Die Deutsch-Palästinensische Gesellschaft e.V. (DPG) protestiert auf das Schärfste dagegen, dass die GEW Hamburg und die Ruhruniversität Bochum, entgegen fester Vereinbarungen, Vorträge des Palästinensers Salah-Al-Khawaja ohne Begründung kurzfristig abgesagt haben. Weiterlesen
Archiv der Kategorie: allgemein
„Ideologischer Zweikampf in Israel“
„Ideologischer Zweikampf in Israel“ – so der Titel eines Berichts in der Kulturzeit von 3 Sat vom 2. März 2016. In Israel spitze sich ein ideologischer Zweikampf unter Musikern zu: zwischen dem rechtsextremen Ariel Zilver und der liberalen Ahinoam Nini aka Noa, genannt Noa. Die Sängerin kämpft für einen Staat Israel, der geprägt ist von Weltoffenheit und Toleranz. Doch das Israel von heute, so scheint es, sei nicht das tolerante Israel Noas, sondern eher das nationalistisch verblendete Israel von Ariel Zilver.
Ariel Zilver, Sänger, Songwriter, Entertainer sowie ultra-orthodoxer Verfechter der radikalen Weiterlesen
„Code Pink“ erhält am 15. April 2016 in Bayreuth den „Wilhelmine-von-Bayreuth-Preis für Toleranz und Humanität in kultureller Vielfalt“ – trotz einer ganz infamen Kampagne!
Am Montag, 1. März 2016 benannte CODEPINK die sieben Delegierten, die nach Bayreuth reisen werden, um den Wilhelmine-von-Bayreuth-Preis für Toleranz und Humanität in kultureller Vielfalt am 15. April 2016 entgegen zu nehmen. Der Bayreuther Preis, mit 10.000 Euro dotiert, wird von den CODEPINK-Mitgliedern Toby Blomé, Martha Hubert und Barbara Briggs-Letson aus Kalifonien; Leslie Harris aus Texas; Josie Lenwell aus New Mexico; Elsa Rassbach aus Colorado und Deutschland; und Ann Wright aus Hawaii entgegengenommen werden. Weiterlesen
Bundestagsabgeordnete im Dienste der israelischen Rechten
Die Jüdische Stimme (JS) begrüßt erleichtert die gestrige Entscheidung des Bayreuther Stadtrates, den diesjährigen “Wilhelmine-von-Bayreuth-Preis für Toleranz und Humanität in kultureller Vielfalt” nun doch wie geplant an die US-amerikanische Frauenorganisation Code Pink zu verleihen. Gleichwohl halten wir es für unverzichtbar, die unbegründeten Vorwürfe der Deutsch-Israelischen Parlamentariergruppe gegen Code Pink zurückzuweisen und die Beteiligung von PolitikerInnen aller im Bundestag vertretenen Parteien an einer Hetzkampagne gegen die Organisation scharf zu verurteilen. Weiterlesen
Buchtipp: „Im Land der Verzweiflung – Ein Israeli reist in die besetzten Gebiete“
In welcher Weise Israel die Menschenrechte verletzt und westliche Werte ignoriert, zeigen die Beobachtungen des israelischen Schriftstellers Nir Baram. Dieser bereiste das von Israel besetzte Westjordanland und schilderte die Situation der Palästinenser in seinem Buch:
„Im Land der Verzweiflung – Ein Israeli reist in die besetzten Gebiete“ Weiterlesen
Rassismus und Apartheid in Israel – gibt es das?
Die israelische Gesellschaft ist, mit einigen Mitgliedern ihrer Regierung vorneweg, in den letzten Jahren immer weiter nach rechts gerückt. Wie weit das dort in einen völlig unverhüllten Rassismus führt, ist hierzulande kaum nachzuvollziehen und würde hier mit Sicherheit zu Strafanzeigen wegen Volksverhetzung führen. In der folgenden Aufstellung dazu einige Äußerungen (mit Quellenangaben).
- Der im März 2015 noch amtierende israelische Außenminister Lieberman forderte, Palästinensern („Arabern“) mit islamischem Pass, die sich nicht loyal verhalten, die Köpfe abzuhacken: http://www.sueddeutsche.de/politik/wahlkampf-in-israel-lieberman-will-arabischen-gegnern-den-kopf-abhacken-1.2386143
Glenn Greenwald: Kriminalisierung von Kritik an Israel größte Gefahr für Meinungsfreiheit im Westen
In einem umfangreichen Debattenbeitrag prangert der Snowden-Vertraute und Mitbegründer der Enthüllungsplattform The Intercept, Glenn Greenwald, die Kriminalisierung von Kritik an Israel an. Aktivisten, die sich für Palästinenser-Rechte einsetzen, werden gezielt attackiert und zensiert. Nicht nur in Israel, sondern in allen westlichen Staaten und verstärkt auch an US-amerikanischen Universitäten. Darin sieht Greenwald eine virtuelle Gefahr für die Meinungsfreiheit in westlichen Staaten. Weiterlesen
„Youth Against Settlements (YAS)“ aus Hebron waren in Bremen
Hebron ist (nach Ost-Jerusalem) die zweitgrößte Stadt im Westjordanland. Mit ihren rd. 200.000 Einwohnern war und ist es auch heute noch ein wichtiges ökonomisches und kulturelles Zentrum. Hebron hat eine uralte und – wie in Palästina üblich – sehr bewegte Geschichte. Der biblischen Überlieferung zufolge liegen hier die Erzväter Abraham, Isaak und Jakob sowie ihre Frauen Sara, Rebekka und Lea in der Höhle Machpela begraben. Hebron ist das älteste und ein wichtiges religiöses Heiligtum für das Judentum, das Christentum und den Islam als den drei abrahamitischen Religionen. Über der Höhle Machpela wurde – in jüngerer Zeit – zunächst eine jüdische Pilgerstätte, dann eine byzantinische Kirche, die später in eine Moschee umgewandelt wurde, die dann von den Kreuzrittern zerstört und (wieder) durch eine Kirche ersetzt wurde. Seit dem Sieg Saladins (eines Kurden) 1187 über die Kreuzritter ist die Kirche eine Moschee. Die berühmte Ibrahim Moschee gilt als die älteste religiöse Stätte, die noch regelmäßig genutzt wird. Weiterlesen
Israels „Krieg“ gegen BDS wird immer verzweifelter
von Asa Wistanley
Ein faszinierender Artikel eines Jerusalem Post Knesset-Reporters zu Beginn dieses Monats gibt einen Einblick in den mehr und mehr verzweifelten Zustand des israelischen „Krieges“ gegen BDS. Die Boykott- Desinvestitionen- und Sanktionen-Bewegung hat zum Ziel, Israel für seine Verbrechen gegen das palästinensische Volk zur Rechenschaft zu ziehen.
Zunächst ignoriert , später dann verhöhnt, wurde die BDS-Bewegung nun zu einer der primären strategischen Bedrohungen für Israel, weiter, wie üblich, mit der Besatzung zu verfahren. Im Jahre 2005 formell gegründet, hat die Bewegung zum Ziel, Menschen, die ein Gewissen haben, weltweit zu ermutigen, Produkte aus Israel zu boykottieren, Investitionen aus israelischen Unternehmen zurückzuziehen und Druck auf die Regierungen auszuüben, Sanktionen gegen Israel zu verhängen. Weiterlesen
Im System der Schattenbanken – Ökonomen diskutierten in Bremen über Finanzmärkte und Geopolitik
Mehr als 200 Menschen drängten sich am Dienstag im großen Saal der Zionsgemeinde in der Bremer Neustadt, um einer Diskussion zum Thema »Finanzmärkte, Geopolitik, Kriege« zu folgen. Die Vereinigte Evangelische Gemeinde Bremen-Neustadt, das Bremer Friedensforum, ATTAC und andere Organisationen hatten zwei angesehene Ökonomen für das Gespräch gewinnen können. Folker Hellmeyer ist Chefanalyst der Bremer Landesbank Weiterlesen
