Israel mordet und mordet. Die Welt weiss es und schaut zu – Karin Leukefeld über Chris Hedges

Karin Leukefeld hat auf Infosperber das neue Buch vom Journalisten und Nahostkenner Chris Hedges geschrieben.  Schonungslos, scharfsinnig und mit Vehemenz würden darin Freunde und Feinde von Palästina geschildet. Die Botschaft, die der Völkermord in Gaza an den Rest der Welt sende, sei «unmissverständlich», erklärt Chris Hedges. Es sei «eine angekündigte Katastrophe» – so der Titel seines neuen Buches.
Seine Reportagen sind im Rahmen einer «gewaltsamen Neuordnung» im Nahen und Mittleren Osten zu verstehen. Die Toten, die Verwüstung, das Unrecht, das den Palästinensern angetan wird, sind im Libanon, Syrien, Jemen, Iran bereits Realität. Diese Entwicklung verantworten Israel und seine von den USA geführten Partner.
Quelle: Karin Leukefeld auf Infosperber

Am Tag der deutschen Einheit – Solidarität mit Palästina! – ein Videobericht

Für viele überraschend hatten die Behörden es der Palästinensischen Gemeinde in Bremen gestattet, am Tag der deutschen Einheit und auf dem „Platz der Einheit“ vor dem Bremer Hauptbahnhof eine Kundgebung durchzuführen. Free Gaza! Solidarität mit Palästina! Es sprachen die bekannte Friedensaktivistin Gisela Vormann, Ebubekir Kilinc von der PGB und Detlef Griesche von der Deutsch-Palästinensischen Gesellschaft. Die Manuskripte der Reden können hier nachgelesen werden.
Von Gisela Vormann hier
Von Detlef Griesche hierDemonstration versammelt haben, die

Antisemitismus oder Solidarität mit Gaza – das UEFA-Nations-League-Spiel Irland gegen Israel

Für den Mainstream der deutschen Medien war es klar. „In Irland nehmen Israelhass und Antisemitismus ungeahnte Ausmaße an.“ So die Bildzeitung v. 27.09.2026 Irlands Regierung habe den Gazakrieg sogar als „Völkermord“ bezeichnet, was – so die „Bild“ – eindeutig eine Lüge sei. Schließlich habe das Land während des Krieges mehr für den Feind getan „als jedes andere Land der Welt: humanitäre Korridore, Evakuierungen, Lebensmittellieferungen.“ Selbst das Ausfliegen von Kranken und Verletzten sei ermöglicht worden. Man kann sich nur die Augen reiben und staunen. Weiterlesen →

Bremen and Gaza – Longstanding Solidarity

Helga Merkelbach hat für die internationale Medienagentur Pressenza einen informativen Artikel rund um die palästinasolidarischen Aktivitäten, die in Bremen in der letzten Zeit stattfanden, geschrieben. Sehr lesenswert! Der ganze Artikel hier. Hier einige Auszüge.

Bremen and Gaza are often compared in common media as the size of the two is similarly small, but Gaza holds a higher population density. Less well known is the fact that, on the one hand, a significant amount of the weaponry contributing to the ongoing killing and destruction in Gaza is produced in Bremen, while on the other, a Palestinian community and German friends in the city ceaselessly express their solidarity with Palestine.[…] Weiterlesen →

Israels Völkermord – die Kritik wird stärker

Die Palästinensische Gemeinde Bremen und Umgebung hatte am 19. September 2026 wieder aufgerufen zu einer Kundgebung und einer Demonstration vom Hauptbahnhof durch die belebte Innenstadt bis zum Marktplatz. Auf der Obernstraße, der Hauptgeschäftsstraße, wurde ein Zwischenstopp eingelegt. Rodolfo Bohnenberger von aufstehen Bremen hielt eine eindrucksvolle Rede, die sich an die vielen Passanten richtete. Er erinnerte an das unendliche Leiden der Palästinenser in Gaza und in der Westbank. In aller Schärfe kritisierte er die trotz aller Kritik fortbestehende Unterstützung Israels durch die deutsche Bundesregierung einschließlich der fortgesetzten Waffenlieferungen.
Es sprachen: Ebubekir Kilinc (Palästinensische Gemeinde Bremen) und Rodolfo Bohnenberger (aufstehen Bremen). Das Manuskript der Rede hier.
Video: Marlies und Sönke Hundt

Preisgekrönter Film „Naza“ – Regisseuren soll Staatsbürgerschaft aberkannt werden

Wie Deutschlandfunk Kultur heute (14.9.2026) berichtete, beabsichtigt der israelische Kulturminiser Miki Zohar, den beiden in Venedig preisgekrönten Regisseuren der Gaza-Dokumentation „Naza“ die Staatsbürgerschaft zu entziehen. Der Minister warf der Filmemacherin Rachel Szor und ihrem Kollegen Yuval Abraham „Verrat am Staat Israel“ vor. Sie seien bereit, „ihrem Heimatland zu schaden, um Beifall von Antisemiten auf der ganzen Welt zu erhalten.“

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Martha Tonsern: „Unendliches Leid – Frauen und Mädchen in Gaza“

Das Leid der palästinensischen Bevölkerung, in Zelten lebend, zusammengedrängt auf immer weniger Raum, unter ständigen militärischen Angriffen, ist unvorstellbar. Gaza ist zum Friedhof des internationalen Rechts geworden. Martha Tonsern schildert in bewegenden Worten die Lebensrealität von Frauen und Mädchen in Gaza. Ihren ständigen Kampf ums Überleben, ohne Privatsphäre in Zelten lebend, ohne einen Raum für sich, unter chronischem Wassermangel und einem chronischen Mangel an Hygiene und Hygieneartikeln. Die Gesundheitsdienste sind zusammengebrochen und Frauen sind einer zunehmenden geschlechtsspezifischen Gewalt ausgesetzt. „Der eigentlich schlimmste Aspekt dabei ist, dass eigentlich kein Ende in Sicht ist.“ Weiterlesen →

1000e Paar Schuhe mahnen an die Ermordeten in Gaza

Die Palästinensische Gemeinde Bremen und Umgebung e.V. hatte am 5. September in einem großen Kreis auf dem Bremer Marktplatz über 2000 Paar Schuhe mit Bildern und erklärenden Texten aufgestellt. Jedes Paar Schuhe ein Symbol für ihre ermordeten, verletzten, gequälten und gedemütigten Brüder und Schwestern in Palästina. Die Aktion dauerte einen ganzen Nachmittag bis in den frühen Abend hinein. Viele Menschen, darunter auch viele Touristen, gingen nachdenklich durch die Reihen und lasen die auf Schrifttafeln beschriebenen Schicksale der Opfer. Zwischen durch ertönten aus den Lautsprechern ohrenbetäubende Kriegsgeräusch von Bomben, Jets, Drohnen und Panzergranaten.Es sprachen: Vanessa Hachem, Ebubekir Kilinc und Sönke Hundt
Die Rede von Vanessa hier
Die Rede von Ebubekir Kilinc hier
Die Rede von Sönke Hundt hier
Video: Marlies und Sönke Hundt
Fotogallerie auf der nächsten Seite: auf weiterlesen klicken

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„Diese verfluchten Kriege …“ – Antikriegstag auf dem Marktplatz in Bremen

Das Bremer Friedensforum im Bündnis mit vielen weiteren Initiativen und Organisationen hatte am 1. September zum zum traditionellen Antikriegstag auf dem Bremer Marktplatz aufgerufen. Etwa 300 Menschen waren gekommen, um ein Zeichen gegen die nicht endenwollenden Kriege in der Welt zu setzen.

Es sprachen:

  • Ulrike Eifler (IG-Metall Würzburg)
  • Linus und Henry (Internationaler Jugendverband Bremen)
  • Ebubekir Kilinc (Palästinensische Gemeinde Bremen)
  • Wilfried Meyer (GEW Bremen)
  • Es moderierten: Barbara Heller und Conny Barth (Bremer Friedensforum)
  • Es spielte: das Rote Krokodil
  • Video: Marlies und Sönke Hundt