Wer die Organisation Pax Christi für eine etwas frömmelnde, katholische Organisation hält, liegt völlig falsch. Katholisch ja, von der organisatorischen Anbindung, aber ansonsten erstaunlich frei und kritisch, was die Politik der israelischen Regierung anbelangt. Pax Christi hatte eine Reise vom 2. bis 8. März 2014 organisiert, an der wir teilnahmen. Für die Vorbereitung und Durchführung, für die vielen Einsichten, Ein- und Durchblicke Weiterlesen
Hauszerstörung – Zerstörung des Friedens
Von Jeff Halper (Direktor des israelischen Komittees gegen Hauszerstörungen, ICAHD)
Die Judaisierung Jerusalems und der West Bank schreitet zügig weiter voran, trotz (und tatsächlich wegen) der sogenannten Kerry-Initiative. Während der vergangenen Monate hat die israelische Regierung ihre Kampagne der Zerstörungen in Jerusalem, in der strategisch wichtigen E1 Zone zwischen Jerusalem und der Siedlung Maale Adumin, in den Hügeln südlich von Hebron und im Jordantal intensiviert. Weiterlesen
„24h Jerusalem“ – eine durchaus interessante Sendung
Araber können gut erzählen. Diese Geschichte oder dieses Gleichnis über die Juden und die Palästinenser erzählte Dr. Mahdi Abdul Hadi in der letzten Viertelstunde der Sendung kurz vor Mitternacht: „Einer springt aus einem brennenden Haus und stürzt auf einen Fußgänger, dem er dabei das Gnick bricht. Der beschwert sich: ‚Du hast mir das Genick gebrochen‘ . Da fängt der eine an, ihm auch noch alle Knochen zu brechen. Und er hat Angst davor, damit aufzuhören. Sagt der andere: ‚Du hast mein Genick nicht absichtlich gebrochen. Aber du musst jeden Knochen verantworten, den du jetzt brichst.‘ Weiterlesen
Nichts als heiße Luft: Poof!
von Uri Avnery
ARMER JOHN Kerry! Diese Woche gab er einen Ton von sich, der ausdrucksvoller war als Seiten voll diplomatischem Blabla. In seinem Zeugnis vor dem Senatskomitee für ausländische Beziehungen erklärte er, wie die Aktionen der israelischen Regierung den „Friedens-Prozess“ torpediert hatten. Weiterlesen
Günter Grass und Rupert Neudeck zur Nakba-Ausstellung in Lübeck
Am 5. April sprachen Günter Grass (1999 Nobelpreis für Literatur) und Rupert Neudeck im Bürgerschaftssaal des Lübecker Rathauses aus Anlass der Nakba-Ausstellung, die vom 30.03. bis 11.04.2014 im DGB-Haus gezeigt wird. Diese Wanderausstellung wurde und wird zur Zeit in vielen Städten (u.a. in München, Braunschweig, Freiburg, Schwenningen) gezeigt und sorgt überall für Diskussionen. Die Ausstellung mit dem Motto „Nakba 1948 – Israels Entstehung in palästinensicher Sicht“ zeigt auf 13 eindrucksvollen Schautafeln die Geschehnisse der Vertreibung von etwa 750.000 Palästinensern aus dem früheren brtischen Mandatsgebiet. Sie mussten Platz machen für den Staat Israel, dessen Gründung am 14. Mai 1948 verkündet wurde. Der Gründungsmythos Israels („Ein Volk ohne Land in ein Land ohne Volk“) ist zentral im israelischen Geschichtsnarrativ – und er ist über Jahrzehnte hinweg falsch erzählt worden. Weiterlesen
Abbas’ Befreiungsschlag
Palästinenserführung bemüht sich angesichts der Kompromißlosigkeit Israels verstärkt um internationale Anerkennung.
Von Knut Mellenthin
Präsident Mahmud Abbas hat am Dienstag Anträge für die Aufnahme Palästinas in 15 Unterorganisationen der UNO und internationale Abkommen unterzeichnet. Weiterlesen
„Warum provoziert Ihr Israel immer so?“
Eine Antwort an die Mitglieder der Bremer Jüdischen Gemeinde, die gegen die Veranstaltung des israelischen Friedensaktivisten Reuven Moskowitz demonstriert haben.
Arn Strohmeyer
Anlässlich einer Veranstaltung mit dem israelischen Friedensaktivisten Reuven Moskovitz im Überseemuseum, die mehrere Bremer Nahost- und Friedensgruppen organisiert hatten, Weiterlesen
„Die Besatzungspolitik ist eine Schande für das Judentum“
Der israelische Friedensaktivist Reuven Moskowitz im Interview mit Arn Strohmeyer
Israel und die Palästinenser verhandeln unter amerikanischer Leitung gerade wieder über ein Friedensabkommen. Gibt es wirklich realistische Chancen für Frieden zwischen den beiden Kontrahenten? Weiterlesen
