Wieder ein Erfolg gegen Verleumdungen israelkritischer Referenten. Immer häufiger müssen die Antisemitismus/BDS- Unterstellungen und Angriffe öffentlich zurück genommen werden. Die Synagogen-Gemeinde Köln hat eine vollumfängliche Erklärung zur Unterlassung verleumderischer Aussagen über Andreas Zumach abgegeben sowie sich zur Übernahme sämtlicher Kosten bereit erklärt (Anlage 1: Unterlassungserklärung Synagogengemeinde Köln) Weiterlesen
EuGH bremst israelische Besatzer
Wein, Orangen und Oliven: alle Lebensmittelprodukte, die aus israelischen Siedlungen im Westjordanland, in Ostjerusalem und den Golanhöhen stammen, müssen extra gekennzeichnet werden und dürfen nicht mit Israel als Herkunftsland bezeichnet werden. Das entschied der Europäische Gerichtshof in einem wichtigen Urteil. Der EuGH ist damit den Schlussanträgen von Generalanwalt Gerard Hogan gefolgt, der sich im Juni für eine umfassende Kennzeichnungspflicht ausgesprochen hatte. Weiterlesen
„We are not numbers“ in Bremen
Der Gaza-Streifen ist mehr als nur Besatzung und Trostlosigkeit. Die vielseitige palästinensische Künstlerin Malak Mattar kam am 30. Oktober 2019 nach Bremen, um das neue Buch „We are not numbers“ aus dem Schweizer Lenos-Verlag (Bern 2019) vorzustellen. Basman Derawi, ihr Mitautor, konnte leider nicht anwesend sein. Ihm war kurzfristig die Verlängerung seines Visums verweigert worden. Und er befand sich an diesem Abend via Ägypten schon wieder auf der erzwungenen Rückreise nach Gaza. Weiterlesen
Dr. Peter Ulrich: Gutachten zur Antisemitismusdefinition der IHRA
Die Rosa-Luxemburg-Stiftung hat das Gutachten von Dr. Peter Ullrich über die höchst problematische Antisemitismusdefinition der International Holocaust Remembrance Alliance (IHRA) veröffentlicht. Es ist eine Analyse über die Untauglichkeit der Definition und über die Gefahr für die Meinungsfreiheit, die von deren unkritischen Übernahme ausgehen kann. Das Gutachten wird eine weite Verbreitung – auch international – finden. Weiterlesen
biz-Veranstaltung: Bildung für die Welt von morgen
Das „biz“ (Bremer Informationszentrum für Menschenrechte und Entwicklung) feiert seinen 40. Geburtstag mit verschiedenen Events: mit einem Senatsempfang (17. September), mit einem „Austausch über das biz gestern, heute und morgen“ (26. Oktober im forum Kirche) und am 23. Oktober mit „Bildung für die Welt von morgen. Was brauchen wir dafür?“ im Überseemuseum. An diesem Abend wurde der Frage nachgegangen, wie eine zukünftige Bildung sein muss, die die Menschen befähigt, die Transformation der Gesellschaft hin zu mehr Nachhaltigkeit mit zu gestalten. Weiterlesen
Hass gegen Juden und Hass gegen Muslime ordnen sich neu

Gemeinsamer Protest von Juden und Muslimen in den USA 2017 gegen Trumps Einreiseverbot gegen Muslime. Foto: Alisdare Hickson, https://www.flickr.com
Der Anschlag in Halle ist erschütternd, in dreierlei Hinsicht:
- weil zum ersten Mal nach 1945 ein Deutscher in aller Öffentlichkeit mit mörderischer Gewalt Juden angreift.
- wegen der mörderischen Gleichgültigkeit dieses Menschen: Erwische ich keine Juden, erschieße ich eben die Frau, die mich ungefragt anredet, oder einen „Kanaken“ (so nannte er sein Opfer) beim Döner-Essen.
- weil der Attentäter Juden für muslimische Einwanderung und den Feminismus verantwortlich machte. Dieses ist die zentrale ideologische Neuigkeit dieses Attentats. Weiterlesen
Russland wird Palästina-Deal unterstützen, sollte er Frieden bringen
In einem Interview mit den Fernsehsendern RT Arabic, Sky News und Al Arabiya hat der russische Präsident, Wladimir Putin, im Vorfeld seines Besuches in Riad über eine friedliche Lösung des Nahostkonflikts gesprochen. Weiterlesen
Die Mauer überwinden
Es ist schon absurd. Die Mauer in Berlin wurde von (fast) allen Parteien und Medien ideologisch („Schandmauer“) unter Beschuss genommen; die Mauer in Israel/Palästina, obwohl viel länger (760 km) und an vielen Stellen viel höher (9 Meter), bleibt von Kritik völlig verschont und wird „Sperranlage“ genannt. Die Berliner Mauer ist längst Vergangenheit und ihr Fall immer wieder Anlass zu pompösen Feiern. Die israelische ist immer noch bittere Gegenwart.
Welcher Ort eignet sich besser als die Kapelle der Versöhnung im ehemaligen Todestreifen der Berliner Mauer, um die Vision vom Fall der Mauer in Israel und Palästina zu hegen? Dazu lädt am Montag, den 7. Oktober, um 18 Uhr, Dr. Mark Braverman ein. Mark Bravermann, ein amerikanischer Jude, Psychologe und Traumatherapeut, bekannt als Autor und Friedensaktivist, hat ein neues Buch geschrieben. Weiterlesen
Einreiseverweigerung für Vizepräsidentin der DPG
Eine feige Entscheidung
Am 02.10.2019 wurde unserer Vizepräsidentin Ursula Mindermann am Flughafen Tel Aviv die Einreise verweigert.
Bei der Einreise wurde sie in einen Befragungsraum gebracht und verhört. Ihr Gesicht wurde fotografiert und mit Aufnahmen von Checkpoints, Demos usw. abgeglichen. Daraufhin wurde ihr vorgehalten, wann sie wo gewesen war. Anschließend wurde sie als „Aktivistin“ bezeichnet. Die Verhöre fanden mit Unterbrechungen ab halb drei Uhr nach Mitternacht bis morgens um halb sieben statt. Dann wurde ihr die Erklärung zur Ausweisung zur Unterschrift vorgelegt. Danach wurde sie zum Flugzeug eskortiert. Dem (deutschen) Piloten, der sie zurück nach Deutschland flog, wurde ihr Reisepass überreicht. Weiterlesen
Women wage peace. Jüdische und Palästinensische Frauen wollen den Frieden
Women Wage Peace sind die Friedenspreisträgerinnen 2019 der Stiftung „die Schwelle“. Genug ist genug. Das dachten sich viele Frauen in Israel nach den blutigen, militärischen Auseinandersetzungen im Gaza im Sommer 2014. Sie gründeten Women Wage Peace, eine Graswurzelbewegung, der sich schnell Hunderte Frauen anschlossen: Im November machten sich 1000 Teilnehmerinnen aus Israel mit dem Zug auf den Weg in die Grenzstadt Sderot.
Das Video (mit deutschen Untertiteln und inzwischen 6 Millionen mal angeklickt!) zeigt den Song „Prayer of Mothers“, der entstanden ist aus der Zusammenarbeit der Singer-Song-Writerin Yael Deckelbaum und den mutigen Frauen von „Women Wage Peace“. Weiterlesen

