Doris Flack und Claus Walischewski – Bericht im Weserkurier

Im Weserkurier v. 22.12.2018 ein großer und guter Artikel von Kornelia Hattermann. Titel: Arbeiten für die Menschenrechte. Claus Walischewski und Doris Flack aus Bremen helfen Palästinensern in besetzten Gebieten beim Bau eines Gemeinschaftshauses und bei der Olivenernte.
 
Schon bei ihrem ersten Besuch vor sechs Jahren in den besetzten Gebieten der Westbank in Israel waren Doris Flack und Claus Walischewski schockiert von den Zuständen dort. „Das Ausmaß der Menschenrechtsverletzungen

Judenhass immer schlimmer?

Ausriss aus Bild-online v. 06.12.2018

Der Judenhass werde immer schlimmer, so Bild-online am 06.12.2018. 85 Prozent der befragten Juden in Europa würden Rassismus und Judenhass für das derzeit größte Gesellschaftsproblem halten; 89 Prozent wären der Meinung, dass Antisemitismus seit 2013 stark zugenommen habe. Jeder dritte Jude, so Spiegel-online v. 10.12.2018
würde schon über einen „Wegzug aus Europa“ nachdenken. Die alarmierenden Pressemeldungen beziehen sich sämtlich auf die Befunde, die die Europäische Grundrechte-Kommission auf der Grundlage einer Befragung Weiterlesen

Was beschäftigt das progressive Israel?

Aus dem Newsletter des Israel Office der Rosa-Luxemburg-Stiftung:
Schalom, Salam, hoch geschätzte Leserinnen und Leser, liebe Freundinnen und Freunde,

zum Jahresende möchten wir Ihnen ein langes Gespräch über politische Kunst, Feminismus und Machtverhältnisse mit einer der herausragenden Theaterschaffenden Israels, Ofira Henig, ans Herz legen, die aufgrund ihrer politischen und künstlerischen Unabhängigkeit immer seltener in Israel arbeiten kann. Weiterlesen

Weihnachtsspende für Flüchtlingskinder im Libanon e.V.

Liebe Spenderinnen und Spender, liebe Freundinnen und Freunde!
Der Winter und damit die Weihnachtstage scheinen nun doch kommen zu wollen. Damit ist es wieder Zeit für unseren Weihnachtsrundbrief, mit dem wir Sie über unsere Arbeit auf dem Laufenden halten wollen. Ende letzten Jahres haben wir den Gesamtspendenbetrag von 3 Millionen Euro erreicht, den wir unseren Partnern für die verschiedensten Projekte Weiterlesen

Vorwürfe aus Israel u.a. gegen das Jüdische Museum in Berlin

Foto: wikimedia commons

Der Bundesregierung ist ein bemerkenswertes Schreiben aus Israel zugegangen. Wie die taz exklusiv berichtete, ist die Bundesregierung aufgefordert worden, die Unterstützung für Dutzende Menschenrechtsorganisationen in Israel und den palästinensischen Gebieten „grundsätzlich zu überdenken“.

Neben politischen Stiftungen, kirchlichen Hilfsorganisationen und ihren Partnern in Israel und Palästina betrifft die Beschwerde auch „Anti-Israel-Aktivitäten“ des Jüdischen Museums in Berlin sowie die deutsche Förderung von Filmen von vermeintlichen Unterstützern der Boykottbewegung BDS (s.u.) …

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Das andere Israel. Stimmen progressiver Kräfte der israelischen Opposition in Politik und Gesellschaft

 

70 Jahre Israel: Kämpfe und Solidarität der Linken in Israel und Europa

Das Verhältnis vieler Linker in Europa zu Israel ist zweifelsfrei schwierig. Es bewegt sich im Spannungsfeld zwischen konsequentem Kampf gegen Antisemitismus und kritischem Hinterfragen offizieller Regierungspolitik. Dabei ergeben sich verständlicherweise nicht selten Widersprüche oder Unverständnis. Oft genug wird der Nahostkonflikt auf den scheinbar unlösbaren Konflikt zwischen Israel und Palästina reduziert. Unbeachtet bleibt zumeist die Situation der arabischen palästinensischen Israelis und anderer Minderheiten, ebenso der Widerstand innerhalb der israelischen Gesellschaft. Weiterlesen

Wieder ein bedenklicher Fall von Zensur, Intoleranz und Unterdrückung der Meinungsfreiheit

Die Evangelische Kirche sagt in Karlsruhe einen Vortrag des Journalisten Andreas Zumach ab / Das Thema „Israel – seine wahren und falschen Freunde“ ist offenbar zu gefährlich für Christen.

Wenn es nicht so traurig wäre, müsste man eigentlich darüber lachen: Der Journalist Andreas Zumach, der heute in Genf u.a. für die TAZ tätig ist, der zuvor Jahre lang als Freiwilliger und dann als hauptamtlicher Mitarbeitet für die Aktion Sühnezeichen/ Friedensdienste gearbeitet hat (die sich gegen jede Form von Judenfeindlichkeit und für die Überlebenden des Holocaust engagiert) und der schon zahlreiche Vorträge im Rahmen der Kirche gehalten hat, darf in Karlsruhe vor einem Kirchenpublikum nicht sprechen. Sein für den 6. Dezember geplanter Vortrag zum Thema „Israel – seine wahren und falschen Freunde“ wurde von der „dienstaufsichtsführenden Ebene der Evangelischen Kirche in Karlsruhe“ abgesagt, weil es nach der Ankündigung des Vortrages „Irritationen unterschiedlicher Art“ gegeben habe. Weiterlesen

Über ein Jahrhundert jüdischer Wohlfahrtspflege in Deutschland


Urteilsmilde Geschichtsbetrachtung
Von Rudolph Bauer

Vor einem Jahrhundert, am 9. September 1917, der Erste Weltkrieg war noch nicht zu Ende, erfolgte in Berlin die Gründung der Zentralwohlfahrtsstelle der deutschen Juden, heute bezeichnet als Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland (abgekürzt: ZWSt). Die Gründungsinitiative ging aus vom Deutsch-Israelitischen Gemeindebund (DIGB), der Großloge für Deutschland B’nai B’rith und dem Jüdischen Frauenbund (JFB). Sie sollte dazu dienen, die Wohlfahrtspflege in allen jüdischen Gemeinden Deutschlands auf überregionaler Ebene zusammenzufassen, seitens der Zentrale mit den örtlichen Gemeinden zusammenzuarbeiten sowie Provinzial- bzw. Landesverbände zu schaffen. Weiterlesen

Heiko Flottau über die Versuche, Veranstaltungen zum Leiden der Palästinenser zu behindern

Heiko Flottau war von 1985 bis 1992 und von 1996 bis 2004 Nahostkorrespondent der Süddeutschen Zeitung, mit Sitz in Kairo, von 2005 bis 2009 freier Journalist in Kairo. Er beobachtet das Geschehen im Nahen Osten mit Sachverstand und mit Sorge. Albrecht Müller.

Immer häufiger versucht die israelische Lobby, Veranstaltungen zu verhindern, in denen die Unterdrückung der Palästinenser diskutiert werden soll. Kürzlich verschickte Weiterlesen