Riad Othman, medico international. Vortrag mit anschließender Diskussion. Am Dienstag, 20. August 2019, 19 Uhr im DGB-Haus, Bahnhofsvorplatz
Mit der Entscheidung von Präsident Trump, die amerikanische Botschaft im Mai 2018 nach Jerusalem zu verlegen, schufen Israel und die USA Fakten und erklärten, Jerusalem sei einzig und allein die Hauptstadt Israels – die Palästinenser hätten kein Anrecht mehr auf Jerusalem als geteilte Hauptstadt. Die analog dazu andauernde Siedlungspolitik in Ostjerusalem und weiten Teilen der Westbank untermauert den Anspruch Israels auf weitere Gebiete. Es begannen die wöchentlichen Proteste der Menschen in Gaza am Grenzzaun. 2018 wurden dabei über 200 zumeist junge Menschen durch das israelische Militär erschossen. Weiterlesen


Wie jedes Jahr so zelebrierte sowohl die Palästinensische Gemeinde Bremen, wie auch die Syrische Gemeinde und der Syrische Kulturverein mit allen ihren Freunden und Unterstützern sowohl das Iftar-Essen zum Fastenbrechen anläßlich des Fastenmonats Ramadan, wie auch das kurz darauf folgende Zuckerfest zum Ende des Fastenmonats Ramadan. Wie jedes Jahr wurden die Mitglieder und Freunde der Deutsch-Palästinesischen-Gesellschaft Bremen e.V. sowohl zum Iftar-Fastenbrechen wie auch zum Zuckerfest eingeladen. Beide Veranstaltungen fanden in Walle im türkischen Veranstaltungszentrum Event Palace mit ihren großen Säalen statt. Über 400 Palästinenser kamen mit Familien zusammen. 

Am 23. Mai 2019 hielt Dr. Gerhard Fulda im Bürgerhaus Weserterrassen einen spannenden Vortrag über „Regime Change – Der deutsche Abschied vom Völkerrecht“. Die gut über 50 Anwesenden waren trotz der Beeinträchtigung der Tonqualität durch die Headset-Anlage sehr beeindruckt und diskutierten im Anschluss noch über eine Stunde mit dem Referenten aus Berlin. Dr. Fulda war lange Jahre Botschafter für die Bundesrepublik Deutschland in verschiedenen Staaten des Nahen Ostens und in Indonesien. Die Arbeit an seiner Dissertation über die Sozialreformen Gamal Abdel-Nassers hatte den Juristen Gerhard Fulda zwischen Herbst 1964 und Frühjahr 1966 schon früh nach Ägypten geführt. Zusammen mit seinen späteren Auslandsverwendungen im diplomatischen Dienst hat er insgesamt 12 Jahre in der arabischen bzw. islamischen Welt gelebt und gearbeitet. Die Stationen waren Marokko, Saudi-Arabien, wiederum Ägypten und schließlich bis zum Eintritt in den Ruhestand im Sommer 2004 als Botschafter in Indonesien, dem bevölkerungsreichsten islamischen Land. 