„Yasher Koach Presbyterians!“

14-06-22 presbytarians

Bild aus „Jewish Voice for Peace“

Am 20. Juni 2014 stimmte die General Assembly der Presbyterianischen Kirche in den USA mit einer hauchdünnen Mehrheit (310 gegen 303) für einen Divestment-Beschluss. Das bedeutet, dass die Glaubensgemeinschaft ihre Kapitalbeteiligungen von Unternehmen, die von der israelischen Besatzung profitieren, abziehen und sich auf „positive investments“ konzentrieren werde.

Die „Jewish Voice for Peace“ begrüßte diesen Beschluss sofort und enthusiastisch. Weiterlesen

Entführte israelische Teenager müssen freigelassen werden; Israel muss kollektive Bestrafung von Palästinensern einstellen

14-06-21 attacAmnesty International fordert die unverzügliche und bedingungslose Freilassung der drei israelischen Jugendlichen, die am Abend des 12. Juni 2014 in der Westbank entführt wurden. Außerdem verlangt Amnesty International von den israelischen Behörden, dass sie alle Maßnahmen einstellen, die seit der Entführung gegen die palästinensische Bevölkerung in der Westbank und anderswo verhängt wurden und auf eine kollektive Bestrafung hinauslaufen. Weiterlesen

„Breaking the Silence“ – ein mutiges Projekt wird 10 Jahre alt

Medico international hat drei Videos ins Netz gestellt, auf denen israelische Reservistinnen in Interviews über die stillschweigende Zusammenarbeit mit extremistischen Siedlern und über die alltäglichen Schikanen, die sie den Menschen in besetzten Gebieten zugefügt haben, berichten. Seit nunmehr schon 10 Jahren beliefert „Breaking the Silence“ die israelische und die Weltöffentlichkeit mit Informationen über die Realität der Besatzung – allen Anfeindungen zum Trotz. Im Bericht von Medico heißt es: Weiterlesen

Öffentliche Meinung in Israel: Unterstützung für die Siedler in der Westbank sinkt

Eine Umfrage speziell über die Siedlungen in der Westbank zeigt lt. einem Bericht in der Haaretz v. 16.06.14 eine sinkende Unterstützung für die Siedler und eine steigende Bereitschaft für territoriale Zugeständnisse im Rahmen von Friedensverhandlungen. Außerdem steigt die Besorgnis wegen internationaler Boykottmaßnahmen. Weiterlesen

Die Politik Israels psychologisch und psychoanalytisch erklärt – eine gut besuchte Veranstaltung in der Villa Ichon

01-200Avigail Abarbanel, geb. 1964, ist Psychologin und Psychoterapeutin. Außerdem ist sie Jüdin, Enkelin von Holocaust-Überlebenden, wuchs in einem Vorort von Tel Aviv auf, ging dort zur Schule, studierte in Israel auf der Bar-Ilan University und leistete ihren zweijährigen Militärdienst in der IDF. Dort war sie, wie sie erzählte, an der Ausarbeitung von Trainingsplänen für die libanesischen Milizen beteiligt, die 1982 das berüchtigte Massaker in den palästinensischen Flüchtlingslagern Sabra und Schatila verübten. Vor allem aber ist sie, wie man heute sagen müsste, israelische Dissidentin. Sie brach mit ihrem Land, mit seiner herrschenden Ideologie des Zionismus, gab 2001 ihre Staatsbürgerschaft zurück, wanderte nach Australien aus Weiterlesen

Israelische Bürger schreiben an Dr. Gregor Gysi und Die Linke

Gregor Gysi reist vom 10. bis 17. Juni nach Israel und in die Palästinensischen Autonomiegebiete. Die Reise beginnt am Abend der Neuwahl des israelischen Präsidenten und knapp eine Woche nach der Einsetzung einer neuen palästinensischen Einheitsregierung. Wie auf seiner Facebook-Seite mitgeteilt wird, hält er während seiner Reise Vorträge u.a. bei der Israelischen Gesellschaft für Außenpolitik Weiterlesen

Der längste Krieg

Am 6. Juni 2014 schrieb Adam Keller (Gush Shalom) in seinem Blog „Crazy Country“ über die jüngsten Ereignisse im Zusammenhang mit der Bildung einer palästinensischen Einheitsregierung und den Vorbereitungen der Linken für eine Friedensdemonstration in Tel Aviv. Der Anlass: am 5. Juni begann der Sechs-Tage-Krieg. Und so beginnt auch Adam Keller seinen Bericht: mit seinen Erinnerungen an die Ereignisse vor 47 Jahren.

Um fünf Minuten vor acht am Morgen des 5. Juni 1967 – also vor genau 47 Jahren – befand ich mich dicht neben meiner Schule im alten Norden von Tel Aviv, als die Alarmsirenen losgingen. Hunderte von Schülern rannten in den Keller des Schulgebäudes. Ein freundlicher Lehrer beruhigte und erzählte uns, Weiterlesen

Antisemiten überall. Wie der Journalist Daniel Killy vom Bremer Weser-Kurier seinen Lesern den Nahen Osten darstellt

Der Bremer Weser-Kurier hat einen neuen Fachmann für Außenpolitik: Daniel Killy. Der Mann ist bei der einzigen Tageszeitung in Bremen Chef vom Dienst und nebenbei erklärt er den Lesern noch die Weltlage – besonders die Vorgänge im Nahen Osten. Killy bringt für diese Aufgabe einen soliden journalistischen Hintergrund mit, war er doch immerhin bei den Boulevard-Zeitungen Morgenpost und BILD-Zeitung tätig. In einem Interview des Internet-Blogs Castollux wird er vorgestellt als „verantwortlicher Redakteur bei BILD , er ist jüdischer Deutsch-Amerikaner und Experte für jüdische Themen und antisemitische Medienphänomene.“[i] Hinzugefügt sei, dass er der Sohn des sehr renommierten Germanisten Walter Killy ist. Weiterlesen