Simone Zimmermann, eine jüdisch-amerikanische Aktivistin aus New York, äußert sich entsetzt und enttäuscht über das Einreiseverbot für ausländische BDS-Unterstützer*innen. Mehr Infos in Haaretz v. 14.03.2017.
Jeff Halper in Israel wegen Verdachts auf BDS-Material verhaftet
Wie Haaretz heute meldete, ist am letzten Mittwoch, 8. März 2017, Jeff Halper, Mitbegründer und Direktor des Israelischen Komittees gegen Hauszerstörungen (ICAHD) in der israelischen Siedlung Ma’aleh Adumim verhaftet worden. Die Polizei begründete die vorläufige Festnahme mit dem Verdacht der Aufwiegelung (suspected incitement) und einer Anzeige, dass Halper BDS-Material (materials related to BDS) in seinem Besitz gehabt habe. Weiterlesen
Prof. Dr. Alexander Flores am 9. März 2017 in der Villa Sponte
Im Rahmen des Programms „50 Jahre israelische Besatzung“ war 9. März 2017 Prof. Dr. Alexander Flores zu Gast in der Villa Sponte am Osterdeich. Er referierte über „Die Nakba – eine fortgesetzte Katastrophe“ und erinnerte an das dunkelste Kapitel der Gründungsgeschichte Israels: die gewaltsame Vertreibung und die Flucht von 750.000 Palästinenserinnen und Palästinenser aus ihrer Heimat, in der sie Jahrhunderte gelebt hatten. Die krönende Errungenschaft der zionistischen Bewegung, die Gründung des Staates Israel, sei gleichzeitig für die Palästinenser die Katastrophe ihrer nationalen Existenz geworden. In seinem fundierten Vortrag Weiterlesen
DIG ruft zum Verweigern von Versammlungsräumen für Kritiker der israelischen Politik auf
Eine Broschüre der Organisation erhebt absurde Vorwürfe gegen BDS-Menschenrechtsaktivisten / Auch Bremen im Blick
Der Bundesvorstand der Deutsch-Israelischen Gesellschaft (DIG) hat eine Broschüre mit dem Titel „Boykottbewegungen gegen Israel. Widerspruch mit Informationen und Argumenten“ (Berlin 2016) herausgegeben. Darin ruft der Autor Sebastian Mohr offen zum Verweigern von Räumen für Veranstaltungen von Kritikern der israelischen Politik auf. Die Durchschlagskraft der Israel-Boykottkampagne (BDS) in Deutschland Weiterlesen
Proteste gegen Anti-BDS-Gesetz – auch in der Taz
Gaza – von der Welt vergessen, aber nicht von uns!
Meldung aus Gaza, Gaza, am 07 -03- 2017
Sehr geehrte Damen und Herren, Liebe Freundinnen und Liebe Freunde,
Eigentlich ist nicht viel geschehen, seitdem ich Ihnen und Euch meine letzte Mail gesendet habe. Sie fragen sich vielleicht, warum ich mich dennoch schon wieder aus Gaza melde.
Ja, man kann froh sein, wenn nicht viel geschieht. Aber wir leben damit, dass es jeden Tag schlimmer kommen kann. Weiterlesen
Gesetz in dritter Lesung am Montag verabschiedet: Einreiseverbot nach Israel für BDS-Befürworter*innen
Israels Parlament hat am Montag in der zweiten und dritten Lesung das umstrittene Gesetz über das Einreiseverbot für BDS-Befürworter*innen verabschiedet. Danach kann ein Ausländer keine Einreise- oder Aufenthaltserlaubnis erhalten, wenn er oder sie wissentlich zu einem wirtschaftlichen, kulturellen oder akademischen Boykott Israels oder der Siedlungen aufrufen. Weiterlesen
Petra Wild: „Zionismus und Demokratie sind nicht kompatibel“
Wie lange wird es den Staat Israel so noch geben? Das Land steht vor einer Zerreißprobe, aus der es nur dann ein Entkommen geben kann, wenn die Regierung ihre rassistische Auslegung des Zionismus aufgibt. Endgültig. Zionismus und Demokratie sind nicht kompatibel.
In Israel haben Juden alle Rechte, Weiterlesen
Was die Israel-Lobby unter Meinungsfreiheit versteht
Ohne die Freiheit, sich zu informieren und seine Meinung ungehindert zu äußern, sind eine demokratische Gesellschaft und eine freie Wissenschaft nicht denkbar. Viele echte oder vermeintliche Freunde Israels sind der Meinung, dass dieses Grundrecht in Bezug auf die Palästina-Frage eingeschränkt werden muss. Es ist nachvollziehbar, dass der derzeitigen rechts-religiös-nationalistischen Netanyahu-Regierung in Israel Weiterlesen
Kein „plumper Antisemitismus“. CDU-Antrag in der Hamburger Bürgerschaft abgelehnt
Der umkämpfte CDU-Antrag wurde schließlich am Mittwoch, 1. März 2017, von einer Mehrheit in der Hamburger Bürgerschaft abgelehnt. In dem Antrag hieß es u.a.: „Wer unter der Fahne der BDS-Bewegung zum allgemeinen Boykott israelischer Waren und Dienstleistungen aufruft, der spricht heute in der gleichen Sprache, in der man einst die Menschen dazu aufgerufen hat, nicht bei Juden zu kaufen. Weiterlesen


