Am 1. September erinnern wir an den Überfall der deutschen Wehrmacht auf Polen 1939 und damit an den Beginn des 2. Weltkrieges in Europa. Zum Antikriegstag gehen wir auf die Straße, damit das nie wieder passiert. Im Bremer Bündnis 1. September rufen eine Reihe von Organisationen zur Kundgebung mit Ulrike Eifler auf. Weitere UnterstützerInnen sind willkommen.
Im Anschluss an die Kundgebung auf dem Marktplatz gibt es um 19.00 Uhr eine Veranstaltung im Gewerkschafthaus:
Friedensfähig statt kriegstüchtig? – Die „Zeitenwende“ und ihre Folgen
Die sogenannte „Zeitenwende“ verändert Politik, Gesellschaft und Arbeitswelt. Steigende Rüstungsausgaben, Debatten um Wehrpflicht, Fragen der Krisenvorsorge und eine zunehmende Militarisierung prägen die öffentliche Diskussion. Gleichzeitig verschärfen sich soziale Konflikte und Verteilungskämpfe um öffentliche Investitionen.
Einladung zu einem Vortrag mit anschließender Diskussion
Die Folgen des genozidalen Krieges für Frauen und Mädchen in Gaza
Dr. Martha Tonsern
am: Dienstag, den 8. September 2026,
um: 18.00 Uhr
per: ZOOM
Der genozidale Krieg im Gazastreifen hat eine humanitäre Krise von beispiellosem Ausmaß und Umfang ausgelöst. Mindestens 38.000 Frauen und Mädchen wurden laut UN Women zwischen Oktober 2023 und Dezember 2025 in Gaza getötet, 11.000 Frauen und Mädchen erlitten Verletzungen, die zu lebenslangen Behinderungen führen. Diejenigen, die (bisher) überlebt haben, kämpfen täglich mit dem Verlust von Angehörigen, psychischem Trauma, Hunger, fehlendem Trinkwasser, wiederholten Vertreibungen, Bombardierungen und dem Zusammenbruch des Gesundheitssystems. Das Familienleben in Gaza wurde dadurch grundlegend verändert, zehntausende Haushalte werden mittlerweile von Frauen geführt.
Wie überleben Frauen in Gaza heute und wie sieht ihre (Über-)Lebensrealität aus? Inwiefern erhöhen die vorherrschenden Bedingungen ihre Vulnerabilität als Frauen? Martha Tonsern, geboren 1983 in Graz, mehrjähriger Aufenthalt in Palästina (Ostjerusalem und Westjordanland), promovierte über das Thema „Palästinensische Frauen zwischen Besatzung und Patriarchat“, seit 2015 an der Vertretung des Staates Palästina in Österreich, verantwortlich für die regelmäßigen Aussendungen mit Artikeln u. empathischen Aussagen. Hier der link zur ZOOM-Teilnahme:
Mit dieser Adresse kommt man direkt in den Konferenzraum:
https://zoom.us/j/5210573179?pwd=NDNzQUs3NmkzaExRSUlHTWpGb0hldz09
Die Nummer für den Konferenzraum (Meeting ID) ist 5210573179
Das Passwort ist: 1Y6x29 (Groß- und Kleinschreibung beachten!)


Einladung Zoom-Vortrag mit Diskussion mit Nahostreferent Christopher Resch
„Reporter ohne Grenzen“
Mittwoch, den 16. September 2026
um 19.30 Uhr
Anmeldung nicht erforderlich
Die NGO „Reporter ohne Grenzen“ analysiert seit Jahren die Pressefreiheit weltweit und unterstützt JournalistInnen und FotografInnen. Wir freuen uns, dass der RSF – Nahostreferent Christopher Resch uns für den auf der DPG-Jahrestagung ausgefallenen Vortrag für ein Zoom- Gespräch zur Verfügung steht.
Christopher Resch wird die Arbeit von Reporter ohne Grenzen vorstellen, über die schwierige Lage in Gaza berichten und auch die Situation der deutschen Presse in Bezug auf die Nahostberichterstattung analysieren. Die DPG unterstützt RSF seit Jahren und wir freuen uns deshalb besonders auf den Vortrag.
Christopher Resch ist seit 2021 Pressereferent im Berliner Team der internationalen Menschenrechtsorganisation Reporter ohne Grenzen (RSF) mit Fokus auf den Nahen Osten (MENA) und Südosteuropa. Er hat in Leipzig und Istanbul Journalistik und Arabistik studiert und anschließend für das Goethe-Institut in Ägypten und Saudi-Arabien gearbeitet. Er ist Herausgeber des Sammelbands „Medienfreiheit in Ägypten“ (von Halem Verlag, 2015). Vor seiner Tätigkeit für RSF war er seit 2014 für taz, Deutsche Welle, Deutschlandfunk und weitere Medien als freier Journalist zu MENA-Themen tätig. Seit 2018 arbeitete er zudem als freier Referent im Themenfeld Islam und Geflüchtete.
Beitreten Zoom Meeting
https://us06web.zoom.us/j/83016296259?pwd=DkC24yKC1sNhhUhTwBIhZYJBg4cxCB.1
Meeting-ID: 830 1629 6259
Kenncode: 016447
