In den USA ist die Israel-Lobby zwar auch sehr aktiv und einflussreich. Aber Deutschland scheint hier mal wieder einen Sonderweg zu gehen, was in den USA verwundert. Das von einer Gruppe von israelischen palästinensischen Journalisten publizierte +972 Magazine veröffentlichte eine lesenswerte kritische Einschätzung der Situation hierzulande. Übersetzt worden ist nur der erste Teil. Für den Rest sei auf das englische Original verwiesen: https://972mag.com/germany-anti-bds-zeitgeist-taken/141959/
In Deutschland hat der Anti-BDS-Zeitgeist die Oberhand gewonnen Weiterlesen
Wie jedes Jahr so zelebrierte sowohl die Palästinensische Gemeinde Bremen, wie auch die Syrische Gemeinde und der Syrische Kulturverein mit allen ihren Freunden und Unterstützern sowohl das Iftar-Essen zum Fastenbrechen anläßlich des Fastenmonats Ramadan, wie auch das kurz darauf folgende Zuckerfest zum Ende des Fastenmonats Ramadan. Wie jedes Jahr wurden die Mitglieder und Freunde der Deutsch-Palästinesischen-Gesellschaft Bremen e.V. sowohl zum Iftar-Fastenbrechen wie auch zum Zuckerfest eingeladen. Beide Veranstaltungen fanden in Walle im türkischen Veranstaltungszentrum Event Palace mit ihren großen Säalen statt. Über 400 Palästinenser kamen mit Familien zusammen. 

Am 23. Mai 2019 hielt Dr. Gerhard Fulda im Bürgerhaus Weserterrassen einen spannenden Vortrag über „Regime Change – Der deutsche Abschied vom Völkerrecht“. Die gut über 50 Anwesenden waren trotz der Beeinträchtigung der Tonqualität durch die Headset-Anlage sehr beeindruckt und diskutierten im Anschluss noch über eine Stunde mit dem Referenten aus Berlin. Dr. Fulda war lange Jahre Botschafter für die Bundesrepublik Deutschland in verschiedenen Staaten des Nahen Ostens und in Indonesien. Die Arbeit an seiner Dissertation über die Sozialreformen Gamal Abdel-Nassers hatte den Juristen Gerhard Fulda zwischen Herbst 1964 und Frühjahr 1966 schon früh nach Ägypten geführt. Zusammen mit seinen späteren Auslandsverwendungen im diplomatischen Dienst hat er insgesamt 12 Jahre in der arabischen bzw. islamischen Welt gelebt und gearbeitet. Die Stationen waren Marokko, Saudi-Arabien, wiederum Ägypten und schließlich bis zum Eintritt in den Ruhestand im Sommer 2004 als Botschafter in Indonesien, dem bevölkerungsreichsten islamischen Land. 
Deutschland hat gerade die Gerechtigkeit unter Anklage gestellt, indem berechtigte Schuldgefühle wegen der deutschen Vergangenheit zynisch und manipulativ bis ins Extreme ausgenutzt wurden. Es ist tatsächlich soweit gekommen, dass der deutsche Bundestag am letzten Freitag eine der empörendsten und bizarrsten Resolutionen seit dem Ende des zweiten Weltkrieges verabschiedet hat. Der Bundestag hat die Bewegung Boykott-Desinvestment-Sanctions (BDS) gegen Israel als antisemitisch definiert. Benjamin Netanjahu und Gilad Erdan haben gejubelt. Deutschland sollte sich schämen.