So wie in Bremen sind auch in Frankfurt in den letzten zwei Wochen die Wogen hoch gegangen. Einer Demonstration gegen den israelischen Gaza-Krieg folgte eine Demo gegen den Antisemitismus. Offenbar hat es in der Redaktion der Frankfurter Rundschau Weiterlesen
Archiv der Kategorie: allgemein
Todenhöfer bei Anne Will: „Israel begeht Kriegsverbrechen“
Jürgen Todenhöfer hat bei „Anne Will“ am Mittwochabend in deutlichen Worten gesagt, was er vom Krieg gegen Bevölkerung in Gaza hält. „Israel hat das Recht, sich gegen die Raketen der Hamas zu verteidigen. Israel hat nicht das Recht, sich in einer Bombardierungsorgie zu verteidigen. Und das was ich gesehen habe, war eine Bombardierungsorgie. Es war so unverhältnismässig, dass ich sage: Es war ein Kriegsverbrechen.“
„Es gibt ein Selbstverteidigungsrecht der Palästinenser Weiterlesen
Offener Brief des KoPI
Der Deutsche Koordinationskreis Palästina Israel (KoPI) hat einen Brief an den israelischen Botschafter, S.E. Herrn Yakov Hadas-Handelsman auf den Weg gebracht. Das KoPI bittet darum, dass der Text noch von vielen anderen an die Botschaft gesendet würde. Der Originalbrief des KoPI hier. Eine Word-Datei zum Download hier. Weiterlesen
Sofortiger und umfassender Waffenboykott gegen Israel!
64 personen des öffentlichen lebens, darunter sieben Gewinner des Friedensnobelpreises, fordern ein internationales Waffenembargo gegen Israel. Der Brief war am Freitag, 18. Juli 2014, im Guardian veröffentlicht worden. Weiterlesen
Pogrom 2014 (Gaza)
von Rolf Verleger
Als 1903 der junge Michail Rybatschenko bei Kischinew (heute Moldawien, damals Zarenreich) ermordet aufgefunden wurde, stellten dort die „guten Christenmenschen“ die Juden als blutrünstige Monster dar. „Tod den Juden“ wurde geschrieben, gepredigt, gebrüllt und tatkräftig umgesetzt. Das war das erste Kischinewer Pogrom. Das Zaren-Regime schaute gerne zu.
Jetzt, über hundert Jahre später, wurden im von Israel besetzten Westjordanland Weiterlesen
Flugblatt: Schluss mit dem Massaker im Gazastreifen!
Am Sonnabend, 12.07.14, verteilten die Teilnehmer an der Palästina-Mahnwache vor den Domtreppen das folgende Flugblatt: Weiterlesen
Ein 16-jähriger Palästinenser wurde lebendig verbrannt
von Uri Avnery
Bomben fallen auf Gaza, und Raketen auf das südliche Israel, Menschen sterben und Häuser werden zerstört. Immer wieder und ohne Sinn. Wenn alles vorbei ist, können wir sicher sein, dass alles wieder so ist wie vorher.
Ich bin kaum in der Lage, die Sirenen zu hören, die vor den Raketen warnen, wenn sie nach Tel Aviv fliegen. Ich muss immer nur an das Entsetzliche denken, das in Jerusalem geschah.
Wenn eine Bande von Neo-Nazis in England einen 16-Jährigen Jungen in einem Londoner jüdischen Viertel bei Dunkelheit zum Hydepark verschleppt, ihn niedergeschlagen, ihm Benzin in den Mund gegossen, ihn damit übergossen und dann angezündet hätte – was wäre dann geschehen? Weiterlesen
„Immer nur von Rache zu Rache, von Operation zu Operation – wir leben in wachsender Hoffnungslosigkeit, ohne ein Bild von der Zukunft“
„Immer nur von Rache zu Rache, von Operation zu Operation – wir leben in wachsender Hoffnungslosigkeit, ohne ein Bild von der Zukunft. Niemand in Israel kann sich vorzustellen, wie das Land in zwanzig Jahren aussehen mag – es macht zu viel Angst. In aufrichtigen Augenblicken gestehe ich mir ein, dass auch ich die Chance, dass es irgendwann anders werden wird, bezweifele. Es gibt Gründe für diese Verzweiflung. Weiterlesen
Verkehrte Fronten: wie Weserkurier und Ha’aretz berichten
Statt von Deutschland aus mäßigend auf Israels Hardliner-Regierung einzuwirken, befürwortet der Weserkurier das Gegenteil: mehr Härte und mehr Unnachgiebigkeit gegenüber den Palästinensern. Statt nach Wegen für einen Waffenstillstand und für Verhandlungen zu suchen, gießen Daniel Killy (Chef vom Dienst) und Ulrich W. Sahm (Kommentator) regelmäßig in Artikeln und Kommentaren Benzin ins Feuer. Und sie üben sich natürlich in den üblichen Verkehrungen: die Schuldigen werden zu Unschuldigen gemacht, und umgekehrt. Weiterlesen
pax christi fordert: Hilfe für Mauer und Siedlungsbau im besetzten Palästina beenden
Erklärung des Geschäftsführenden Bundesvorstandes anlässlich des 10. Jahrestages zum Mauergutachten des Internationalen Gerichtshof am 9. Juli 2004.
pax christi fordert die Bundesregierung auf, alle Maßnahmen einzustellen, die mithelfen Mauer und Siedlungsbau im besetzten Palästina aufrecht zu erhalten. Darüber hinaus appelliert pax christi an Unternehmen, Kirchen und Verbraucher/innen anlässlich des zehnten Jahrestages des „Mauer-Gutachtens“ des Internationalen Gerichtshofs in Den Haag (IGH), Mauerbau und Siedlungen nicht länger zu unterstützen.
In den von der UN-Vollversammlung angenommenem Grundsätzen aus dem Gutachten wird Israel aufgefordert, Weiterlesen
