Francesca Albanese: „A Truth Under the Rubble“ („Eine Wahrheit unter den Trümmern“)

In diesem schwierigen und schonungslosen Gespräch diskutieren Jehan Alfarra und Ahmed Alnaouq von „Palestine Deep Dive“ gemeinsam mit Francesca Albanese, der UN-Sonderberichterstatterin für die besetzten palästinensischen Gebiete, und Eyal Weizman, dem Gründer von „Forensic Architecture“, über die Zerstörung des Gazastreifens, das zum Schweigen Bringen palästinensischer Journalisten und den schwierigen Kampf, die Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen.

„Die globale Ordnung im Wandel: Kriegsrisiken und Grundlagen des Friedens“

Heiko Gottschall, Assistent von Michael von der Schulenburg (MEP), machte uns auf diese wichtige Konferenz in Istanbul und die Berichterstattung darüber auf den NachDenkSeiten aufmerksam. Auf Einladung der European Transcontinental Initiative (ETI) und ihrer türkischen Partner kamen Wissenschaftler, Diplomaten, Sicherheitsexperten und Publizisten aus zahlreichen Ländern zusammen. Unter ihnen Ulrike Guérot, Hauke Ritz, Richard Sakwa, Glenn Diesen, Anatol Lieven, Pascal Lottaz und Michael von der Schulenburg.

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„Deutschlands Schweigen ist unanständig.“ Philippe Sands rechnet mit Deutschlands Israelpolitik ab

Der Friedenspreis des Deutschen Buchhandels wurde zum politischen Tribunal: In der Frankfurter Paulskirche kritisierte der Völkerrechtler Philippe Sands Deutschland scharf. Seine Anklage: Wer Menschenrechte weltweit verteidigt, bei Israel aber auffällig zurückhaltend bleibt, geht selektiv mit dem Völkerrecht um. Das Video zeigt seine vollständige Rede und die Reaktionen im Publikum. Sehr sehenswert! 

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Großer Sieg im Propaganda-Krieg: Friedensnobelpreis für Navanethem Pillay

Der Friedensnobelpreis geht in diesem Jahr an die südafrikanische Juristin Navi Pillay: Die 85-Jährige wird für ihren Einsatz für Menschenrechte und gegen Kriegsverbrechen geehrt, wie das Nobelkomitee in Oslo am Freitag verkündete. Das ist ein wichtiger Sieg für Palästina und für den globalen Süden im großen internationalen Propaganda-Krieg! Was nicht selbstverständlich ist! Schließlich hat sich das Komitee in früheren Jahren willig in die westlichen Propaganda-Narrative einspannen lassen. So wurde noch im vergangenen Jahr der Preis an die venezolanische Oppositionsführerin Maria Corina Machado vergeben, die umgehend die gerade erhaltene Medaille dem us-amerikanischen Präsidenten Donald Trump widmete, der den Friedensnobelpreis doch eigentlich verdient habe.

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Am Tag der deutschen Einheit – Solidarität mit Palästina! – ein Videobericht

Für viele überraschend hatten die Behörden es der Palästinensischen Gemeinde in Bremen gestattet, am Tag der deutschen Einheit und auf dem „Platz der Einheit“ vor dem Bremer Hauptbahnhof eine Kundgebung durchzuführen. Free Gaza! Solidarität mit Palästina! Es sprachen die bekannte Friedensaktivistin Gisela Vormann, Ebubekir Kilinc von der PGB und Detlef Griesche von der Deutsch-Palästinensischen Gesellschaft. Die Manuskripte der Reden können hier nachgelesen werden.
Von Gisela Vormann hier
Von Detlef Griesche hierDemonstration versammelt haben, die

Antisemitismus oder Solidarität mit Gaza – das UEFA-Nations-League-Spiel Irland gegen Israel

Für den Mainstream der deutschen Medien war es klar. „In Irland nehmen Israelhass und Antisemitismus ungeahnte Ausmaße an.“ So die Bildzeitung v. 27.09.2026 Irlands Regierung habe den Gazakrieg sogar als „Völkermord“ bezeichnet, was – so die „Bild“ – eindeutig eine Lüge sei. Schließlich habe das Land während des Krieges mehr für den Feind getan „als jedes andere Land der Welt: humanitäre Korridore, Evakuierungen, Lebensmittellieferungen.“ Selbst das Ausfliegen von Kranken und Verletzten sei ermöglicht worden. Man kann sich nur die Augen reiben und staunen. Weiterlesen →

Israels Völkermord – die Kritik wird stärker

Die Palästinensische Gemeinde Bremen und Umgebung hatte am 19. September 2026 wieder aufgerufen zu einer Kundgebung und einer Demonstration vom Hauptbahnhof durch die belebte Innenstadt bis zum Marktplatz. Auf der Obernstraße, der Hauptgeschäftsstraße, wurde ein Zwischenstopp eingelegt. Rodolfo Bohnenberger von aufstehen Bremen hielt eine eindrucksvolle Rede, die sich an die vielen Passanten richtete. Er erinnerte an das unendliche Leiden der Palästinenser in Gaza und in der Westbank. In aller Schärfe kritisierte er die trotz aller Kritik fortbestehende Unterstützung Israels durch die deutsche Bundesregierung einschließlich der fortgesetzten Waffenlieferungen.
Es sprachen: Ebubekir Kilinc (Palästinensische Gemeinde Bremen) und Rodolfo Bohnenberger (aufstehen Bremen). Das Manuskript der Rede hier.
Video: Marlies und Sönke Hundt

Preisgekrönter Film „Naza“ – Regisseuren soll Staatsbürgerschaft aberkannt werden

Wie Deutschlandfunk Kultur heute (14.9.2026) berichtete, beabsichtigt der israelische Kulturminiser Miki Zohar, den beiden in Venedig preisgekrönten Regisseuren der Gaza-Dokumentation „Naza“ die Staatsbürgerschaft zu entziehen. Der Minister warf der Filmemacherin Rachel Szor und ihrem Kollegen Yuval Abraham „Verrat am Staat Israel“ vor. Sie seien bereit, „ihrem Heimatland zu schaden, um Beifall von Antisemiten auf der ganzen Welt zu erhalten.“

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Martha Tonsern: „Unendliches Leid – Frauen und Mädchen in Gaza“

Das Leid der palästinensischen Bevölkerung, in Zelten lebend, zusammengedrängt auf immer weniger Raum, unter ständigen militärischen Angriffen, ist unvorstellbar. Gaza ist zum Friedhof des internationalen Rechts geworden. Martha Tonsern schildert in bewegenden Worten die Lebensrealität von Frauen und Mädchen in Gaza. Ihren ständigen Kampf ums Überleben, ohne Privatsphäre in Zelten lebend, ohne einen Raum für sich, unter chronischem Wassermangel und einem chronischen Mangel an Hygiene und Hygieneartikeln. Die Gesundheitsdienste sind zusammengebrochen und Frauen sind einer zunehmenden geschlechtsspezifischen Gewalt ausgesetzt. „Der eigentlich schlimmste Aspekt dabei ist, dass eigentlich kein Ende in Sicht ist.“ Weiterlesen →

1000e Paar Schuhe mahnen an die Ermordeten in Gaza

Die Palästinensische Gemeinde Bremen und Umgebung e.V. hatte am 5. September in einem großen Kreis auf dem Bremer Marktplatz über 2000 Paar Schuhe mit Bildern und erklärenden Texten aufgestellt. Jedes Paar Schuhe ein Symbol für ihre ermordeten, verletzten, gequälten und gedemütigten Brüder und Schwestern in Palästina. Die Aktion dauerte einen ganzen Nachmittag bis in den frühen Abend hinein. Viele Menschen, darunter auch viele Touristen, gingen nachdenklich durch die Reihen und lasen die auf Schrifttafeln beschriebenen Schicksale der Opfer. Zwischen durch ertönten aus den Lautsprechern ohrenbetäubende Kriegsgeräusch von Bomben, Jets, Drohnen und Panzergranaten.Es sprachen: Vanessa Hachem, Ebubekir Kilinc und Sönke Hundt
Die Rede von Vanessa hier
Die Rede von Ebubekir Kilinc hier
Die Rede von Sönke Hundt hier
Video: Marlies und Sönke Hundt
Fotogallerie auf der nächsten Seite: auf weiterlesen klicken

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