In Bremen formiert sich der Widerstand gegen die Nakba-Ausstellung / TAZ machte den Anfang
Arn Strohmeyer
Bremen feiert sich gerade als Reaktion auf die PEGIDA-Proteste als „weltoffene, liberale und tolerante Stadt“. Aber die ersten Reaktionen auf die Ankündigung, dass am 18. Februar in der Stadtbibliothek die Nakba-Ausstellung eröffnet wird, lassen da doch berechtigte Zweifel an dieser Aussage aufkommen. Nakba ist ein arabisches Wort und bedeutet Katastrophe. Der Begriff steht heute für die Vertreibung von 800 000 Palästinensern – die Hälfte dieses Volkes! – in den Jahren 1947/48 durch jüdische Truppen. Israelische Historiker haben die Vorgänge dieser Zeit inzwischen gründlich erforscht, was nicht zuletzt deswegen möglich war, weil Israel nach fast sechzig Jahren wenigstens zum Teil die Archive mit den authentischen Dokumenten für die wissenschaftliche Arbeit freigegeben hat. Weiterlesen
Vom 19.Juli – 3. August 2015 in der Nähe von Jerusalem. Schliessen Sie sich Palästinensern und Israelis an, die sich weigern, Feinde zu sein und die, als starkes Zeichen des gewaltlosen Widerstandes, gemeinsam ein palästinensisches Haus wieder aufbauen, das von der israelischen Armee zerstört worden ist.

