Die Pressermitteilung der „Weserterrassen“

Zuerst war die  Veranstaltung verboten bzw. der fest zugeesagte Raum kurzfristig abgesagt worden. Jetzt findet der Vortrag doch statt, und zwar gleich zweimal: einmal am 7. April 2016 um 19.30 Uhr in den Weserterrassen und am 8.4. in der Stadtkirche Vegesack (3.Etage) um 18 Uhr. Wir berichteten.

Was ist passiert passiert? Viele zivilgesellschaftliche Gruppen in Bremen haben hinter und vor den Kulissen heftig gegen die Verhinderung protestiert. Nach vielen Telefonaten und Beratungen hat nun der Vorstand im Bürgerhaus Weserterrassen eine umfangreiche Presseerklärung veröffentlicht, die wir ohne weiteren Kommentar hier wiedergeben. Weiterlesen

Fast die Hälfte der Juden will die arabischen Israelis ausweisen

Eine Pew-Umfrage enthüllt tiefe Unterschiede zwischen Juden und Arabern in Israel, aber auch unter den jüdischen Bevölkerungsgruppen…(Das Pew-Forschungszentrum ist ein großes Meinungsforschungsinstitut mit Sitz in Washington, D.C.)…

Fast 80 Prozente der Araber sehen sich von der israelischen Gesellschaft diskriminiert. Das weisen die Juden zurück, obgleich 79 Prozent der Meinung sind, dass Juden in Israel bevorzugt werden sollten – je stärker religiös, desto stärker ist diese Haltung ausgeprägt. Mit 74 Prozent will eine große Mehrheit jedoch keine Diskriminierung der israelischen Araber sehen… Weiterlesen

Vorstand der Weserterrassen revidiert seine Entscheidung. Die Veranstaltung von Arn Strohmeyer findet nun doch statt.

Nachdem die ursprünglich geplante Lesung von Arn Strohmeyer am 26. Januar 2016 auf
Druck der Jerusalem Post und ihres Korrespondenten Benjamin Weinthal abgesagt wurde, hat sich nun das Blatt gewendet. Nach ausführlicher Diskussion haben die Weserterassen die Entscheidung, Arn Strohmeyer nicht lesen zu lassen, zurückgenommen! Ein Sieg für die Meinungsfreiheit! Der neue Termin für die Buchvorstellung ist der 7. April 2016 um 19:30 Uhr in den Westerrassen statt. Der Vortrag hat denselben Titel wie das Buch: „Antisemitismus – Philosemitismus und der
Palästina-Konflikt. Hitlers langer verhängnisvoller Schatten“. Weiterlesen

Reuven Moskovitz: Rundbrief an alle Israel- und Palästina-Interessierte

Liebe Israel- und Palästina-Interessierte,

ich schreibe diese Zeilen in einer Stimmung, die Zorn und Verzweiflung ganz nahe kommt. Nun bin ich in einem Zustand vom Propheten Jona, der nicht  an seinem Auftrag Gottes – die Menschen von Ninive zu mahnen – glaubte. Trotz seines Unglaubens taten die Menschen von Ninive doch Buße, und Gott ließ sein Erbarmen gelten. Ich bin kein Prophet sondern ein alt gewordener Mensch am Ende der achtziger Jahre, der das ganze Unheil des 20. Jahrhunderts und die ersten Jahre des 21 Jahrhunderts erlebte. Ich kann nicht glauben, dass unter den Umständen, welche hier in Israel/Palästina herrschen, so ein Wunder wie in Nineve passieren würde. Weiterlesen

Israel: Kriegsdienstverweigerin zum dritten Mal verurteilt. Tair Kaminer bekräftigt ihre Kriegsdienstverweigerung

Die junge Israelin Tamir Kaminer, die im November hier in Bremen zusammen mit Yalon Kaplan über Kriegsdienstverweigerung in Israel berichtet hatte, ist erneut zu einer Haftstrafe verurteilt werden. Am 29. Februar 2016 wurde Tair Kaminer zum dritten Mal zu einer Haftstrafe verurteilt, dieses Mal zu 30 Tagen Gefängnis. Sie war seit dem 10. Januar 2016 bereits 45 Tage im Militärgefängnis inhaftiert. Weiterlesen

Verfahren vertagt. Jan-Robert von Renesse und NRW-Justizministerium wollen sich »gütlich einigen«

Dieser Bericht aus der „Jüdischen Allgemeinen“ vom 10. März 2016 verschlägt einem die Sprache. Es geht um die Arbeit des Sozialgerichts in Essen im Zusammenhang mit der Bewilligung von Renten für ehemalige jüdische Ghettoarbeiter.

Richter Jan-Robert von Renesse: »Ich gehe davon aus, verurteilt zu werden.«

„Das Verfahren gegen Jan-Robert von Renesse, Richter am Landessozialgericht in Essen, wurde auf den 19. April vertagt. Auf Anregung des Richterdienstgerichtes wollen von Renesse und das NRW-Justizministerium die Zeit nutzen, um sich »gütlich zu einigen«. Weiterlesen

»Hierzulande wird die Propaganda geschluckt«

Am Freitag protestierten »Antideutsche« gegen die Premiere eines israelischen Filmes. Von Wladek Flakin

Am Freitag war in Berlin die Deutschlandpremiere Ihres neuen Dokumentarfilms. Doch in der Berichterstattung geht es nicht um dessen Inhalt, sondern um einen gezeigten Hitlergruß und antisemitische Sprüche. Was ist vor dem Kino passiert? Gespräch mit Dror Dayan. Weiterlesen

Vorträge von Salah-Al-Khawaja in Hamburg und Bochum abgesagt – Ausreise aus den Palästinensergebieten verweigert

Die Deutsch-Palästinensische Gesellschaft e.V. (DPG) protestiert auf das Schärfste dagegen, dass die GEW Hamburg und die Ruhruniversität Bochum, entgegen fester Vereinbarungen, Vorträge des Palästinensers Salah-Al-Khawaja ohne Begründung kurzfristig abgesagt haben. Weiterlesen

„Ideologischer Zweikampf in Israel“

„Ideologischer Zweikampf in Israel“ – so der Titel eines Berichts in der Kulturzeit von 3 Sat vom 2. März 2016. In Israel spitze sich ein ideologischer Zweikampf unter Musikern zu: zwischen dem rechtsextremen Ariel Zilver und der liberalen Ahinoam Nini aka Noa, genannt Noa. Die Sängerin kämpft für einen Staat Israel, der geprägt ist von Weltoffenheit und Toleranz. Doch das Israel von heute, so scheint es, sei nicht das tolerante Israel Noas, sondern eher das nationalistisch verblendete Israel von Ariel Zilver.

Ariel Zilver, Sänger, Songwriter, Entertainer sowie ultra-orthodoxer Verfechter der radikalen Weiterlesen

„Code Pink“ erhält am 15. April 2016 in Bayreuth den „Wilhelmine-von-Bayreuth-Preis für Toleranz und Humanität in kultureller Vielfalt“ – trotz einer ganz infamen Kampagne!

Code Pink Demonstration in Washington D.C. am 15. Sept. 2007

Am Montag, 1. März 2016 benannte CODEPINK die sieben Delegierten, die nach Bayreuth reisen werden, um den Wilhelmine-von-Bayreuth-Preis für Toleranz und Humanität in kultureller Vielfalt am 15. April  2016 entgegen zu nehmen. Der Bayreuther Preis, mit 10.000  Euro dotiert,  wird von den CODEPINK-Mitgliedern Toby Blomé, Martha Hubert und Barbara Briggs-Letson aus Kalifonien; Leslie Harris aus Texas; Josie Lenwell aus New Mexico; Elsa Rassbach aus Colorado und Deutschland; und Ann Wright aus Hawaii entgegengenommen werden. Weiterlesen