3000 Demonstranten forderten in Tel Aviv auf der Demonstration am Sonnabend von der israelischen Regierung, sofort in Verhandlungen einzutreten. Der Protestmarsch ging vom Rabin Square zum Hakirya-Verteidigungs-Gebäude. Gerufen wurden Slogans wie „Two capitals in Jerusalem“ und „No closures or checkpoints – only peace is a solution“ („keine Absperrungen oder Checkpoints – nur Frieden bringt die Lösung“).
Knesset-Abgeordnete der linken Partei Meretz marschierten an der Spitze. Aus der Rede der Vorsitzende der Partei, Zehava Galon: „Bibi, du bist gescheitert. Deine Politik hat hat keine Sicherheit für die Bürger Israels gebracht. Weiterlesen


Die Wikipedia ist für die meisten von uns inzwischen alltägliches Nachschlagwerk. Ist sie das aber auch zu Recht? Ist sie seriös und überparteilich, klärt sachlich über verschiedene Standpunkte auf? Nein, meint der Filmemacher Markus Fiedler, dessen Dokumentarfilm „Die dunkle Seite der Wikipedia“ soeben erschien. Fiedler bescheinigt dem Online-Lexikon vermachtet-autoritäre, intransparente Strukturen sowie Parteilichkeit bei gesellschaftspolitischen Artikeln – und steht mit dieser Einschätzung alles andere als allein. Stimmt es, dass die Wikipedia die Kriegslügen der Leitmedien überwiegen einfach nachvollzieht? Dass auch sie – wider alle Recherchepflicht und Wissenschaftlichkeit – Friedensbewegte zu Unrecht und womöglich gezielt als „Rechte“, „Irre“, „Verschwörungstheoretiker“ diffamiert?
In unregelmäßigen Abständen vergibt „Tapfer im Nirgendwo“ den Goldenen Orwell. Der Goldene Orwell wird an sogenannte Qualitätsmedien für Berichte verliehen, die dem Parteislogan aus George Orwells Roman “1984” alle Ehre machen: “Krieg ist Frieden!” Unbedingte Voraussetzung für den Goldenen Orwell ist die ideologische Verdrehung einer Nachricht 



