Die Berichterstattung in den hiesigen Medien über die neuen Auseinandersetzungen in Jerusalem und in der Westbank folgen immer dem gleichen eintönigen und uninformierten Schema: der Tempelberg ist den Muslimen und den Juden heilig; die Siedler sind radikal, die Palästinenser sind gewalttätig, und die Sicherheitskräfte müssen eingreifen, um die Gewalt zu stoppen. Danach werden alle Seiten zur Mäßigung ermahnt, und alles soll gut werden. Hintergründe, Interessen, Geschichte … alles Fehlanzeige. (sh)
Hier ein sehr guter Bericht von Claudia Kühner, der gleichzeitig im Zürcher „TagesAnzeiger“ und im Berner „Der Bund“ v. 08.10.15 erschien:
„Krawall, Zusammenstösse, Schüsse, Messerstiche, Tote – ist das, was gegenwärtig in Jerusalem und den besetzten Gebieten geschieht, der Beginn eines dritten Weiterlesen








