IPPNW-Pressemitteilung vom 13.07.2017.
Die ärztliche Friedensorganisation IPPNW fordert die Bundesregierung auf, die Lieferung von U-Booten an Israel zu stoppen. Experten zufolge können diese U-Boote mit Marschflugkörpern und nuklearen Sprengköpfen ausgestattet werden. Weiterlesen

Katja Maurer: Wir haben uns Anfang der 1990er-Jahre kennengelernt, als wir im „Freitag“ Dein Interview mit dem Religionsphilosophen Jeschajahu Leibowitz publizierten, eines der letzten vor seinem Tod. Ich erinnere mich gut an sein scharfes Denken, aber auch an die Denkfigur, die mir im Kopf Türen öffnete: dass der Messias immer gedacht werden müsse als im Kommen, aber nie als gekommen. Weiterlesen

Altstadt von Hebron und israelische Besatzung

Das Welterbekomitee der Unesco hat am 30. Juni 2017 auf seiner Sitzung in Krakau die Altstadt von Hebron im Westjordanland zum Weltkulturerbe erklärt und auf die Rote Liste gefährdeter Stätten gesetzt. Das Komitee reagierte damit auf einen sogenannten Notfallantrag Palästinas. Die Entscheidung für Hebron fiel in geheimer Abstimmung mit zwölf Ja-Stimmen bei drei Gegenstimmen und sechs Enthaltungen. Weiterlesen

Ökumenisches Begleitprogramm in Palästina und Israel

Lernt Gutes tun! Trachtet nach Recht, helft den Unterdrückten! (Jesaja 1,17)
Hintergrund
Wenn wir in diesem Monat in Bethlehem im besetzten Palästina zusammenkommen, leiden wir noch immer unter einem hundert Jahre währenden Unrecht und unter der Unterdrückung, die dem palästinensischen Volk seither zugefügt wurde. Weiterlesen

Israel unterstützt syrische Milizen, um eine Pufferzone vor den besetzten Golanhöhen zu schaffen. Von Knut Mellenthin

Die Frage ist scheinbar sorgenvoll: »Wird die Lage auf dem Golan Israel in den syrischen Bürgerkrieg hineinziehen?« hieß es am 25. Juni in der englischsprachigen israelischen Tageszeitung Jerusalem Post. Weiterlesen

„Judenhass – die Angst vor dem A-Wort“ – ein lesenswerter Artikel aus der FAZ

Am 23. Juni 2017 erschien in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung ein knapp und genau argumentierender Artikel von Patrick Bahners. Er geht ein auf die Vorkommnisse um die Kopi-Konferenz „50 Jahre israelische Besatzung“ in Frankfurt, die Verhinderung der Tagung über den Sechs-Tage-Krieg in der Evangelischen Akademie Tutzing und auf die jüngsten Auseinandersetzungen rund um den Antisemitismus-Film (WDR, ARTE, Bild-Zeitung). Bahners war Feuilletonchef und ist jetzt Feuilletonkorrespondent der FAZ. Weiterlesen

Peter Ullrich über Antisemitismus und Antisemitismusdebatten

Am 12. Juni 2017 fand im Konsul-Hackfeld-Haus die letzte Veranstaltung der Reihe „50 Jahre israelische Besatzung“ statt. Der AK Nahost Bremen hatte Ullrich mit Bedacht eingeladen, steht der bekannte Antisemitismusforscher doch in dem Ruf, in dieser eigentlich immer heftiger und emotionaler werdenden Debatte für Differenzierung, für Versachlichung und für einen verständnisvolleren Umgang miteinander zu werben. Weiterlesen

„Bild.de“ zeigt Antisemitismusfilm, den Arte nicht ausstrahlte

Am 13. Juni 2017, 0.02 Uhr, verkündete Bild.de-Chef Julian Reichelt mit Pathos: „Heute zeigt BILD 24 Stunden lang online – von null Uhr bis Mitternacht – die Dokumentation über Antisemitismus, die ARTE nicht ausstrahlen will und die der WDR immer noch prüft. Die TV-Dokumentation belegt in Europa grassierenden, teils hoffähigen Judenhass, für den es nur zwei Worte gibt: ekelhaft und beschämend. […] Der Verdacht liegt bitter nah, dass diese Dokumentation nicht gezeigt wird, weil sie politisch nicht genehm ist, weil sie ein antisemitisches Weltbild in weiten Teilen der Gesellschaft belegt, das erschütternd ist. Deutschland ist ganz sicher nicht das Land, in dem antisemitische Vorurteile beschönigt, verschwiegen, übertüncht werden sollten.“ Weiterlesen