„Milliarden für den Stillstand“ – mit der Filmemacherin Sabrina Dittus

Blick in den Saal des Bürgerhauses Weserterrassen

Am 6. Dezember fand endlich – wenn auch wegen technischer Schwierigkeiten mit Verspätung – der Filmabend mit der renommierten Regisseurin und Filmemacherin Sabrina Dittus statt. Sie zeigte ihren Film „Milliarden für den Stillstand“ und diskutierte anschließend mit den Zuschauern. Der Film wurde 2016 auf dem Globale Filmfestival Berlin 2016  gezeigt und die Autorin erhielt, ebenfalls 2016, den 19. Dokumentarfilm Förderpreis vom Filmbüro Bremen. Am 29.09.2015 war die Erstausstrahlung, natürlich erst um 23.30 Uhr, bei Arte (Wiederholung am 17.05.2016). Weiterlesen

ÖRK: Israelisches Vorgehen gegen hochrangige ÖRK-Mitarbeiterin ist ungerecht, uninformiert und diskriminierend

Deutsche Fassung veröffentlicht am: 06. Dezember 2016
In einem beispiellosen Vorgehen gegenüber einer hochrangigen Mitarbeiterin des Ökumenischen Rates der Kirchen (ÖRK) und Vertreterin der ökumenischen Bewegung wurde gestern die beigeordnete ÖRK-Generalsekretärin Prof. Dr. Isabel Apawo Phiri am internationalen Ben-Gurion-Flughafen festgehalten, verhört und ausgewiesen. Weiterlesen

Unabhängige Menschenrechtsarbeit in Palästina gefährdet

Palästinensische zivilgesellschaftliche Akteure leiden verstärkt unter israelischen Repressionen
 
Die Nahost-Kommission von pax christi erreichen in der letzten Zeit verstärkt Berichte, dass palästinensische Menschenrechtsorganisationen und Aktivist*innen, die sich gewaltfrei für ein Ende der Besatzung einsetzen, zunehmend Opfer von Angriffen durch israelische staatliche Akteure sowie von anonymen Angriffen werden. Gegen diese wird bislang von israelischer staatlicher Seite nicht entschieden vorgegangen. Dies gilt sowohl für das besetzte Ost-Jerusalem, die Westbank und Gaza als auch für Mitarbeiter*innen, die in Europa ansässig sind. pax christi verurteilt dieses Vorgehen auf das schärfste und fordert die israelische Regierung auf, das Recht auf Meinungsfreiheit zu respektieren und unabhängige Menschenrechtsarbeit insbesondere auch unter Besatzung zu gewährleisten. 

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Iris Hefets über Spaltungen und Spannungen in der israelischen Gesellschaft

Iris Hefets ist Jüdin, ist in Israel geboren, hat in der Armee gedient und sich vor 14 Jahren entschlossen, Israel aus politischen Gründen zu verlassen. Sie lebt heute in Berlin.  Übrigens leben immer mehr Israelis dort. Genaue Zahlen existieren nicht, die Schätzungen variieren von 20.000 bis 50.000.

Die vorwiegend jungen Israelis kommen aus unterschiedlichen Gründen: Berlin gilt in Israel als hip; die Lebenshaltungskosten sind im Vergleich mit Tel Aviv oder Jerusalem viel, viel niedriger; die Studiengebühren an den Universitäten tendieren gegen Null; man kann dem drückenden Militärdienst entgehen; 

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Informationen über BDS in Bremen

In Bremen trafen sich am 19. November 2016 mehrere Aktivistinnen und Aktivisten aus verschiedenen Gruppen am Eingang zum Bremer Marktplatz, um über die weltweite Aktion Boykott-Desinvestions-Sanctions (BDS) zu informieren. Auf einem über zwei Meter hohen Roll-up waren möglichst übersichtlich die wichtigen Informationen zusammengestellt:
(1) Was ist eigentlich BDS?
(2) Welche Ziele verfolgt BDS?
(3) Wie reagiert die israelische Regierung?
(4) Ist BDS in Deutschland umstritten?
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Rolf Verleger schreibt an die Anti-Antisemitismus-Aktivisten in Freiburg

Rolf Verleger am 13. September 2016 im Lagerhaus Schildstraße

Am 10. November 2016 hielt Prof. Dr. Rolf Verleger, den wir mit seiner sanften und klugen Art hier in Bremen anlässlich der Taz-Veranstaltung („Ist Bremen eine Hochburg des Antisemitismus?“ am 13.09.16 im Lagerhaus Schildstraße) kennen gelernt haben, in Freiburg im Rahmen des Café Palestine einen Vortrag. Die Veranstaltung war gut besucht. Zwei junge Männer, anonym bleibend, legten Flugblätter aus verschwanden schnell wieder. Das Flugblatt wurde veröffentlicht auf der Facebook-Seite des „Referats gegen Antisemitismus“ der Universität Freiburg, das wiederum in Zusammenarbeit mit der Amnesty-International-Südbaden-Hochschulgruppe, der Amadeu-Antonio-Stiftung und der DIG Freiburg „Aktionstage gegen Antisemitismus“ veranstaltet. In dem verteilten Flugblatt wird tatsächlich gefordert, einem jüdischen Professor Redeverbot zu verteilen. Einiges haben wir in Bremen ja auch schon erlebt, so weit ist es aber (bisher) bei uns nicht gekommen. Weiterlesen