Die Nahost-Kommission von pax christi begrüßt das klare Bekenntnis der neuen Bundesregierung zu Frieden und Menschenrechten sowohl als deutsche sowie auch als europäische Aufgabe: Weiterlesen
Stephen Hawking unterstützte aktiv BDS-Bewegung
In den vielen Nachrufen auf den am Mittwoch verstorbenen weltberühmten Physiker Stephen Hawking blieb weitgehend unerwähnt, dass Hawking seine Berühmtheit bewusst einsetzte, um sich in die Politik einzumischen und um beispielsweise die BDS-Bewegung zu unterstützen. Nur der Tagesspiegel (v. 14.03.2018) berichtete, dass Hawking im Mai 2013 seine Teilnahme an der „Zukunftskonferenz“ zu Ehren des verstorbenen israelischen Staatspräsidenten Shimon Peres absagte, um auf die Lage der Palästinenser aufmerksam zu machen. Weiterlesen
Sprachgeschwurbel in Sachen Antisemitismus
Zur Arbeitsdefinition der International Holocaust Remembrance Alliance (IHRA)
Bundesinnenminister de Maizière hat sich nach den Dezember-Demonstrationen 2017 in Berlin, ausgelöst durch die Entscheidung des US-Präsidenten, Jerusalem als Hauptstadt von Israel anzuerkennen, für einen Antisemitismusbeauftragten der Bundesregierung ausgesprochen. Drei Monate zuvor, am 20. September 2017, hatte das Bundeskabinett beschlossen, sich die Antisemitismusdefinition der International Holocaust Remembrance Alliance (IHRA) zu Eigen zu machen (siehe Kasten). Weiterlesen
Überwältigender Empfang für Abdallah Frangi in Bremen
Es wurde ein bewegender Abend im voll besetzten Saal des Überseemuseums – mit vielen Umarmungen und viel Wiedersehensfreude. Viele – vor allem Palästinenser und Palästinenserinnen – kannten Abdallah Frangi offenbar aus seiner Tätigkeit in den 70er und 80er Jahren in Deutschland, wo er der Botschafter und das Gesicht Palästinas war für einen Staat, von dem viele gehofft hatten, dass er gemäß den Oslo-Verträgen nach 1993 endlich enstehen könnte. Weiterlesen
Shir Hever: „Was kostet die Besatzung in Palästina – und wer profitiert davon?“
Der israelischer Ökonom Dr. Shir Hever ist bekannt geworden durch seine kritischen Analysen zur Ökonomie der israelischen Sicherheits-, Rüstungs- und Besatzungspolitik. Er hat am Otto-Suhr-Institut der Freien Universität Berlin promoviert, lebt jetzt in Heidelberg und arbeitet für das Real News Network USA. Seine jüngsten Veröffentlichungen sind: „Die politische Ökonomie der israelischen Besatzung„ (ISP-Verlag 2014, 19,80 Euro) und „The Privatisation of Israeli Security“ (2018, ist noch nicht im Buchhandel erhältlich). Weiterlesen
Südafrika will diplomatische Beziehungen zu Israel abbrechen
Die zivilgesellschaftlichen Proteste gegen die Menschenrechtsverletzungen des Staates Israel nehmen weiter zu. Jetzt wird bekannt, dass Südafrika ernsthaft seine diplomatischen Beziehungen zu Israel überdenken will. Es zeigt sich, dass sich international gesehen immer mehr politische Kräfte hinter die palästinensische und internationale BDS-Bewegung (Boykott, Desinvestition und Sanktionen) stellen. Nicht umsonst ist Südafrika im Focus, da hier einmal das Konzept der Bantustans für die indigene Bevölkerung entwickelt wurde (für das sich verschiedene israelische Regierungen sehr interessierten!) und sich andererseits gegen diese rassistische Politik die mächtige und letzten Endes erfolgreiche Boykott-Bewegung entwickelte. Weiterlesen
Tribunal gegen Verleumder
von Stefan Huth (übernommen mit freundlicher Genehmigung aus der jungen Welt v. 12.02.2018)
Wegen befürchteter Provokationen fanden die Vorbereitungen unter gleichsam klandestinen Bedingungen statt, wurde der Veranstaltungsort erst wenige Tage vor Beginn bekanntgegeben. Dennoch war die nach einem Gedicht von Erich Fried »Zur Zeit der Verleumder« übertitelte Konferenz, Weiterlesen
Koalitionsvertrag: Israellobby setzt sich durch
Bei den Verhandlungen über den Koalitionsvertrag, abgeschlossen zwischen den alten und neuen Regierungsparteien, gab es kurzfristig ein heftiges Gerangel über den Abschnitt den Nahen Osten betreffend, vor allem darüber, ob Israel „ein jüdischer und demokratischer Staat“ genannt werden solle oder nicht. Im Entwurf war zunächst nur von Israel und seinem Existenzrecht die Rede. Das reichte der Israellobby aber nicht. Weiterlesen
Sternstunde der Verleumder
Juden, Judentum und die jüdische Katastrophe werden immer häufiger gegen die Linke in Stellung gebracht. Marxisten wollen mit einer Konferenz dagegenhalten
Im Täterland finden eine Rechtsverschiebung der Antisemitismuskritik und Regression der Aufarbeitung der Vergangenheit statt. Diese These schickt das im Sommer 2017 gegründete marxistische »Projekt Kritische Aufklärung« (PKA) einer Tagung voraus, die am kommenden Samstag in Berlin stattfinden wird. Weiterlesen
Tacheles reden über Zionismus, BDS und Israel – ein amerikanischer Jude berichtet
(Das youtube-video jetzt vollständig mit deutschen Untertiteln)
Am 22. Januar war der us-amerikanische und jüdische Autor Mark Braverman im Gemeindezentrum Zion in der Neustadt und referierte vor einem zahlreichen Publikum über seinen eigenen Werdegang und seine heutige Sicht auf die Lage in Israel und Palästina. Faszinierend war, mit welcher Klarheit und mit welcher Radikalität er den Staat Israel als einen Apartheid-Staat bezeichnete, dessen Politik gegenüber den Palästinensern genau so bekämpft werden müsse, wie damals die Regierung der weißen Rassisten in Südafrika. Nämlich mit entschiedenen Boykott-Maßnahmen seitens der Zivilgesellschaft und durch Druck auf die Regierungen. Weiterlesen
