation von Kritik an Israels Politik und Judenhass.<\/p>\n<p>Bedauerlicherweise beteiligen sich auch Akademiker an einer politischen Schikane, die sich als \u201eKampf gegen Antisemitismus\u201c tarnt und der mit ihr einhergehenden schwerwiegenden Verletzung der Meinungsfreiheit. K\u00fcrzlich sah sich die \u201eJ\u00fcdische Stimme\u201c anl\u00e4sslich der Verleihung des G\u00f6ttinger Friedenspreises 2019 einer Verleumdungskampagne ausgesetzt. Gegner riefen dazu auf, der Organisation den Preis wegen ihrer Unterst\u00fctzung der BDS-Bewegung zu entziehen und sch\u00fcrten damit emp\u00f6rende Bezichtigungen, die an Nazi-Konspirationen erinnern. Wieder einmal bewerten deutsche Politiker authentisches \u201eJ\u00fcdischsein\u201c. Wieder einmal wird interne j\u00fcdische Politik kontrolliert und \u00fcberwacht.<\/p>\n<p>Zu guter Letzt wurden drei BDS-Aktivisten wegen der St\u00f6rung eines Vortrags des ehemaligen Knesset-Mitglieds Aliza Lavie im Juni 2017 an der Humboldt Universit\u00e4t vor ein Berliner Strafgericht geladen. Die deutsche Presse \u00fcbernahm Lavies Propaganda unverz\u00fcglich und sch\u00e4tzten den Vorfall f\u00e4lschlicherweise als antisemitischen Angriff ein.\u00a0 Die Klagen gegen die Aktivisten wegen Hausfriedensbruchs sind unangemessen und beispiellos unverh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig, da die Veranstaltung \u00f6ffentlich war und der einzige Teilnehmer, der k\u00f6rperlich angegriffen wurde, einer der Aktivisten war und eine\/n politische\/n Redner*in zu unterbrechen als angemessene Protestaktion in jeglicher demokratischen \u00d6ffentlichkeit betrachtet werden sollte.<\/p>\n<p>Diese Strafverfolgung kann man nur im Zusammenhang mit der wachsenden Einschr\u00e4nkung der freien Meinungs\u00e4u\u00dferung verstehen, wenn es die Kritik an Israel betrifft und angesichts der unertr\u00e4glichen Leichtigkeit, mit der Boykott-Unterst\u00fctzer als Antisemiten bezeichnet werden. Keine dieser Klagen bringt den dringlichen Kampf gegen Antisemitismus voran. Au\u00dferdem f\u00f6rdern diese F\u00e4lle die rechteste israelische Regierung in der Geschichte und werden von derselben gef\u00f6rdert. Dies ist eine Regierung, die Pal\u00e4stinensern und anderen Minderheiten ihre individuellen und kollektiven Grundrechte verweigert und deren Premierminister k\u00fcrzlich rassistischen, frauenfeindlichen und homophoben Extremisten seine Unterst\u00fctzung hat zukommen lassen. Wir begreifen nicht, wie die Unterst\u00fctzung derartiger politischer Kr\u00e4fte den Kampf gegen Antisemitismus f\u00f6rdert und mit dem Bekenntnis Deutschlands nach dem<br \/>\nZweiten Weltkrieg \u00fcbereinstimmt, sich den Werten der Menschenrechte zu verpflichten und jeglichen Rassismus zu bek\u00e4mpfen.<\/p>\n<p>Die Gleichsetzung von Judenfeindlichkeit mit berechtigter Kritik an israelischen Politikern und gewaltlosem Widerstand gegen die Besatzung und die Unterdr\u00fcckung des pal\u00e4stinensischen Volkes f\u00fchrt dazu, dass die ernsthaften Probleme, mit denen wir uns heute konfrontiert sehen, ignoriert werden.<\/p>\n<p>Diese Gleichsetzung f\u00fchrt faktisch dazu, zivilgesellschaftliche Organisationen anzugreifen und j\u00fcdische Individuen aufgrund ihrer politischen \u00dcberzeugungen zu verleumden, anstatt Mittel zur antirassistische Erziehung bereitzustellen und wirksame Ma\u00dfnahmen gegen antisemitische Straft\u00e4ter zu ergreifen. Au\u00dferdem verschleiert diese Gleichsetzung berechtigte Kritik an Menschenrechtsverletzungen durch Israel, unterminiert den pal\u00e4stinensischen Kampf f\u00fcr Freiheit und Gleichheit und diskriminiert die pal\u00e4stinensische Gemeinde in Deutschland, indem sie pal\u00e4stinensischen Menschen daran hindert, ihre Meinung, ihre Trauer und ihr Leid frei zu \u00e4u\u00dfern. Angesichts der Zunahme von Antisemitismus und rassistisch motivierten Straftaten in Deutschland und dem Anstieg israelischer Gewalt gegen\u00fcber Pal\u00e4stinensern, bitten wir deutsche Beh\u00f6rden, Medien und schulische und akademische Fachkr\u00e4fte und Einrichtungen dringend, verantwortungsvoll zu handeln und der manipulativen und gef\u00e4hrlichen Gleichsetzung von Kritik am Staat Israel und Antisemitismus ein Ende zu setzen. Wir m\u00fcssen echten Antisemitismus und jede Form von Rassismus bek\u00e4mpfen ohne rassistischen Interessen in die H\u00e4nde zu spielen. Wir m\u00fcssen freie Meinungs\u00e4u\u00dferung und demokratische R\u00e4ume sch\u00fctzen, anstatt diejenigen zu bedrohen und zum Schweigen zu bringen, die ihre politischen \u00dcberzeugungen gewaltlos zum Ausdruck bringen.<\/p>\n<p><strong>Unterzeichner:<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>Dr. Abed Kanaaneh, Institut f\u00fcr Nahoststudien und Islamwissenschaft, Ruhr-Universit\u00e4t Bochum<\/li>\n<li>Prof. Alon Confino, Geschichte und Judaistik,<\/li>\n<li>Pen Tishkach Chair of Holocaust Studies, Director of The Institute for Holocaust, Genocide, and Memory Studies, University of Massachusetts, Amherst<\/li>\n<li>Prof. Amos Goldberg, Fachbereich J\u00fcdische Geschichte und Zeitgen\u00f6ssisches Judentum, The Hebrew University of Jerusalem<\/li>\n<li>Dr. Anat Matar, Fachbereich Philosophie, Tel Aviv University<\/li>\n<li>Prof. Ann L. Stoler, Willy Brandt Distinguished University Professorin f\u00fcr Anthropologie und Geschichte, The New School for Social Research<\/li>\n<li>Dr. Anna-Esther Younes, Fachbereich Soziologie, University of Amsterdam<\/li>\n<li>Dr. Anne-Marie Debban\u00e9, Fachbereich Geographie, San Diego State University<\/li>\n<li>Dr. Barak Kalir, Fachbereich Anthropologie, University of Amsterdam<\/li>\n<li>Prof. Carole H Browner, Anthropologie und Gender Studies, University of California, Los Angeles<\/li>\n<li>Prof. (emeritus) Chaim Gans, The Buchmann Faculty of Law, Tel Aviv University<\/li>\n<li>Prof. (emeritus) Charles Whitney, Fachbereich Anglistik, University of Nevada, Las Vegas<\/li>\n<li>Prof. Chris Tilly, Luskin School of Public Affairs, University of California, Los Angeles<\/li>\n<li>Dr. Claudio Fogu, Fachbereich Franz\u00f6sisch und Italienisch, University of California Santa Barbara<\/li>\n<li>Dr. Dana Olmert, Fachbereich Literaturwissenschaften, Tel Aviv University<\/li>\n<li>Prof. Dana Ron, Informatik, Tel Aviv University<\/li>\n<li>Prof. David Enoch, Juristische Fakult\u00e4t und Philosophische Fakult\u00e4t, The Hebrew University of Jerusalem<\/li>\n<li>Prof. David Harel, Informatik, The Weizmann Institute of Science, Vice President of the Israel Academy of Sciences and Humanities<\/li>\n<li>Prof. David Palumbo-Liu, Louise Hewlett Nixon Professor der Vergleichende Literaturwissenschaft, Fachbereich Vergleichende Literaturwissenschaft, Stanford University<\/li>\n<li>Prof. David Simpson, Fachbereich Anglistik, University of California, Davis<\/li>\n<li>Prof. Deborah Dwork, Rose E115Holocaust-Geschichte und Gr\u00fcndungsdirektorin des Strassler Center f\u00fcr Holocaust- und Genozid-Wissenschaften, Clark University<\/li>\n<li>Dr. Devra Anne Weber, Fachbereich Geschichte, University of California, Riverside<\/li>\n<li>Dr. Dmitry Shumsky, Fachbereich J\u00fcdische Geschichte und Zeitgen\u00f6ssisches Judentum, Director of the Cherrick Center for the study of Zionism, the Yishuv and the State of Israel, The Hebrew University of Jerusalem<\/li>\n<li>Dr. E. Natalie Rothman, Fachbereich Geschichts- und Kulturwissenschaften, University of Toronto Scarborough<\/li>\n<li>Dr. Erella Grassiani, Fachbereich Anthropologie, University of Amsterdam<\/li>\n<li>Prof. Eva Illouz, Fachbereich Sozialwissenschaften und Anthropologie, The Hebrew University Jerusalem, The European Centre for Sociology and Political Science, Paris<\/li>\n<li>Dr. Eyal Nir, Fachbereich Chemie, Ben-Gurion University of the Negev Fran\u00e7oise Verg\u00e8s, Freier Wissenschaflerin, Politikwissenschaftlerin, antirassistische und dekolonialistische Feministin<\/li>\n<li>Prof. Gadi Algazi, Institut f\u00fcr Geschichte, Tel Aviv University<\/li>\n<li>Prof. (emeritus) Gideon Freudenthal, The Cohn Institute for the History and Philosophy of Science and Ideas, Tel Aviv University<\/li>\n<li>Dr. Halleli Pinson, Fachbereich Erziehung, Ben-Gurion University of the Negev<\/li>\n<li>Prof. (emerita) Hanan J. Kisch, Fachbereich Geologie und Umweltwissenschaften, BenGurion University of the Negev<\/li>\n<li>Dr. Hannah Safran, Feminist Research Center, Haifa<\/li>\n<li>Prof. Hatem Bazian, Asiatisch-Amerikanische und Asiatische Diaspora Studien und Fachbeeich Nahostwissenschaften, Direktor des Islamophobia Research and Documentation Project (IRDP) Near Eastern Studies, University of California, Berkeley<\/li>\n<li>Dr. Hila Amit, Freie Wissenschaftlerin<\/li>\n<li>Dr. Hilla Dayan, Sozialwissenschaften, Amsterdam University College<\/li>\n<li>Dr. Idan Landau, Fachbereich fremdsprachige Literatur und Linguistik, Ben-Gurion University of the Negev<\/li>\n<li>Dr. Inna Michaeli, Freie Wissenschaftlerin and Aktivistin Prof. (emeritus) Ismail K. Poonawala, Arabistik und Islamwissenschaften, University of California, Los Angeles<\/li>\n<li>Prof. Isaac (Yanni) Nevo, Fachbereich Philosophie, Ben-Gurion University of the Negev<\/li>\n<li>Dr. Itamar Shachar, Marie Curie postdoctoral fellow, Fachbereich Anthropologie, University of Amsterdam<\/li>\n<li>Dr. Itay Snir, Politische Philosophie, Tel Aviv University, Ben-Gurion<br \/>\nUniversity of the Negev, The Open University of Israel<\/li>\n<li>Prof. (emeritus) Ivan Huber, Biologie, Fairleigh Dickinson University<\/li>\n<li>Prof. (emeritus) Ivar Ekeland, ehemaliger Pr\u00e4sident der Universit\u00e4t Paris-Dauphine<\/li>\n<li>Prof. (emerita) Joan W. Scott, Professor Emerita, Schule der Sozialwissenschaften, Institute for Advanced Study, Princeton<\/li>\n<li>Joelle Marelli, Freie Wissenschaftlerin, \u00dcbersetzerin und Schriftstellerin<\/li>\n<li>Prof. (emeritus) Jos\u00e9 Brunner, The Buchmann Faculty of Law (Rechtswissenschaften) und The Cohn Institute for the History and Philosophy of Science and Ideas, Tel Aviv University<\/li>\n<li>Prof. Joseph Levine, Fachbereich Philosophie, University of Massachusetts, Amherst<\/li>\n<li>Prof. Judith Butler, Maxine Elliot Professorin der Komparatistik und Rhetorik, University of California, Berkeley<\/li>\n<li>Prof. Kobi Peterzil, Fachbereich Mathematik, University of Haifa<\/li>\n<li>Dr. Layal Ftouni, Fachbereich Medien- und Kulturwissenschaften \u2013 Gender Studies, Utrecht University<\/li>\n<li>Prof. Lev Grinberg, Fachbereich Sozialwissenschaften und Anthropologie, Ben Gurion University<\/li>\n<li>Dr. Lin Chalozin-Dovrat, The Cohn Institute f\u00fcr Wissenschafts- und Philosophie-Geschichte und Minerva-Zentrum f\u00fcr Geisteswissenschaften, Tel Aviv University<\/li>\n<li>Prof. (emerita) Lisa Rofel, Fachbereich Anthropologie, Co-Director, Center for Emerging Worlds, University of California, Santa Cruz<\/li>\n<li>Dr. Lisa Stampnitzky, Fachbereich Politikwissenschaften, University of Sheffield Prof. Louise Bethlehem, Anglistik und Kulturwissenschaften, The Hebrew University of Jerusalem<\/li>\n<li>Dr. Luis-Manuel Garcia, Ethnomusikologie und Popul\u00e4rmusikwissenschaften, University of Birmingham<\/li>\n<li>Prof. (emerita) Manzar Foroohar, Fachbereich Geschichte, California Polytechnic State University Prof. (emerita) Margaret Ferguson, Fachbereich Anglistik, University of California, Davis<\/li>\n<li>Prof. Mark LeVine, Geschichte, Religionswissenschaften und globale Nahoststudien, School of Humanities, University of California Irvine<\/li>\n<li>Dr. Melanie Richter-Montpetit, Fachbereich Internationale Beziehungen, University of Sussex<\/li>\n<li>Prof. Michael Keren, Fachbereich Wirtschaftswissenschaften, The Hebrew University of Jerusalem<\/li>\n<li>Prof. (emeritus) Micah Leshem, Fachbereich Psychologie, University of Haifa<\/li>\n<li>Prof. (emeritus) Moshe Zimmermann, Richard Koebner Minerva Center f\u00fcr Deutsche Geschichte, The Hebrew University of Jerusalem<\/li>\n<li>Prof. (emeritus) Moshe Zuckermann, The Cohn Institute for the History and Philosophy of Science and Ideas, Tel Aviv University<\/li>\n<li>Prof. Nacira Gu\u00e9nif, Sozialwissenschaften, University Paris 8 Vincennes &#8211; Saint-Denis<\/li>\n<li>Prof. Nadje Al-Ali, Robert Family Professor der Nahost- Studien, The Watson Institute for International and Public Affairs and the Department of Anthropology, Brown University<\/li>\n<li>Prof. (emerita) Nancy Gallagher, Fachbereich Feminismus-Studien und Fachbereich Geschichte, Professur f\u00fcr Nahoststudien: Moderne Nahost- und Nordafrika-Geschichte, University of California, Santa Barbara<\/li>\n<li>Dr. Nitzan Lebovic, Apter Lehrstuhl der Holocaust Forschung und Ethische Werte, Lehigh University<\/li>\n<li>Dr. Noa Roei, Literarische und Kulturwissenschaftliche Analyse, University of Amsterdam<\/li>\n<li>Dr. Noga Wolff, Politikwissenschaften, The College for Academic Studies in Or Yehuda<\/li>\n<li>Prof. Oded Goldreich, Informatik, Weizmann Institute of Science<\/li>\n<li>Dr. Oded Na&#8217;aman, Martin Buber Society of Fellows der Geistes- und Sozialwissenschaften, The Hebrew University of Jerusalem<\/li>\n<li>Prof. Paola Bacchetta, Fachbereich Gender- und Frauen- Studien, University of California, Berkeley<\/li>\n<li>Prof. (emeritus) Paul Mendes-Flohr, Dorothy Grant Maclear Professor der Modernen J\u00fcdischen Geschichte und Geisteswissenschaft, Fachbereich Geschichtswissenschaft, The University of Chicago Divinity School<\/li>\n<li>Dr. Peter E Jones, Fachbereich Geisteswissenschaften, Sheffield Hallam University<\/li>\n<li>Prof. Rabab Abdulhadi, Studien der arabischen und muslimischen Ethnien und Diasporen (AMED), San Francisco State University<\/li>\n<li>Prof. Regina F. Bendix, Institut f\u00fcr Kulturanthropologie\/Europ\u00e4ische Ethnologie, GeorgAugust-Universit\u00e4t G\u00f6ttingen<\/li>\n<li>Prof. Rei Terada, Fachbereich Komparatistik, University of California, Irvine Rela Mazali, Freie Wissenschaftlerin, Schriftstellerin and Aktivistin Revital Madar, Kulturwissenschaftliches Programm, The Hebrew University of Jerusalem<\/li>\n<li>Prof.\u00a0 (emeritus) Richard Falk, Albert G. Milbank Professor f\u00fcr Internationales Recht und Rechtspraxis, The Department of Politics, Princeton University<\/li>\n<li>Dr. Roi Livne, Fachbereich Sozialwissenschaften, University of Michigan<\/li>\n<li>Dr. Ronnen Ben-Arie, Architektur und Urbanistik, The Technion and Haifa University<\/li>\n<li>Prof. Rush Rehm, Fachbereich Altertumsforschung, Stanford University<\/li>\n<li>Prof. Ruth HaCohen, Artur Rubinstein Professor der Musikwissenschaften, The Hebrew University of Jerusalem<\/li>\n<li>Dr. Agsous Sadia, The French Research Centre in Jerusalem<\/li>\n<li>Dr. Sang Hea Kil, Fachbereich Rechtswissenschaften , San Jos\u00e9 State University<\/li>\n<li>Dr. Shakhar Rahav, Fachbereich Asienstudien, University of Haifa<\/li>\n<li>Prof. Dr. Shani Tzoref, School of Jewish Theology, Professur f\u00fcr Hebr\u00e4ische Bibel und Bibelexegese, University of Potsdam<\/li>\n<li>Dr. Shir Hever, Politikwissenschaften, Freie Univers\u00e4t Berlin<\/li>\n<li>Prof. (emerita) Sidra DeKoven Ezrahi, Fachbereich allgemeine und komparatistische Literaturwissenschaften, The Hebrew University of Jerusalem Prof. (emerita) Sonia Dayan-Herzbrun, Sozialwissenschaften, University Paris Diderot-Paris 7<\/li>\n<li>Prof. Susan Slyomovics, Fachbereich Anthropologie, University of California, Los Angeles<\/li>\n<li>Dr. Susan Wright, Politikwissenschaften, University of California Santa Cruz<\/li>\n<li>Dr. Tal Shuval, Fachbereich Geschichte, Philosophie und Judaistik, The Open University of Israel<\/li>\n<li>Prof. (emeritus) Talal Asad, Anthropologie, Graduate Center, City University of New York Prof. Tamar Rapoport, The Paul Baerwald School der Sozialarbeit und Sozialhilfe, The Hebrew University of Jerusalem<\/li>\n<li>Prof. Tamir Sorek, Sozialwissenschaften und Judaistik, University of Florida<\/li>\n<li>Dr. Tom Pessah, Freie Wissenschaftler und Aktivist Prof. (emeritus) Tommy Dreyfus, Mathematische Bildung, P\u00e4dagogische Hochscule, Tel Aviv University Prof. (emerita) Vered Kraus, Fachbereich Sozialwissenschaften, University of Haifa Prof. Vida Samiian (emerita), Fachbereich Linguistik und ehemaliger Dekan des College of Arts and Humanities, California State University, Fresno<\/li>\n<li>Prof. Walid Afifi, Lehrstuhl f\u00fcr Kommunikationswissenschaft, University of California, Santa Barbara<\/li>\n<li>Prof. Yaakov Oshman, Fachbereich Luft- und Raumfahrttechnik, Technion &#8211; Israel Institute of Technology<\/li>\n<li>Yaara Benger Alaluf, Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Max-Planck-Institut f\u00fcr Bildungsforschung, Berlin<\/li>\n<li>Dr. Yael Berda, Fachbereich of Sociologie und Anthropologie, The Hebrew University of Jerusalem<\/li>\n<li>Dr. Yael Politi, Max Planck Institut f\u00fcr Kolloid- und Grenzfl\u00e4chenforschung, Potsdam<\/li>\n<li>Dr. Yali Hashash, Haifa Feminist Research Center, Frauen- und Gender-Studies Programm und The Oral History Laboratory: Lebensgeschichten unter Unterdr\u00fcckung an der Zvi Yavetz School of Historical Studies, Tel Aviv University<\/li>\n<li>Dr. Yehoshua Mathias, Bildungsgeschichte, The Hebrew University of Jerusalem<\/li>\n<li>Prof. (emeritus) Yonathan (Jon) Anson, Lehrstuhl f\u00fcr Soziale Arbeit, Ben Gurion University of the Negev<\/li>\n<li>Dr. Yuval Eylon, Fachbereich f\u00fcr Geschichte, Philosophie und Judaistik, The Open University of Israel<\/li>\n<li>Dr. Yuval Yonay, Fachbereich Soziologie, University of Haifa<\/li>\n<li>Prof. Zayn Kassam, John Knox McLean Professor der Religionswissenschaft, Pomona College<\/li>\n<li>Dr. Zvi Bekerman, The Seymour Fox School of Education, The Melton Centre for Jewish Education.<\/li>\n<\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wir alle sind Wissenschaftler*innen, j\u00fcdisch und nicht j\u00fcdisch, israelisch und nicht israelisch, von denen sich einige professionell mit Judaistik und dem Holocaust befassen. 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