Den berühmten Weg (den Josef und Maria vor mehr als 2000 Jahren beschritten), die knapp 7 km lange Straße zwischen Jerusalem und Bethlehem zu gehen, ist heute fast unmöglich. Israel baute auch dort den sogenannten „Sicherheitszaun“, der in Wirklichkeit eine 8 – 14 m hohe Betonmauer ist, die Bethlehem faktisch abriegelt.
Auch diese Weihnachten 2018, wo Christen den Geburtstag Jesu feiern, kann nicht verborgen bleiben, dass Israel die heilige Stadt längst in ein Freiluftgefängnis verwandelt hat. Weiterlesen
Archiv der Kategorie: allgemein
Doris Flack und Claus Walischewski – Bericht im Weserkurier
Im Weserkurier v. 22.12.2018 ein großer und guter Artikel von Kornelia Hattermann. Titel: Arbeiten für die Menschenrechte. Claus Walischewski und Doris Flack aus Bremen helfen Palästinensern in besetzten Gebieten beim Bau eines Gemeinschaftshauses und bei der Olivenernte. Judenhass immer schlimmer?
Der Judenhass werde immer schlimmer, so Bild-online am 06.12.2018. 85 Prozent der befragten Juden in Europa würden Rassismus und Judenhass für das derzeit größte Gesellschaftsproblem halten; 89 Prozent wären der Meinung, dass Antisemitismus seit 2013 stark zugenommen habe. Jeder dritte Jude, so Spiegel-online v. 10.12.2018
würde schon über einen „Wegzug aus Europa“ nachdenken. Die alarmierenden Pressemeldungen beziehen sich sämtlich auf die Befunde, die die Europäische Grundrechte-Kommission auf der Grundlage einer Befragung Weiterlesen
Was beschäftigt das progressive Israel?
Aus dem Newsletter des Israel Office der Rosa-Luxemburg-Stiftung:
Schalom, Salam, hoch geschätzte Leserinnen und Leser, liebe Freundinnen und Freunde,
zum Jahresende möchten wir Ihnen ein langes Gespräch über politische Kunst, Feminismus und Machtverhältnisse mit einer der herausragenden Theaterschaffenden Israels, Ofira Henig, ans Herz legen, die aufgrund ihrer politischen und künstlerischen Unabhängigkeit immer seltener in Israel arbeiten kann. Weiterlesen
New York Times: „Unmut über Israel ist nicht antisemitisch“
Ein wichtiger Essay in der New York Times von Michelle Goldberg
Quelle: https://www.nytimes.com/by/michelle-goldberg
Letzte Woche gingen die Ergebnisse einer EU-Studie zum Antisemitismus durch die Medien. Demnach fühlen sich Juden viel mehr angegriffen als bisher bekannt. Weiterlesen
Weihnachtsspende für Flüchtlingskinder im Libanon e.V.
Liebe Spenderinnen und Spender, liebe Freundinnen und Freunde!
Der Winter und damit die Weihnachtstage scheinen nun doch kommen zu wollen. Damit ist es wieder Zeit für unseren Weihnachtsrundbrief, mit dem wir Sie über unsere Arbeit auf dem Laufenden halten wollen. Ende letzten Jahres haben wir den Gesamtspendenbetrag von 3 Millionen Euro erreicht, den wir unseren Partnern für die verschiedensten Projekte Weiterlesen
Vorwürfe aus Israel u.a. gegen das Jüdische Museum in Berlin
Der Bundesregierung ist ein bemerkenswertes Schreiben aus Israel zugegangen. Wie die taz exklusiv berichtete, ist die Bundesregierung aufgefordert worden, die Unterstützung für Dutzende Menschenrechtsorganisationen in Israel und den palästinensischen Gebieten „grundsätzlich zu überdenken“.
Neben politischen Stiftungen, kirchlichen Hilfsorganisationen und ihren Partnern in Israel und Palästina betrifft die Beschwerde auch „Anti-Israel-Aktivitäten“ des Jüdischen Museums in Berlin sowie die deutsche Förderung von Filmen von vermeintlichen Unterstützern der Boykottbewegung BDS (s.u.) …
Das andere Israel. Stimmen progressiver Kräfte der israelischen Opposition in Politik und Gesellschaft
Das Verhältnis vieler Linker in Europa zu Israel ist zweifelsfrei schwierig. Es bewegt sich im Spannungsfeld zwischen konsequentem Kampf gegen Antisemitismus und kritischem Hinterfragen offizieller Regierungspolitik. Dabei ergeben sich verständlicherweise nicht selten Widersprüche oder Unverständnis. Oft genug wird der Nahostkonflikt auf den scheinbar unlösbaren Konflikt zwischen Israel und Palästina reduziert. Unbeachtet bleibt zumeist die Situation der arabischen palästinensischen Israelis und anderer Minderheiten, ebenso der Widerstand innerhalb der israelischen Gesellschaft. Weiterlesen
Wieder ein bedenklicher Fall von Zensur, Intoleranz und Unterdrückung der Meinungsfreiheit
Die Evangelische Kirche sagt in Karlsruhe einen Vortrag des Journalisten Andreas Zumach ab / Das Thema „Israel – seine wahren und falschen Freunde“ ist offenbar zu gefährlich für Christen.
Wenn es nicht so traurig wäre, müsste man eigentlich darüber lachen: Der Journalist Andreas Zumach, der heute in Genf u.a. für die TAZ tätig ist, der zuvor Jahre lang als Freiwilliger und dann als hauptamtlicher Mitarbeitet für die Aktion Sühnezeichen/ Friedensdienste gearbeitet hat (die sich gegen jede Form von Judenfeindlichkeit und für die Überlebenden des Holocaust engagiert) und der schon zahlreiche Vorträge im Rahmen der Kirche gehalten hat, darf in Karlsruhe vor einem Kirchenpublikum nicht sprechen. Sein für den 6. Dezember geplanter Vortrag zum Thema „Israel – seine wahren und falschen Freunde“ wurde von der „dienstaufsichtsführenden Ebene der Evangelischen Kirche in Karlsruhe“ abgesagt, weil es nach der Ankündigung des Vortrages „Irritationen unterschiedlicher Art“ gegeben habe. Weiterlesen
Über ein Jahrhundert jüdischer Wohlfahrtspflege in Deutschland

Urteilsmilde Geschichtsbetrachtung
Von Rudolph Bauer
Vor einem Jahrhundert, am 9. September 1917, der Erste Weltkrieg war noch nicht zu Ende, erfolgte in Berlin die Gründung der Zentralwohlfahrtsstelle der deutschen Juden, heute bezeichnet als Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland (abgekürzt: ZWSt). Die Gründungsinitiative ging aus vom Deutsch-Israelitischen Gemeindebund (DIGB), der Großloge für Deutschland B’nai B’rith und dem Jüdischen Frauenbund (JFB). Sie sollte dazu dienen, die Wohlfahrtspflege in allen jüdischen Gemeinden Deutschlands auf überregionaler Ebene zusammenzufassen, seitens der Zentrale mit den örtlichen Gemeinden zusammenzuarbeiten sowie Provinzial- bzw. Landesverbände zu schaffen. Weiterlesen


