Der UN-Menschenrechtsrat hat in seiner 49. Sitzung den Bericht von Michael Lynk über die Lage der Menschenrechte in den seit 1967 besetzten palästinensischen Gebieten angenommen und am 21.3. veröffentlicht. Der Sonderberichterstatter hat auch die Merkmale der Apartheid zu Rate gezogen und auf die israelische Besatzung angewendet. Er kommt zu dem Schluss, dass die israelische Herrschaft über die besetzten palästinensischen Gebiete inzwischen als Apartheid bezeichnet werden kann. Hier der Link zum Bericht: https://www.icahd.de/der-un-bericht-des-sonderberichterstatters-ueber-die-lage-der-menschenrechte-in-den-seit-1967-besetzten-palaestinensischen-gebieten/
Wie der Amnesty-Bericht geht auch dieser Bericht detailliert auf die Menschenrechtsverletzungen ein, beschränkt sich aber auf die besetzten Gebiete. Hier einige Auszüge:
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Immer wieder werden wir gefragt: „Was kann ich gegen den völkerrechtswidrigen Siedlungsbau auf palästinensischen Grund und Boden machen?“
Über den Bericht von Amnesty International ISRAELS APARTHEID GEGEN DIE PALÄSTINENSER – EIN BLICK IN JAHRZEHNTE DER UNTERDRÜCKUNG UND HERRSCHAFT wird zur Zeit heftig diskutiert. Für diesen sehr gründlich recherchierten Bericht hat sich AI 4 Jahre Zeit genommen. Jetzt stimmt auch AI mit B’tselem, Yesh Din und Human Rights Watch überein, dass Israel über Jahrzehnte ein System der Apartheid errichtet hat, „ein grausames System der Dominanz“ und ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit“. Der Bericht hat einige heftige Reaktionen verursacht, besonders bei der israelischen Regierung und ihren Unterstützer*innen. Die deutsche AI-Sektion hat erklärt, um der „Gefahr einer Instrumentalisierung oder Fehlinterpretation des Berichts entgegenzuwirken“ werde sie von einer Übersetzung des Berichtes absehen und auch keine Aktionen planen.