Veranstaltungen

März
12
Do.
Kundgebung: Stop the War Against Iran @ Marktplatz
März 12 um 17:00 – 18:00
 
 
Kreuzritter vor den Toren – Darstellung: unbekannter Künstler

Stop the war against Iran!
Do., 12.3.26 um 17.00 Uhr
auf dem Marktplatz Bremen

Hands off Iran – Aggression gegen den Iran stoppen!

Wir verurteilen die erneute völkerrechtswidrige Aggression der USA und Israels gegen den Iran und die Ermordung seines Staatsoberhaupts aufs schärfste.

Wir sind bestürzt und empört über die hohe Zahl von Opfern der massiven Bombardierung iranischer Städte. Bei einem israelischen oder US-amerikanischen Luftangriff auf eine Grundschule in der südiranischen Stadt Minab wurden mehr als 160 Schülerinnen getötet.

Die rechtsextremen Regierungen Trumps und Netanjahus haben einen Krieg vom Zaun gebrochen, dessen weiterer Verlauf nicht abzusehen ist und der jederzeit unkontrollierbar eskalieren kann.

Der Iran hat die Straße von Hormuz, durch die 20 Prozent der weltweiten Erdgas- und Erdöltransporte laufen, geschlossen. Das droht die Treibstoffkosten auch im Westen in die Höhe zu katapultieren.

Wir verurteilen die Komplizenschaft Deutschlands und der EU bei den militärischen Angriffen und den Wirtschaftsblockaden gegen den Iran. Sie haben bereits den Krieg im Juni 2025 nicht verurteilt, sondern ihn im Gegenteil – wie es Kanzler Merz ausdrückte – als Übernahme der „Drecksarbeit für uns alle“, begrüßt. Damit gaben sie auch grünes Licht für eine weitere Aggression. Zudem haben sie den Wirtschaftskrieg verschärft – ganz bewusst, wie Außenminister Wadephul zugab, um die Notlage der Bevölkerung zu vergrößern und einen Aufstand zu befeuern.

Ein Krieg gegen die Islamische Republik Iran steht in Washington seit langen auf der Agenda. ht Es geht dabei nicht im Geringsten um Demokratie und Menschenrechte im Iran, sondern darum, einen störenden Gegenspieler zu zerschlagen, so wie schon Libyen und Syrien als funktionierende Staaten zerstört wurden. Gemeinsames Ziel des politischen Westens ist, das Land als relevante Macht in der Region und wichtigen Pol in der Entwicklung einer multipolaren Welt auszuschalten. Für Israel würde es den Weg frei machen, die Region weiter gewaltsam und gemäß seinen Interessen zu ordnen.

Wir fordern:

  • den sofortigen Stopp des Krieges gegen den Iran
  • ein Ende der deutschen Unterstützung für die militärischen Angriffe und den Wirtschaftskrieg gegen das Land. Das bedeutet insbesondere Stopp aller Waffenlieferungen an Israel und Ablehnung der Nutzung der US-Stützpunkte auf deutschem Boden für den Krieg gegen den Iran.
  • eine klare Verurteilung der völkerrechtswidrigen Aggression durch die deutsche Bundesregierung
  • Einsatz für einen Waffenstillstand und faire Friedensverhandlungen mit dem Iran

(Text: aus dem Aufruf der Initiative „Nie wieder Krieg – Die Waffen nieder“)

Und noch ein Video zum Thema, von 2008 (!!) – Link

März
26
Do.
Besatzung, Siedlungsbau und koloniale Abhängigkeiten: die Zerstörung der palästinensischen Wirtschaft und die schleichende Annektion der Besetzten Gebiete @ Zoom-Veranstaltung
März 26 um 19:30

Die Bundes-DPG lädt ein zu einem Zoom-Vortrag mit Diskussion
Referent: Robert Lindner
„Besatzung, Siedlungsbau und koloniale Abhängigkeiten: Die Zerstörung der palästinensischen Wirtschaft und die schleichende Annektion der Besetzten Gebiete“.
am: Donnerstag, 26. März 2026; um: 19:30 Uhr  – Eine Anmeldung ist nicht erforderlich – Zugang: siehe nnach dem Text!

Immer wieder schockieren Bilder radikaler israelischer Siedler, die palästinensische Dörfer überfallen, Olivenhaine zerstören und Ernten verbrennen. Diese Bilder sind Symptome eines systematischen Kolonisierungsprozesses, der 1967 begann und zur Paralyse der palästinensischen Wirtschaft führte. Durch die Oslo-Verträge wurde dieser Prozess nicht etwa gestoppt, sondern noch beschleunigt, wieeine Studie von Oxfam und über 80 internationalen NGOs, die im September 2025 publiziert wurde, beweist. Die israelische Besatzungsmacht eignet sich systematischpalästinensische Ressourcen – Wasser, Land und Bodenschätze – an. Seit 1967 wurden 2 Mio. Dunum palästinensischen Bodens enteignet. Heute wird 11 % des israelischen Bruttoinlandsprodukts in illegalen Siedlungen in der Westbank generiert. Israel kontrolliert palästinensische Im- und Exporte, die Zahlungsströme palästinensischer Banken und zieht für die Palästinensische Autonomiebehörde (PA) Zölle und Steuern ein – immerhin 70% des Budgets der PA. Seit Beginn des Gaza-Krieges behält das israelische Finanzministerium die Gelder eigenmächtig ein, wodurch die PA faktisch zahlungsunfähig ist. Welche Auswirkungen haben diese Maßnahmen auf die Entwicklungschancen der palästinensischen Wirtschaft? Was sind die politischen Folgen? Wie profitieren deutsche Unternehmen direkt und indirekt von der Besatzung? Und was können wir zur Unterstützung der palästinensischen Wirtschaft tun?
Beitreten: Zoom Meeting
https://us06web.zoom.us/j/89723556840?pwd=Z5LZVRPO2tTsW1aFW9e1eXPsEyEIIY.1
Meeting-ID: 897 2355 6840
Kenncode: 788898