Avi Primors Kritik an der Besatzungspolitik im Deutschlandfunk

Avi Primor, der ehemalige israelische Botschafter in Deutschland (von 1993 – 1999) hat es mit seiner ungewöhnlich scharfen Kritik an der israelischen Besatzungspolitik bis in die Morgennachrichten des Deutschlandfunks (am 15. April 2018) geschafft. In einem 11-minütigen Telefoninterview mit dem Redakteur Benedikt Schulz erklärte Primor, dass die Zwei-Staaten-Lösung für den Nahost-Konflikt nach wie vor für unverzichtbar sei. Weiterlesen

Gaza Video: Israelische Soldaten schießen unbewaffnetem Palästinenser in den Kopf und jubeln begeistert

Screenshot aus dem Video, das vorgestern Abend im Netz auftauchte. „Hältst Du auf ihn?“ – „Ja.“

Auch die Mainstream-Leitmedien berichten:

Hier der ausführliche Bericht von Palästina Nachrichten PN v. 10.04.2018).

Mit einem am Montagabend auf sozialen Medien verbreiteten Video ist die Behauptung der israelischen Armee widerlegt, Israel schieße am Grenzzaun zu Gaza nur auf „bewaffnete Terroristen“ und „gewalttätige Unruhestifter“. Auf dem Video ist zu sehen, wie einem Palästinenser, der unbewaffnet und völlig regungslos im Grenzbereich steht, von einem israelischen Scharfschützen unter lautem Jubel seiner Kollegen in den Kopf geschossen wird. Weiterlesen

Brief aus Gaza: „Mit welchem Recht geschieht mir und uns das alles?“

March of Return: Palestinians protest in Gaza. Screenshot aus einem fast vierstündigen youtube-video von Russia Today

 (Übernommen, mit freundlicher Genehmigung, von Palästina Nachrichten PN v. 09.04.2018) 
(PN) 09.04.2018 – Am vergangenen Freitag erschoss Israel erneut zehn Palästinenser bei Protesten am Grenzzaun vom Gazastreifen. 1354 Palästinenser wurden nach Angaben des Palästinensischen Gesundheitsministeriums verletzt, davon 491 durch scharfe Munition. 33 schwerverletzte Palästinenser befinden sich in einem kritischem Zustand. Nachdem bereits am Karfreitag die israelische Armee gegen die Protestierenden im Gazastreifen mit tödlicher Gewalt vorgegangen war, sind durch israelische Gewalt in einer Woche mindestens 31 Palästinenser getötet und mehr als 2800 im Gazastreifen zum Teil lebensgefährlich verletzt worden. Weiterlesen

Gaza: Israel tötet weiter – 25jähriger Palästinenser erschossen

(Übernommen, mit freundlicher Genehmigung, von Palästina Nachrichten PN v. 05.04.2018)Im Gazastreifen geht das durch die israelische Armee verursachte Töten von palästinensischen Demonstranten weiter. Am Dienstag erschossen israelische Soldaten einen 25jährigen Palästinenser östlich des Deir al-Bureij Flüchtlingscamps. Ein Kugel traf ihn direkt in die Brust.

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Über 1000 Teilnehmer beim Ostermarsch in Bremen

„Alarmstufe rot für den Planeten Erde“ – das war das Motto für den Ostermarsch 2018 in Bremen. Er begann auf dem Bahnhofsvorplatz mit Reden von Dr. med. Lars Pohlmeier (IPPNW, ICAN) und Mizgin Ciftci, einem jungen Kreistagsabgeordneten mit kurdischem Background aus Osterholz-Scharmbeck. Auf der Abschlussgebung auf dem historischen Marktplatz sprachen die Bundestagsabgeordnete Doris Achelwilm (Die Linke), der Bürgerschaftsabgeordnete Arno Gottschalk (SPD) und Mazlum Koc von der kurdischen Organisation NavDem. Es moderierten Barbara Heller und Ekkehard Lentz vom Bremer Friedensforum. Weiterlesen

Tausende demonstrieren an der Grenze in Gaza

Breaking News von Haaretz von heute, 30. März 2018: „Tausende Demonstranten beteiligten sich in Gaza am „March of Return“ und versammelten sich an sechs verschiedenen Punkten direkt an den Grenzanlagen. Die IDF hat ein Gebiet entlang der Grenze zum militärischen Sperrgebiet erklärt und – vor Beginn der Proteste – 100 Scharfschützen postiert. Sie hatten den Auftrag, auf jeden Demonstranten zu schießen, der versuchen würde, die Sperranlagen zu überwinden.“ Weiterlesen

Bremer Ostermarsch 2018: Alarmstufe ROT für den Planeten Erde

11 Uhr Auftaktkundgebung am Hauptbahnhof
12 Uhr Kundgebung auf dem Marktplatz

Die Politik der Bundesrepublik Deutschland hat großen Anteil an der verheerenden weltpolitischen Situation. Angesichts der Alarmstufe „rot“ für den Planeten Erde fordern wir von der Bundesregierung eine Politik der Entspannung statt Aufrüstung, Kriegseinsätzen und Rüstungsexporten. Weiterlesen

Leichtfertige Treueschwüre: Israels Sicherheit als deutsche Staatsräson. Nach Merkel jetzt ähnlich Heiko Maas.

Nachdem, was Nazideutschland und wir Deutschen den Juden bei uns und in unseren Nachbarländern angetan haben, ist seit Beginn der Bundesrepublik Deutschland eine besondere Art Verantwortung gegenüber Israel formuliert worden. Der neue Bundesaußenminister Maas hat dies bei seinem Besuch in Israel deutlich formuliert. Seine Versicherungen gegenüber Israel wie auch schon die der Bundeskanzlerin im Jahre 2005 (Israels Sicherheit als deutsche Staatsräson) könnten, so verständlich sie sind, zugleich eine Art Freibrief für die jetzige israelische Regierung und damit gefährlich sein. Dann nämlich, wenn wie im konkreten Fall heute die Politik Israels von Personen gemacht wird, die die Zusicherungen als Ermunterung für Kriege, für „Faschismus“ und „Rassismus nahe am Nazismus“ interpretiert werden können. Albrecht Müller. Weiterlesen

B’Tselem: Israels Militärgerichte für Kinder dienen nur der Besatzung

Die israelische Menschenrechtsorganisation B’Tselem hat zu der gestrigen Verurteilung der 17jährigen Ahed Tamimi durch ein israelisches Militärgericht Stellung genommen. Das Mädchen war für eine Ohrfeige, die sie einem Soldaten verabreichte, von einem israelischen Militärgericht gestern zu acht Monaten Haft verurteilt worden. Dieses Ergebnis, so B’Tselem, zeige einmal mehr, dass die Jugendmilitärgerichte Israels nur einen Zweck hätten: nicht die palästinensischen Kinder, sondern die Besatzungsmacht zu schützen. Weiterlesen