Die Außenministerin der EU, Federica Mogherini, hat dem Minister für Strategische Angelegenheiten, Gilad Erdan, einen persönlichen, scharf formulierten Brief geschickt, in dem sie ihn auffordert, Beweise für die ‚vagen und unbegründeten‘ Behauptungen vorzulegen, dass die EU gegen Israel gerichtete Terror und Boykottaktivitäten über Non-profit- Organisationen finanziert. Weiterlesen
Das israelische Nationalitätengesetz: Staatlich-sanktionierte Apartheid
(Filmausschnitt Tageschau der ARD v. 19.07.2018)
Einen Tag nach Nelson Mandelas 100-jährigem Geburtstag verabschiedete die Knesset ein „Nationalitätengesetz“, dass Diskriminierung, Segregation und Apartheid im israelischen Recht festschreibt. Mitglieder der „Joint List“ stimmen gegen das neue israelische Gesetz in der Knesset. Weiterlesen
Ein deutscher Linken-Führer, der Bäume in Siedlungen pflanzt!!
Mitglieder der Palästinensischen Koalition für wirtschaftliche, soziale und kulturelle Rechte protestieren gegen den Solidaritätsbesuch von Dietmar Bartsch, DIE LINKE, anlässlich des 70. Jahrestages der Staatsgründung Israels und seiner Teilnahme an der “sicherheitstechnischen Anpflanzungen im Kibbuz Sufa mit Freunden aus Deutschland” zusammen mit dem Jewish National Fund (JNF) – Keren Kayemeth LeIsrael.
Ein deutscher Linken-Führer, der Bäume in Siedlungen pflanzt!!
Die hier unterzeichnenden Organisationen und Gewerkschaften der Koalition für Gerechtigkeit (Adalah Coalition) protestieren gegen den Besuch des Vorsitzenden der Linkspartei (Die LINKE.) im Deutschen Bundestag Weiterlesen
Nelson Mandela, Apartheid, Palästina
„Die Apartheid hat keine Zukunft“ – Nelson Mandela und die israelische Politik. Ein fingierter Brief an Thomas L. Friedman (Kolumnist der New York Times)
Den folgenden fingierten Brief schrieb nicht Nelson Mandela Anfang April 2001, sondern ein Student in Südafrika. Er ist für uns von der Homepage der Universität von Johannesburg heruntergeladen worden. Der anonyme Autor verwendet Originalzitate und Standpunkte des „wise old man“ und überträgt diese Sichtweise auf die Verhältnisse in Israel/Palästina. Weiterlesen
Das Jüdische Museum in Berlin, der israelische Botschafter und die Meinungsfreiheit
Das Jüdische Museum in Berlin, bekannt durch seine spektakuläre Libeskind-Architektur, legt großen Wert darauf, eine moderne, weltoffene und der pluralistisch-wissenschaftlichen Diskussion verpflichtete Institution zu sein. Das Museum wird zu 75 Prozent vom deutschen Staat finanziert und ist organisiert als eine „bundesunmittelbare Stiftung“, die wiederum „eine eigenständige juristische Person des öffentlichen Rechts und Bestandteil der mittelbaren Staatsverwaltung des Bundes“ ist. Weiterlesen
Der Verein DEIN-Demokratie und Information e.V. und die Ausstellung „1948-Die Ausstellung“
Angriff ist die beste Verteidigung – nach diesem Motto hat die Israel-Lobby in Gestalt des Vereins „DEIN-Demokratie und Information e.V.“ als propagandistischen Gegenentwurf zu der von israelaffinen Organisationen und Personen angefeindeten und diffamierten NAKBA-Ausstellung des Vereins „FlüchtlingsKinder im Libanon e.V.“ nach langer Vorbereitung die Ausstellung „1948-Die Ausstellung“ gestartet und will sie in zahlreichen Orten zeigen, nachdem sie bislang in schon in München, Berlin und Reichenbach gezeigt wurde. Weiterlesen
The Guardian kritisiert Palästina-feindliches Verhalten des Ruhrtriennale-Festivals
Der britische „Guardian“ veröffentlichte schon am 26. Juni 2018 einen scharfen Protest gegen die Entscheidung der Festivalleitung der Ruhrtriennale, die „Young Fathers“ auszuschließen. „We are disturbed by attempts in Germany to impose political conditions on artists supporting Palestinian human rights. We are glad that the international outcry has convinced the Ruhrtriennale arts festival Weiterlesen
Khan al-Ahmar – Ende der Zwei-Staatenlösung wird besiegelt. Beginn der Annexion?
Die Beduinen in Khan al-Ahmar wurden bereits Anfang der 1950er Jahre aus ihrer Heimat in der Wüste Negev vertrieben. Nun erleben die selben Menschen samt ihrer Kinder und Kindeskinder die nächste Vertreibung: Nachdem das israelische Militär das Gebiet um Khan al-Ahmar wenige Kilometer östlich von Jerusalem Anfang des Monats zur militärischen Sperrzone erklärt hatte, wurde mit dem Abriss des Dorfes begonnen, wie die Palästina-Nachrichten hier ausführlich und gut bebildert dokumentieren. Weiterlesen
pax-christi-Reader zu Antisemitismus
In den vergangenen Monaten wurde nach Einschätzung der Kommission Nahost von pax christi die öffentliche Diskussion zum Begriff Antisemitismus zunehmend unpräzise geführt. Weiterlesen
Bundesregierung nimmt Stellung zum drohenden Abriss von Khan al-Ahmar
In den Mainstream-Medien tauchte diese Meldung bisher nicht auf: immerhin eine offizielle – und „israelkritische“ – Erklärung des Auswärtigen Amtes.
Mit einem Tag Verspätung hat sich das Auswärtige Amt gestern mit einer offiziellen Erklärung zu den Übergriffen am 3. Juli 2018 auf Bewohner von Khan al-Ahmar und dem bevorstehenden Abriss des Dorfes geäußert. Der Abriss würde „die Grundlagen der Zwei-Staaten-Lösung nachhaltig erschüttern“. Die Bundesregierung appellierte erneut an die israelische Regierung, auf die Zerstörung des Dorfes „zu verzichten“. Weiterlesen


