pax christi fordert: Hilfe für Mauer und Siedlungsbau im besetzten Palästina beenden

14-04-18 pax christi banner1Erklärung des Geschäftsführenden Bundesvorstandes anlässlich des 10. Jahrestages zum Mauergutachten des Internationalen Gerichtshof am 9. Juli 2004. 

pax christi fordert die Bundesregierung auf, alle Maßnahmen einzustellen, die mithelfen Mauer und Siedlungsbau im besetzten Palästina aufrecht zu erhalten. Darüber hinaus appelliert pax christi an Unternehmen, Kirchen und Verbraucher/innen anlässlich des zehnten Jahrestages des „Mauer-Gutachtens“ des Internationalen Gerichtshofs in Den Haag (IGH), Mauerbau und Siedlungen nicht länger zu unterstützen. 

In den von der UN-Vollversammlung angenommenem Grundsätzen aus dem Gutachten wird Israel aufgefordert, Weiterlesen

Drei neue U-Boote aus Deutschland für Israel

Die „Tanin“ wird das erste israelische U-Boot sein, das über den neuen von der Kieler HDW-Werft entwickelten Brennstoffzellenantrieb (für besonders lange Fahrtzeiten) verfügt. Es ist außerdem mit 68 Meter Länge das größte, das bisher in Deutschland gebaut wurde. Genaue Angaben zur Bewaffnung machten weder Israel noch die Werft. Aber, wie die Kieler Nachrichten v. 30.06.14 zu berichten wussten, ist das U-Boot mit zehn Torpedorohren ausgerüstet, durch die auch Flugkörper (also Raketen) Weiterlesen

Gesellschaft Schweiz-Palästina (GSP): Zur Zuspitzung der Gewalt in den besetzten Gebieten

Die Entführung und Tötung von drei jugendlichen Siedlerkolonisten in der Westbank ist zu verurteilen. Zu verurteilen ist jedoch auch die Erschiessung von 10 Palästinensern, unter ihnen zwei 7 und 15-jährige Jugendliche durch die israelischen „Sicherheitskräfte“. 1’500 Wohnungen von PalästinenserInnen wurden – verteilt über die ganze Westbank und meist mitten in der Nacht – durchsucht und geplündert. Weiterlesen

Amnesty International: „Kollektive Bestrafung wird nicht die Gerechtigkeit bringen, die die ermordeten Teenager verdienen“

Die Ermordung von drei entführten israelischen Teenagern verdient Gerechtigkeit. Doch manche falsch durchgeführten Übernacht-Aktionen und ihre fortlaufenden Praktiken laufen auf eine kollektive Bestrafung von Palästinensern in der Westbank hinaus und sind ein eklatanter Verstoß gegen die Vorgaben des internationalen humanitären Völkerrechts und der internationalen Menschenrechtsnormen, so Amnesty International. Weiterlesen

Ein willkommener Anlass zum Losschlagen

Israel reagiert auf den Mord an den drei Jugendlichen mit neuem furchtbaren Unrecht.

Arn Strohmeyer

Der Mord an den drei israelischen Jugendlichen ist moralisch verabscheuungswürdig und politisch äußerst dumm, weil er der Sache der Palästinenser wie früher die Selbstmordattentate nur schadet. Aber wenn man schon von Moral bzw. Unmoral spricht: Israel kommt dieser sinnlose Mord offensichtlich sehr gelegen. Denn nach der Bildung der nationalen Einheitsregierung kann die „moralischste Armee der Welt“ nun rücksichtslos und brutal gegen die Palästinenser insgesamt losschlagen, politische Institutionen zerstören, Hamas-Leute gleich massenhaft festnehmen und das Bombardement auf Gaza fortsetzen. Und das alles, obwohl niemandem bisher wirklich Schuld nachgewiesen werden konnte. Weiterlesen

„Yasher Koach Presbyterians!“

14-06-22 presbytarians

Bild aus „Jewish Voice for Peace“

Am 20. Juni 2014 stimmte die General Assembly der Presbyterianischen Kirche in den USA mit einer hauchdünnen Mehrheit (310 gegen 303) für einen Divestment-Beschluss. Das bedeutet, dass die Glaubensgemeinschaft ihre Kapitalbeteiligungen von Unternehmen, die von der israelischen Besatzung profitieren, abziehen und sich auf „positive investments“ konzentrieren werde.

Die „Jewish Voice for Peace“ begrüßte diesen Beschluss sofort und enthusiastisch. Weiterlesen

„Breaking the Silence“ – ein mutiges Projekt wird 10 Jahre alt

Medico international hat drei Videos ins Netz gestellt, auf denen israelische Reservistinnen in Interviews über die stillschweigende Zusammenarbeit mit extremistischen Siedlern und über die alltäglichen Schikanen, die sie den Menschen in besetzten Gebieten zugefügt haben, berichten. Seit nunmehr schon 10 Jahren beliefert „Breaking the Silence“ die israelische und die Weltöffentlichkeit mit Informationen über die Realität der Besatzung – allen Anfeindungen zum Trotz. Im Bericht von Medico heißt es: Weiterlesen

Papst Franziskus im Heiligen Land: Hoffnung auf ein Signal für Gerechtigkeit

Im Kairos-Dokument von 2009 haben die palästinensischen Christen an die Solidarität ihrer Glaubensbrüder und -schwestern in aller Welt appelliert. Sie erhofften sich viel vom Besuch des Papstes in Palästina und Israel. Dr. Sabine Farrough hat dazu einen interessanten Bericht in der deutschen Huffington-Post veröffentlicht, auf den die Redaktion hinweisen möchte. Dr. Sabine Farrouh, IPPNW-Vorstandsmitglied, nahm vom 29. April bis 10. Mai 2014 an einer Begegnungsfahrt Palästina-Israel der deutschen Sektionen von IPPNW und pax christi teil. Weiterlesen

Abu Sitta und Uri Avnery – zwei Briefe zur Nakba. Sowie ein „Widerspruch“ von Arn Strohmeyer

Uri Avnery schildert sein Treffen mit dem jetzt wohlhabenden palästinensischen internationalen Bauunternehmer Abu Sitta. Sie haben sich sehr persönliche und bewegende Briefe geschrieben, die Avnery auf der Website von Gush Shalom am 17.05.14 veröffentlichte. Avnery war als junger Soldat dabei, als die Palästinenser vertrieben wurden. Abu Sitta erzählt von der anderen Seite, wie er „ein Flüchtling wurde, ohne je einen Juden gesehen zu haben,“ und wie er Jahre verbrachte, um herauszufinden, wer es tat, den Namen, das Gesicht und das Bataillon. Weiterlesen