Dr. Clemens Messerschmid ist Hydrogeologe und eigentlich DER Wasserspezialist für Palästina und Israel. Wasser ist im gesamten Nahen Osten eine umkämpfte Ressource. In seinem Vortrag ging er auf die riesigen Probleme ein, die der Gazastreifen mit Wasser hat. Die Zustände hier sind katastrophal – und sie werden immer schlimmer. Weiterlesen
Archiv der Kategorie: allgemein
Trumps Nahost-Politik: grotesk – absurd – irrational – Irrsinn – Armageddon
Michaels Lüders neues Buch enthüllt haarsträubende Zusammenhänge, wie die USA, Israel und Saudi-Arabien die Region destabilisieren und den Krieg gegen den Iran vorbereiten.
Arn Strohmeyer
Der Nahostexperte Michael Lüders warnt in seinem neuen Buch „Armageddon im Orient. Weiterlesen
Kommentar von Moshe Zuckermann: Verlogene Entrüstung
gegründet werden. Prominente Vertreter der jüdischen Öffentlichkeit
Israel fasziniert die Rechten. Jüdische AfD-Mitglieder wollen Vereinigung gründen
Die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ brachte am 25. September 2018 die Meldung, dass AfD-Mitglieder jüdischen Glaubens eine bundesweite Vereinigung gründen wollten. AfD-Sprecher Lambrou sagte dem Blatt, es gebe keinen Widerspruch zwischen der Mitgliedschaft in der AfD und dem jüdischen Glauben. Als Redner bei der Gründungsversammlung sollen unter anderem die Bundestagsabgeordnete Beatrix von Storch und der stellvertretende Vorsitzende der Bundesvereinigung Christen in der AfD, Kuhs, sprechen.
Mitglieder der jüdischen Gemeinden in Wiesbaden und Offenbach Weiterlesen
Tagung zur Krise der Dialogfähigkeit im Israel-Palästina-Konflikt findet trotz hohen Drucks statt

v.l.n.r.: Dr. Michael Blume, Antisemitismusbeauftragter des Landes Baden-Württemberg, im konstruktiven Gespräch mit der Bundestagsabgeordneten Christine Buchholz (Die Linke), moderiert von Marius Stark (KoPI), am 22. September 2018 in der Evangelischen Akademie Bad Boll (Foto: privat)
Die evangelische Akademie Bad Boll hatte für 21. – 23. September zu einer Tagung über die Sprachlosigkeit der Kontrahenten im Israel-Palästina-Konflikt eingeladen. Weiterlesen
Norman Paech über Moshe Zuckermann
Es gibt wohl kaum ein Thema, über das vor allem in Deutschland mit so unbändiger Härte debattiert wird, wie über das Thema „Antisemitismus“. Der israelische Soziologe Moshe Zuckermann gehört zu den profundesten Kritikern des Missbrauchs des Antisemitismus-Begriffs zum Zwecke der Unterdrückung von Kritik an der Politik des Staates Israel. Im Westend Verlag erscheint in diesen Tagen Zuckermanns jüngstes Buch mit dem vielsagenden Titel „Der allgegenwärtige Antisemit oder die Angst der Deutschen vor der Vergangenheit“. Norman Paech hat sich Zuckermanns Buch für die NachDenkSeiten einmal näher angeschaut.
Es steht wissenschaftlich inzwischen außer Frage, dass ein Anstieg des Antisemitismus in Deutschland nicht nachweisbar ist, dass es keinen neuen Antisemitismus gibt, Weiterlesen
Denunziatorische Angriffe auf die Deutsch-Palästinensischen Kulturtage in Bergisch-Gladbach abgewehrt
Stellungnahme des Präsidenten Nazih Musharbasch, der Vizepräsidenten Dr. Detlef Griesche, Ursula Mindermann, Gisela Siebourg und Dr. Ribhi Yousef der Deutsch-Palästinensischen Gesellschaft (DPG)
Weiterlesen
BDS — neuerdings sachlich betrachtet?!

Roger Waters Foto: Wikimedia Commons Author Davidwbaker
Bekanntlich ist es eines der schwersten Gedankenvergehen in Deutschland, wenn man die BDS-Kampagne unterstützt, sich also für Boykotte und Sanktionen gegen Israel einsetzt. Dies wird als „Antisemitismus“ bezeichnet. Für Menschen, die — zu Recht oder Unrecht — auch nur im Verdacht stehen, BDS-aktiv zu sein, bedeutet das, ganz offiziell in München und Frankfurt keine städtischen Räume vermietet zu bekommen. Der Bann strahlt häufig genug auch auf Personen und Organisationen aus, die sich gar nicht für BDS einsetzen — wie z.B. BIB. Er dient daher allgemein zur Einschüchterung all jener, die sich um eine gerechte Lösung des Palästinaproblems bemühen. Weiterlesen
„Keine Gerechtigkeit ohne Rückkehr der Flüchtlinge“: Vor 70 Jahren ermordeten Zionisten in Jerusalem den UN-Vermittler Graf Folke Bernadotte
Der hoch angesehene UN-Vermittler Graf Folke Bernadotte war voller Sympathien für einen jüdischen Staat, als er 1948 im Nahen Osten eintraf. Doch in kurzer Zeit wandelte sich der schwedische Diplomat zu einem Anwalt der arabischen Flüchtlinge – eine Haltung, die zionistische Attentäter nicht dulden wollten.
Von Heiko Flottau.
Israel war nach seiner offiziellen Staatsgründung am 14. Mai 1948 gerade einmal sechs Tage alt, als am 20. Mai der schwedische UN-Vermittler Graf Folke Bernadotte den neuen Staat betrat. Er war von den Vereinten Nationen geschickt worden, um im Krieg, den arabische Staaten gegen Israel begonnen hatten, zu vermitteln. Weiterlesen
Es droht eine humanitäre Katastrophe
Nicht nur palästinensischen Organisationen haben mit Empörung auf Trumps Ankündigung reagiert, die Zahlungen an das Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen UNRWA nach 70 Jahren einzustellen. Das sind von den jährlichen Mitteln Weiterlesen

