Moshe Zuckermanns neues Buch zeigt auf, in welche politische Ausweglosigkeit Israel durch seine Staatsideologie geraten ist
Der politische Wind hat sich gedreht – nicht zuletzt durch den Angriff Israels auf den Gaza-Streifen im Sommer -, der nicht, wie Israel ihn darstellt, ein „Krieg gegen den Terrorismus“ war, sondern ein weiteres großes Massaker an den Palästinensern, wie der zionistische Siedlerkolonialismus schon viele andere – von Deir Jassin bis Sabra und Schatila – begangen hat. Israel hat diesen „Krieg“ gegen den Gaza-Streifen militärisch natürlich gewonnen, was bei seiner gewaltigen militärischen Übermacht nicht verwundert, aber politisch hat es ihn verloren, denn die Welt beginnt – endlich! – zu begreifen, was sich in Israel/Palästina wirklich abspielt. Siehe die weltweiten Proteste gegen die Politik des zionistischen Staates, die Erfolge der BDS-Kampagne und die Ankündigung mehrerer Staaten, Palästina völkerrechtlich anzuerkennen. Weiterlesen
Das Buch „Apartheid und ethnische Säuberung in Palästina“ (ISBN 978-3-85371-355-6) trifft in der Bundesrepublik auf eine Wahrnehmungsblockade, die in Frage zu stellen das Verdienst seiner Verfasserin ist: Petra Wild, Arabistin und Islamwissenschaftlerin hat mit ihrer Untersuchung über den „zionistischen Siedlerkolonialismus in Wort und Tat“ (so der Untertitel der Studie) einen wichtigen Beitrag zur Aufklärung über die dunkelsten Seiten der Entstehung und Entwicklung Israels geleistet. Eingeladen vom Nahost-Forum Bremen, der Bremer Gruppe des israelischen Komitees gegen Häuserzerstörung ICAHD sowie der Deutsch-Palästinensischen Gesellschaft DPG hat Petra Wild (Berlin) in der Villa Ichon zum Thema ihres Buches gesprochen. 
Der Gaza-Krieg war der brutalste in Israels Geschichte, und er endet mit dem Waffenstillstand genau dort, wo er begonnen hat, schreibt Gideon Levy in 
