Stellungnahme des Präsidenten Nazih Musharbasch, der Vizepräsidenten Dr. Detlef Griesche, Ursula Mindermann, Gisela Siebourg und Dr. Ribhi Yousef der Deutsch-Palästinensischen Gesellschaft (DPG)
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BDS — neuerdings sachlich betrachtet?!

Roger Waters Foto: Wikimedia Commons Author Davidwbaker
Bekanntlich ist es eines der schwersten Gedankenvergehen in Deutschland, wenn man die BDS-Kampagne unterstützt, sich also für Boykotte und Sanktionen gegen Israel einsetzt. Dies wird als „Antisemitismus“ bezeichnet. Für Menschen, die — zu Recht oder Unrecht — auch nur im Verdacht stehen, BDS-aktiv zu sein, bedeutet das, ganz offiziell in München und Frankfurt keine städtischen Räume vermietet zu bekommen. Der Bann strahlt häufig genug auch auf Personen und Organisationen aus, die sich gar nicht für BDS einsetzen — wie z.B. BIB. Er dient daher allgemein zur Einschüchterung all jener, die sich um eine gerechte Lösung des Palästinaproblems bemühen. Weiterlesen
„Keine Gerechtigkeit ohne Rückkehr der Flüchtlinge“: Vor 70 Jahren ermordeten Zionisten in Jerusalem den UN-Vermittler Graf Folke Bernadotte
Der hoch angesehene UN-Vermittler Graf Folke Bernadotte war voller Sympathien für einen jüdischen Staat, als er 1948 im Nahen Osten eintraf. Doch in kurzer Zeit wandelte sich der schwedische Diplomat zu einem Anwalt der arabischen Flüchtlinge – eine Haltung, die zionistische Attentäter nicht dulden wollten.
Von Heiko Flottau.
Israel war nach seiner offiziellen Staatsgründung am 14. Mai 1948 gerade einmal sechs Tage alt, als am 20. Mai der schwedische UN-Vermittler Graf Folke Bernadotte den neuen Staat betrat. Er war von den Vereinten Nationen geschickt worden, um im Krieg, den arabische Staaten gegen Israel begonnen hatten, zu vermitteln. Weiterlesen
Es droht eine humanitäre Katastrophe
Nicht nur palästinensischen Organisationen haben mit Empörung auf Trumps Ankündigung reagiert, die Zahlungen an das Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen UNRWA nach 70 Jahren einzustellen. Das sind von den jährlichen Mitteln Weiterlesen
Trump droht: Zahlungen der USA an UNRWA werden eingestellt
Stellungnahme der Deutsch-Palästinensischen Gesellschaft, September 2018:
Nicht nur palästinensischen Organisationen haben mit Empörung auf Trumps Ankündigung reagiert, die Zahlungen an das Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen UNRWA nach 70 Jahren einzustellen. Das sind von den jährlichen Mitteln in Höhe von insgesamt ca. 950 Mill. Euro Finanzhilfen etwa 290 Millionen Euro. Weiterlesen
Ein Schritt zurück, zwei Schritte vor – Jeremy Corbyn gibt im Antisemitismus-Streit nach und marginalisiert seine Gegner
„Labour übernimmt gängige Antisemitismus-Definition“, so titelten gestern die deutschen Nachrichtenagenturen und interpretierten dies als Niederlage von Jeremy Corbyn, der sich stets gegen eine vollständige Übernahme dieser Definition samt der umstrittenen Beispiele gewehrt hat . Das ist nicht ganz falsch. Weiterlesen
BDS – Die Diskussion wird differenzierter
Die Deutsche Welle hat am 30. August 2018 einen sehr ausführlichen, sehr differenzierten und also sehr lesenswerten Überblicksartikel über die gesamte BDS-Problematik gebracht.
Der Anlass: die jüngsten Auseinandersetzungenmit um die Ruhrtriennale in Bochum und das Berliner Pop-Kultur-Festival. Es kommen mit sorgfältig zitierten Äußerungen zu Wort: Weiterlesen
Den USA ausgeliefert – Washington kürzt Gelder für Palästinenser
von Knuth Mellenthin
Alle palästinensischen Organisationen haben mit Empörung auf Donald Trumps Ankündigung vom Freitag reagiert, 200 Millionen US-Dollar für die Finanzierung von Hilfsprojekten zu streichen. Die Maßnahme zeige, »dass es das wirkliche Ziel der US-amerikanischen Hilfe ist, sich in die inneren Angelegenheiten anderer Völker einzumischen und ihre nationalen Rechte zu beeinträchtigen«, sagte der Generalsekretär der Palästinensischen Befreiungsorganisation PLO, Saeb Erekat, am Sonnabend. Hanan Aschrawi, eine Spitzenpolitikerin der PLO, sprach von »billiger Erpressung als politischemInstrument«. Weiterlesen
Die Stimme des „anderen Israel“ ist verstummt
Der Gush-Shalom-Gründer war einer der ersten Israelis, die die Position vertraten, dass nur ein eigenständiger palästinensischer Staat zur friedlichen Lösung des Nahost-Konflikts beitragen könne. „Der Unterschied zwischen einem Freiheitskämpfer und einem Terroristen hängt“, sagte er einmal, „von der Perspektive der Betrachtung ab.“ Uri Avnery ist am am Montag, 20. August 2018 im Alter von 94 Jahren in Tel Aviv gestorben. Er wurde 1923 als Helmut Ostermann in Hannover geboren. Die Familie emigrierte im November 1933 nach Palästina. Avnery lebte danach Zeit seines Lebens in Tel Aviv. Weiterlesen


