

Tausende Paar Schuhe = Tausende Opfer. Die Palästinensische Gemeinde Bremen und Umgebung e.v. ruft auf zu einer Protestaktion auf dem Marktplatz Bremen.
05.09.2026
14 Uhr
PGB Palästinensische Gemeinde Bremen und Umgebung e.V.
Um das Ausmaß dieses Verlustes zumindest ansatzweise sichtbar zu machen, werden tausene Schuhe auf dem Bremer Marktplatz ausgestellt. Jeder Schuh steht symbolisch für ein ausgelöschtes Leben und für einen Menschen, der fehlt. Die Aktion wird begleitet von Reden, Gedichten und weiteren Beiträgen.
Aktuelle infos auf dem instagram-Kanal der PGB
Einladung zu einem Vortrag mit anschließender Diskussion
Die Folgen des genozidalen Krieges für Frauen und Mädchen in Gaza
Dr. Martha Tonsern
am: Dienstag, den 8. September 2026,
um: 18.00 Uhr
per: ZOOM
Der genozidale Krieg im Gazastreifen hat eine humanitäre Krise von beispiellosem Ausmaß und Umfang ausgelöst. Mindestens 38.000 Frauen und Mädchen wurden laut UN Women zwischen Oktober 2023 und Dezember 2025 in Gaza getötet, 11.000 Frauen und Mädchen erlitten Verletzungen, die zu lebenslangen Behinderungen führen. Diejenigen, die (bisher) überlebt haben, kämpfen täglich mit dem Verlust von Angehörigen, psychischem Trauma, Hunger, fehlendem Trinkwasser, wiederholten Vertreibungen, Bombardierungen und dem Zusammenbruch des Gesundheitssystems. Das Familienleben in Gaza wurde dadurch grundlegend verändert, zehntausende Haushalte werden mittlerweile von Frauen geführt.
Wie überleben Frauen in Gaza heute und wie sieht ihre (Über-)Lebensrealität aus? Inwiefern erhöhen die vorherrschenden Bedingungen ihre Vulnerabilität als Frauen? Martha Tonsern, geboren 1983 in Graz, mehrjähriger Aufenthalt in Palästina (Ostjerusalem und Westjordanland), promovierte über das Thema „Palästinensische Frauen zwischen Besatzung und Patriarchat“, seit 2015 an der Vertretung des Staates Palästina in Österreich, verantwortlich für die regelmäßigen Aussendungen mit Artikeln u. empathischen Aussagen. Hier der link zur ZOOM-Teilnahme:
Mit dieser Adresse kommt man direkt in den Konferenzraum:
https://zoom.us/j/5210573179?pwd=NDNzQUs3NmkzaExRSUlHTWpGb0hldz09
Die Nummer für den Konferenzraum (Meeting ID) ist 5210573179
Das Passwort ist: 1Y6x29 (Groß- und Kleinschreibung beachten!)


Einladung Zoom-Vortrag mit Diskussion mit Nahostreferent Christopher Resch
„Reporter ohne Grenzen“
Mittwoch, den 16. September 2026
um 19.30 Uhr
Anmeldung nicht erforderlich
Die NGO „Reporter ohne Grenzen“ analysiert seit Jahren die Pressefreiheit weltweit und unterstützt JournalistInnen und FotografInnen. Wir freuen uns, dass der RSF – Nahostreferent Christopher Resch uns für den auf der DPG-Jahrestagung ausgefallenen Vortrag für ein Zoom- Gespräch zur Verfügung steht.
Christopher Resch wird die Arbeit von Reporter ohne Grenzen vorstellen, über die schwierige Lage in Gaza berichten und auch die Situation der deutschen Presse in Bezug auf die Nahostberichterstattung analysieren. Die DPG unterstützt RSF seit Jahren und wir freuen uns deshalb besonders auf den Vortrag.
Christopher Resch ist seit 2021 Pressereferent im Berliner Team der internationalen Menschenrechtsorganisation Reporter ohne Grenzen (RSF) mit Fokus auf den Nahen Osten (MENA) und Südosteuropa. Er hat in Leipzig und Istanbul Journalistik und Arabistik studiert und anschließend für das Goethe-Institut in Ägypten und Saudi-Arabien gearbeitet. Er ist Herausgeber des Sammelbands „Medienfreiheit in Ägypten“ (von Halem Verlag, 2015). Vor seiner Tätigkeit für RSF war er seit 2014 für taz, Deutsche Welle, Deutschlandfunk und weitere Medien als freier Journalist zu MENA-Themen tätig. Seit 2018 arbeitete er zudem als freier Referent im Themenfeld Islam und Geflüchtete.
Beitreten Zoom Meeting
https://us06web.zoom.us/j/83016296259?pwd=DkC24yKC1sNhhUhTwBIhZYJBg4cxCB.1
Meeting-ID: 830 1629 6259
Kenncode: 016447
Die Marxistische Abendschule Bremen (MASCH) lädt ein:
Freitag, 18. September 2026, 19:00 Uhr
Gerhard Hanloser, Berlin
„Linker Antisemitismus“ – Zur Kritik eines Kampfbegriffs
Die Behauptung, es gäbe einen gefährlichen »linken Antisemitismus«, erfuhr nach dem 7. Oktober eine drastische Verschärfung. Was bislang noch ein Diskurs war, der mit Konstruktionen, Unterstellungen und Lügen operierte, wurde verpolizeilicht. Der Vorwurf zielt auf antiimperialistisch, antikolonial oder menschenrechtlich eingestellte Linke. Wer die deutsche Staatsräson nicht teilt und andere Lehren aus NS-Geschichte, vergangener Verfolgungspraxis und Völkermord zieht, sieht sich moralischer Verdammung, zuweilen Verfolgung, ausgesetzt. Die nach wie vor höchst notwendige Kritik des Antisemitismus muss sich ebenfalls diesem demagogischen »Anti-Antisemitismus« widmen.
Gerhard Hanloser, Jahrgang 1972, ist Soziologe und Pädagoge. Sein Schwerpunkt ist die Geschichte der bundesrepublikanischen und deutschen Linken sowie die Geschichte des Antisemitismus. Bei Mandelbaum hat er die Bände „Linker Antisemitismus?“ (2026) und „Identität & Politik. Kritisches zu linken Positionierungen“ (2022) herausgegeben. Er lebt und arbeitet als Lehrer und Publizist in Berlin.
Ort: Villa Ichon, Goetheplatz 4
Die Palästinensische Gemeinde Bremen und Umgebung e.V. ruft auf zu einer großen Kundgebung am Tag der Deutschen Einheit.
Wann? am 3. Oktober 2026 um 15 Uhr
Wo? Vor dem Hauptbahnhof
Internationaler Aktionstag für Palästina
NO PEACE ON STOLEN LAND
Am 10. Oktober 2026 gehen wir gemeinsam auf die Straße – für die Befreiung Palästinas und für ein Ende der deutschen Komplizenschaft im seit drei Jahre andauernden Genozid an den Palästinser*innen in Gaza.
Wir fordern:
- Sofortiges Ende der deutschen Unterstützung für den israelischen Genozid, Apartheid und Besatzung
- Konsequente Beachtung des Völkerrechts und Unterstützung internationaler juristischer Maßnahmen
- Entkriminalisierung der Palästina-Solidarität – Schutz palästinensischer Stimmen, Symbole und Proteste
- Freiheit, Gerechtigkeit und gleiche Rechte für Palästinenser*innen
Veranstalter: United4Palestine; 10.10.26, 15.00 Uhr; Brandenburger Tor
GAZA TRIBUNAL BERLIN 2026
Juristische Plattform für Widerstand gegen die deutsche Beteiligung am Genozid in Gaza
24. Oktober 2026, Berlin
Im Anschluss an das “Gaza Tribunal Berlin 2025” wird die Initiative “Deutsche JuristInnen für das Völkerrecht” am Tag der Vereinten Nationen, Samstag den 24.10.2026 erneut eine Konferenz zur deutschen Mitveranwortung für den Genozid in Gaza ausrichten. Dabei sollen die diversen Rechtsverletzungen Deutschlands im Kontext des Genozids in Gaza juristisch beleuchtet sowie rechtliche Gegenmaßnahmen eingeleitet werden.
Die Veranstaltung richtet sich an:
JuristInnen
EntscheidungsträgerInnen
AktivistInnen
Medienschaffende
und die interessierte Öffentlichkeit.
Sie wollen bei der Konferenz mitwirken? Präsenzplätze sind begrenzt. Sichern Sie sich einen Präsenzplatz über Eventbrite unter Angaben zu Ihrer Person und Motivation der Teilnahme. Bitte unterstützen Sie unsere Arbeit mit einer Spende zur unabhängigen Ausrichtung der Veranstaltung.
Weitere Infos auf dieser Webseite
Zur Anmeldung via Eventbrite hier
Der Link zum Livestream wird im Vorfeld der Veranstaltung auf der Webseite bekanntgegeben.

Es wird der Rechenschaftsbericht über die Mittäterschaft der Universität Bremen vorgestellt.
Francesca Albanese wird am 9. Dezember 2026 nach Bremen kommen. Nach der Preisverleihung „Internationaler Menschenrechtspreis“ von Amnesty International in Paris wird sie an drei Terminen in Deutschland sein.
Weitere Informationen folgen.
PALMYRA VERLAG
Einladung zu einem besonderen Vortrag mit anschließender Diskussion
Es ist uns gelungen, eine der weltweit bekanntesten Expertinnen und Kämpferinnen für die Rechte der Palästinenser nach Bremen zu holen.
Francesca Albanese
- am: Mittwoch, den 9. Dezember 2026,
- um: 19.00 Uhr
- im: Gebäude der Islamischen Föderation Sonneberger Straße 18, 28329 Bremen
Auch aus anderen Stadtteilen mit ÖPNV in der Vahr gut erreichbar: Linie 1 Straßenbahn 2 und Bus 21 Haltestelle Polizeipräsidium
Auf Einladung des PALMYRA VERLAGs aus Heidelberg kommt Francesca Albanese im Dezember zu drei Veranstaltungen nach Deutschland. Zusammen mit dem Palmyra Verlag laden die Deutsch-Palästinensische Gesellschaft Bremen e.V. und die Palästinensische Gemeinde Bremen und Umgebung e.V. zu diesem besonderen Vortragsabend ein. Gefördert von der Deutsch-Palästinensischen Gesellschaft e.V. auf Bundesebene und unterstützt von weiteren Organisationen.
Francesca Albanese bezieht immer wieder klare und eindeutige Positionen für die Verteidigung der Menschenrechte – und wird nicht zuletzt deswegen immer wieder scharf angegriffen. Auch in Deutschland gab es 2025 in Berlin heftige Proteste, weshalb die Veranstaltung mit ihr kurzfristig in eine andere Location verlegt werden musste.
Sie erhielt 2023 den International Stefano-Chiarini Preis in Anerkennung ihrer Arbeit über Palästina; der spanische Ministerpräsident Pedro Sanchez verlieh ihr im Mai 2026 das Komturkreuz des Zivilverdienstordens.
Francesca Albanese kommt zu drei Veranstaltungen nach Deutschland, um mit dem Palmyra Verlag die deutsche Übersetzung ihres schon in mehreren Sprachen erschienenes Buch („Wenn die Welt schläft – Geschichten, Stimmen und Wunden Palästinas“), zu präsentieren. Ihre Stationen sind Heidelberg (8.12.), Bremen (9.12.) und Berlin (10.12.), wo Julia Duchow, Generalsekretärin der deutschen Sektion von Amnesty International, ein Grußwort sprechen wird.
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Für die Veranstaltung in Bremen sind Anmeldungen sind erforderlich bei: dr.griesche@gmx.de und/oder bei: marlieshundt@web.de
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Der Einlaß beginnt um 18.15 Uhr.
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Es wird kein Eintritt erhoben, aber auf Grund der erheblichen Kosten werden Spenden im Saal gesammelt.
Francesca Albanese wurde 1977 in Ariano (Kampanien) geboren. Sie studierte in Pisa und London Jura mit dem Schwerpunkt Menschenrechte. Anschließend war sie u.a. Mitbegründerin des Global Network on the Question of Palestine. Zusammen mit Lex Takkenberg veröffentlichte sie 2020 das Buch Palestinian Refugees in International Law. Als Menschenrechtsexpertin arbeitete sie viele Jahre für die Vereinten Nationen, so für den Hohen Kommissar für Menschenrechte und das UN-Hilfswerk für Palästina-Flüchtlinge im Nahen Osten (UNRWA). Als erste Frau in diesem Amt wurde sie 2022 UN-Sonderberichterstatterin für die besetzten palästinensischen Gebiete. 2025 verlängerte der UN-Menschenrechtsrat diese Amtszeit bis 2028. Im März 2024 legte Albanese ihren Bericht Anatomie eines Völkermords vor, in dem sie Israels Vergehen im Gazakrieg als Genozid bezeichnete. Sie lebte einige Jahre in Jerusalem. Sie legt offen, was im Schatten der globalen Gleichgültigkeit in Palästina wirklich geschieht.
Veranstaltet von: Palmyra Verlag Heidelberg, Deutsch-Palästinensische Gesellschaft Bremen e.V., Palästinensische Gemeinde in Bremen und Umgebung e.V.; gefördert von der Deutsch-Palästinensischen Gesellschaft e.V, und unterstützt von: Amnesty International, Bremer Friedensforum, aufstehen Bremen, DFK-VK, Freidenker, Nachdenken in Bremen, AK-Nahost Bremen
Wir freuen uns über eine Spende auf: DPG; IBAN DE48 2505 0000 1012 5540 03. Wir unterstützen in Gaza die Verteilung von Nahrungsmitteln, Wasser und anderen Dingen besonders für Kinder – und zwar ohne Abzug irgendwelcher Nebenkosten. Wir senden ab 50 Euro absetzbare Spendenquittungen zu! Bitte Verwendungszweck, Namen und Adresse für die Belege angeben. Unsere Aktivitäten sind mit Fotos und Filmen belegt und werden Spendern nur intern gezeigt – zum Schutz der Verteiler vor Ort und der Spenderinnen und Spender!
(ViSdP.: Dr. Detlef Griesche, dr.griesche@gmx.de – phone: 01573- 8759634)



