Deutsche Medien verstoßen gegen das Völkerrecht

Erlöserkirche in Bethlehem

Beschwerde wegen falscher Information während des WDR-Weihnachtskonzerts am 19.12. 2015
An den Intendanten des WDR
Herrn Tom Buhrow

Sehr geehrter Herr Buhrow,
Lügenpresse? Sicher ein unberechtiger Rundum-Schlag! Was aber soll der Leser und Hörer denken, wenn zuerst das ZDF, dann die FAZ und nun auch der WDR eine Weihnachtssendung aus Bethlehem aus „ISRAEL“ ankündigt? Sie benötigen ganz sicher keine Belehrung über gültiges Völkerrecht, Weiterlesen

„Stille Nacht, heilige Nacht“ in Bethlehem

„Stille Nacht, heilige Nacht“. Die Stadt Bethlehem bereitet sich auf ein ruhiges Weihnachtsfest vor. Die Gewalt seitens der Israelis geht allerdings weiter… Die irische Palestine Alliance SADAKA hat ein Video zusammengestellt, in dem Nachrichten über Gewalt gegen Palästinenser in Bethlehem verlesen werden und im Hintergrund das Lied ‚Stille Nacht, Heilige Nacht‘ gesungen wird. Dazu werden Bilder von israelischen Soldaten gezeigt, die Jugendliche und Kinder festnehmen/misshandeln. Die Idee dazu kommt von Simon and Garfunkel, die 1966 das Lied gesungen und dazu die ‚7 o’clock news‘ eingespielt hatten. Das Video ist auf englisch.

Auf Inspektionstour in Bremen zur Kennzeichnungspflicht von Waren aus israelischen Siedlungen

Nach der Mahnwache für einen gerechten Frieden in Palästina und Israel, die jeden Samstag am Bremer Markt stattfindet, ziehen sieben von uns weiße Kittel über, auf der Rückseite die Aufschrift: Inspektion Kennzeichnungspflicht von Waren aus illegalen israelischen Siedlungen. Wir werden begleitet von zwei Personen, darunter ein Fotograf, der unsere Aktion in Bild und Video festhält.

Vorgeschichte: Schon Anfang des Jahres hatten wir Geschäfte in Bremen gecheckt nach Produkten aus Israel und deren Kennzeichnung und die Geschäfte schriftlich angefragt, ob sie Produkte aus illegalen israelischen Siedlungen in ihrem Sortiment führten. Einige Geschäfte hatten uns geantwortet. In unserem Schreiben hatten wir einen „Besuch“ unsererseits zu einem Check zur korrekten Kennzeichnung von Siedlungsprodukten angekündigt. Weiterlesen

„Das ist absolut gaga“ – Götz Aly verurteilt die Kritik an Zuckerberg als antisemitisch

Götz Aly hat in der Berliner Zeitung v. 8. Dezember 2015 diverse Kritiken an Mark Zuckerbergs angekündigter 45-Milliarden-Stiftungs-Spende mit dem schlimmsten Verdammungsurteil versehen, dass deutsche Journalisten treffen kann, nämlich „Die Häme gegen Mark Zuckerberg ist antisemitisch“. Und: „In ‚Mein Kampf‘ steht ähnliches.“ Weiterlesen

Rufmord am Weser-Kurier

Der Weser-Kurier wollte keine Israel-Propaganda. Der auch deswegen gefeuerte Redakteur spielt sich jetzt als Opfer auf

Daniel Killy stammt aus einer jüdischen Familie und hat nahe Angehörige durch den Holocaust verloren. Er war früher Ressortleiter bei Bild und arbeitete ab Januar 2014 als Chef vom Dienst (CvD) bei der Bremer Tageszeitung Weser-Kurier. Schon zum 30. Juni 2015 wurde ihm aber wieder gekündigt. Die Gründe für seinen Rausschmiss schilderte er am 4. November 2015 in einem langen Interview auf dem israelischen Internetportal Arutz Sheva, das in der Westbank von rechts-religiösen Siedlern betrieben wird. Bremen sei, so Killy, »ein Bollwerk der Bewegung Boykott-Divestions-Sanctions (BDS), was es praktisch für eine Zeitung unmöglich macht, sich für Israel auszusprechen.« Er selbst habe zwar versucht, das zu ändern, habe aber intern immer mehr Schwierigkeiten bekommen, und seine Artikel seien zunehmend als voreingenommen kritisiert worden. Weiterlesen

Unrecht hat einen Preis – weshalb die EU die israelischen Siedlungen noch viel stärker boykottieren sollte

Sperrmauer

Die Besetzung palästinensischer Gebiete ist für die Israelis ein sehr einträgliches Geschäft. Israel beutet Wasser, Land, Steinbrüche, Tourismus, Landwirtschaft und andere natürliche Ressourcen des Westjordanlandes aus. Die wichtigsten Werkzeuge für die Ausbeutung palästinensischer Ressourcen sind israelische Siedlungen und Industriegebiete, mit denen auf Kosten des besetzten palästinensischen Volkes schneller Profit gemacht wird. Israelische Siedler, die von der Besetzung profitieren, sind mittlerweile das Haupthindernis für sämtliche Bemühungen, zu einer politischen Beilegung des israelisch-palästinensischen Konfliktes zu gelangen, die israelische Besetzung zu beenden und die Schaffung eines existenzfähigen souveränen Palästinenserstaates zu ermöglichen. Weiterlesen

„Keine Deutschen Soldaten nach Syrien!“ – Protest-Mahnwache in Bremen

Unter dem „Glanz“ des Bremer Weihnachtsgeschäftes und direkt am Weihnachtsmarkt hielten etwa 100 Menschen eine einstündige Mahnwache gegen den Kriegseintritts Deutschlands in Syrien. Aufgerufen dazu hatte zwei Tage zuvor das Bremer Friedensforum. An der Mahnwache beteiligten sich außer den Frauen und Männern, die jeden Donnerstag in der City mit Schildern und Transparenten für den Frieden werben, u.a. junge Familien, auch aus dem Migrationsspektrum, sowie Vertreter der internationalen Friedensorganisationen der Ärzte und Juristen IPPNW und IALANA. Einige hatten sich selbst Schilder angefertigt, auf denen z.B. stand: „Krieg gegen Terror ist wie Öl gegen Feuer“. Auf dem Haupttransparent war zu lesen: „Keine deutschen Soldaten nach Syrien“. Weiterlesen

„100 Stunden Verhandlungen sind immer besser als eine Stunde Krieg“ – Karin Leukefeld auf dem 50. Solidaritätsbasar in der Zionsgemeinde in der Neustadt

„Solidarität ist unsere Stärke“ – so hieß es am 27. November 2015 wieder zum 50. Solidaritätsbasar. Es ist deprimierend, aber die Welt ist heute nicht weniger kriegerisch als vor 50 Jahren. Niemals gab es mehr Flüchtlinge als heute, und 60 Millionen sind auf der Flucht, weil ihr Leben bedroht ist. Der Solidaritätsbasar fand wieder kurz vor dem Weihnachtskonsumrummel statt, aber dieses Mal an einem neuen Ort, in der Zions-Gemeinde in der Neustadt. Rd. 200 Menschen, um viele alte und neue Bekannte zu treffen und ihre Solidarität zu bekunden und zu spenden. Es gab – wie es schon Tradition in der Stephani-Gemeinde über all die Jahre gewesen ist – einen bunten Basar mit Büchern, Kunsthandwerk, Gekochtem, Gestricktem, Gebackenem u.a.m. sowie mit Essen und Trinken. Weiterlesen

Die Entlassung des Journalisten Killy und seine „Antisemitischen Verschwörungstheorien“ – und was wir daraus lernen können –

Keine zwei Jahre dauerte die Tätigkeit Daniel Killys beim Weser-Kurier, wo er zunächst im Januar von BILD kommend als Chef vom Dienst (CVD) in leitender Funktion eingestellt wurde. In dieser leitenden Funktion direkt hinter dem Chefredakteur hatte er die verantwortungsvolle Aufgabe die Produktionsabläufe in diesem Unternehmen mit den diversen Aufgabenfeldern zu koordinieren und zu optimieren. Zugleich aber betätigte er sich von Beginn an auch redaktionell mit Artikeln und Kommentaren. Weiterlesen

KaDeWe revidiert seine Entscheidung und entschuldigt sich

Foto: screenshot von http://www.kadewe.de/

Der Druck auf das Management vom Edelkaufhaus KaDeWe in Berlin war dann wohl doch zu groß geworden. Es teilte jedenfalls am Sonntag über Facebook und Twitter mit, dass es seine ursprüngliche Entscheidung, Produkte aus den von Israel besetzten Gebieten (es handelte sich um acht Weine der Marke „Gamla“ von den Golan-Höhen) aus dem Sortiment zu nehmen, revidiert habe. Man habe „hausintern zu rasch und unsensibel gehandelt“. Das Unternehmen sprach ausdrücklich sein Bedauern darüber aus, dass es „durch dieses falsche Verhalten seitens der KaDeWe-Group zu Missverständnissen“ gekommen sei. Weiterlesen