von Abi Melzer. Liebe Freunde, liebe Leser, es geht in diesem Text nicht um Antisemitismus oder Antizionismus, nicht um Israel oder Palästina, sondern um uns, um unsere Freiheit und unsere Würde. Wollen wir weiter tatenlos zusehen wie unsere Rechte beschnitten werden und zionistische Agenten aus Jerusalem bestimmen, was wir schreiben und was wir sagen dürfen, und am Ende auch noch was wir denken sollen. Weiterlesen
Archiv der Kategorie: allgemein
Neues Buch von Arn Strohmeyer: Ist Antizionismus gleich Antisemitismus?
Eine Antwort auf Kritiker meines Buches Antisemitismus – Philosemitismus und der Palästina-Konflikt. Hitlers langer verhängnisvoller Schatten,
Gabriele Schäfer Verlag Herne, ISBN 978-3-944487-48-9, 16,80 Euro Weiterlesen
„Wie ein Kopfgeldjäger“ – ein Kommentar von Rolf Verleger zu Benjamin Weinthal
Ben Weinthal traf ich vor neun Jahren. Für das jüdische US-Magazin Forward schrieb er damals einen objektiven Bericht über meine Initiative Schalom5767 und zitierte darin ihre Kernaussage: „Das Grundübel ist die seit 1967 andauernde israelische Besetzung palästinensischen Gebiets.“
Danach muss etwas mit ihm passiert sein. Er wirkt jetzt wie ein Kopfgeldjäger. Wo immer Vertreibung und Landraub an den Palästinensern, die Besatzung der Westbank, die Einkesselung Gazas thematisiert wird: Weinthal schwingt sich aufs E-Mail-Ross, schreibt selbst den Haftbefehl „Antisemitismus“ – und schießt gegen die Veranstalter. Nicht ohne Erfolg: Weiterlesen
Antisemitismus heute
Dass Juden ein traumatisches Verhältnis zum Begriff Antisemitismus haben, ist mir besonders deutlich geworden, als ich die Buchvorstellung des russisch-jüdischen Autors Dimitrij Belkin besucht habe und im Verlauf des Abends, ein Zuhörer von irgend einem jüdischen Intendanten erzählte, Weiterlesen
„Alles Antisemiten!“ – die Taz-Nord mal wieder
Die Redaktion der Taz-Nord ist bekanntlich um einiges „giftiger“ und antideutscher als die Berlin-Redaktion. Nun hat Benjamin Weinthal, der sich voll und ganz der Anti-Antisemitismus-Jägerei verschrieben hat und hier in der Stadt schon so manchem auf die Nerven gegangen ist, am 7. Oktober 2016 einen Gastkommentar geschrieben, worin es unter anderem heißt:
„Bremen … bleibt eine Hochburg der antisemitischen BDS-Bewegung, auch wenn Bremens Bürgermeister Carsten Sieling (SPD) sagt, seine Stadt lehne „einen solchen Boykott ab“ und verurteile Weiterlesen
Radio München: „Zensur bei Israelkritik“
Fuad Hamdan, Leiter im Eine-Welt-Haus München, und Nirit Sommerfeld, Geschäftsführerin für das Bündnis zu Beendigung der israelischen Besatzung (BIB), wurden von Radio München am 6. Oktober 2016 interviewt. Sie erhielten die Gelegenheit, sich sehr kritisch zu den jüngsten Zensurmaßnahmen gegen Veranstaltungen, die es „wagten“, Israels Besatzungs- und Siedlungspolitik zu kritisieren, zu äußern. Sehr hörenswert! Die Radiosendung kann hier angehört werden. Weiterlesen
WCC/NCC: Beratung über das Heilige Land
Anders als die meisten deutschen evangelischen Kirchen haben der Weltkirchenrat (World Council of Churches WCC) und der National Council of the Churches of Christ in the USA (NCC) eine bemerkenswert eindeutige Erklärung zu Palästina abgegeben.
Erklärung der Generalsekretäre Rev. Dr. Olav Fykse Tveit (Weltrat von Kirchen) und Jim Winkler (Nationalrat der christlichen Kirchen in den USA. )
Beratung über das Heilige Land, 14. September 2016
Keinen Menschen sollten ihre Rechte versagt werden und keinen Menschen sollten ihre Rechte für Generationen versagt werden. Der ungelöste Konflikt in Israel und Palästina ist in erster Linie einer der Gerechtigkeit und bis die Forderung der Gerechtigkeit nicht erfüllt ist, kann kein Frieden werden. Da sich Israels Besatzung von Ostjerusalem, der Westbank und Gaza sich der 50- Jahresmarke nähert, haben Generationen unter dieser Realität gelitten. Die Möglichkeiten einer brauchbaren Zwei-Staatenlösung, die wir lange befürwortet haben, ist schwer zu erreichen und scheinbar unrealistischer als jemals. Weiterlesen
September im besetzten Palästina – die Palästinensische Mission berichtet
Wie die palästinensische Bevölkerung weiter unter der israelischen Besatzung leiden muss, zeigt die Zusammenstellung von Ereignissen, die wir für den Monat September dokumentieren.
30. September: Der 30-jährige Ahmad As’ad Meit stirbt am Donnerstagabend im Gaza-Streifen, drei weitere Palästinenser werden verletzt. Nach Angaben des palästinensischen Gesundheitsministeriums gab bekannt, dass alle vier das Gas und die Chemikalien, die aus einer nicht explodierten Rakete der israelischen Besatzungsarmee austraten, einatmeten. Weiterlesen
„Manchmal sprachlos – niemals mundtot!“ – Was war in München los?
Am Freitagabend (30. September) sollte in der Schwabinger Erlöserkirche ein Benefizkonzert zugunsten von Menschen in Gaza stattfinden. Es wurde wegen des Vorwurfs, es sei antisemitisch, vom Pfarrer Gerson Raabe, kurzfristig abgesagt. Geplant war ein Konzert des bekannten Pianisten Miachel Leslie im Gemeindesaal der Kirche unter dem Titel „Alle Menschen sind gleich“. Auf dem Programm standen Stücke von Bach und Beethoven. In den Pausen wollte der Schauspieler Christian Schneller die 30 Artikel der „Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte“ vorlesen. Die Einnahmen des Konzerts sollte die Organisation Medico International in Palästina erhalten. Nirit Sommerfeld (sie ist israelisch-deutsche Schauspielerin, Musikerin und Autorin) wollte während des Abends die Arbeit von Medico International vorstellen.
Als Reaktion auf die Absage versammelten sich an dem Abend etwa 90 Menschen vor der Erlöserkirche zum Protest. Nirit Sommerfeld reagierte mit einer Kunstperformance und hatte auf Plakate „Manchmals sprachlos! Niemals mundtot! Gesicht zeigen!“ gemalt. Weiterlesen
Zwei Briefe aus München: gegen die Verunglimpfung israelkritischer Stimmen!
In Bremen findet am 9. November 2016 die Debatte in der Bürgerschaft über die Große Anfrage der Grünen und der SPD zum Thema „Ist Bremen antisemitisch?“ und die Antwort des Senats statt. Auch hier wurde ein Teil der Debatte ausgelöst durch den Jerusalem-Post-Journalisten Benjamin Weinthal, wenn auch die Reaktionen in der Stadt längst nicht den Grad an Hysterie erreicht haben wie in München. Hier zwei Briefe zu den dortigen Vorfällen aus der online-Zeitung „Der Semit“: Weiterlesen
