Veranstaltungen

Feb.
4
Mi.
„Until We Talk“ – Film im City 46 @ City 46 Kommunalkino Bremen
Feb. 4 um 19:30

Das Demokratiezentrum Bremen zeigt am 04.02.2026 den bewegenden Dokumentarfilm „Until We Talk“ von Florian Mebes. Der Film begleitet die außergewöhnliche Freundschaft der israelischen und palästinensischen Friedensaktivisten Rami Elhanan und Bassam Aramin, die durch den Verlust ihrer Töchter im Nahostkonflikt verbunden sind. Mit großer Sensibilität erzählt er von ihrem jahrzehntelangen Engagement für Dialog, Verständigung und Versöhnung – und den Herausforderungen, die dieser Weg mit sich bringt. Im Anschluss laden wir zu einem Gespräch mit Regisseur Florian Mebes ein.

Daten auf einen Blick: 
Wann: 04.02.26, 19:30 Uhr
Wo: City 46 Kommunalkino Bremen e.V., Birkenstraße 1, 28195 Bremen.

Feb.
5
Do.
Buchvorstellung: „Friedenspolitik in Bremen. Hartmut Drewes – Für eine Welt ohne Krieg und Gewalt“ @ Stadtbibliothek Wallsaal
Feb. 5 um 18:00

Buchvorstellung am 5. Februar 2026 um 18 Uhr in der Stadtbibliothek Bremen, Wall-Saal, Am Wall 201.

Entlang des Lebens von Hartmut Drewes haben Barbara Alms und Gerhard Schäfer gemeinsam mit Anderen sich die Mühe gemacht,  ein Bild der Friedensbewegung in Bremen über mehrere Jahrzehnte nachzuzeichnen.

Das Buch „Friedenspolitik in Bremen. Hartmut Drewes – Für eine Welt ohne Krieg und Gewalt“ nimmt den Tod von Hartmut Drewes zum Anlass für eine Bestandsaufnahme und kritische Reflexion der Bremer Friedenspolitik in einer Zeit tiefgreifender Veränderungen und geopolitischer Verschiebungen.

Hartmut Drewes (1939–2025) gehört zu den herausragenden deutschen „Friedenspfarrern“ des 20./21. Jahrhunderts.

Politisch und theologisch ist Drewes „zur großen Familie der radikalen Pazifisten“ (Kurt Tucholsky) zu zählen. Er war mit dem 1983 gegründeten Bremer Friedensforum eng verbunden und blieb doch in allem friedenspolitischen Engagement zutiefst Theologe. Seit 2000 bestimmte er als Mitglied des Sprecherkreises das Engagement und die Aktionen der bedeutendsten Bremer Friedensorganisation mit.

Sein über ein halbes Jahrhundert hinweg außerordentliches Wirken für Frieden, Abrüstung und Völkerverständigung ist in dem Buch ebenso nachgezeichnet wie die Arbeit des Friedensforums in den vergangenen 25 Jahren. In Umrissen beschreibt das Buch die produktiven 1970er und 1980er Jahre der Christlichen Friedenskonferenz und der Abrüstungsinitiative Bremer Kirchengemeinden, in denen Drewes an entscheidenden Stellen tätig war.

Neben den brisanten aktuellen Fragen spielen die Schlussstrich-Mentalität und der Umgang mit der Vergangenheit vor dem Hintergrund der Forderung „Nie wieder Krieg! Nie wieder Faschismus!“ eine wichtige Rolle; ebenso das Verhältnis von Christentum und Politik, die Wiedergutmachung an Zwangsarbeitern und KZ-Häftlingen, die Bedeutung von Kunst und Literatur, die Aussöhnung mit Russland und Polen, die Militarisierung der deutschen Innen- und Außenpolitik, Antisemitismus und Rassismus, die christlich-jüdische Zusammenarbeit sowie die Haltung zu Israel und Palästina.

Organisationen und Gruppierungen wie die Marxistische Abendschule und die Deutsch-Russischen Friedenstage, deren letzterer er Initiator und Mitgründer war, kommen zur Darstellung.

Zahlreiche Fotos, zumeist von Hartmut Drewes selbst, weisen auf seine Verdienste als Chronist und Dokumentarist hin und veranschaulichen die Aktivitäten des organisierten Pazifismus und der Klimabewegung. Verbunden ist die Darstellung mit der Veröffentlichung einer Auswahl seiner Schriften, Reden und Predigten. Ein Fundus, geprägt von Kompetenz und tiefer Freundlichkeit, Entschiedenheit und aufklärerischer Haltung, tut sich auf, der von bleibender Aktualität ist und zugleich Erbe und Auftrag sein will. (Text: Verlag)

Mit Beiträgen von Barbara Alms, Hartmut Drewes, Barbara Heller, Sönke Hundt, Horst Otto, Kurt Pätzold, Gerhard Schäfer und Hans Schulz.

Etwa 220 S, 150 Abb. (zumeist in Farbe), Hardcover, ISBN 978-3-949116-33-9

Bis zum 30.Januar gibt es eine Subskription: Anstatt 24€ nur 18€ bei Abholung am 5.2. (Link)

Feb.
10
Di.
Prof. Dr. Sabine Broeck: „Deutsche Wissenschaft, Staatsraison und der Genozid“ @ Haus der Wissenschaft, kleiner Saal
Feb. 10 um 19:00

Prof. Dr. Sabine Broeck: „Deutsche Wissenschaft, Staatsraison und der Genozid“
Vortrag mit anschließender Diskussion
am: Dienstag, den 10. Februar 2026
um: 19.00 Uhr
im: Haus der Wissenschaft,
Sandstaße 4/5, Bremen 28195

Einladungsflyer hier

Prof. Sabine Broecks Vortrag kritisiert die deutsche Wissenschaftslandschaft (ihre Institutionen, Verbände, Hochschulleitungen) für ihre Haltung zum anhaltenden Genozid in Gaza und der Terrorisierung der palästinensischen Bevölkerung in der Westbank. Das Spektrum von Reaktionen reicht dabei von Schweigen in völliger Empathielosigkeit gegenüber der Vernichtung über Solidaritätsbekenntnisse zum und neu geschaffene Kooperationen mit dem Staat Israel, die sich kontinuierlich auf der Linie der deutschen Staatsraison bewegen, bis hin zu direkter, eskalierender Repression universitärer Proteste seitens studentischer Gruppen. Es wird am Beispiel der Uppsala Declaration ebenfalls aufgezeigt, vor welchen Herausforderungen die Palästina-Solidarität an den Universitäten steht.

Prof. Sabine Broeck ist emeritierte Professorin. Von 2000-2005 war sie Konrektorin an für Internationale Beziehungen an der Universität Bremen. Sie lehrte seit 1999 als Professorin für American Studies am Fachbereich 10 für Sprach-und Literaturwissenschaften und forscht und publiziert auf den Gebieten Critical Race Studies, Postcolonial Studies und Gender Studies. Sie ist seit November 2023 in der Palästina-Solidarität aktiv, wobei sie sich z.B. öffentlich gegen das Raumverbot für die Veranstaltung Dr. Iris Hefets seitens der Universität wandte https://bremerfriedensforum.de/2025/06/27/zivilcourage-professorin-protestiert-gegen-hefets-verbot-an-bremer-uni/.

Zur deutschen Unterstützung für die Vernichtung Gazas hat sie ebenfalls veröffentlicht: https://massreview.org/2023/11/29/staatsraison-dispatch-from-germany/, sowie https://massreview.org/2024/06/21/vogliamo-tutto/.

Veranstaltet von der Deutsch-Palästinensische Gesellschaft Bremen e.V. und der Palästinensische Gemeinde in Bremen und Umgebung e.V..; (ViSdP.: Dr. Detlef Griesche), dr.griesche@gmx.de
Wir freuen uns über eine Spende auf: Deutsch-Palästinensische Gesellschaft Bremen e.V.; IBAN DE48 2505 0000 1012 5540 03. Wir senden absetzbare Spendenquittungen zu! Bitte Adresse nicht vergessen!

März
11
Mi.
Raif Hussein: „Die Palästinenserfrage aus Sicht der arabischen Staaten“ @ Kultursaal der Arbeitnehmerkammer
März 11 um 19:00

eine Beschreibung folgt noch.